28.09.2019, Berlin: Ein Fahrzeug der Kriminaltechnik der Polizei steht an Wielandstraße. Zuvor kam es nach ersten Erkenntnissen auf der in der Nähe liegenden Kantstraße zu einem Streit zwischen mehreren Personen, bei dem Schüsse fielen. Nach bisher unbestätigten Informationen sollen dabei zwei Menschen schwer verletzt worden sein. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 28.09.2019 | Rainer Unruh | Bild: dpa/Paul Zinken

Polizeiermittlungen in Berlin - Zwei Schwerverletzte nach Schüssen in Charlottenburg

Zwei Männer sind am Samstagmorgen in Berlin-Charlottenburg auf der Kantstraße schwer verletzt aufgefunden. Beide Männer wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe sind noch unklar, die Polizei prüft eine Verbindung ins Clan-Milieu.

Im Berliner Stadtteil Charlottenburg sind zwei 25-jährige Männer angeschossen und schwer verletzt worden. Am frühen Samstagmorgen hörten Anwohner mehrere Schüsse und alarmierten die Polizei, wie diese am Samstag mitteilte. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte die beiden Männer. Sie seien in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert worden, sagte ein Sprecher. In Lebensgefahr seien sie aber nicht.

Beamte sicherten den Tatort in der Kantstraße und suchten nach Spuren. Sechs Patronenhülsen sollen gefunden worden sein. Eine Mordkommission ermittle nun wegen eines Tötungsdelikts.

Die Hintergründe waren zunächst unklar.  Laut Informationen der rbb-Abendschau wird geprüft, ob es sich dabei um Auseinandersetzungen zwischen arabischen Clanmitgliedern handeln könnte. Auch eine Beteiligung von Rockern wird untersucht.

Zuvor sollen in einem Club zwei Gruppen in Streit geraten sein. Festnahmen habe es zunächst keine gegeben, sagte der Polizeisprecher. Zuvor hatte die "B.Z." über den Vorfall berichtet.

Sendung: Inforadio, 28.09.2019, 10 Uhr

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14 Kommentare

  1. 14.

    Hallo Heike,
    das ist doch völlig in Ordnung wenn man Genesungswünsche schreibt, es ist ja leider schon öfter in der Kantstr. zu solchen Vorfällen gekommen. Du hast auch völlig Recht es sind ja auch nur Menschen nur das diese Menschen die ja zu einen bestimmtel "Klientel" gehören es mit der Rücksichts auf eventuelle Passanten nicht so genau nehmen . Haste ebend Pech gehabt wenn Du in der Schusslinie stehst.
    Wie dem auch sei man weiss ja nichts genaues und man sollte das auch der Polizei überlassen aber die Kantstr. betrete ich nach Einbruch der Dunkelheit nicht. Das sind alles so Rechtsfreie Räume von denen es viele in Berlin gibt.

  2. 13.

    Ich kenne die Kantstraße gut, und konnte auch den Wandel beobachten. Sicherlich haben Sie recht mit dem was Sie schreiben, jedoch geht es um Menschenleben.

  3. 12.

    Sorry, ich bin nicht dankbar. Tatsächlich ist es nicht hinnehmbar, daß Ironie und Sarkasmus zu den letzten Mitteln gehören, überhaupt noch Kritik an der konzernfreundlichen Migrationspolitik zu üben und seltener gelöscht werden. Diese Zustände sind völlig inakzeptabel. Daß es woanders noch schlimmer ist, kann kein Maßstab sein. Was das mit "Demokratien" zu tun haben soll, bleibt offen. Bürgerlichen Parlamentarismus wird ohnehin nicht zur Demokratie, nur weil man ihn ständig so nennt. Eine Ziege wird ja auch nicht zum Rennpferd, nur weil man ihr Schleifen umbindet.

  4. 11.

    Und da sind wir wieder, bei der ach so guten Meinungsfreiheit - nichts kann gesagt werden, ohne dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

  5. 10.

    Liebe Heike,
    Deine Genesungswünsche in allen Ehren, aber ich wohne in der Gegend und kann Dir nur sagen die haben es selber so gewollt dass sind Clanmitglieder. Die Kantstr. ist voll davon. Asiaten, Araber, Libanesen und jeder will der Boss sein.

    Die Kantstr. besteht aus Bordellen, zwielichtigen Spielhallen und Schischa Bars ohne ende.

  6. 8.

    Zwei Gruppen sind aufeinander los gegangen. Dann vielen Schüsse. Man kann nur von Glück sagen, das keine unbeteiligten Personen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Den getroffenen Männern wünsche ich gute Besserung und eine baldige Genesung. Sollte es Verbindungen zu den Clans geben, wird es für die Polizei bestimmt sehr schwer.....

  7. 7.

    Seien Sie dankbar dass es Ihnen in Deutschland noch möglich ist, Sarkasmus als Teil und als Ausdruck Ihrer Meinungsfreiheit hier in einem solchen Forum äußern zu dürfen. Ich zumindest bin sehr dankbar dafür.

    In anderen westlichen Demokratien ist die Hatespeech-Gesetzgebung inzwischen so rigide, dass Sie für Ihren Beitrag strafrechtliche Verfolgung fürchten müssten, weil Sarkasmus, Zynismus oder Ironie als diskriminierender “Hass“ interpretiert werden können.

  8. 5.

    ein Blick in die Archive der Berliner Nachrichten von 1960-199o wäre doch mal interessant : wurde seinerzeit auch so oft über Mord u. Totschlag berichtet ? die BZ kann darüber bestimmt Auskunft geben

  9. 4.

    Das ist ja nichts neues in der Kantstr. Diese Strasse kann man dem Görli vergleichen.

  10. 3.

    Ja, vermutlich Ingenieure, Mathematiker und Physiker auf der einen und Politikwissenschaftler, Soziologen und Genderistinnen auf der anderen Seite. Man kennt ja die unüberbrückbaren Differenzen dieser zwei Lager.

  11. 2.

    Das wäre bei strengen Waffengesetzen niemals passiert - waren bestimmt Sportschützen.

  12. 1.

    Zwei Gruppen, alles klar.

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