Symbolbild: Stau auf der Autobahn A24. (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Video: Brandenburg Aktuell | 13.10.2019 | Franziska Tenner | Bild: dpa/Soeren Stache

Zwischen Neuruppin-Süd und Kremmen - Wochenend-Sperrung der A24 verursacht Verkehrschaos

Auf der A24 müssen sich Reisende an diesem Wochenende auf eine längere Fahrstrecke und -zeit einstellen. Die reguläre und bereits angekündigte Sperrung wegen Bauarbeiten hat am Samstag bereits ein Verkehrschaos verursacht. Auf den Umleitungsstrecken haben sich kilometerlange Staus gebildet. Autofahrer berichten von bis zu vier Stunden Wartezeit.

Brücke wird abgerissen

Seit Freitagabend ist die Autobahn zwischen Neuruppin-Süd und Kremmen voll gesperrt. In diesem Bereich wird eine Brücke abgerissen. Die Arbeiten sollen Montagfrüh um 5 Uhr beendet sein.

Der ADAC rechnete im Vorfeld damit, dass sich Autofahrer auf eine doppelt so lange Fahrstrecke einstellen sollen, die Fahrzeit zwischen Kremmen und Fehrbellin verdreifache sich. Da an diesem Wochenende in mehreren Bundesländern die Herbstferien enden, waren Staus auf der Umleitungsstrecke befürchtet worden. Die führt über die kleinen Ortschaften entlang der A24.

Eine der meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion

Aus Richtung Hamburg geht es von der Abfahrt Neuruppin-Süd in Richtung Dammkrug, über Wustrau bis zur Auffahrt Kremmen. In Richtung Hamburg gilt die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung. Während der Vollsperrung ist auch die Tank- und Rastanlage Linumer Bruch gesperrt.

Die A24 wird bei laufendem Betrieb bis zum Jahre 2022 zwischen Dreieck Pankow und Neuruppin saniert. Die A10 und die A24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin gehören zu den meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 11.10.2019, 19.30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

23 Kommentare

  1. 23.

    Die Wenigsten sind tatsächlich gezwungen mit dem PKW zu verreisen, und wer sich dafür entscheidet darf sich natürlich über Verkehrsstaus aufregen, aber sollte im Hinterkopf den schönen Ausspruch "Merkste selba, 'ne." behalten. Ich bekomme einfach dieses gehässige Grinsen nicht aus dem Gesicht... ;)

  2. 22.

    Betrifft U20 Umleitung
    Vielleicht kann die Reaktion mal die verantwortlichen Stellen für die Planung der Umleitung nennen. Anscheinend wird hier der Umweltaspekt vollkommen ausser Acht gelassen. Der nächste Stau kommt bestimmt!

  3. 21.

    Jo, sehe ich ich auch so.
    Hehe, bin heute zu Nina Hagens "FreuD Euch" und einigem mehr auf dem Ring und nordwestlich unterwegs gewesen, hab se rasen und drängeln lassen, da ich wusste, wo Stau steht, immer schön drum rum und an den "reisenden" vorbei.
    Info, Verkehrsfunk, vorher die Route abstecken und(ganz wichtig) Alternativen im Kopf haben und nicht nur stur "ich muss aber genau HIER langfahren" vor Augen. Dann klappt es auch mit dem Weg und guter Musik entspannt und staufrei anzukommen. Immer nur den anderen die Schuld für Staus durch Baustellen in die Schuhe zu schieben ist so schön einfach, so bequem, Hauptsache Mimimi.....
    In diesem Sinn: imme gute Fahrt. Gemütlich und entspannt :-)

  4. 20.

    also ich gebs auf. die welt sollte die märkische volkzeitung wirklich nicht länger ungestraft ignorieren. da haben sie recht. die auf die es ankommt wohnen eben in neuruppin/kremmen. autobahnen? warum man rauffährt? einfach so. man kann natürlich auch über dorfstraßen aus niedersachsen nach berlin reisen, ganz entspannt, durch die herrliche landschaft

  5. 19.

