Blumen liegen auf dem Gehweg an der Kreuzung Acker-/Invalidenstraße, wo am 6. September vier Menschen durch einen Verkehrsunfall starben. (Quelle: imago-images/tagesspiegel)
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Auslöser SUV-Unfall - Auf der Invalidenstraße gilt jetzt Tempo 30

Der tödliche Unfall auf der Invalidenstraße Anfang September hat jetzt Konsequenzen für den Autoverkehr: Ab sofort herrscht dort Tempo 30. Damit soll für mehr Verkehrssicherheit gesorgt werden.

In der Invalidenstraße in Berlin-Mitte gilt ab sofort Tempo 30. Das teilte die Senatsverkehrsverwaltung am Donnerstagnachmittag über Twitter mit. "Dies ist die erste verabredete Maßnahme, um die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zu erhöhen", hieß es weiter. Wie der Bezirk auf rbb|24-Anfrage erläuterte, soll diese Geschwindigkeitsbeschränkung zwischen Berg- und Brunnenstraße gelten.

Auslöser für die Geschwindigkeitsreduzierung war der tödliche Verkehrsunfall vor acht Wochen. Ein Autofahrer war am 6. September mit seinem SUV an der Kreuzung Invaliden-/Ackerstraße auf den Gehweg geraten und hatte vier Menschen tödlich verletzt. 

Auch Radwege geplant

Die Verkehrsverwaltung plant zudem Fahrradwege auf beiden Straßenseiten. Weitere bauliche Verbesserungen würden in der Projektgruppe Invalidenstraße beraten, der Vertreter von Verkehrsverwaltung, Bezirk, Senatskanzlei und einer Petitionsgruppe für mehr Sicherheit in der Invalidenstraße zusammensetzt, so eine Pressersprecherin der Behörde.

Ein erstes Treffen habe Mitte Oktober stattgefunden. Bis zum Jahresende soll die Planung für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit vorliegen - den Angaben zufolge nicht nur in der Invalidenstraße, sondern auch im umliegenden Kiez.

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54 Kommentare

  1. 54.

    5 % Jäger, Förster und Tieranhänger-Lenker sind aber auch schon verdammt hoch gegriffen :-)

  2. 53.

    Die Begründung für die neue Tempo-30-Zone finde ich mehr als fragwürdig.
    Wenn die Unfallursache tatsächlich ein Epileptischer Anfall des Unfallfahrers war, hilft auch keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Er fuhr einigen Berichten zufolge krampfbedingt mit durchgetretenem Gaspedal. Da ist es egal ob die zugelassene Höchstgeschwindig 50 oder 30 ist. So lasen sich solche Unfälle nicht verhindern, egal mit welchem Autotyp.

  3. 52.

    ... und wer braucht das? Ich schätze mal 95 % brauchen keinen Hausfrauenpanzer in der Stadt.

  4. 51.

    Ihre Milchmädchenrechnung kann man so nicht stehen lassen. Autofahrer verursachen höhere Kosten als sie Abgaben zahlen, Radfahrer verursachen keine Schäden, sie verhindern Kosten. Zum Beispiel durch mehr Bewegung. Sie sind fitter.

    Müßten Autofahrer nämlich alle Kosten bezaglen, die sie mit ihrem Verhalten verursachen, müßte man die KfZ Steuer verhundertfachen. Der Autofahrer liegt anderen auf der Tasche.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/studie-autofahrer-verursachen-hoehere-kosten-als-sie-abgaben-zahlen-12085783.html

  5. 50.

    Man sollte anderen nicht etwas vorwerfen wovon man selbst kein Ahnung hat. Wer 30 Km/h nicht im Vierten oder fünften Gang fahren kann, sollte seine Pappe ganz schnell abgeben.

  6. 49.

    Hm, nur bin ich kein Radfahrer, Max Müller. Wie kommen Sie auf sowas? Ich bin mir sicher, die Zufahrtsbegrenzung für die Innenstadt wird kommen. Folgende Merkmale wären denkbar: Belegung des Fahrzeuges mit 2 und mehr Personen, Hubraum/Schadstoffe, Maße (Platzräuber), GdB.

