Eine 82-Jährige ist nach einem Wohnhausbrand in Fürstenwalde (Oder-Spree) gestorben. Das Feuer war am frühen Mittwochmorgen in einem Mehrfamilienhaus in der Grünstraße ausgebrochen
Video: Brandenburg aktuell | 17.10.2019 | Nachrichten | Bild: rbb

Fürstenwalde - Bewohnerin stirbt nach Hausbrand

Eine 82-Jährige ist nach einem Wohnhausbrand in Fürstenwalde (Oder-Spree) gestorben. Das Feuer war am frühen Mittwochmorgen in einem Mehrfamilienhaus in der Grünstraße ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte.

Bei den Löscharbeiten fanden die Feuerwehrleute die Seniorin leblos in der Wohnung. Ein Notarzt versuchte, die Frau auf dem Weg ins Krankenhaus zu reanimieren. Sie starb aber nach Polizeiangaben wenig später im Krankenhaus.

Fünf weitere Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Andere Bewohner wurden vorübergehend in ein Gebäude der Feuerwehr gebracht. Die Kriminaltechnik der Polizei untersuchte den Brandort. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar.

Sendung: Brandenburg aktuell, 16.10.2019, 19:30 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    "Bei einem Vollbrand nützt keine gute Fassadendämmung was, denn Flammen gehen nun einmal nach oben." Das stimmt so nicht. Mineralwolle ist tatsächlich nicht brennbar und wirkt nicht wie Polystyrol als Brandbeschleuniger. Allerdings teilt Mineralwolle dafür andere bauphysikalisch negative Eigenschaften mit dem Polystyrol: Auch sie hat keinerlei Wärmespeichervermögen, kühlt daher jede Nacht an der Oberfläche ab und provoziert damit Feuchtigkeitsbelastung durch kondensierende Außenluft mit den hinreichend bekannten Folgen - analog wie hier ab 4:18: https://www.youtube.com/watch?v=MKeRe7FA4Gs

  2. 3.

    Zunächst gilt mein Beileid den Angehörigen der Verstorbenen.
    Nach all den inzwischen bekannten Bränden in und an gedämmten Häusern ist es mir unverständlich, dass diese Art der Dämmung immer noch vom Staat gefördert wird und dann die Kosten auch noch auf die Mieter umgelegt werden können, sodass letztlich der Mieter diese Dämmung voll bezahlt und der Vermieter allein den finanziellen Nutzen daraus zieht, da er die Mieterhöhung ja beibehält. Denn eine Einsparung der Heizkosten ist wenn überhaupt erst nach etwa 20 Jahren zu erwarten.

  3. 2.

    Polystyrol ist zum Glück nicht mehr überall erlaubt. Bei einem Vollbrand nützt keine gute Fassadendämmung was, denn Flammen gehen nun einmal nach oben.

    Bei Feuer sterben die meisten Menschen an einer Rauchgasvergiftung, nicht am Feuer selbst. Aber auch das Überleben einer Rauchgasvergiftung hat üble Folgen.

  4. 1.

    Im Video ist gut erkennbar, wie kreuzgefährlich Polystyrol (vulgo: Styropor) an der Fassade ist. Hier entwickelte sich ein beachtlicher Fassadenbrand, der die darüberliegende Wohnung in Mitleidenschaft zog. Ich weigere mich schon seit etlichen Jahren, für meine Kunden solche Dämmfassaden zu planen. Die EnEV kann man auch anders einhalten. Details dazu in der Doku "Wahnsinn Wärmedämmung" (2 Teile): https://www.youtube.com/watch?v=yctmCsOLohA

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