Sigmund Jähn (Quelle: Imago,
Bild: imago stock&people

Beerdigung des ersten deutschen Kosmonauten - Sigmund Jähn in Strausberg beigesetzt

Als erster Deutscher flog er 1978 an Bord einer sowjetischen Sojusrakete in den Weltraum: Sigmund Jähn. Nun fand der Kosmonaut in seiner Wahlheimat Strausberg seine letzte Ruhe.

Der erste Deutsche im All, der Kosmonaut Sigmund Jähn, ist im engsten Familienkreis beigesetzt worden. Jähn habe seine letzte Ruhestätte in Strausberg (Märkisch-Oderland) gefunden, teilte ein Sprecher der Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Montag mit. die Beerdigung habe bereits am Freitag stattgefunden. Jähn war am 21. September im Alter von 82 Jahren gestorben.

Beigesetzt in einer Wahlheimat

Am 26. August 1978 war Jähn vom Weltraumbahnhof Baikonur aus mit dem Raumschiff "Sojus 31" zur Orbitalstation Saljut 6 gestartet. Gemeinsam mit dem sowjetischen Kommandanten Waleri Bykowski (1934-2019) war er dann etwa eine Woche im All und kreiste die Erde 125 Mal. Erst fünf Jahre später, im Jahr 1983, startete mit dem Astronauten Ulf Merbold ein zweiter Deutscher ins All.

Jähn, der aus Sachsen stammte, war zunächst Buchdrucker, ging dann zur Armee und wurde Jagdflieger. Nach der Wende war Jähn unter anderem für die Europäische Weltraumorganisation Esa tätig und betreute europäische Astronauten im russischen Sternenstädtchen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 07. 10. 2019, 12 Uhr

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