Krankenwagen mit Blaulicht (Quelle: imago/Seeliger)
Bild: imago stock&people

Berlin-Reinickendorf - Mann greift Rettungssanitäter bei Einsatz an

Notfallsanitäter sind bei einem Einsatz in Berlin-Reinickendorf von einem unter Drogeneinfluss stehenden Mann angegriffen worden. Wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte, waren die Rettungskräfte am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr zu einem Notfall in der Raschdorffstraße gerufen worden. Ein unbeteiligter 19 Jahre alter Mann, der nach Polizeiangaben unter dem Einfluss von Drogen stand, habe erst ein Klappmesser gegen den Rettungswagen geworfen und dann durch das geöffnete Fenster des Wagens auf den Fahrer eingeschlagen.

Den Angaben zufolge wurde auch der Beifahrer vom Angreifer verletzt, als er diesen beruhigen wollte. Erst nach Eintreffen der Polizei konnten die leicht verletzten Rettungssanitäter ihren Einsatz fortsetzen. Der 19-Jährige unter Drogeneinfluss wurde festgenommen.

Sendung: Abendschau, 15.11.2019, 19.30 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    Richtig! Viele der Kollegen haben den Kanal voll und überlegen schon anderweitig etwas Beruflich auf die Beine zu stellen. Es eskaliert immer mehr da draussen , auf dem Weg zum Einsatz wird oft nicht nehr drüber nachgedacht was einem Medizinisch erwartet sondern eher " welche Gegend, wie lange bräuchte die Pol bis da hin..." usw . Als Rettsan fühle ich mich im stich gelassen. Zu den Aussagen bezüglich der DDR , Ja war eine Diktatur ABER heisst das das absolut alle Gesetze unfug waren? Nicht unbedingt , nicht falsch verstehen die DDR möchte ich nicht hoch halten....Hoffentlich reagiert irgendwann mal die Politik und Justiz und holt uns endlich aus diesem Debakel raus bevor es zu spät ist!

  2. 10.

    Ach herrjeh, da weint doch tatsächlich noch jemand einem Staat hinterher, den es seit 30 (in Worten: dreißig!) Jahren nicht mehr gibt.
    In der DDR war ja fast nur Stillstand. Ob das auch bei der zunehmenden Verrohung der Gesellschaft der Fall gewesen wäre? Fraglich.

    Unter Suff oder Drogen begangene Straftaten dürfen nicht länger entschuldigt werden, sondern gehören hart verurteilt. Dann lässt so mancher vielleicht das Saufen und begeht keine Straftaten.

  3. 9.

    Thomas Fischer hat in einer Spon Kolumne vor kurzem sehr schön erklärt wie es sich mit Straftaten unter Alkohol- / Drogeneinfluss verhält:
    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/wuerzburg-urteil-vollrausch-toetung-geldstrafe-kolumne-a-1293730.html
    Ganz grob und laienhaft zusammengefasst: Bei Schuldunfähigkeit wegen Drogen würde dann z.B. nicht wegen Körperverletzung verurteilt sondern wegen "Vollrausch". Die Strafe kann genauso hoch ausfallen, als wäre die Tat nüchtern begangen worden.

  4. 8.

    Jede eingenommene Droge wird bewusst eingenommen oder gespritzt und Die die das machen wissen das Drogenkonsum, egal welche Droge es ist, bei dieser weich gespülten Justiz immer als strafmindert bewertet wird. Weil das so ist und Alle das wissen kann sehr wohl von Vorsatz sprechen. Das hat nix mit DDR zu tun...

  5. 7.

    Erstens mal ist das noch gar nicht raus, ob er straffrei bleibt, und zweitens ist das kein guter Ansatz, auf das Rechtssystem der DDR zurückzugreifen.

  6. 6.

    Es wird Zeit, dass die Schuldminderung für alkoholiserte und mit Drogen vollgepumpte Menschen aufgehoben wird.

    Große Werbekampagne: Achtung, jetzt ist das Spiel vorbei. Wer eine Straftat unter Drogen- und /oder Alkoholeinfluss begeht, kann mit keiner Nachsicht rechnen !
    Dann wissen alle Bescheid. Und dieses Theater mit - zumindest - diesem Thema - wäre mal erledigt.

  7. 5.

    Die "DDR" war auch eine Diktatur und ein Unrechtsregime! Das wollen Sie doch nicht auch unterstützen und schön schreiben, oder?

  8. 4.

    Vielleicht mal einen Bliick ins aktuelle StGb unter § 323a werfen.
    Wie sagte schon das Oberhaupt der von Ihnen so schmerzlich vermissten Diktatur, "Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
    Also immer schön weiterbilden.

  9. 3.

    Wie lange will man hier noch abwarten?
    Bis niemand mehr sein Leben riskiert um anderes zu retten?
    Also keine Feuerwehr, Rettungssanitäter und Polizei. In der ach so schlechten DDR waren das Respektspersonen , dank der härteren Gesetze.
    Einfach Klasse, bei Suff und Drogen, da wird jede Straftat zur verminderten Schuldunfähigkeit.

  10. 2.

    Und wie immer bei Suff und Drogen, ist der arme Mann vermindert schuldfähig und bleibt straffrei. In der bösen DDR hieß sowas kriminelle Trunkenheit und galt strafverschärfend.

  11. 1.

    Welch ein Idiot.

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