    <vorher informieren?>
    Kann man machen - und wäre eine gute Idee.
    <wo denn? wie denn?>
    Z.B. Lokalpresse oder den RBB u.a. lesen.
    <die landschaft genießen?>
    Was gibt es schöneres als eine Landschaft zu geniessen. Ok, man ist nicht schneller, aber weitaus entspannter.
    <man kommt nur nicht so recht runter von der autobahn,>
    Eine Gegenfrage. Warum fahren sie dann erst rauf.
    Also wir waren heute mit meinem R75/5 Gespann in Plau am See, haben wundervollen Fisch gefuttert und uns köstlich über die Typen amüsiert die sich immer hinten anstellen.

  6. 18.

    Vll. OT - aber ein wenig Nina Hagen fehlt vielen! Rockpalast 1978 ....
    <https://www.youtube.com/watch?v=VdsPft_uaNg>
    In dem Sinne ... einen schönen Restsonntag.

  7. 17.

    Hallo , wir haben unsere alte Fahrstrecke über die B5 und dann übergehend in die A14 aktiviert.
    die ist weiträumig wohl deutlich besser als alle Umgehungsstrecken.

  8. 16.

    ach leute, eure kommentare zu dem ganzen elend machen mich langsam richtig sauer: vorher informieren? wo denn? wie denn? straßenkarte kaufen? hab IMMER einen aktuellen straßenatlas im auto? rechtzeitig losfahren? rechtzeitig für was? die landschaft genießen? gern, man kommt nur nicht so recht runter von der autobahn, so im stau zwischen 2 abfahrten. muss ich wirklich damit rechnen dass aus heiterem himmel eine wichtige fernverbindungstrecke komplett gesperrt ist und eine strecke von 330km statt 4h nun 8h dauert? ihr macht ja anscheinend immer alles richtig, seid immer informiert und könnt es euch leisten den rest zu verachten. schön für euch. dann waren alle diese 1000e auto/lkwfahrer die da stunden mit mir standen in beide richtungen wahrscheinlich a) zu blöd b) selbst schuld. das setzt dem fass die krone auf

  9. 15.

    An die Meckerköppe: vorher informieren, rechtzeitig und nicht auf den letzten Moment losfahren, mehr Zeit einplanen und, wie bereits schon erwähnt worden: aktuelle Straßenkarte kaufen. Navi macht halt doof, PC und Smartphone sind keine Götter und die Datenkraken wollen nur Daten haben und geben seltenst welche heraus.
    Allen, die immer in nullkommanix von A nach B wollen sei gesagt, dass Euer Verhalten auch Änderungen der Infrastruktur nach sich zieht - es sind nie immer nur die anderen. Sie wollen Mobilität, also machen Sie sich auf weitere Einschränkungen gefasst, mehr Straßenverkehr kostet halt - mitunter auch Zeit.
    Wie Nina Hage schon sang: Sonntag morgen - und Deine Sorgen - die möchte (nicht) ich haben, Du verwöhnter reicher Mensch(Mann im Originaltext).....
    In diesem Sinne: genießt mehr Zeit - auch im Stau, das nenne ich Verkehrswende: hin zu mehr Gelassenheit.

  10. 14.

    Wir brauchten auch für die Strecke Hamburg/ Berlin 6 Std....Wer dieses Caos verursacht hat, sollte nie in die freie Wirtschaft wechseln.Da wird man für Leistung bezahlt und nicht für Dilettantismus.Auf keinen Verkehrsfunksender kam eine Warnung!!!!Aber so ist es in Deutschland..Unzufriedenheit schaffen!!!!!!!! bei den Autofahrern ,wir zahlen ja nur die Steuern und damit werden solche Leute bezahlt.Angy.

  11. 13.

    Vor ein paar Jahren habe ich am Kreuz Wittstock/Dosse ein Zusatzschild gesehen. " Folgen sie der Auschilderung, nicht ihrem Navi". Wie geil war das denn - und kein Schmartfone dabei. Mal ehrlich ... vorher informieren, sich nicht drauf verlassen das jeder Feldweg ausgeschildert ist und unterwegs gibt es bestimmt viele Möglichkeiten sich die mögliche Wartezeit zu versüssen. Ein Umweg dauert etwa genauso lange wie der Stau - ist aber entspannter.

  12. 12.

    Nur mal so - als Beispiel - und das als Berliner ...
    <https://www.ostprignitz-ruppin.de/index.phtml?object=tx%7C1854.2&ModID=7&FID=353.5527.1&mNavID=1854.2&sNavID=1854.14&La=1>
    Es gibt noch viele weitere.

