Eine Frau legt Kohlen auf eine Shisha-Pfeife (Bild: dpa/Stache)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.10.2019 | Silja Sodtke | Bild: dpa/Stache

Polizeirazzia gegen Clankriminalität - Polizei durchsucht Shisha-Bars und beschlagnahmt Tabak

Bei Kontrollen in Shisha-Bars und Lokalen haben die Berliner Polizei und andere Behörden am Donnerstagabend 22 Kilo unversteuerten Shisha-Tabak sichergestellt und 151 Anzeigen registriert. In Kreuzberg und Neukölln wurden bei der Durchsuchungsaktion Lokale und Bars durchsucht und der Straßenverkehr überwacht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden dabei über 150 Knöllchen verteilt - unter anderem wegen Falschparkens.

Außerdem wurden mehrere Strafermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Beamten fanden bei den Durchsuchungen große Summen Bargeld und Cannabis. Insgesamt wurden 131 Menschen überprüft. 85 Ermittler von Polizei, Steuerfahndung, Zoll, Finanzamt und den Bezirksämtern waren im Einsatz.

Ziel der Durchsuchungsaktion sei die Bekämpfung der Clankriminalität gewesen, teilte die Polizei mit. Neben der Polizei Berlin seien Mitarbeiter der Steuerfahndung, des Finanzamtes Wedding und der Bezirksämter Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg beteiligt gewesen.

Sendung: Abendschau, 18.10.2019, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Es stand ja schon vorher in der Zeitung, dass die Aktionen stattfinden werden. Dementsprechend ist jetzt das Ergebnis: bissel Gras und ein paar Falschparker, herzlichen Glückwunsch. Harte Drogen, Geldwäsche, Waffen, Schwarz- und Kinderarbeit? Fehlanzeige. Berlin ist und bleibt peinlich.

  2. 2.

    Leider gibt es nicht nur in den genannten Bezirken solche Zustände.
    In Tempelhof zu Beispiel auch.
    Warum wird es vom Berliner Senat zugelassen solche Lokalitäten zu gestatten?
    Die Spielhallen hat man ja zumindest auch etwas begrenzt.
    Das muss doch bei diesen Bars auch möglich sein.

  3. 1.

    Dank allen Beteiligten.

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