Archivbild: Kinderklinik des Virchow Klinikums (Charite Campus) 2006. (Quelle: imago images/Lars Reimann)
Video: rbb24 | 10.12.2019 | Studiogast Ulrich Frei | Bild: imago images/Lars Reiman

Personalmangel - Kinderkrebszentrum der Charité nimmt keine Patienten mehr auf

In der Kinder-Onkologie der Berliner Charité fehlen derzeit zehn von 50 Mitarbeitern, vor allem im Pflegebereich. Die Charité greift deswegen zu einer drastischen Maßnahme: Vorerst können keine neuen Kinderkrebs-Patienten aufgenommen werden.

Das Kinderkrebszentrum der Berliner Charité nimmt derzeit keine neuen Patienten auf. Grund ist der akute Personalmangel bei den Pflegekräften, bestätigte Professor Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Charité, dem rbb-Inforadio. Die Entscheidung, derzeit keine neuen Kinderkrebspatienten aufzunehmen, sei den Verantwortlichen nicht leicht gefallen.

Derzeit sei jede fünfte Stelle in der Kinder-Okologie nicht besetzt; de facto fehlten zehn von 50 Mitarbeitern, vor allem im Pflegebreich, so Frei. Mit diesem Personalbestand könne das Kinderkrebszentrum alle laufenden Behandlungen und Chemotherapien sichern. Es bestehe keine Gefahr für die Kinder, betonte Frei am Abend in rbb24. 

Engpass soll bis Weihnachten überwunden sein

Für weitere Patienten gebe es aber keine Ressourcen mehr. Neu an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche werden an andere Behandlungszentren, beispielsweise nach Berlin-Buch, Cottbus oder auch Hannover vermittelt.

Spätestens in der Weihnachtswoche soll der aktuelle Engpass überwunden sein. Dann, so hofft Charité-Vorstand Frei, werden drei Spezial-Pflegekräfte in die Kinder-Onkologie zurückkehren.

Frei beklagte, dass solche spezialisierten Pflegekräfte überall fehlen würden, auch in Hamburg oder München. "Die kann man auch nicht durch Personal aus dem Ausland so leicht ersetzen", so der Vorstand der Krankenversorgung.

Sendung: Inforadio, 10.12.2019, 16 Uhr

29 Kommentare

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  1. 29.

    Die Pflegeleitung gibt den Kosten- und Rationalisierungsdruck, verursacht durch ein Finanzierungsloch bei den Gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von einer Milliarde € nach unten auf die Pflegekräfte weiter.
    Die „Frankfurter Rundschau“ prophezeite im Februar 2016 „Milliardendefizite“ und schrieb: „Die Höhe der vom Bund übernommenen Beiträge ist nicht ansatzweise kostendeckend… entsteht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Defizit von 120 Millionen Euro im Jahr. Geht man davon aus, dass spätestens im Verlauf des Jahres 2017 ...die Wartezeit von 15 Monaten überschritten haben, dann wächst das Loch auf über eine Milliarde Euro.“

  2. 28.

    Schande über uns! Das zeigt das wir Menschen doch nur Affen sind wenn wir unseren Schwächsten nicht helfen können oder wollen. Wo gibt's bitte hierfür Regulierungen das solche Situationen nicht auftreten?! Jeder soll sich Mal sein eigenes Kind vorstellen, das im Krankenhaus abgewiesen wird: "du kannst hier nicht rein!" Einen schönen Advent noch... Ich könnte kotzen

  3. 27.

    Kann mir mal bitte einer der vielen Insider hier verraten was der Grund ist warum so viele pflegekräfte vergrault werden?
    Also es scheint ja nicht nur am Geld zu liegen sondern eher an sozialen Faktoren wie wertschätzung, wo dann mit Mobbing und ähnlichem reagiert wird.
    Aber warum, was ist der Sinn davon wenn Ärzte pflegekräfte rausmobben?

  4. 26.

    Herzlichen Dank für diese ehrlichen, mutigen Worte!
    Dieses Problem scheint mir flächendeckend sehr häufig und in vielen Bereichen vorzukomen.

    Meist gehen solche Aktionen leider mindestens mit dem Verlust des Arbeitsplatzes, je nach Reichweite auch mit dem Verlust der Freiheit einher, dafür gibt es unzähliche Beispiele. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferds oder ein gutes Flugzeug.

  5. 25.

    Kinder = Totschlagsargument ! Es fehlen überall Pflegekräfte. Und da müssen wir uns mal alle an die Nase fassen (auch ich selber) wir sitzen lieber mit freien Wochenenden und Feiertagen in Gleitzeit im bequemen Büro oder in Hipsterjobs. Weil Pflege zu unattraktiv ist. Und zwar in jeder Hinsicht.
    Und während Labertaschen sich die Diäten verdoppeln, reicht es für alles andere nicht.

