Symbolbild: Schriftzug der Staatsanwaltschaft Berlin mit dem Berliner Wappen (Quelle: dpa/Taylan Gökalp).
Audio: Fritz | 21.11.2019 | Tim Mascheski | Bild: dpa/Taylan Gökalp

Staatsanwaltschaft sucht Zeugen - Berliner Judotrainer wegen Missbrauchsvorwürfen verhaftet

Ein Haftrichter hat einen Haftbefehl gegen einen Judotrainer aus Berlin-Tegel erlassen. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin wirft ihm 23 Fälle von teils schwerem sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen vor, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Demnach soll der 42-Jährige im Rahmen seiner Trainertätigkeit zwischen 2006 und 2018 mindestens sechs ihm anvertraute Jungen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren missbraucht haben. Zu den als "erzieherische Maßnahmen" titulierten Handlungen soll es während des Trainings und Turnierteilnahmen gekommen sein.

Trainer sitzt seit Montag in Haft

Der Verdächtige war laut Staatsanwaltschaft seit 2007 Vorsitzender eines von ihm gegründeten Judovereins in Tegel und arbeitete auch als Trainer. Die Verhaftung des Mannes erfolgte bereits am Montag. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei gehen weiter. Mögliche weitere Opfer werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt zu melden.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren

Hier suppt nichts durch (Quelle: Marcus Behrendt)
Marcus Behrendt

Adventskalender 2019 - 14. Tür: Hier suppt nichts durch

Diese Brandenburger Erfindung gehört derzeit zu den wohl am meisten gehassten Umweltsünden. Schon allein bei seiner Erwähnung häuft man eine Tonne CO2 auf seinem persönlichen Umweltkonto an. Dabei war es so sauber gestartet.

Die neuen Feuerwehrleute in Jerischke (Bild: Josefine Jahn)
rbb/Josefine Jahn

Kurz vor dem Aus - Zehn Freiwillige retten die Feuerwehr in Jerischke

Die Freiwillige Feuerwehr Jerischke (Spree-Neiße) stand eigentlich schon vor dem Aus - einer alleine konnte den Dienst nicht mehr stemmen. Auf den Hilferuf meldeten sich allerdings gleich zehn löschwillige Dorfbewohner. Nun ist sogar ein neues Auto im Gespräch.