Polizei kontrolliert verschärft Zweite-Reihe-Parker. (Bild: dpa/Heinl)
Vdeo: rbb24 | 11.11.2019 | 13 Uhr | Bild: dpa/Heinl

Aktionswoche Verkehrssicherheit - Berliner Polizei kontrolliert verschärft Zweite-Reihe-Parker

Die Berliner Polizei geht diese Woche gezielt gegen Falschparker vor, die mit ihren Autos Busspuren und Radwege blockieren. Bis Freitag werden Straßen kontrolliert, in denen täglich in zweiter Reihe gehalten und geparkt wird, teilte die Polizei mit. Mit der gemeinsamen Aktion wollen Polizei, Ordnungsämter und BVG laut der Mitteilung die Verkehrssicherheit erhöhen und für mehr Rücksichtnahme werben. Die Polizisten kündigten an, Verstöße sofort zu ahnden und Autos umsetzen zu lassen.

Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) nannte das Parken auf Bus- und Radspuren egoistisch und rücksichtslos. Regelmäßig würden Radfahrer dadurch zu risikoreichen Ausweichmanövern in den schnellen Fließverkehr gezwungen.

Bei einer ähnlichen Aktion im vergangenen Frühjahr waren rund 6.500 Park- und Halteverstöße geahndet und 288 Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt worden.

Sendung: Inforadio, 11.11.2019, 6:30 Uhr

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18 Kommentare

  1. 18.

    Ich glaube, Kratzer im Lack sind die bisher beste Strafe.

    ich finde Kratzer im Lack super :) Dumm nur, wenn man den Verursacher (in meinem Fall ein Radfahrer) erwischt, dazu noch Zeugen hat und er einen Lack-Schaden in Höhe von 6800€ verursacht hat.
    Da er den "Unfall" durch sein rücksichtsloses Fahren mitbekommen hatte, sich umdrehte und sich vom Unfallort entfernte, nannte es der Richter Vorsatz und seine Versicherung ist in Vorkasse gegangen und will das Geld vom Verursacher zurück holen. Wegen der Dummheit eines rücksichtslosen Rad-Rowdys ist mein Kontostand über 6000€ höher und den Schaden konnte ich selber reparieren.

    Also super Idee, die Sie hier den Leuten empfehlen. Damit kann man auch sein Konto aufbessern.
    Wie gut, das Dashcams mittlerweile zugelassen sind und fleißig aufzeichnen und Straftäter auf frischer Tat ertappen.

  2. 17.

    Jeden Tag fahren eine Million Berliner mit der BVG zur Arbeit

    Woher haben Sie diese Weisheiten schon wieder? :D

    2018 hat die BVG um die 1,1 Mrd. Fahrgäste befördert. Wieviele davon Berliner waren, ist nicht bekannt. Wieviele davon rein für die Arbeit BVG genutzt haben, weiß ebenfalls niemand.
    Auf den Monat herunter gerechnet waren das ca. 91,7 Mio Fahrgäste. Bei 30 Tagen (Mo-So)= 3,06 Mio Fahrgäste täglich.

    Wenn nun noch die x Millionen Brandenburger von Auto auf BVG umsteigen...
    wird man erkennen, das BVG alleine niemals funktionieren wird. Nicht, weil man nicht möchte sondern weil es utopisch ist

  3. 16.

    Es ist zu wünschen, dass so viele wie möglich der gesetzlosen Egoisten, die rücksichtslos die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen, mit dem höchstmöglichen Bußgeld bestraft werden.

    und genau das wünsche ich mir auch von gesetzlosen Egoisten auf dem Rad, welche ebenfalls rücksichtslose Gefährdung ihr eigene Leben billigend gefährden und die Schuld dann Autofahrer zuschieben wollen! Die sollten ebenfalls mit dem höchstmöglichen Bußgeld bestraft werden und falls ein Führerschein besteht, Fahrverbot für x Monate.

    Gleiche Rechte für alle - gleiche Strafen für alle!

  4. 15.

    Mehr Busspuren, mehr Strassenbahnen und endlich Autofreie Zonen bitte!

  5. 14.

    Geld is alle, nach dem ganzen Wohnungsgekaufe. Wächst halt nicht auf den Bäumen. Stromprozess auch verloren.

  6. 13.

    Wer Jahre lang mit Steuergeldern Parkplätze vernichtet, der sollte sich nicht wundern, wenn das irgendwann mal zum Problem wird. Parken in 2. Reihe, von der Politik provoziert und nun abkassiert. Wie bei den Blitzern.
    Das die BVG hier als Opfer dargestellt wird ist völlig daneben. Sie selbst ist der größte Stau und CO2 Verursacher/Provozierer in der Stadt. Außerdem fahren die schweren Busse die Straßen kaputt, da nehmen sie sich nichts zu den LKW. Viele der Probleme existieren überhaupt nur, weil die BVG "da" lang fährt.
    So könnte ich jeden Tag gute 5 bis 10 Minuten früher auf Arbeit/Zuhause sein, wenn die BVG nicht ständig alles ausbremsen und blockieren würde. Mal x Autos summiert sich das.
    Man sollte endlich wieder zum Gleichheitsgrundsatz zurückkommen. Dieser ist immerhin im Grundgesetz verankert.
    Die Fahrradfahrer auf Busspuren (oder Straßen statt Radweg) sollten mal ganz still sein, wenn der Bus (Autos) mit 20 km/h hinter ihnen her schleichen muss.

