Eine Karte zeigt die Sperrung der Schnellstraße Nuthestraße zwischen Abfahrt Babelsberg und Abfahrt Horstweg (Bild: rbb24/Mappa Pro)
Video: Brandenburg aktuell | 04.11.2019 | Mark Albrecht | Bild: rbb24/Mappa Pro

Verkehrseinschränkungen in Potsdam - Nutheschnellstraße wird bis 2022 zur Großbaustelle

Auf der Nutheschnellstraße in Potsdam wird es eng - und das für lange Zeit: Über einen Zeitraum von drei Jahren soll es hier Brückenarbeiten geben. Erste Vorbereitungen für das Bauvorhaben haben am Montag begonnen.

Autofahrer müssen sich in Potsdam ab Montag auf eine länger andauernde Großbaustelle einstellen: Grund sind Brückenarbeiten bis Oktober 2022 an der Nuthestraße (L40).

Konkret handelt es sich um die zweiteilige Hochstraßenbrücke über die Friedrich-List-, Johannsen- und Friedrich-Engels-Straße sowie über die Bahngleise. Diese soll abgerissen und dann neu gebaut werden. Auch die Brücke, die über den Neuendorfer Anger führt, soll erneuert werden.

Nur einspurig zwischen Babelsberg und Horstweg

Am Montagvormittag haben die Vorbereitungen für das Bauvorhaben an der L40 begonnen, wie der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mitteilte. Bevor es mit den eigentlichen Brückenarbeiten losgeht, werden drei Mittelstreifenüberfahrten für die künftige Verkehrsführung während der Bauzeit errichtet.

Die Arbeiten beginnen zwischen den Abfahrten Babelsberg und Horstweg. Dort steht für mehrere Wochen in beide Fahrtrichtungen nur jeweils eine Fahrspur zur Verfügung. Auch die Zufahrt vom Neuendorfer Anger auf die Nuthestraße wird in dieser Zeit gesperrt. Ab Ende November bis Ende Januar 2020 kann dann ein zweiter Fahrstreifen pro Richtung benutzt werden - jedoch nur mit eingeschränktem Tempo, hieß es vom Landesbetrieb weiter.

Die eigentlichen Abbrucharbeiten beginnen im kommenden Jahr.

Sendung: Inforadio, 04.11.2019, 6:40 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ich empfinde die Betitelung der Grafik als schlichtweg irreführend. Es findet ja nur eine Sperrung von Fahrspuren statt, nicht aber eine Sperrung der Fahrbahn insgesamt. Das aber legt die Bezeichnung nahe. Außer der Zu- und Abfahrt über den Neuendorfer Anger wird nichts komplett gesperrt. Eine andere Bezeichnung der Grafik abseits einer Dramatisierung fände ich sinnvoller.

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