  7. 48.

    Ach was, 50.
    150 muss man fahren wenn man einen geringeren Schadstoffausstoß haben will! ;)
    Bei Ihrem Technikverständnis wundert es, dass Sie es schaffen online zu sein.

    Wie wär‘s mal mit ein wenig Nachdenken und dann erst schreiben?

  8. 47.

    Und bald wieder mit Pferdekutschen unterwegs. Was für ein Armutszeugnis für eine "Weltstadt".

  9. 46.

    Nun muss ich doch mal meinen Senf dazu geben. Als überzeugter Auto uns SUV-Fahrer stehe ich Tempobegrenzungen, wo es Sinn macht, durchaus offen gegenüber. Aber zu erkennen, wo es Sinn macht bedarf einer Verkehrsbeobachtung, eines Verkehrsgutachtens und der Entscheidung, an welcher Stelle mit den begrenzten Haushaltsmitteln am meisten erreicht werden kann. Dies vermisse ich hier. Im vorliegenden Fall ist es für mich blinder Aktionismus!
    Zum SUV im Allgemeinen: hier fragt niemand, wer ihn braucht. Es gibt durchaus sinnvoll Einsatzbereiche, wie z.B. einen schweren Anhänger ziehen, hoher Dachlast oder auch um schweres Sportgerödel zu transportieren.

  10. 45.

    Es ist nun mal so, dass sie hauptsächlich Linksgrüne so einen Unfug ausdenken der gar nicht funktionieren kann und offensichtlich sinnfrei ist. Es geht um die Ideologie anderen etwas verbieten zu wollen und sich selbst dabei moralisch höherwertig darzustellen.

  11. 44.

    So ein Quatsch, das kann nur ein Radfahrer schreiben..., natürlich fährt man auch 30 wenn man damit eine kürzere Fahrtroute hat. Abgesehen davon kann man meistens wegen gar nicht schneller fahren wegen hohen Verkehrsaufkommen. Und das jeder deswegen 30 fährt ist auch unwahrscheinlich.

  12. 43.

    Das ist doch totaler Quatsch mit dem Tempo 30. Wenn man den Schadstoffausstoß reduzieren will muss man schneller fahren. Das kapieren Grüne natürlich nicht weil sie keine Ahnung von Technik haben (wollen). Bei Tempo 30 fährt ein Auto mit höherer Drehzahl als mit 50, da man dann in einem niedrigeren Gang fahren muss - also höherer Schadstoffausstoß!

  13. 42.

    Nochmal - in der Innenstadt braucht man kein großes Auto und keine Höchstgeschwindigkeit. Es geht hier auch mitnichten um den Tod von 4 Personen und eine epileptischen SUV Fahrer. Es geht um unsere Zukunft, unser Klima, um eine bessere Welt und Menschen, die sich bei jeder Anschaffung und Handlung fragen, ob genau dass sinnvoll und nachhaltig ist oder nur seinem Ego gefällt.

    Es geht um Bewusstsein.

    Wer hier immer noch mit Kleinwagen-Unfällen argumentiert, hat leider NICHTS verstanden davon.

    Und nein, ich heiße nicht Greta.

  14. 41.

    “Hamburg hatte bekanntlich gezeigt, dass ähnliche Unfälle auch mit Kleinwagen wie einem Fiat Punto passieren können.“

    Ganz schwache Argumentation!
    Zudem vermisse ich den üblichen Seitenhieb gegen Nutzer von Fahrrädern.

  15. 40.

    Ja. Wenn Geofencing bei e-Rollern funktioniert, dann sollte die automatische Drosselung in Städten, Wohngegenden, aber auch an Zebrastreifen ect. pp. bei neueren Autos auch möglich sein. Gesetzgebung?! und dann die Software aufspielen ;)
    Schon ist Schluss mit der Raserei.

