Einsatzkräfte im Nebel an einer Unfallstelle auf der B5 in Brandenburg am 10.11.2019 (Quelle: Nonstop News)
Video: rbb24 | 11.11.2019 | 13 Uhr | Bild: NonStop News

Brandenburg - 32-Jähriger bei Unfall auf der B5 im Havelland getötet

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 5 zwischen Rohrbeck und dem Olympischen Dorf (Havelland) ist am Sonntagabend ein Mann getötet worden.

Der 32 Jahre alte Mann war am frühen Sonntagabend bei Nebel und schlechter Sicht mit dem Auto gegen eine Leitplanke gefahren, teilte die Polizei mit. Er stieg dann aus seinem Auto aus und wurde überrollt.

nebelunfall auf B5
Bild: Nonstop News

Ehefrau und Kinder schwer verletzt

Ob er von einem oder mehreren Autos erfasst und überrollt wurde und warum er aus seinem Wagen stieg, sei bisher noch unklar, sagte der Sprecher der Polizeidirektion West, Heiko Schmidt, am Montag. Im Wagen saßen zum Zeitpunkt des Unfalls auch seine 27 Jahre alte Ehefrau und die drei Kinder im Alter von einem, drei und sieben Jahren.

Sie alle seien schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Genauere Angaben zu den Verletzungen könnten derzeit nicht gemacht werden. "Wir müssen zudem warten, bis die Zeugen vernehmbar sind, um Einzelheiten zum Unfallhergang zu erfahren", sagte Schmidt.

An der Bundesstraße war die Sicht am Sonntagabend wegen Nebels stark eingeschränkt. Die B5 war nach dem Unfall am Sonntagabend in Richtung Nauen vorübergehend gesperrt.

Sendung: Inforadio, 10.11.2019

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7 Kommentare

  1. 7.

    Ich kenne die Familie.und die frau is gefahren und immer vorsichtig! Ihr Mann wurde leider aus dem Auto geschleudert.

  2. 6.

    <Nein, darf man nicht fragen.....>
    Doch genau danach muss man fragen. Warum der Wagen in die Planke geknallt ist, weiss man nicht genau. Ob der Fahrer beim Aussteigen unvorsichtig war ebensowenig. Zum "Überrollen" gehören aber mind. zwei. Mind. einer von beiden hat gepennt, war zu leichtsinnig, zu schnell - oder was auch immer. Solche Dinge darf man hinterfragen. Mein Mitgefühl an die Beteiligten.

  3. 5.

    Ich gebe Ihnen vollkommen recht...Danke für Ihre Worte.
    Den Hinterbliebenen wünsche ich alles Gute und sende mein herzliches Beileid. Ich hoffe das sie diesen tragischen Verlust irgendwann überwinden werden.

  4. 4.

    Hätte,wenn und aber...

    Tragisch!

  5. 3.

    Nein, darf man nicht fragen. Niemand von uns weiß, ob der Fahrer angepasst fuhr und der Unfall dennoch passierte.
    Niemand von uns weiß, ob er beim Aussteigen fahrlässig gehandelt hat oder wie es zum dann tödlichen Unfall kommen konnte.

  6. 2.

    Wir sind Sonntagabend an dieser Strecke gefahren und sind am Unglücksort vorbeigefahren. Viele Autos sind an dieser Strecke ohne Nebellicht mit 70-90 kmh vorher schon an uns vorbei gefetzt. Mann konnte die Hand vor dem Gesicht nicht sehen und ich habe mich gefragt wie geht das überhaupt? Wir sind um die 50 gefahren und das war schon schwierig genug. Nach dem Unfallort bin ich mit meinem kleinen von der B5 runter gefahren und anstatt Autobahn sind wir dann Landstraße nachhause gefahren. Der Nebel war einfach zu gefährlich, und leider auch sehr viele von den anderen Autofahrer. Das ist das zweite mal wo ich im Nebel so was gesehen habe - das erste mal Karambolage mit circa 60 LKWs und Autos.
    Ich bin so sehr traurig zu lesen was passiert ist; ich hoffe so sehr die Kinder sind alle ok!! Ich möchte mein herzliches Beileid an die Betroffenen senden. Ich wünsche euch alle ganz, ganz viel Kraft. Ich kann es mir nicht vorstellen wie es euch geht. Wir sind im Gedanken bei euch n & j.

  7. 1.

    Ganz böse Sache bei der man aber auch fragen darf, weshalb passt man sich nicht den Sicht- und Witterungsbedingungen an?

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