Eine Fahrradfahrerin radelt auf einem Radweg, während Autos rechts abbiegen. (Quelle: dpa/Silas Stein)
Bild: dpa

Von Lkw angefahren - Fahrradfahrerin in Reinickendorf lebensgefährlich verletzt

Eine 48 Jahre alte Fahrradfahrerin ist am Montag in Berlin-Reinickendorf von einem Lastwagen angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit.

Die Radfahrerin war am Montagmittag gegen 12:40 Uhr auf der Scharnweberstraße unterwegs. Nach Darstellung der Polizei steuerte ein 53 Jahre alter Fahrer eines Lkw seinen Laster in die gleiche Richtung. Offenbar missachtete er die Frau beim Rechtsabbiegen in den Eichborndamm und erfasste sie mit dem Fahrzeug. Die Frau stürzte schwer, sie kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

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28 Kommentare

  1. 28.

    keinen Toten Winkel? Spiegel?

    Wo leben sie denn?
    Die Bundesregierung weigert sich, solches für alle LKW zu Pflicht zu machen.

  2. 27.

    Ich hab es noch so gelernt, dass der stärke Verkehrsteilnehmer auf den schwächeren Acht zu geben hat.

    Ich habe es noch so gelernt, dass JEDER Verkehrsteilnehmer Acht zu geben hat. Egal ob klein oder groß, ob schwach oder stark. Ob Auto, Transporter, LKW, Bus, Fahrrad, Motorrad, Roller, Moped oder Fußgänger. Jeder ist von dieser Pflicht nicht ausgeschlossen.

    E-Roller Fahrer nun auch nicht mehr!

    Der öffentliche Straßenverkehr ist kein Abenteuerspielplatz, kein Bauernhof und auch keine Barbystube. Warum ist es so schwer, sich daran zu halten?
    Die Frage war eher retorischer Natur ;-) mangelnde Rücksicht, keine Toleranz und zum Teil nur egoistisches Verhalten auf Kosten anderer.

    Mal abgesehen von traurige Vorfälle, wo beide Unfallbeteiligten gepennt haben und es so zu dem Unglück kam. Und das macht die Sache nicht besser :/

  3. 26.

    naja...alle haben bei grün aufzupassen, ausser der LKW Fahrer? Ich hab es noch so gelernt, dass der stärke Verkehrsteilnehmer auf den schwächeren Acht zu geben hat.

  4. 25.

    Norbert, ich schreibe mal so: Jeder Lkw Fahrer sollte wissen, dass beim Rechtsabbiegen geradeausfahrenden Radfahrenden Vorfahrt zu gewähren ist. Wer als Lkw-Fahrer abbiegt und dabei trotz Wartepflicht einen Radfahrenden überfährt, missachtet dessen Vorfahrt. Deshalb stellt sich für mich eher die Frage, ob der Lkw-Fahrer zum Führen eines Lkws geeignet ist. Der lebensgefährlich verletzten Radfahrerin zu unterstellen, sie hätte draufgehalten und blauäugig draufgehalten halte ich für völlig unangebracht (victim blaming). Wie es zu diesem Unfall gekommen ist und wer welchen Fehler gemacht hat, wird vermutlich in einem Gerichtsverfahren festgestellt werden. Es gibt gute Gründe dafür, dass Lkw-Fahrer einen Führerschein benötigen und Radfahrende nicht. Und Grün bedeutet sicher nicht, dass man als Lkw-Fahrer rechts abbiegen darf, ohne auf Radfahrende und Fußgänger zu achten.
    Ich jedenfalls wünsche der verletzten Frau alles erdenklich Gute!

  5. 24.

    Jeder weiß: LKW abbiegen = Achtung. Wer trotzdem sein Recht durchsetzen will und blauäugig draufhält, ist zum führen von Fahrzeugen (auch Fahrrad) nicht geeignet. Leider sieht man dieses Draufhalten immer wieder. Aber Fahrrad darf ja jeder fahren, genau wie Roller.
    Grün bedeutet eben nicht, dass man blind losfahren kann.

  6. 23.

    Gute Besserung der verletzen Frau. Hoffentlich lernt der ein oder andere aus diesem weiteren schlimmen Unfall. Ob LKW, PKW oder Radfahrer und nicht zu vergessen die Verkehrsplaner inklusive deren Finanzierungsstelle. Da gibt es Leute die uns vor 4 Jahren das versinken in Terroranschlägen prophezeit haben und obgleich das nicht annähernd eingetreten ist interessiert uns nicht wie viele tausend Menschen seitdem im Straßenverkehr gestorben sind oder mit bleibenden Schäden leben müssen.