  16. 39.

    Tempo 30 in ganz Berlin! Warum diese kleinen Schritte bis dahin?

  17. 38.

    Apropos keine Ahnung, verehrter "Goldener Reiter" : Steuern sind nicht zweckgebunden, also tun Sie nicht ständig so, als würden Sie dem gemeinen Radfahrer seinen Weg finanzieren. Ist Ihnen das nicht peinlich, von jedem unendliche Dankbarkeit einzufordern, der sich nicht mit dem Auto durch die Stadt quält?
    Und noch einmal liegen Sie daneben: Ich fahre auch bei -10 Grad oder strömenden Regen mit dem Rad.
    Ach ja, ein Auto besitze ich auch aber dass mir deswegen die Straßen gehören - auf den Gedanken kam ich noch nicht.

  18. 37.

    Das ändert nichts dran, dass Steuern per gesetzlicher Definition eine Abgabe an den Staat ohne (!!!) eine Gegenleistung sind. Somit bezahlen auch nicht "die Autofahrer" irgendwelche Straßen. Wir alle (!!!) zahlen Steuern in einen großen Topf ein, aus welchem dann das Geld genommen wird, um die verschiedenen staatlichen Dingen zu finanzieren. Ergo: Nein, die armen Autofahrer bezahlen die Straßen nicht alleine und erkaufen sich mit Ihren Kfz-Steuern daher auch keine besonderen Benutzungsrechte für die Straßen.

    Und Radfahrer? => Hmm, Mehrwertsteuern, Lohnsteuern, ggf. Tabaksteuern etc. pp. ...

  19. 36.

    Und wieder einer dieser Menschen, die mit diesem komplett unsinnigen Argument kommen.

    Steuern sind per gesetzlicher Definition eine Abgabe an den Staat ohne (!!!) eine Gegenleistung. Somit bezahlen auch nicht "die Autofahrer" irgendwelche Straßen. Wir alle (!!!) zahlen Steuern in einen großen Topf ein, aus welchem dann das Geld genommen wird, um die verschiedenen staatlichen Dingen zu finanzieren. Ergo: Nein, die armen Autofahrer bezahlen die Straßen nicht alleine und erkaufen sich mit Ihren Kfz-Steuern daher auch keine besonderen Benutzungsrechte für die Straßen.

  20. 35.

    Der Fiat Punto wurde durch die Ampel aber aufgehalten, also hinkt der Vergleich. Es ist ja auch nicht so schwer, zu verstehen, dass ein Auto mehr Schaden anrichtet, wenn es schwerer ist.

  21. 34.

    Natürlich bewirkt das was und nutzt ganz viel: Unsere Politiker, pardon: "Poltiker*Innen" können zeigen, dass sie was tun und auf die Klagen und Bedürfnisse besorgter "Bürger*Innen" eingehen. Außerdem soll das Autofahren ja so unattraktiv wie möglich gemacht werden. Was bedeutend einfacher ist als den ÖPNV so attraktiv wie möglich zu machen, wie man in Berlin jeden Tag eindrucksvoll erleben kann.

    Die Lobby der Autohasser und ähnlicher Weltverbesserer ist jedenfalls zufrieden - zumindest bis sie mal so alt, krank, behindert, beschäftigt ist, dass sie auf ein Kraftfahrzeug angewiesen ist.

  22. 33.

    Die Staatsanwaltschaft vermutet es bisher nur, bestätigt ist leider noch nichts.

    "Derzeitiger Erkenntnisstand: kein technischer Defekt am Fahrzeug. Die durchgehende Beschleunigung des Wagens auf 104 km/h soll auf einen Krampfanfall zurückzuführen sein. Die StA geht davon aus, dass der Beschuldigte Medikamente regelmäßig einnahm. Die Ermittlungen dauern an."

    Die damalige Artikelüberschrift des RBB's war etwas missverständlich.

  23. 32.

