Poller vor dem Café in Berlin Moabit. (Quelle: rbb/D. Donschen)
Bild: rbb/D. Donschen

Debatte um Barrieren - Café in Berlin-Moabit wehrt Kinderwagen mit Pollern ab

Ein Moabiter Café ist zu klein für Kinderwagen. Sagt zumindest die Betreiberin. Und weil viele Eltern die Einfahrt-Verboten-Schilder nicht beachtet haben, wurden Poller installiert. Die Aufregung darüber ist groß.

Erneut sorgen Anti-Kinderwagen-Poller vor der Tür eines Cafés in Berlin für Diskussionen. Zahlreiche Nutzer bei Twitter kritisierten den Zugang als kinder- und behindertenfeindlich und hinterließen schlechte Bewertungen auf mehreren Portalen. Der Schriftsteller Albrecht Selge hatte einen Schnappschuss des Café-Eingangs hochgeladen und getwittert: "Wow, Poller in der Tür gegen Kinderwagen und Rollstühle. Ich glaub, das ist wirklich #Moabit's unsympathischstes Café."

Wenn Kinderwagen überhand nehmen

Die Betreiberin sagte am Mittwoch, Kinderwagen hätten in dem sehr kleinen Café immer mehr überhand genommen und wiederholt Schäden hinterlassen, etwa an Wänden. Die Poller gebe es seit etwa zwei Monaten. Vorher habe man lange und vergeblich per Schild darum gebeten, dass Kinderwagen nicht mit ins Café gebracht werden. Die Frau, die namentlich nicht genannt werden wollte, betonte, sie sei selbst Mutter und habe nichts gegen Kinder. Rollstuhlfahrer hätten die Tür mit den Pollern wegen einer Stufe auch vorher nicht nutzen können und könnten nach wie vor über einen Seiteneingang ins Café kommen.

Schriftsteller Albrecht Selge sagte der dpa, er finde die Poller "unmöglich". Über den Wirbel nach seinem Tweet sei er aber überrascht und auch ein bisschen schockiert: Einen Boykott habe er nicht auslösen wollen. Er sei jedoch der Auffassung, dass sich das Platzproblem auch anders lösen lasse, etwa mit einem Abstellplatz für Kinderwagen draußen.

Die Behindertenbeauftragte ist informiert

Das zuständige Bezirksamt Mitte schrieb auf Twitter: "Wir haben das bereits an die Beauftragte für Menschen mit Behinderung weitergeleitet." Außerdem will der Bezirk prüfen, ob die beiden Stangen in einer Notsituation die Flucht aus dem Café behindern könnten. Sollte das der Fall sein, werde der Bezirk durchsetzen, dass die Stangen entfernt werden, sagte Bezirksstadtrat Ephraim Grothe (SPD) dem rbb. 

Schon 2012 hatte ein Poller gegen Kinderwagen vor einem Café im Prenzlauer Berg bei manchen für Empörung gesorgt. Der Betreiber wehrte sich damals gegen Vorwürfe, dass mit diesem Poller Menschen im Rollstuhl diskriminiert würden: "Ich würde einen Rollstuhlfahrer auf Händen in den Laden tragen." Der Bezirk Pankow hielt den Poller damals für ordnungsrechtlich zulässig.

Sendung: rbb88,8, 4.12.2019, 14 Uhr

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61 Kommentare

  1. 60.

    Ich weise Ihren Vorwurf entschieden zurück. Ja, einfach unverschämt diese Aussage. Nochmal für Sie zum Mitschreiben. Den Müttern mit Ihren Kindern verweigert die Betreiberin ja nur den Zutritt mit Kinderwagen. Merken Sie den kleinen aber feinen Unterschied gar nicht?

  2. 59.

    Das Trump-Syndrom geht um .... Ein Schriftsteller tweetet seine Meinung und eine Café-Betreiberin hat jetzt ein Riesenproblem am Hals, nämlich ein ramponiertes Image, das weitreichende Folgen haben könnte. Dass Herr Selge nun überrascht ob der heftigen Resonanz seiner werten Meinung ist, überrascht nun ebenfalls. Erst denken, dann tweeten - das kann man von einem preisdekorierten Autor doch eigentlich erwarten. Jedenfalls hat nun er, der Autor mit dem ausgestreckten Zeigefinger, mehr von sich verraten, als ihm lieb sein kann. Das Imageproblem besteht daher auch auf Seiten des Albrecht Selge.

  3. 58.

