Fahrzeughalle der Feuerwache Marzahn (Quelle: imago/Seeliger)
Bild: imago stock&people/Seeliger

Feuerwache Marzahn - Unbekannte lockern Radmuttern an Auto

Auf dem Gelände der Feuerwache Marzahn in Berlin haben Unbekannte die Radmuttern eines dort abgestellten Fahrzeugs gelockert. Die Polizei bestätigte rbb|24 am Mittwoch, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Die Anzeige sei am 8. September eingegangen. Zuerst hatte die "Berliner Zeitung" [externer Link] berichtet.

Nach Angaben der Zeitung wurden "zahlreiche" Privat- und Dienstfahrzeuge der Feuerwehr und der Kassenärztlichen Vereinigung manipuliert, die dort einen Stützpunkt unterhält. Das wollte ein Feuerwehrsprecher gegenüber rbb|24 nicht bestätigen.

Das Gelände der Wache an der Märkischen Allee sei zwar durch Stahltore gesichert, es sei aber kein Problem, über den Zaun zu gelangen. Auch gebe es keine Kameraüberwachung.

Die Fahrer seien mittlerweile in einer internen Anweisung gebeten worden, ihre Fahrzeuge zu prüfen, bevor sie losfahren. Fälle von gelockerten Radmuttern sollen umgehend bei der Polizei angezeigt werden.

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6 Kommentare

  1. 6.

    @ Fritschen

    Das Martinhorn hat während der gesamten Alarm eingeschaltet zu sein, so verlangt es die Anweisung. Nur kaum ein Kollege macht es, nur wenn es schief geht hat man ein Problem.

  2. 5.

    Falsch weil die Motivationslage nicht stimmt. Abzulesen an: Spurensicherung wie schnell, in Verbindung mit dem zeitnahen Nachgehen an Hinweisen. Schließlich werden die Kapazitäten gebraucht, um Vorbereitungen zum Durchsetzen von Luftballonverboten u.ä. zu treffen. Übrigens: kann man nicht den inflationären und oft auch nazistischen Einsatz von Martinshörnern eindämmen, ähnl. so wie in anderen Ländern z.B. USA? Auch ein Schichtarbeiter hat ein Menschenrecht auf Schlaf.

  3. 4.

    Was sind das eigentlich für Schwachmaten, die so etwas tun? Scheinen echt nicht viel Grips im Kopf zu haben.

  4. 3.

    @ Marion

    Sie stehen sicher im öffentlichen Straßenland und nicht auf einem eingezäunten Dienstgelände.

  5. 2.

    Wo sehen Sie denn da eine unterschiedliche Abwicklung? Bei jedem Vorfall dieser Art, der zur Anzeige gebracht wird, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies wird leider später eingestellt. Völlig egal, ob man eine "verdächtige" Person benennt. Das ist ohnehin gefährlich, weil das ganz schnell zur üblen Nachrede werden kann. Keine Beweise = keine Anklage. So einfach ist das. Das ist Berlin.

  6. 1.

    Wirklich ungewöhnlich, dass man darauf reagiert. Werden Radmuttern an Berliner Privatwagen gelockert oder entfernt, erhält man nach spätestens 2 Wochen ein Schreiben, dass der Vorfall mangels Beweisen eingestellt wurde. Dabei ist unerheblich, ob man eine verdächtige Person benennt oder nicht. Das ist Berlin.

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