    Da schreibt wieder einer, der keine Ahnung hat, wie hoch die Kfz-Steuer für den einzelnen ist. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber nichts sagen oder sich Sachkundig machen. Zu der KfZ-Steuer kommt noch die Mineralölsteuer, CO2 Steuer und die Mehrwertsteuer und dann kommen noch die Parkgebühren hinzu. Weiter die Mehrwertsteuer auf Reparaturen und Ersatzteile. Wenn wir also von einer autofreien Stadt sprechen, werden hier viele Steuern wegfallen und Arbeitsplätze. Das hätte zur Folge, dass der Staat sich die Steuern auf andere Weise zurückholen muss. Vielleicht sollten dann auch alle Fahrradfahrer ein Kennzeichen bekommen und Steuern zahlen. Bislang finanzieren nämlich die Autofahrer den Straßenbau und deren Erhalt, sodass auch Fahrräder die Möglichkeit haben diese Straßen zu nutzen. Oder woher kommen wohl die Gelder? Die Verkehrsplanung des Senats ist eh untere Schublade und von Aktionismus geprägt aus den 80igern. Bei strömenden Regen, bei -10 Grad, Schnee und Eis fährt kein einziger mit dem Rad.
    Westberlin war 40 Jahre eine Insel und so wird auch heute noch Verkehrspolitik betrieben. Übrigens sind die meisten Arbeitsplätze in Deutschland vom Auto abhängig...auch indirekt. Früher gab es die Berlinzulage, womit Unternehmen gelockt wurden. Und heute vergrault der Senat Weltkonzerne. Nicht nur mit der Verkehrspolitik. Die Deutschen Autofahrer sind zu brav. In anderen Ländern wird richtig protestiert und dann werden sogar Benzinpreiserhöhungen zurückgenommen.

  24. 31.

    Hamburg hatte bekanntlich gezeigt, dass ähnliche Unfälle auch mit Kleinwagen wie einem Fiat Punto passieren können.

    Neben den SUV-Muttis gibt es noch die Kleinbus-Papies wie den unter falscher Flagge segelnden Alhambra-Aktivisten und die überzeugten Ausredenfinder, die selber Teil des Problems sind, aber dennoch immer wieder über ihresgleichen jammern.

  25. 30.

    Als Reaktion auf den Unfall natürlich Aktionismus. Ganz egal, ob ein epileptischer Anfall oder typisch-egozentrische Ignoranz zum Unfall führten. ABER: Wenn es ein Baustein ist, der dazu beiträgt, am Ende flächendeckend Tempo 30 in der Stadt zu haben, dann soll's recht sein. Wir müssen den öffentlichen Raum den Menschen zurückgeben. Momentan wird er vom Blech okkupiert. Lebensqualität durch Reduktion von privatem und viel zu oft überflüssigem motorisierten Individualverkehr. Lautstärke, Enge, Stress, das machen Autos. Ich bin dagegen, Autofahren zu verbieten - aber dafür, es so unattraktiv wie möglich zu machen. Keine Parkplätze auf öffentlichem Land, rigide Tempobeschränkungen auf allen Straßentypen. Und ein starker Verfolgungsdruck bei Fehlverhalten - und bevor die übliche Klientel schäumt: Bei allen Verkehrsteilnehmern. Mich als Radfahrer nervt riskantes Fehlverhalten auch von Fußgängern und Radfahrern. Durch die Körpermasse von PKW und LKW ist die Wirkung von Fehlern hier größer.

  26. 29.

    Man ist das armselig..., muss jetzt an jeder Straßenecke ein Unfall passieren damit sich was ändert? Diese Politik erzeugt nur noch Kopfschütteln. Wir müssen den Autoverkehr einfach insgesamt senken.
    Fahrradstraßen, ja Straßen! denn die Fahrradwegchen bringen es nicht. Citymaut! Handwerker, Krankenpfleger haben freie Fahrt, der Privatmann muss bei jeder Fahrt zahlen, so einfach. Geht alles per App, die Technik ist da.

