Schloss Bellevue in Berlin (Quelle: imago images/Fleig)
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Bundespräsident zeichnet Schüler aus - Berliner und Potsdamer bei Geschichtswettbewerb erfolgreich

Zwei der fünf ersten Preise des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten gehen in diesem Jahr nach Berlin und Potsdam.

Der 18-Jährige Berliner Anton Höffer siegte mit einem Beitrag über den bislang wenig bekannten linken Widerstand gegen das Bauprojekt Märkisches Viertel Ende der 1960er Jahre. Dafür rekonstruierte der Abiturient des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums den Stadtteilkonflikt im Nordwesten Berlins unter anderem mit umfangreichen Zeitungs- und Archivrecherchen sowie Zeitzeugeninterviews, wie die Körber Stiftung mitteilte, die den Geschichtswettbewerb zum Thema "So geht's nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch" zusammen mit dem Bundespräsidialamt zum 26. Mal ausgerichtet hat.

Auszeichnungen in Schloss Bellevue überreicht

Einen weiteren ersten Preis sicherte sich Julius Klingemann vom Potsdamer Einstein-Gymnasium. In seiner Arbeit "Verleugnete Krise. Die Gruppenflucht der Potsdamer Einsteinschüler 1950" zeichnete er die Westflucht einer ganzen Schulklasse nach.

Die Auszeichnungen wurden am Dienstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue überreicht. An dem Geschichtswettbewerb hatten sich bundesweit mehr als 5.600 Kinder und Jugendliche mit 1.992 Beiträgen beteiligt.

Sendung: Brandenburg aktuell, 19.11.2019, 19.30 Uhr

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