Berliner Polizeiauto mit Blaulicht (Bild: imago images/R. Price)
Bild: imago images/R. Price

Berlin-Wedding - Autofahrer mit Drogen flüchtet vor Polizei und baut Unfall

Ein per Haftbefehl gesuchter Mann mit Drogen und ohne Führerschein hat sich mit einem Auto eine Verfolgungsjagd mit der Berliner Polizei geliefert. Er raste am Samstag mit hoher Geschwindigkeit durch den Ortsteil Wedding, ignorierte Rot zeigende Ampeln und beschädigte mehrere Autos, wie die Polizei mitteilte. Der 31-Jährige war den Beamten wegen überhöhter Geschwindigkeit an der Kreuzung Schulstraße Ecke Maxstraße aufgefallen.

Alkohol im Blut, Drogen im Auto

Sie folgten ihm mit Blaulicht und Martinshorn, der Autofahrer gab jedoch Gas und flüchtete. Dabei sei er mehrmals bei Rot über Kreuzungen gefahren. In der Sprengelstraße versuchte die Polizei erfolglos, das Auto mit einem quergestellten Wagen zu stoppen. Der Raser fuhr vorbei und gefährdete dabei einen aussteigenden Beamten. An der Genter Straße geriet das Auto außer Kontrolle und krachte in vier geparkte Fahrzeuge.

Der Fahrer versuchte wegzulaufen, die Sicherheitskräfte konnten ihn jedoch stellen. Eine Alkoholkontrolle ergab 0,6 Promille - zudem fanden die Beamten Drogen im Auto. Ob der Mann auch unter Drogeneinfluss stand, war nach Polizeiangaben zunächst unklar. Der 31-Jährige wurde per Haftbefehl wegen Diebstahls und Sachbeschädigung gesucht. Er kam in ein Gefängnis.

Sendung: rbb 88.8, 27.10.2019, 12.00 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    Ich frage mich nach solchen Aktionen immer, ob bei diesen - mit Stoff vollgepumpten A...löchern - überhaupt etwas zu holen ist, nachdem die eine ganze Reihe von fremden Fahrzeugen geschrottet haben.
    DIese Typen werden doch NIE in der Lage sein, den entstandenen Schaden zu begleichen! Mir tun nur all diejenigen Opfer leid, die keine VK-Versicherung für das Auto haben.

  2. 5.

    Wahrscheinlich nicht zurechnungsfähig. Der arme Kerl wusste doch in dem Zustand gar nicht was er tat. Ein netter Anwalt kann da doch bestimmt was machen.

  3. 4.

    Wenn gewisse Drogen, mit gewissen Voraussetzungen offiziell angeboten werden, dann können die Dealer nicht überteuert oder gepantschtes Zeug verkaufe. Gesetzte müssen dann her ,wie das mit dem Alkohol der Fall ist ,
    obwohl ich da auf 0.0 Promille plädiere. Nicht zu vergessen das es immer mehr Autos auf den Straßen werden.
    Die Radfahrer müssten auch mehr in die Pflicht genommen werden, so zB mehr Licht für die Sichtbarkeit und Handy weg. Handy am Steuer, teurer denn es gibt noch zu viele Kraftfahrer denen das nicht interessiert

  4. 3.

    Brauchen wir in unserer Stadt nicht?
    Ganz Berlin ist voll von solchen, weil die Behörden Jahrzehnte weg geschaut haben.

  5. 2.

    Warum denn nicht Dieter? Die Grünen wollen doch harte Drogen für privat Konsum legalisieren. Die wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen und billig sind Drogen auch nicht. Wenn es "erlaubt" ist, werden sicherlich mehr Leute es "probieren" wollen!
    Denke dies würde dazu führen, daß solche Aktionen zum normalen Alltagsbild werden könnte.

  6. 1.

    Hoffentlich wird er jetzt für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen. Solche Kriminellen braucht unsere Stadt nicht frei rumlaufend.

    Aber wahrscheinlich hat ihn der Haftrichter schon längst wieder vor die Tür geschickt.

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