Baustelle auf der Oberbaumbrücke (Quelle: imago images/Friedrichs)
Bild: www.imago-images.de/Friedrichs

Breitere Radwege - Oberbaumbrücke wird einspurig für Autofahrer

Auf der Berliner Oberbaumbrücke werden breitere Radwege angelegt, dafür wird die Zweispurigkeit für Autos aufgehoben und in jeweils eine überbreite Spur pro Richtung umgewandelt.

Die neue Aufteilung entspreche den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes, teilte die Senatsverwaltung am Donnerstag mit. Die neue Straßenmarkierung werde voraussichtlich noch im Oktober nach dem Abschluss der Fahrbahnsanierung aufgetragen.

Die Radwege werden demnach von bisher 1,35 m auf 2,0 m verbreitert, hinzu kommt ein 80 Zentimeter breiter Sicherheitsstreifen. Die Fahrbahn für Kraftfahrer schrumpft von 6,0 auf 4,45 m. Der notwendige Verkehrsfluss bleibe erhalten, so die Senatsverwaltung. Fur Fußgänger gibt es wie zuvor Gehwege unter den U-Bahn-Arkaden und auf der Nordwestseite der Brücke.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

11 Kommentare

  1. 11.

    Genau so ist es. Es ist aber nicht der Individualverkehr des Deutschen liebstes Kind, dem Auto. Daher zählt das wohl nicht...^^ Und sicherlich wird Stück für Stück das Autofahren unbequemer gemacht. Gut erkannt. Und ja, gezwungenermaßen. Weil die meisten Autofahrer nicht bereit sind, Ihre Luxuszone zu verlassen. Also wird da nachgeholfen. Logisch. Wer nicht hören will...

  2. 10.

    Stichwort Ticketpreise in Paris: bitte informieren Sie sich über die franz. "Verkehrssteuer". In Frankreich bzw. Paris werden keine Wunder vollbracht, der ÖPNV wird dort nur anders finanziert. Und die Preise des Berliner ÖPNVs finde ich im Vergleich zu anderen Dienstleistungen dieser Stadt angemessen. Wer das günstiger möchte, dem muss klar sein an welchem Ende dann gespart wird: an den Personalkosten bzw. am Personal generell und am Fuhrpark. Wer kann das wollen? Oder es gibt alternativ eine Subventionierung über anderen Finanzierungsmodelle (Wirtschaft oder Steuerzahler). Zum Sparpreis aber wird es guten und attraktiven ÖPNV nicht geben können. Immer wenn etwas auf dieser Welt "günstig" ist, ist es entweder qualitativ schlecht oder geht auf Kosten Dritter (Arbeitnehmer, Umwelt, etc.). Das kann man generell sowohl auf Waren als auch auf Dienstleitungen beziehen. Das Gegenteil wurde mir noch nicht bewiesen. Was nicht bedeuten soll, dass "teure" Sachen automatisch immer besser sind ;)

  3. 9.

    Jens. Nö, das ist kein Konzept. Vielleicht ein Bruchteil davon. Eine Idee müsste her. Die Stadt wächst und wächst. Ich hätte eine Brücke nur für Radfahrer über die Spree cool gefunden. Aber man verballert ja lieber das Geld für Pollerundfindlingexperimente mit grünen Pünktckenaufklebern ;-)

  4. 8.

    Es geht voran. Stück für Stück. Klar, könnte alles schneller gehen, aber die verpennten Jahre sind halt nicht wett zu machen. Über die kleinen Dinge im Leben sollte man sich wieder freuen lernen. Ständiger Disskussionspunkt sollte in allen Familien sein: wie können wir immer öfter das Auto stehen lassen. Weiter so.

  5. 7.

    Endlich ein Schritt in die richtige Richtung, gut so!
    Hoffentlich ist der Verkehr dort dann für alle sicher.

  6. 6.

    Wieder mal auf wenigen Metern heilr Welt für dir Radler, aber an den Enden der Brücke hört es auf. Ist das ein Konzept?

  7. 5.

    Besser wäre natürlich die seit den 90er Jahren versprochene Tramverbindung. Aber als Zwischenschritt o.k. :) Die Tramstrecke wird dann hoffentlich "bald" auf den noch Autofahrspuren in der Mitte ausgebaut. Falls die Planungen irgendwann in der nächsten Dekade nach 30 Jahren finalisiert werden ;)

  8. 4.

    "Die neue Aufteilung entspreche den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes."

    Welche Passage des Mobilitätsgesetzes trifft hierzu denn Aussagen? Wäre es möglich, diese in Erfahrung zu bringen? Das wäre für mich sehr interessant, da ich immer noch um Radwege in den gefährlichen Steglitzer Bereichen Birkbuschstraße und Albrechtstraße kämpfe.

  9. 3.

    Perfekt, es geht voran. Bin jahrelang über diese Brücke mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und habe dabei leider viele gefährliche Situationen erlebt. Absolut richtig und längst überfällig.

  10. 2.

    Verstehe ich nicht, hier wird doch Individualverkehr gefördert.

    Nur halt der auf 2 Rädern und der ohne Räder.

    Mit der Bitte um Erklärung

  11. 1.

    Wie lange muss mann sich diese bewussten Verkehrbehinderungen durch einen idologisch verbohrten anti-individulaverkehrs-dogmatiuschen Senat noch antun? Hier geht's doch nicht darum, den Radfahrern das Vorwärtskommen zu erleichtern (löblich), sondern ausschließlich darum, den Autofahrern das Fahrgefühl so lange zu vermiesen, bis endlich auf eine notorisch unzuverlässige und schon seit eh völlig überteuerte BVG (guckt Euch mal die Ticketpreise in Paris an - so gehts auch)umsteigen. Diese Art von Bevormundung kann ich nicht ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Archivbild: Gretsche beim Spiel Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf. (Quelle: dpa/S. Simon)
dpa/S. Simon

Der Absacker - Endlich wieder auf die Schnauze

Nun, da Kontaktsport in Berlin wieder erlaubt wird, können alle künftig mehr machen als nur durch die Gegend joggen. Entsprechend sollten wir beim ersten schmerzhaften Rumms nicht gleich all zu laut aufheulen, sagen Haluka Maier-Borst und sein Gewissen.