Muslime in Potsdamer laden am 03.10.2019 Gäste zum Tag der offenen Moschee in ihre Moschee ein (Bild: rbb)
Video: Brandenburg aktuell | 03.10.2019 | Zumack/Dornieden | Bild: rbb

Video | Tag der offenen Moschee - Muslime laden in die Al Farouk Moschee in Potsdam

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4 Kommentare

  1. 4.

    Es geht hier weder um Religion noch um rechtliche Zulässigkeit, sondern um das vorsätzliche "Kapern" und Instrumentalisieren des einzigen "nationalen Feiertags" für eigene Zwecke – und das im Kern gegen die Intention des Feiertags. Lesen Sie mal das unten verlinkte Interview.

  2. 3.

    So lange unsere Politiker und kommunalen Gremien dies gestatten, wird sich nicht ändern. Zum Tag der Einheit haben unsere führenden Politiker auch in der Kirche zum lieben Gott gebetet . Ja, der Glaube soll Berge versetzen und das Volk glücklich machen. Hoffentlich hilft's.

  3. 2.

    Sehe gerade erstaunt, dass es Seyran Ates dieser Tage ähnlich formuliert hat:
    "Dass [der Tag der Offenen Moschee] eine zutiefst verlogene Kampagne ist. Wenn es um Wertschätzung für das Land ginge, könnten die Moscheegemeinden am Tag der Deutschen Einheit ja zu Gottesdiensten einladen und für das Wohl dieser Gesellschaft beten. Stattdessen instrumentalisieren sie ihn und legen den Fokus auf sich selbst und betreiben Identitätspolitik. (...) Das ist eine bewusste Provokation und eine Frechheit. Das wahre Signal dahinter ist doch: Der Nationalfeiertag, dieses Land interessiert uns nicht wirklich. Uns ist es wichtiger, dass wir uns an dem Tag als Muslime, als kulturelle Sondergruppe gegenüber der Mehrheitsgesellschaft darstellen - unter dem Mäntelchen von Offenheit und Transparenz. Der "Tag der Offenen Moschee" ist für mich eine ausgesprochene Gegenveranstaltung."
    (www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2019-10-03/)

  4. 1.

    Alle Jahre wieder ein Ärgernis ... Den "Tag der Offenen Moschee" immer wieder absichtsvoll auf den "deutschen Nationalfeiertag" zu legen, ist aus meiner Sicht eine fortgesetzte Provokation, ein dreister Versuch, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen (gelingt ja auch jedes Jahr, siehe dieser Bericht), eine arrogante Geringschätzung von Mauerfall und Wiedervereinigung und eine Respektlosigkeit den vielen Menschen aus den Neuen Bundesländern gegenüber, für die dieser Tag ein hoch emotionaler Erinnerungsmoment an die Unterdrückung in der DDR und an heftige Wendejahre ist. All das scheint den Islamverbänden egal zu sein, sie machen an dem Tag lieber demonstrativ ihr eigenes Ding. Was wäre wohl, wenn sich alle Vereine so verhalten würden?

    Etwas Respekt vor dem Staat und seiner Geschichte darf schon sein. Es gibt viele andere Tage im Jahr, und auch die "Nacht der Religionen" ist bereits ein etablierter Tag der Offenen Tür in Berlin, an dem sich auch Moscheen mit ihrem Programm beteiligen können.

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