  6. 24.

    Ich war sehr überrascht, dass man sich traut mit solch einer Meldung an die Öffentlichkeit zu gehen und das kurz vor Weihnachten. Das sich die Situation in der Weihnachtswoche lösen soll, halte ich für eine Beruhigungstaktik. Das Personalproblem besteht seit langem und hat sich immer weiter zugespitzt. Die Pflegerinnen und Pfleger sind toll und echt bemüht ihre Arbeit gut zu machen. Aber ohne Eltern würde dort schon lange nichts mehr funktionieren. Vor drei Jahren hat es noch gereicht Betten zu sperren, um die "Patientensicherheit" zu sichern (?). Jetzt werden neue Patienten abgewiesen. Frau Heppe hat im Dezember 2016 behauptet, die Kinderonkologie sei Luxus und alle Kinderkrankenpfleger seien in der Lage "onkologische" Kinder zu betreuen. Seine Mitarbeiter muss man pflegen und nicht als Kostenfaktor behandeln.

  7. 22.

    Als Ärztin die selbst in der Kinder-Onkologie am Virchow gearbeitet hat kann ich allen hier nur Recht geben, dass das Problem die Pflegeleitung ist. Die sehr guten Pflegenden in der Kinderonkologie und eigentlich der gesamten Kinderklinik werden systematisch von der Pflegeleitung unter enormen Druck gesetzt. Kompetente Bereichsleitungen, die sich trauen, etwas zu sagen, werden gekündigt und selbst die Hilferufe der Ärzteschaft haben nichts bewirkt. Es sind jetzt drastische Maßnahmen notwendig, wenn nicht noch weitere Kinder zu Schaden kommen sollen. Es muss JETZT reagiert werden. Statt dessen gibt die Pflegeleitung die Parole aus, alles sei unter Kontrolle. Ein Armutszeugnis und eigentlich Grund genug, die ganze Führungsrige der Pflege auf der Stelle auszutauschen und dort Leute hinzusetzen, die bereit sind, die Probleme anzuerkennen, ehrlich zu benennen und GEMEINSAM mit dem Personal nach Lösungen zu suchen. Aktuell passiert das Gegenteil. Es wird vertuscht und verdrängt!

  8. 21.

    Ich empfinde es als Witz aber jetzt fallen uns die Sparmaßnahmen der letzten Jahre auf die Füße. Es zählt immer nur das Geld nicht der Mensch und Patient.
    Hochachtungsvoll Stoll Karl-Heinz

  9. 20.

    Eine gute Idee.

  10. 19.

    Sehr geehrter Herr Sarek,
    Sie sprechen mir - ebenfalls aufgrund der eigenen Erfahrungen als Angehöriger auf der Kinderonkologie - aus der Seele.
    Die Charite muss sich allerdings auch der Frage stellen, warum sie die Pforten trotz der fehlenden Kapazitäten für alle Selbstzahler dieses Planeten geöffnet hält und die eigenen Kinder und Jugendlichen abweist, deren Familien in dieses Beitragssystem einbezahlt haben (Stichwort "Kampf um die Betten", was zu einer Verschiebung von lebenswichtigen Chemoprotokollen führt). Wer selber Betroffen war/ ist wird mich verstehen und vor allem wie es gemeint ist ohne den Zeigefinger zu erheben.Abschließend möchte ich mich herzlich bei allen Ärzten und Pflegern auf der Station 30 i bedanken. Was sie leisten ist beeindruckend! Danke!

  11. 18.

    Liebes Team RBB, jetzt wäre es an der Zeit einen Aufruf zu starten. Eventuell gibt es die Eine oder den Anderen der den Pflegeberuf erlernt hat und jetzt bereits in Rente ist. Vermutlich würden sich einige dieser Menschen freiwillig melden um zu helfen. Die Abteilung benötigt Pflegepersonal die sich noch auskennen mit Einstellungen und Monitoring Chemo. Es geht um unsere Kinder und nicht um die Elite. Klugscheißerei hilft hier nicht weiter. Wenn ich davon was verstehen würde, wäre ich schon dort um zu helfen.

  12. 17.

    Guten Tag,
    vielen Dank für Ihren Hinweis! Woher haben Sie Ihre Informationen? Arbeiten Sie im Pflegebereich?

  13. 16.

    Lieber Kommentator, wir möchten dieses Thema gerne weiterverfolgen, dabei helfen uns Erfahrungsberichte von Menschen, die die Station als Mitarbeiter oder Patienten/ Angehörige kennengelernt haben. Falls das bei Ihnen zutrifft, freuen wir freuen uns über weiterführende Informationen (die wir auch anonym behandeln können) an anna.corves@rbb-online.de . Herzliche Grüße!