  7. 22.

    Seit über zehn Jahren sind EU-weit Spiegel vorgeschrieben in denen man Radfahrer beim Abbiegen sieht, wenn man denn reinkuckt: https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121-fahrradunfaelle-in-berlin-unfallstatistik/222-exkurs-der-tote-winkel.html

  8. 21.

    Ich bin selbst auch Radfahrer und halte es ganz einfach folgendermaßen:
    Wenn der LKW schon vor mir an der Ampel steht, bleibe ich ganz einfach hinter ihm. Dann kann der LKW vor mir abbiegen wie er will. Ich bekomme das dann rechtzeitig mit und kann entsprechend reagieren. Wenn vor dem LKW noch ein weiteres Fahrzeug an der Ampel steht, fahre ich am LKW vorbei nach vorne. Aber immer soweit, dass ich dann für den Fahrer direkt sichtbar bin. Im zweifel aber bleibe ich dahinter.

  9. 20.

    Bei diesem trüben Wetter ist auch am tage eine Beleuchtung sehr hilfreich. Die neuen LED Lampen für Fahrräder sind so hell, dass sie teilweise schon auf weite Entfernung blenden. Damit würde kein Radfahrer übersehen werden und mir ist es völlig rätselhaft warum es nicht, wie bei motorisierten 2 Rädern, e Rollern und ähnlichem es keine Taglichtpflicht gibt.
    Radfahrer habe nun mal eine sehr schmale Erscheinung
    Deswegen sollten sie von sich aus alles tun um sichtbar zu sein. Ich will den schrecklichen Unfall gar nicht relativieren aber kein LKW oder Autofahrer mach so etwas mit Absicht. Das sollte jedem Autohasser hier klar sein.
    Leider geht es bei diesem Thema immer schnell in diese Richtung sat sachlich zu bleiben

  10. 18.

    Das ist zwar richtig und ärgert mich auch, aber was hat es mit dem Thema zu tun? Ich glaube nicht, dass die Beleuchtung an einem Montagmittag um 12:40 Uhr relevant für den Unfallhergang war.

  11. 17.

    Bin selbst Radfahrer, doch was man Tag ür Tag sieht sträuben sich die Haare. Kein Licht dunkel gekleidet und missachten jegliche Vorschriften. Bußgelder sollten sie zahlen wie Autofahrer. Oftmals riskieren sie nicht nur ihr Leben sondern auch der Kinder die mitfahren oder einfach alles nachmachen. Alles so rücksichtslos geworden

  12. 16.

    ich weiss ja nicht, wer erzählt hat, dass es beim abbiegen mit nem lkw für den fahrer keinen toten winkel gibt. ein lkw fahrer war es wohl nicht. beim abbliegen mit einem lkw ist auch im 2. spiegel leider nicht alles zu sehen. und der schulterblick ermöglicht dir nur einen tollen einblick in dein fahrerhaus. hat der lkw dazu noch einen trailer oder anhänger, sieht der fahrer nach dem abknicken des zuges noch weniger. hilfreich wäre hier ein assitent. idioten gibt es überigens unter den fahradfahrern genau so wie unter den lkw fahrern, manchmal fahren sie pkw oder sie laufen.

  13. 15.

    Jeder, der sich im Straßenverkehr bewegt, hat auf sich selber, auf andere und auf den Verkehr zu achten. Wenn ich mit dem Fahrrad auf einer vielbefahrenen Straße unterwegs bin, dann versuche ich mich so weit wie möglich von Autos und vor allem LKW´s fern zu halten. Dazu gehört auch, als "schwächster" Verkehrsteilnehmer nicht meinen Kopf durchsetzen zu wollen und egoistisch mich an roten Ampeln nach vorne drängeln und wenn LKW´s, Busse oder sonstiges abbiegen will, dann lasse ich die lieber fahren anstelle drunter zu liegen.

    Wenn andere keine Rücksicht auf mich nehmen, dann muss ich halt Rücksicht auf mich selber nehmen.

    Wenn man diese einfache Regel einhält, dürfte eigentlich überhaupt keine schlimmen Unfälle mehr geben. Aber wenn nur Egoisten im Straßenverkehr unterwegs sind, die ALLE nur an sich selber denken, keine Zeit haben und keine Rücksicht nehmen, auf das eigene Recht pochen... passiert genau so was.