  27. 27.

    Schade dass in Berlin so oft sinnvolle Änderungen nur in Folge von verrücktem Aktionismus passieren. Wäre es nicht einfacher überall in der Stadt 30 zu machen und nur in Ausnahmefällen 50? Das hilft natürlich nicht gegen epileptische Anfälle, wohl aber gegen viele andre Unfälle.

  28. 26.

    Tempo 30 hat vor allem den Sinn, diese hier ewig rumpöbelnden "Geisterfahrer" mit ihren übermotorisierten Karren aus den engen Innenstadtstraßen herauszufiltern. Wer hier gegen 30 in der Invalidenstraße wettert, wird dort hoffentlich dann gar nicht mehr langfahren. Das schafft Raum für Radler, Fußgänger und *g* - mich. Danke dafür. Wobei ich eben in 20 Jahren vielleicht ein Mal dort langfahre(fahren werde). Ich halte es grundsätzlich für richtig, in engen Innenstadtstraßen 30 einzuführen. Und dadurch auch die Autoposer und SUV-Muttis von diesen Straßen fernzuhalten. Ein Gewinn für alle Beteiligten *+*

    Natürlich verhindert Tempo 30 keinen Anfall, keinen Infarkt, aber es verhindert Dummheit :-)

  29. 25.

    Auf der Seite von Correctiv ist zu lesen, dass Autofahrer rund 47 Mrd Euro an Steuern (nur die direkten wie Kfz und Mineralöl) zahlen rund 10 Mrd davon in den Straßenbau fließen (9 Mrd machen alleine die Kfz Steuern aus). Macht also knapp 40 Mrd Euro, die für alles Mögliche versumpfen.
    Wieviel Zahlt der Radfahrer für seine Radwege (extra als jeder Andere auch) ? Oder die BVG mit ihren schweren Bussen und Trams.
    Sie als Nichtautobesitzer bezahlen gar nix, sondern Sie liegen, und das muss man leider so sagen, anderen auf der Tasche und nutzen einfach alles mit. Das Gleiche wird ja gerade mit dem Mietendeckel durchgezogen.
    Und um es zu vervollständigen, zahlen Autofahrer rund um das Auto und durch das Auto selbst erhebliche Steuern. Das geht Los bei Zulieferern, der Produktion über deren Gehälter, dem Verkauf bis zu den Werkstätten inklusive aller Arbeitsplätze. Deren Lohn/Gewerbesteuern und Mehrwertsteuern, wenn sie das durch das Auto verdiente Geld wieder ausgeben. Und Radfahrer?

  30. 24.

    Sie sind ja der Lustigste hier! Bisschen Kfz Steuer, mir scheint Sie haben nicht mal ansatzweise so etwas ähnliches wie Ahnung, geschweige denn Wissen, wieviel dieser Staat jährlich an Kfz Steuer einnimmt! Was er dann damit macht, das ist ne ganz andere Geschichte.
    "Ich als Nichtautobesitzer zahle für deinen Lebensstil." Wo, womit, was, wann, wie????
    ".... eine zur Unkenntlichkeit zugerichtete Umwelt, in der regelmäßig Menschen von Autofahrern verletzt und totgefahren werden." Darf ich fragen wo Sie leben und wie Sie den Bezug von einer zur Unkenntlichkeit zugerichteten Umwelt zum Auto generell und dem Unfall im Konkreten kausal begründen wollen?
    Desweiteren würde mich brennend interessieren weshalb Sie "Kein Autofahrer" sind. Vielleicht lässt sich Ihr Frust, Ihr Hass den Sie hier überdeutlich zum Ausdruck bringen, dann schon ganz logisch, schlüssig und kausal erklären.

  31. 23.

    Ja genau deswegen doch, weil er gleichmäßig beschleunigt hat, geradeaus gefahren ist! Was kennzeichnet denn Ihrer Meinung nach sonst einen KRAMPF? Außerdem geht nicht die Polizei davon aus, die Staatsanwaltschaft hat es bestätigt! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  32. 22.