  14. 15.

    Liebe Kommentatorin, wir möchten dieses Thema gerne weiterverfolgen. Dabei helfen uns Erfahrungsberichte aus dem Haus sehr. Sie scheinen sich auszukennen. Wir freuen uns über weiterführende Informationen (die wir auch anonym behandeln können) an anna.corves@rbb-online.de . Herzliche Grüße!

  15. 14.

    So ist es. Weil die mittlere führungseben nichts von der wahren Stimmung nach oben durchgibt und weil der König nicht zu seinem Volk runter kommt, um sich selbst ein Bild zu machen. Gilt für die gesamte Führungsebe. Sie schweben da oben auf einer Art alles ist gut Wolke. Kommen sie doch mal nach mehrfachen nachdrücklichen Aufforderungen zu Personalversammlungen oder gar Teambesprechungen, fallen sie regelmäßig aus eben dieser Wolke und reagieren aggressiv statt logisch. Das könne ja alles garnicht sein und unteres Personal jammere ja schließlich immer

  16. 13.

    Und nicht nur auf dieser Station. Dieser Job ist niemandem zumutbar. Solange in der Pflege in Kliniken Zulagen für Nachtdienst, Wochenende und Feiertage in so geringen Prozenten gewährt wird, dass es einem Almosen gleich kommt, während in allen anderen Branchen Aufschläge von 100 Prozent und mehr üblich sind wird sich auch keiner finden. Sie wandern alle ab. Aber Jens Spahn fällt ja nichts anderes ein, als Personaldienstleistern in der Pflege das gute Bezahlen verbieten zu wollen, statt die Klinikgehälter anzupassen. Was ist das? Was soll das? Dürfen Pflegekräfte nur altruistisch wie die Nonnen sein und kein Geld verdienen, wenn sie durch Schichtdienst und psychische Belastung schon ihre Gesundheit nachhaltig für andere ruinieren, während die Leitenden der Kliniken das Geld schaufeln? So wird sich an der Situation nie was ändern und das Gejammer um Personalnot und die angeblich undefinierbaren Gründe dafür geht weiter.

  17. 12.

    Ich finde es sehr traurig, das zu lesen. Ich habe vor 20 Jahren meine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in Berlin abgeschlossen. Damals gab es kaum offene Stellen. Ich wäre gerne in Berlin, meiner Heimatstadt geblieben, aber habe keine Chance bekommen. Also bin ich ausgewandert in die Schweiz. Und innerhalb einer Woche 10 Stellen besetzen zu wollen ist doch eine Illusion. Ich wünsche den betroffenen Familien ganz viel Kraft, die schwere Zeit zu überstehen und hoffe, dass ihnen und ihren Kindern woanders geholfen werden kann

  18. 11.

    Wichtiger Beitrag vom rbb - aber es fehlen die Hintergründe.

    Recherchieren Sie doch einmal, warum viele gut ausgebildete und spezialisierte Pflegekräfte die Station verlassen haben. Es ist nicht (vordergründig) das Geld, es ist das Organisationsklima, es ist der Umgang der Führungskräfte im Pflegebereich, der Mangel an Wertschätzung. Viele dieser Spezialkräfte hat man in diesem Jahr ziehen lassen mit Kommentaren seitens von Führungskräften wie "Sie können ja wiederkommen, wenn ich hier aufgeräumt habe"...

  19. 10.

    Der Ärztliche Direktor der Charité war grad im Interview bei rbb24 um 21:45 Uhr zu sehen. Keinerlei Selbstreflexion, die Gründe seien angeblich nur externe.

    Nee, wer dort Personal kennt weiß, dass es UNHALTBARE ZUSTÄNDE sind, die das Personal vergraulen. Und eine völlig inkompetente und überforderte Führung. Bitte dort mal intensiv recherchieren! DAS wäre ein rbb-Spezial wert!

  20. 9.

    Ich kenne diese Station leider aus eigener Erfahrung und bin entsetzt, dass sich die Situation offenbar so weit verschlechtert hat, dass selbst die Charité es eingesteht. Seit Jahren werden dort die lebensbedrohlich erkrankten Kinder und deren Eltern in Räume gepfercht, die weniger Platz bieten, als es für Strafgefangene verpflichtend ist. Das Personal, das zum Besten gehört, das ich jemals kennenlernte, ist hoffnungslos überlastet. Ohne die Mithilfe der "geduldeten" Eltern, würde die Pflege zusammenbrechen, wenn nicht gar katastrophale Fehler dabei entstünden. Es ist allein die Angst um das Leben ihrer Kinder, das die Eltern erdulden lässt, was der teils menschenverachtende Kommerzgedanke ihnen auferlegt. Dass das Unternehmen zu 100% dem Land Berlin gehört, und dass "Genosse" Michael Müller dort Aufsichtsratsvorsitzender ist, sollte jedem zu denken geben, der irgendwann wieder einmal wählen geht. In der Charité ist das Geld wichtiger als es unsere Kinder sind.