    Also eine andere Meinung kann man ja gerne haben, aber Mütter in die Suppenküche zu schicken ist schon etwas anderes.
    Und Müttern zumuten, dass sie nur Zuhause sitzen, ist auch nicht nett, auch Mütter möchten mal unter Menschen kommen und sich über was anderes unterhalten als Windeln und Babybrei

  4. 57.

    Weil die Mütter ja auch stundenlang mit Kondern in einem Cafe sitzen, aber wer verwehrt Müttern auchvmal 5 Minuten Entspanning bei einer Latte.

    Es ist nichts anderes als purer Egoismus, aber nicht von den Müttern, sondern von dem Rest der Bevölkerung.

    Iiiiih Kinder, furchtbar Schreck laut

  5. 56.

    Der Wirt in Rügen,war nichts als Geldgeil, tagsüber durften ja Kinder rein, die konnten da genauso viel verwüsten.
    Aber zwei Tische, mit Erwachsenen bringt natürlich mehr Umsatz, als wenn sie zusammengeschoben sind, und dort Kinder sitzen.

    Das Cafe in Hamburg wurde mal als Müttercafe eröffnet, übrigens von derselben Betreiberin, die sich jetzt nicht wundern sollte, das die Mütter weiterhin kommen möchten, haben die doch das Cafe erst bekannt gemacht.

    Prenzlauer Berg und Moabit kann ich wenig zu sagen.
    Da aber auch stillende Mütter, schon wieder aus Restaurants geschmissen werden, auch in Hamburg geschehen, tippe ich auf latente Kinderfeindlichkeit in Deutschland

  6. 55.

    @Mutter..Hamburg
    Reden sie mal bitte mit Inhabern und Betreibern über das,was sich täglich so abspielt in diesen "kaffees"
    Danach,das verspreche ich,schreiben Sie nicht mehr solche unqualifizierten Kommentare.

  7. 54.

    Der Wirt in Rügen,war nichts als Geldgeil, tagsüber durften ja Kinder rein, die konnten da genauso viel verwüsten.
    Aber zwei Tische, mit Erwachsenen bringt natürlich mehr Umsatz, als wenn sie zusammengeschoben sind, und dort Kinder sitzen.

    Das Cafe in Hamburg wurde mal als Müttercafe eröffnet, übrigens von derselben Betreiberin, die sich jetzt nicht wundern sollte, das die Mütter weiterhin kommen möchten, haben die doch das Cafe erst bekannt gemacht.

    Prenzlauer Berg und Moabit kann ich wenig zu sagen.
    Da aber auch stillende Mütter, schon wieder aus Restaurants geschmissen werden, auch in Hamburg geschehen, tippe ich auf latente Kinderfeindlichkeit in Deutschland

  8. 53.

    Das „Schwesterchen“ hat sich in erster Linie über die letzte Wortwahl des Users@ Marcello aufgeregt, indem dieser die „Suppenküche“ als Ausweichstelle für Pampasroller zitiert hat. So etwas gehört sich nicht und nur deswegen die Schelte von mir. Selbst wenn’s ironisch gemeint ist. Rohes Fest weiterhin mit Seitenhiebe, wünsche ich.

  9. 52.

    Much ado about nothing! In Germany, many larger restaurants have children's chairs. However, this is a very small coffee shop with very few tables and even less space. There are also many alternatives for reckless parents with their children's truck. In Berlin we have major problems such as broken or non-existent lifts in public transport and high stairs.

  10. 51.

    Ich finde, es geht hier nicht um Kinderfeindlichkeit, sondern um das Benehmen der jetzigen Müttergeneration. Feilen Sie doch bitte erst einmal an Ihrem eigenen Verhalten!
    Weshalb sollte die Betreiberin des Cafes für Schäden aufkommen, die Sie mit Ihren Kinder-SUVs verursachen? Sie hat das Hausrecht, so what? Ich bin es auch leid, wie die jungen Mütter sich in der Öffentlichkeit benehmen; da wird rücksichtslos mit dem Kinderwagen in die SBahn gestürmt , der Gang im Supermarkt verbaut, weil man sich ja zu dritt über irgendwelche Dinge unterhalten muss. Fragt man dann HÖFLICH, ob man mal vorbei darf, kommt noch ein blöder Spruch. Es geht nicht gegen Ihre Kinder, sondern gegen Ihr Benehmen, obwohl die Kinder auch gern etwas mehr Erziehung genießen könnten ...

  11. 50.

