Archivbild: Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr stehen am Ufer des Dorfteichs in Berlin-Lichtenrade. Ein Fußgänger hat dort einen toten Säugling gefunden. (Quelle: dpa/FRM)
Bild: dpa/FRM

Obduktion ohne Ergebnis - Todesursache des Babys von Lichtenrade nicht feststellbar

Die Todesursache des am Montag in Berlin-Lichtenrade gefundenen Babys kann nicht festgestellt werden.

Wie eine Sprecherin der Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch sagte, war zwar eine Obduktion durchgeführt worden, doch habe das tote Mädchen schon zu lange am Ufer des Dorfteichs gelegen, um auch den Todeszeitpunkt genau ermitteln zu können. Nun konzentrierten sich die Untersuchungen weiter darauf, die Eltern des Kindes zu identifizieren, hieß es. Bislang allerdings gebe es darüber keine Erkenntnisse.

Morgenpost: Ermittler suchen Querverbindungen zu früheren Fällen

Nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" sucht die Polizei nun nach Querverbindungen zu anderen, ähnlichen Fällen. So werde ein DNA-Test angefertigt, dessen Ergebnisse laut Staatsanwaltschaft in der kommenden Woche vorliegen sollen.

Der DNA-Test solle auch Gewissheit darüber bringen, ob es Verbindung zum Berliner Findelbaby-Fall gibt. Dort waren drei Jahre in Folge im Norden Berlins Babys an Plätzen ausgesetzt worden, an denen die Wahrscheinlichkeit hoch war, dass Passanten die Kinder finden. Die drei Säuglinge wurden lebend gefunden.

Mordkommission ermittelt

Nun hatte am Montagmorgen am Dorfteich in Lichtenrade ein Spaziergänger die Leiche eines Babys entdeckt. Die Polizei barg die Leiche, suchte das Gelände weiträumig ab und setzte nach eigenen Angaben bei der Spurensuche im Teich auch Taucher ein. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.  

Sendung: rbb88,8, 09.10.2019, 11:30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 1.

    Lieber rbb, wieder eine ungenaue Tagesmeldung.
    Todesursache und Todeszeitpunkt sind zwei verschiedene Dinge. Ich bitte um eine präzise Berichterstattung. Gibt es keinen redaktionellen Verantwortlichen mehr, der diese Berichterstattungen prüft?

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