  21. 8.

    Leider ist nicht nur auf dieser Station die Versorgung nicht mehr möglich. Im Virchow Klinikum in Wedding sieht es genauso aus. Werde mir wohl einen neuen Arzt suchen müssen. Dort auf der Unfallchirurgie sind leider die besten Ärzte auf und davon. Kein Wunder bei dieser Arbeitsbelastung. Sehr schade.

  22. 7.

    Und was soll aus den kleinen und großen Patientinnen und ihren Familien werden? Wo bekommen sie nun die notwendige Behandlung, die sie brauchen? Sie haben oft keine Zeit zu warten...
    Ich bin schockiert und fassungslos, wütend und empört.
    Die Entscheidungsträger incl. ihrer Familien aus Politik und Verwaltung kommen bei Bedarf alle schnell in gute medizische Betreuung...Stimmt's Herr Spahn?
    Sorgt endlich für bessere Bedingungen in den Pflegeberufen, dann bleiben die Fachkräfte auch. Es ist keine leichte Arbeit und sie muss wertgeschätzt und anständig bezahlt werden. Da können sich die Krankenkassen halt einen Palast weniger errichten und müssen ihren mächtigen Verwaltungsapparat verkleinern - für die wirklich wichtigen Aufgaben!!!
    Ich wünsche allen Betroffenen Kraft und Zuversicht und den Verantwortlichen mehr Empathie.

  23. 6.

    Es fehlen definitiv mehr als 10 Stellen und das schon seit mehreren Jahren. Das Personal hat eine potenzielle Gefährdung der Patienten schon sehr frühzeitig angezeigt, aber die Pflegedienstleitung reagiert nicht. Die Pflegekräfte haben 200 bis 300 Überstunden. Sie sind am Ende ihrer Kräfte. Viele Mitarbeiter haben gekündigt, weil sie unter diesem enormen Stress und der permanenten Gefahrensituation der kleinen Patienten gelitten haben. Solange die Führungsetage nicht gewechselt wird, wird gar nichts passieren. Die Dienste werden mit dtl. weniger Personal wie vorgeschrieben geplant. Alles zu Lasten der schwerkranken Patienten. Es ist keine Ehre mehr in der Charitè zu arbeiten.
    Und zu Weihnachten wird alles besser.... ich lach mich schief, wenn es nicht so traurig wäre... das wurde schon so oft versprochen...

  24. 5.

    Das ist ja ganz furchtbar. Dabei wird von den Politikern gesagt wir wären ein reiches Land.
    Ich kann es garnicht glauben.
    Die Pflegenden müssen besser bezahlt werden, besonders in solchen sensiblen Bereichen.

  25. 4.

    Endlich mal eine gute Entscheidung der Charité! Die ist garantiert auch wegen der Umsätze nicht leicht gefallen. Aber ich hoffe das dies nun mehr als ein Warnzeichen ist und endlich mehr für die Pflege getan wird! Es sieht derzeit in sämtlichen Fachabteilung Katastrophal aus. Sodass jeden Tag an der Grenze der Verantwotungspflicht vorbei geschossen (!) wird.
    Der Streik damals hat leider gar nichts gebracht!
    Das Gesundheitssystem muss reformiert werden! Denn Gesundheit ist keine Ware, sondern ein Recht!

  26. 3.

    So ein Quatsch. Seit 30 Jahren Geburtendefizit und die niedrigste Geburtenrate auf dem ganzen Planeten und du denkst, dass wieder alles gut ist, wenn man mehr bezahlt? Alles klar.
    Mehr Einwanderung ist nötig.

  27. 2.

    Erst keine Leute einstellen, dann beschissen bezahlen und alles wundert sich...
    Solange die politischen Entscheider Diäten kassieren die weit über dem Entgelt für ehrliche Arbeit liegen wird sich da auch nichts ändern.
    Das Gesundheitswesen soll sich selbst finanzieren aber die Sesselfurzer streichen ohne schlechtes Gewissen Steuergelder ein und meinen ernsthaft es stehe ihnen zu.
    Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Aber der Bürgermeister beweist es täglich, Können ist keine Voraussetzung...

  28. 1.

    Das zu lesen,macht traurig und zugleich wütend .
    Das Pflegepersonal muss schnellstens besser bezahlt werden, dann haben die Krankenhäuser auch wieder mehr Personal. Wofür wird denn das viele Geld ausgegeben ??

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