Symbolbild: Fahrradstaffel der Berliner Polizei (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/rbb)
Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/rbb

Fahrradstreife - Tüv-Kontrolle endet in wilder Verfolgungsjagd durch Mitte

Der Fahrer eines Pkw hat sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Berlin-Mitte geliefert. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, flüchtete der 29-jährige Fahrer des Wagens, als ihn eine Fahrradstreife am Montagmittag kontrollieren wollte, nachdem sie einen abgelaufenen Tüv feststellte.

Eine Abfrage des Kennzeichens ergab, dass es zur Fahndung ausgeschrieben ist. Zur Unterstützung angeforderte Einsatzkräfte der Polizei verfolgten den Wagen. Der Fahrer überfuhr dabei eine rote Ampel, wobei Fußgänger, die die Straße querten, beiseite springen mussten. Verletzt wurde laut Angaben der Polizei niemand.

Polizeiwagen gerammt, kein Führerschein, Drogen konsumiert

Später rammte der Fluchtwagenfahrer den neben ihm fahrenden Einsatzwagen in der Stralauer Straße. Da der Fahrer sich nicht freiwillig aus seinem Auto begab, mussten die Polizisten eine Seitenscheibe des Fahrzeugs einschlagen und den 29-Jährigen aus dem Auto ziehen. Er gab an, keinen Führerschein zu besitzen und Drogen konsumiert zu haben.

Das Fahrzeug wurde mitsamt der mutmaßlich gefälschten Kennzeichen beschlagnahmt. Der Mann wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss entlassen. Ein Polizist verletzte sich beim Einschlagen der Scheibe leicht an der Hand und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

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10 Kommentare

  1. 10.

    Man sollte einfach Männer, Autos UND Drogen verbieten!

    Dann wären diverse Probleme gelöst:
    - kurzfristig alle Gefährdungen durch Rauschmittel
    - mittelfristig die Probleme des dichter werdenden Verkehrs UND
    - langfristig das Problem des CO²-Ausstoßes, denn ohne Männer keine neuen Menschen, also deutliche Abnahme der CO²-Emissionen.

    -> keine 100 Jahre, und die Welt wäre wieder lebenswert !

  2. 9.

    Mann sollte bei Drogen und Alkoholdelikten von Unzurechnungsfähigkeit auf Vorsatz umschalten! Drogen und Alkohol werden bewusst konsumiert. Zumindest beim Konsum beeinträchtigen der Substanzen ist man noch voll zurechnungsfähig! Der Betreffende muss vorher Vorsorge treffen, dass er im Rausch, z.B. nicht ein KFZ benutzt usw.

  3. 8.

    Hätte er falsch geparkt und dabei noch einen Fuß- und / oder Radweg blockiert würde ihn jetzt die volle Härte des Gesetzes treffen. Unnachgiebig.

    Aber so ist das natürlich gaaaanz was anderes. Vielleicht ist er ja auch noch als Kind mal vom Wickeltisch gefallen, dann kann er natürlich gaaar nix dafür.

    Schizophren.

  4. 5.

    Ist relativ einfach: Knast kostet eine Menge Geld und Menschen, bei denen man kein großes Fluchtpotential sieht, oder bei denen die zu erwartende Strafe nicht übermäßig hoch ist, einzubuchten bis der Prozess durch ist, macht sehr wenig Sinn.

  5. 4.

    Der Mann überfährt dem Bericht zu Folge ja nur eine rote Ampel, nimmt dabei mutmaßlich eben mal den Tod von Passanten in Kauf, rammt auf der Flucht einen verfolgenden Polizeiwagen, das Kennzeichen ist gefälscht, der Fahrer hat keinen Führerschein, muss aus dem Wagen geholt werden und hat Drogen konsumiert. War ja also so gut wie nix, muss man dann ja wieder gehen lassen, den armen Kerl....
    Jetzt mal ernsthaft: wieso sollte überhaupt noch jemand Respekt vor Gesetzen und Regelungen haben, wenn das so läuft??? Ganz schlecht; meine Meinung.
    Gruß, Hajakon

  6. 2.

    Sorry, aber dieser Tatverlauf, versuchte schwere Körperverletzung oder versuchter Totschlag (Passanten fast totgefahren), dann Entlassung? Muß man nicht verstehen, oder?

  7. 1.

    Sachen gibt es, hätte man sich früher nicht mal zu träumen gewagt!

    Da wird wieder die volle Härte des Gesetzes angewand!
    In diesem Fall, da der Fahrer wohl unter Drogeneinfluß stand, einen Monat Fahrverbot und evtl. eine kleine Geldstrafe wegen der Beulen, die er verursacht hat - wetten?

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