    Halbwissen schützt nicht vor Irrglauben. Es fallen viel mehr Steuern an, nicht nur KfZ-Steuer. Auf dem Land soll es viel weniger Autoverkehr geben.

  33. 21.

    Tempo 30, wer will das einem durch einen epileptischen Anfall ausgelösten Krampf erklären? Selbst wenn zum Unfallzeitpunkt Schrittgeschwindigkeit gegolten hätte wäre der Unfall genau so passiert. Blanker Aktionismus, ohne Sinn und Verstand, ohne Wirkung auf die wirkliche Ursache des Unfalls! Typisch Berlin, Standplätze für Drogendealer im Görlitzer Park, Tempolimit wo Tempolimit nichts bewirkt! Kausalität scheint für die Verantwortlichen in jedem Fall ein furchtbares Fremdwort zu sein!

  34. 20.

    Genau. Bei einem Tempo 30-Schild hätte der Fahrer bestimmt keinen epileptischen Anfall erlitten. Ich fasse es nicht.

  35. 19.

    Lachhaft. Von dem bisschen Kfz-Steuer wird in Deutschland keine Strasse unterhalten und neugebaut. Ich als Nichtautobesitzer zahle für deinen Lebensstil. Und dafür kriege ich auch noch Lärm, Dreck, Abgase, und eine zur Unkenntlichkeit zugerichtete Umwelt, in der regelmäßig Menschen von Autofahrern verletzt und totgefahren werden. Dafür auch noch Dankbarkeit zu erwarten erscheint mir ziemlich übertrieben.

  36. 18.

    Wiedermal wird die Keule gegen die Autofahrer rausgeholt. Schon mal daran gedacht das die ja die Straßen mit sanieren Radfahrer ihre bunten Wege bezahlen ( da sie meistens in alle Richtungen fahren ohne Rücksicht auf andere ) .Sie brauchen an keine Schulung , 1, Hilfe Kurs

  37. 16.

    Wenn man sowieso nicht schneller fahren kann- worüber regen Sie sich auf? Und das Tempo 30 in so einer engen Straße sinnvoll ist steht wohl außer Frage.

    Und bislang geht die Polizei nur von einem Anfall aus- bewiesen ist nix. Immerhin hat der Wagen gleichmäßig beschleunigt und ist schnurgerade gefahren.

  38. 15.

    Ob sich der SUV Fahrer mit dem Krampfanfall daran hätte halten können, wenn es zu diesem Zeitpunkt schon Tempo 30 gegeben hätte dort?

  39. 14.

    Sie haben es verstanden, ich gratuliere Ihnen! Zumindest eine sofortige Stilllegung aller Porsche Diesel SUV mit dem abgastechnisch schlechtestem Diesel-Motor aller Zeiten sollte jetzt folgen, am besten morgen gleich morgen in der Früh; und natürlich nicht nur in der Invalidenstr., sondern bundesweit.

  40. 13.

    Diese elend langsamen Maßnahmen sind blinder Aktionismus, um Leute wie Sie ruhig zu stellen. Mit Tempo 30 werden alle Probleme nur verschärft.
    Der Lärmpegel wird dadurch nicht verringert, wie Messungen in anderen Städten zeigen.
    Der Schadstoffausstoß wird sogar erhöht, natürlich nur dann, wenn mal wirklich freie Fahrt ist.
    Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Vorschriften halten ist es bei Tempo 50 nicht unsicherer als bei Tempo 30.
    Das Problem ist der schlechte öffentliche Nahverkehr, der für Entspannung führen könnte. Um den auf Vordemann zu bringen müsste aber etwas mehr investiert werden als ein paar Tempo-30-Schilder.

  41. 12.