  7. 11.

    Bußgelder sind eh Quark, solange sie sich nicht am Einkommen u. Ä. orientieren. Abschleppen ist recht aufwändig. Ich glaube, Kratzer im Lack sind die bisher beste Strafe. Gerne auch offiziell vom Ordnungsamt. *fg*

  8. 10.

    Ich verstehe solche Aktionen nicht oder besser gesagt, wieso das überhaupt Aktionen sind- das sollte doch tägliche Praxis sein. Und natürlich nicht nur für Autofahrer, die falsch parken.

    Wenn man sich im öffentlichen Raum bewegt und einmal darauf achtet, ist vor allem eines zu bemerken: das völlige Versagen der Ordnungskräfte (neben dem vorausgehenden völligen Versagen von Anstand und Moral extrem vieler Verkehrsteilnehmer).

    Im Gegensatz zu vielen anderen Themen taugen hier auch die nötigen Kosten dafür nicht als Argument: die amortisieren sich selber durch die Bußgelder- und wenn nicht, dann kann man diese ja erhöhen (was zum Teil ja schon erfolgt ist und beim Parken gerade in der Mache ist, wenn auch leider nur mit unzureichend geringen Beträgen).

  9. 9.

    Als Radfahrer, der keine Lust hat, ständig dazu genötigt zu werden, Falschparker auf der Nebenspur zum umfahren, finde ich das super. Als BVG-Kunde finde ich es ebenfalls wichtig. Wie oft stehen Bus und Tram, weil sich alles wegen eines 2.-Reihe-Parkers staut oder jemand auf Busspur oder Haltestelle steht (ist auch für gehbehinderte richtig Kacke, wenn dann der Bus nicht bis an den Bordstein kann). Von mehr Kontrollen profitieren aber auch PKW-Fahrer*innen (und auch dazu gehöre ich immer wieder mal): der Verkehrsfluss wird ständig durch diese Fahrer*innen gestört, und ohne diese fließt der Verkehr besser und stressfreier!

  10. 8.

    Ich bin immer wieder entsetzt, wie die Rücksichtslosigkeit der Radfahrer abgetan wird. Wie viele Radfahrer wurden wegen Falschparker verletzt? Generell sollten die Bussgelder für falsches Parken aber auch das Befahren der Gehwege deutlich erhöht und das stärker kontrolliert werden. Beides sind keine Kavaliersdelikte, sondern nur Ausdruck der eigenen Rücksichtslosigkeit.

    Sie haben durchaus Recht, dass man in Berlin meist auch gut mit dem ÖPNV die täglichen Wege zurücklegen könnte. Die BVG ist allerdings Opfer des eigenen Erfolges, die Busse und Bahnen sind voll. Die Politik zeigt außer Worten aber wenig Interesse, etwas daran zu ändern und so Busse und Bahnen attraktiver zu machen. Noch schlimmer, Leute wie Günther liefern auch anderen MIVlern Argumente für den PKW. Sie sollte sich bei ihren Bremer Kollegen erkundigen, wie man ein besseres Vorbild sein kann.

  11. 7.

    Vergleichen Sie mal wie viele Menschen durch rücksichtlose Radfahrer und Fußgänger ums Leben kommen mit den Zahlen für den Kraftverkehr. Sie können auch gerne vergleichen wie viel Abgase durch Radfahrer und Fußgänger verursacht werden. Oder wie viele Straßenschäden. Oder wie viel Stadtfläche für Fußgänger und Radfahrer verschwendet wird.

  12. 6.

    Jeden Tag fahren eine Million Berliner mit der BVG zur Arbeit und ein paar hunderttausend mit dem Fahrrad. Probieren Sie es doch auch einmal. Alternativ können Sie ja ihren Arbeitgeber dazu auffordern Parkraum bereitzustellen, aber bitte nicht auf öffentlichem Grund.

  13. 4.

    Die Orte wo man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht hin kommt sind verschwindent gering. Dann haben Sie halt Pech gehabt. Irgend einen triffts immer. Aber vielleicht einfach mal ein Fahrrad an den nächsten Bahnhof stellen oder sich was anderes einfallen lassen. Das geht schon alles.

  14. 3.

    es hat niemand etwas dagegen mit dem Auto zur Arbeit zu kommen. Was hat das mit parken in zweiter Reihe zu tun?!

  15. 2.

    Es ist zu wünschen, dass so viele wie möglich der gesetzlosen Egoisten, die rücksichtslos die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen, mit dem höchstmöglichen Bußgeld bestraft werden.

  16. 1.

    Ja genau. Und immer schön die Parkflächen zurückbauen. Dann kann man besser abkassieren. "Erst wenn ihr alle Straßen gesperrt, alle Parkplätze verrammelt und alle Autos verschrottet habt, werdet ihr erkennen, dass man mit der BVG nicht zur Arbeit kommt!"

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