Ein Fahrzeug steht auf einem Fahrradstreifen in Berlin-Prenzlauer Berg. (Quelle: imago-images/snapshot)
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Montag bis Freitag - Berliner Polizei kündigt erneute Aktion gegen Falschparker an

Die Berliner Polizei will in der kommenden Woche gezielt gegen Falschparker vorgehen. Im Fokus steht dabei das verkehrswidrige Halten auf Radwegen, Busspuren und in zweier Reihe, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Von Montag bis Freitag sollen vor allem Straßen kontrolliert werden, in denen besonders häufig solche Verkehrsverstößge festgestellt werden.

Mit der gemeinsamen Aktion wollen Polizei, Ordnungsämter und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Verkehrssicherheit erhöhen und für mehr Rücksichtnahme werben. Die Polizisten kündigten an, Verstöße umgehend mit Verwarngeldern von 10 bis 35 Euro zu ahnden und Autos umsetzen zu lassen. Für das Umsetzen eines Fahrzeugs könnten zusätzliche Gebühren in Höhe von bis zu 369 Euro entstehen.

Zweite Aktion in diesem Jahr

"Um sich die lästige Parkplatzsuche zu ersparen werden täglich, vor allem in den Innenstadtbezirken, Rad- und Busspuren häufig aus meist eigennützigen Motiven zugeparkt", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Insbesondere Radfahrende würden dadurch zu riskanten Ausweichmanövern in den fließenden Verkehr gezwungen. Auch die erheblichen Behinderungen des BVG-Verkehs würden von den Falschparkern "billigend in Kauf genommen". 

Die Polizei geht zum zweiten Mal in diesem Jahr gezielt gegen Falschparker vor. Im Frühjahr 2019 seien bei einer vergleichbaren fünftägigen Kontrolle knapp 6.500 Halt- und Parkverstöße festgestellt und geahndet worden, hieß es. In fast 290 Fällen seien Autos umgesetzt worden.

Sendung: Abendschau, 08.11.2019, 19:30 Uhr

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10 Kommentare

  1. 9.

    Die Berliner Polizei schafft es leider nur, wenige Verkehrskontrollen durchzuführen, weil es einfach zu wenig Personal gibt!
    Einige neu ausgebildete Polizisten wechseln gerne nach der Ausbildung in andere Bundesländer, weil sie dort hunderte Euros mehr im Monat erhalten.
    Aber Berlin möchte wie überall- außer natürlich bei den Diäten der Abgeordneten- immer die geringsten Gehälter bezahlen!

  2. 8.

    Bin selber Autofahrer, noch dazu etwas eingeschränkt beim Laufen und trotzdem suche ich mir einen erlaubten Parkplatz. Auch für Autofahrer sind Falschparker oft behindernd und bremsen den Verkehrsfluss aus.
    Besonders ärgere ich mich über Leute, die in Feuerwehrzufahrten parken, tw. trotz Absperrungen, also bewusst! Das sollte auch geahndet werden.

  3. 7.

    Warum muss das jedesmal angekündigt werden wo doch jeder Autofahrer weiß wo er parken darf und wo nicht?

  4. 6.

    "Um sich die lästige Parkplatzsuche zu ersparen werden täglich, vor allem in den Innenstadtbezirken, Rad- und Busspuren häufig aus meist eigennützigen Motiven zugeparkt"

    die Lösung ist so einfach... einfach Radwege auf den Gehweg auslagern, Busspur zum Parkplatz, die Radfahrer sind hinter den parkenden Autos bestens geschützt und keine Probleme mehr :D

    Je weniger Parkplätze es geben wird, umso mehr werden zum falsch Parken gezwungen.
    Vollkommene Fehlplanung der Verkehrsplaner und Stadtentwickler.

  5. 4.

    Dann sollen sie mal am Stutti anfangen, dort kann man richtig Geld verdienen.

  6. 3.

    Es ist doch offensichtlich, dass es bei diesen Falschparker um ein gefährliches Dauerproblem handelt. Statt zwei "Aktionen" im Jahr wäre ein dauerhaft konsequentes Vorgehen sicher nachhaltiger.

  7. 2.

    Warum nicht täglich?

  8. 1.

    Zwei Kontrollwochen pro Jahr!
    Nicht, dass noch jemand ins Schwitzen kommt.

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