    Der Dame wünsche ich eine gute Besserung!

  14. 14.

    Berlin bräuchte ganz dringend eine Verkehrspolizei, die sich nur um den Straßenverkehr kümmert!

    Die normale Polizei macht sich leider einen schlanken Fuß, wirken wie abwesend.

    Das Verhalten der meisten Autofahrer ist einfach nur noch unerträglich. An den Sicherheitsabstand von 1,50 m hält sich so gut wie niemand. Dieser gilt übrigens auch für Fahrradstreifen! Die Autos fahren aber alle direkt an der Linie.

  15. 13.

    Kein LKW auf deutschen Straßen hat tote Winkel. Die sind seit Jahren durch vorgeschriebene Spiegel ausgemerzt. Die Fahrer müssen die halt nur auch mal benutzen. Hier dem Opfer die Schuld in die Schuhe zu schieben ist einfach nur unangebracht.

  16. 12.

    @Mandy, Sie haben genau diese schreckliche Einstellung, die kein Miteinander im Straßenverkehr zulässt. Immer schön gegeneinander, nicht wahr?

    @Ferdi, Ihre Allgemeinplätze (noch dazu ohne Satzzeichen) sind hier absolut fehl am Platze. Oder wissen Sie mehr als wir und die Radfahrerin hat drauf bestanden, die Vorfahrt zu haben? Sie stellen sich nie direkt neben einen Lkw. So so. Wo wurde diese Situation im obigen Fall beschrieben?

  17. 11.

    Das ist kein schöner Vorfall

    Mir stellt sich immer die Frage warum muss ich als Radfahrer auf Krampf immer die Straße überqueren oder warum stellt man sich als Radfahrer direkte neben einen lkw mittlerweile sollte doch jeder Mensch mit bekommen haben das so ein Gefährt echt viele tote Winkel hat und der Kraftfahrer keine 50 Augen hat und grade zu dieser dunklen Jahreszeit tragen viele dunkle Kleidung und über die Beleuchtung der Räder ganz zu schweigen ich kann nur sagen wenn ich zu Fuß auf Rad, Roller Motorrad unterwegs bin . Stelle ich mich nie direkt neben einen LKW einfach weil ich noch was vom Leben haben will und es genießen will.... ihr alle wollt das eure Bestellung am besten gestern schon kommen aber ihr nehmt keine Rücksicht auf andere auch wenn ihr leichter kaputt geht

  18. 10.

    Hallo Mario, stellen Sie sich vor, SIe wollen als Radfahrer eine Kreuzung auf einem Radweg passieren. Der LKW neben Ihnen will das ebenfalls. Denken Sie. Denn wenn er abbiegen würde wollen, hätte er ja den Blinker gesetzt. Sie fahren los, er fährt los. Und er biegt ohne zu blinken ab. Genau so habe ich das erlebt. Mein Dank geht an meine Schutzengel, meinen 7. Sinn und sehr gut funktionierende Bremsen.
    Und an dieser Stelle kann man nicht von Stärkeren und Schwächeren und von dem Bestehen auf Rechte sprechen. Denn dann verlieren wir alle.
    Weder der LKW-Fahrer ist morgens aufgestanden und hat sich vorgenommen, jemanden umzufahren. Und die Radfahrerin hat sich auch nicht gedacht, heute poche ich aber auf mein Recht.
    Wir sollten uns alle immer wieder den §1 der STVO durchlesen: Rücksicht und Vorsicht. Höflichkeit und Respekt nehme ich noch dazu. Und dann reduzieren sich hoffentlich diese schrecklichen Meldungen.
    Schnelle und vollständige Genesung für die Verletzte!

  19. 9.

    "Missachten" klingt für mich nach Vorsatz ?! Das ist wohl sicher nicht der Fall.
    Ich bin selbst kein (seltenst) Radfahrer und auch kein LKW-Fahrer ABER selbst ich kenne das Problem, dass man beim abbiegen leicht übersehen wird.
    Ich würde daher als Radfahrer niemals versuchen gegen einen LKW zu gewinnen oder blind mein Recht durch zu drücken. Ich erlebe häufig Situationen, wo ich als Außenstehender eine brenzlige Situation erkenne, die auch für den Radfahrer erdrückend unübersehbar ist, aber der Radfahrer einfach draufhält als käme er mit einem Panzer daher.
    Das ist leider unermesslich Dumm.
    Für mich bedeutet abbiegender LKW = ACHTUNG. Daher kann ich solche Unfälle nicht nachvollziehen.

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