  13. 11.

    Und ich hatte mich schon gewundert, warum hier vor meinem Gehöft Stau ist. Da fährt sonst nie'n Auto. Na Gottsdeidank geht's nur bis Montag, und dann ist hier wieder dörfliche Ruhe. Danke an den RBB für die Info.

  14. 10.

    Weil viele das Tom-Tom-Stau online und keinen Orientierungssinn mehr haben. So'ne olle Karte ist vor Abfahrt echt endgeil und die Baustelle war ja nicht erst seit gestern bekannt.

  15. 9.

    Ich hatte von der Sperrung leider nichts mitbekommen. Ich bin einiges gewohnt auf der Strecke Berlin-Flensburg, allerdings war es heute der Wahnsinn. 9 Stunden! Alleine für die ersten 80km fast 6 Stunden gebraucht. Alles war verstopft bis Neuruppin. Fürs nächste mal, lieber abends fahren...

  16. 8.

    Echt, wann wurde das denn angekündigt? Im Lokalradio? Google maps wusste nichts. Wer auf die Autobahn rauffuhr, tappte völlig ahnungslos in die Falle. Fragt mal die armen Dänen, die mit der Fähre aus Gedser gekommen waren. Die Bauarbeiten an sich kritisiert hier keiner. Ich kritisiere den schlechtgewählten Zeitpunkt und die Scheißdochdrauf-Haltung den Autofahrern gegenüber: schlechte bis fehlende Information vorab, die Umleitung wurde nur da ausgeschildert wo man beim besten Willen nicht hätte abbiegen können, an Kreuzungen meist nicht, und ich habe zudem Zweifel ob dies die bestmögliche und kürzeste Umleitungsstrecke ist.

  17. 7.

    Bevor man sich zwei Stunden in den Stau stellt, um danach auf alles zu schimpfen, sollte man sich an dem lange vorher angekündigten Fakt orientieren.. und vielleicht sogar Gurgel Mäpps mit Verkehrssituation bemühen.
    Wer ist denn eigentlich "absolut frech" von denen, die ihrer Arbeit nachgehen?

  18. 6.

    Bin der gleichen Meinung. Wir standen heute 5 Stunden jnd 10 Mintten in Richtung Hamburg. Als wir endlich in Kre men angekommen sind, haben wir die Rückfahrt angetreten. Hätten noch Stunden gebraucht. Danke für die grandiose Information.

  19. 5.

    Dass das meistbefahrene Stück Autobahn bei Berlin komplett gesperrt ist, hätte ich gern früher gewusst: durchs Navi, durch google maps oder einen freundlichen Hinweis direkt bei der Autobahnauffahrt - in unserem Fall war das das Schweriner Kreuz. Unsere Heimreisezeit von 4 h hat sich fast verdoppelt und die Urlaubsenergie ist im Stau verpufft. Welches Genie legt so eine Baumaßnahme mitten in bzw. genau ans Ende der Herbstferien fast aller nördlicher Bundesländer? Der/die/das Verantwortlichen gehören in ein Auto, dass sich soeben dem Stauende nähert, sollte dort 1,5h auf einer Spur von 2,10m Breite neben einem rumänischen LKW herfahren und dann mit Migräne, Hunger und Pipidrang der miserabel ausgeschilderten Umleitung folgen müssen. Im Zweifel da lang wo der Stau ist, dann eben im Wald. Wer das geplant hat? Wahrscheinlich Praktikant Sören von Sketch history

  20. 4.

    Eine Absolute Frechheit. Da war nichts ausgeschildert, erst an der Ausfahrt Fehrbellin/Neuruppin Süd standen die ersten Schilder dass die Autobahn komplett gesperrt ist, da hatten wir heute aber bereits 1,5-2h im Stau gestanden. Die Umleitungen ab dieser Ausfahrt waren dann natürlich auch mehr als verstopft. Hätten 3 - 4 Ausfahrten früher informieren müssen, da kann man noch abfahren und alternative Routen suchen. Einfach eine absolute Frechheit. Wer das geplant hat gehört sofort gefeuert.

Das könnte Sie auch interessieren