    Witzig, wie das Wort "linksgrün" anscheinend zur kleinbürgerlichen Anti-Parole degradiert wird, um gegen alles zu wettern, was halbwegs progressiv von Politikern beschlossen wird. Bezüglich der Stadtentwicklung ist das Wort linksgrün für mich ein Qualitätsmerkmal geworden, da doch endlich mal was passiert, wenn auch noch im klassischen deutschen Behördenschneckentempo. Dennoch: Weiter so RRG :)

  42. 11.

    Traurig, dass es erst Tote geben muss, bevor reagiert wird. Aber es ist der richtige Schritt zu mehr Verkehrssicherheit. Die Unfall-Kreuzung muss entschärft werden. In diesem Zuge könnte man auch die Ampelanlage für kreuzende Fahrzeuge aus Richtung Ackerstraße erweitern. Mehr Platz für Radfahrer? Gut so...

  43. 10.

    Der Senat mal wieder....fernab jeglicher Realität. Tempo 30 wird in Zukunft natürlich Unfälle verhindern. Die Krankheit stellt sich darauf ein und nimmt dann den Fuß vom Gas!

  44. 9.

    Sehr gut. Warum nicht überall so? Diese elend langsamen Maßnahmen sind....viel zu langsam! Berlin den Menschen, nicht den Autos!

  45. 8.

    Tempo 30 ist in der Stadt sowieso mehr also genug. Wozu also die Aufregung?

  46. 7.

    Typisch grünlinker undurchdachter Aktionismus. 1. kann man an dieser Stelle sowieso kaum schneller als 30 fahren weil da viele Ampeln sind und meist Stau. 2. nützt das auch nichts wenn jemand mit einem epileptischen Anfall auf der Gegenfahrbahn beschleunigt. Laut grünlinker Logik lieber ein SUV-Verbot in der Invalidenstraße...

  47. 6.

    Jeden Tag wird von schweren LKW-Unfällen in der Stadt oder Autobahn berichtet. Wie wäre es mit LKW-Verboten oder Tempo 30 auf der Autobahn?

  48. 5.

    Die Aussage der Staatsanwaltschaft klingt aber nicht gerade eindeutig. "Die durchgehende Beschleunigung des Wagens auf 104 km/h soll auf einen Krampfanfall zurückzuführen sein." Klingt das für sie, als ob es definitiv ein epileptischer Anfall war?

  49. 4.

    Rot-rot-grün hat mit ihrer Genialität mal wieder zugeschlagen.
    Der Fahrer eines Autos hat einen epileptischen Anfall, hat beim Anfall scheinbar den Fuß auf dem Gas und fährt somit mit völlig überhöhter Geschwindigkeit total unkontrolliert in eine Menschenmenge.
    Als Reaktion darauf wird von Tempo 50 auf 30 reduziert, um die Sicherheit zu erhöhen. Kluger Schachzug. Der nächste mit nem epileptischen Anfall, dessen Fuß auf dem Gaspedal steht, fährt dann automatisch nur noch 30.

  50. 3.

    Inwiefern hilft Tempo 30 gegen epileptische Anfälle?

  51. 2.

    Der Mann hatte einen epileptischen Anfall. Dadurch drückte er das Gaspedal durch. Was soll da also Tempo 30 nutzen? Es hilft nicht bei krankheitsbedingten Unfällen. So wie es auch nichts nutzt SUV in der Stadt zu verbieten.
    Vielleicht sollte man über eine Art Leitplanke an Haltestellen nachdenken, mit Schiebetüren, die sich öffnen wenn ein Bus oder eine Tram kommt, oder über Sicherheitsysteme, die Autos übernehmen, wenn der Fahrer seine Fahrhaltung atypisch verlässt. Tempo 30 ist in meinen Augen eine Alibihandlung, da er bundesweit ein Thema war. Es zeigt den Angehörigen der Opfern nicht, dass sie sicherer an Haltestellen sein werden.
    Ich hoffe, dass diese Massnahme nur ein erster Schritt sein soll.

  52. 1.

    Purer Aktionismus! Als ob der Unfall durch eine 30er-Zone vermieden worden wäre!

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