Landgericht Berlin im September 2019 (Bild: imago images/Joko)
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Fünf Jahre Gefängnis - Gericht verurteilt Vater für Missbrauch der eigenen Tochter

Weil er seine kleine Tochter über Jahre hinweg missbraucht, Übergriffe gefilmt und zum Teil im Internet verbreitet hat, ist ein 39-jähriger Berliner zu insgesamt fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den Mann am Montag unter anderem des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig.

Das Mädchen sei etwa fünf Jahre alt gewesen, als es zu ersten Taten in der Wohnung des Mannes im Stadtteil Hellersdorf bekommen sei, hieß es im Urteil. Das Kind habe damals auf Weisung des Vaters unter anderem Reizwäsche anziehen und vor seiner Kamera posieren sollen. Der Vater habe Kinderpornografie im Internet geteilt.

Mann gestand die Taten

Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn vor zwei Wochen gestanden. Nach Entdeckung der Taten habe er eine Therapie begonnen, erklärte der 39-Jährige. Ihm wurden 29 Fälle in der Zeit von Januar 2011 bis Mai 2018 zur Last gelegt. Mehr als 6.100 kinder- und jugendpornografische Dateien habe die Polizei bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten im Februar 2018 gefunden - mit einer Gesamtspieldauer von sieben Tagen, so die Staatsanwältin.

Ein Hinweis von Brandenburger Ermittlungsbehörden brachte das Verfahren ins Rollen. Hintergrund sei Kinderpornografie gewesen, die bei einem anderen Verdächtigen sichergestellt worden war. Die Staatsanwältin hatte eine Strafe von mehr als sechs Jahren Haft gefordert. Der Verteidiger plädierte auf vier Jahre Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Sendung: Abendschau, 21.10.2019, 19:30 Uhr

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6 Kommentare

  1. 6.

    An die Vorkommentatoren: bewerben Sie sich als Schöffen. Dann haben Sie die Möglichkeit, die Grundprinzipien unserer Gesetzgebung kennen zu lernen und als Vertreter des Volkes Einfluss auf das Urteil zu nehmen. Nur den Mob toben zu lassen, führt zu gar nichts, außer zu hohem Blutdruck.

  2. 5.

    Nur 10?? Ich äußere mich zum nötigen Strafmaß besser nicht ;)

  3. 4.

    (Mind.) das Mädchen hat lebenslänglich.

  4. 3.

    Nur 5 Jahre!
    Und bis Haftantritt auf freien Fuß. Unfassbar

  5. 2.

    So jemand gehört für immer weggesperrt! Fünf Jahre ist doch lächerlich. Missbrauch ist mit Mord die schlimmste Straftat, die man begehen kann. Das arme Mädchen wird nie Mals glücklich werden im Leben und immer unter diesen schmerzhaften Erinnerungen leiden... abschäulich ist das! Und unsere Justiz bestraft das nicht mal angemessen... nicht zu glauben in welcher Welt wir heutzutage leben

  6. 1.

    So ein Mensch gehört für mindestens 10 Jahre in den Knast.

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