    O.k, dass stimmt.
    Genau wie,"erstmal nachdenken bevor man alles bodenlos und unverschämt findet.
    Ich würde Mütter zum Schutz des Kindes, gar nicht erst bewirten, zwecks Koffeinhaltig und Muttermilch und so . Sicherheitshalber auch keinen Koffein freien anbieten und alles ist easy.
    Also dann Schwesterchen, manchmal hat jemand nur ne adere Meinung.
    Das ist in allen Bereichen ganz normal und nicht gleich Grund jene zu schelten.
    Frohes Fest der Liebe, wünsche ich.


  12. 49.

    Eine bodenlose Unverschämtheit, was Sie hier von sich geben. Nachdenken, bevor Sie etwas schreiben.

  13. 48.

    Dem schließe ich mich an,sollen die Mütter mit den Kind, Zuhause ihr Kaffee trinken!
    man kann dann auch den Kaffee Zuhause besser genießen,OHNE LÄRM!!!!!!!!!!!
    Denn die Kinderwagen versperren nur den Fluchtweg und machen alles schmutzig
    mit den Rädern!

  14. 47.

    This cafe should get some high chairs (hochstühle) then. That way the patrons don't have to worry about holding their child(ren). I don't know what cafes are like in Germany, but in America most establishments have a few high chairs in the back if a patron requests one. I actually prefer putting my niece in a high chair when we're out instead of keeping her in her coach.

  15. 46.

    Ich bin für Kinderfrei Zonen. Das getue um ihre Kinder geht mir seit Jahren schon auf den Keks. Wir müssen alle Rücksicht nehmen,aber fragt uns einer. Nö, wir müssen das alles ertragen. Ich würde gerne mal in ein cafe gehen, ohne das ich ständig Kindergeschrei ausgesetzt bin.

    Völlig okay was die Betreiberin dort macht.

  16. 45.

    Was regt ihr euch auf. Super Cafe, wenn ich da wohnen würde, wäre das Cafe meine erste Wahl. Gibt genug Möglichkeiten für die Pampersroller ihren Kaffee auch woanders zu trinken zB. in den Suppenküchen.

  17. 44.

    Klingt plausibel. Wenn es ein kleines Kaffee ist, ist eben kein Platz für Kinderwagen, die Betreiber verlieren natürlich auch die Kinderwagen-Kundschaft. Deshalb müssen schon erhebliche Probleme verursacht worden sein, ehe die Notbremse gezogen wurde.

  18. 43.

    Wenn über einen Seiteneingang ein Rohrstuhl rein kommt passt dort zu 90% auch eine Krankentrage durch! Und ja das ist eine tolle Aktion der Betreiberin wer nicht hören will muss fühlen, wenn sie es mit Schildern probiert hat und keinen Erfolg hatte ist das einfach eine harte Schule für ein paar! Sie möchte doch Mütter mit Kindern sie möchte Familien sie möchte nur nicht den Raum mit den Kinderwagen zu gestellt haben! Ist doch gut kommuniziert von ihr nur die Fluchtwegnummer könnte leider das Ende bringen! Am Ende finde ich eins nur spannend ein netter Mensch mit etwas Berühmtheit twittert was und das Amt rennt los! Wenn Liselotte Müller twittert oder das Amt anschreibt, das seit 3 Wochen was kaputt ist passiert nichts in Berlin das finde ich Eher traurig an dem gesamten Artikel! Die Situation an sich ist eigentlich völlig nachvollziehbar aus Sicht der Betreiberin und der Artikel braucht diesen Hyp nicht da gibt es wirklich andere Probleme in Berlin!

  19. 42.

    Der wichtigste Beitrag hier überhaupt. Danke Ihnen hierfür. Der Betreiberin dieses kleinen Cafés trifft also insofern keine Schuld. Hat sie doch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Rollstuhlfahrer durch einen anderen Eingang Zugang haben.

  20. 41.

    Häufig wird der Vorwurf laut, dass es zu wenige Unternehmerinnen in Deutschland gibt und dass das die Schuld der Männer sei, welche es den Frauen so schwer machen. Komisch. Hier haben wir nun eine der wenigen Unternehmerinnen, welche ein Cafe betreibt und dort alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um einen störungefreien Betrieb sicherzustellen und wer macht Ihr Ärger? Frauen! Die zunahme der Opfermentalität der Frauen ist nicht nur unverhältnismäßig sondern auch unerträglich!
    Mein Lob geht an die Betreiberin, welche den Mut hatte, eine Grenze zu ziehen! Bloß nicht einknicken! Alles Gute!

  21. 40.

    Man kann aber einfach auch in ein größeres Cafe mit mehr Platz gehen. Oder glauben Sie, dass das das einzige in der Umgebung ist?

  22. 39.

    Es geht doch hier nicht um Kinder sondern um KinderWAGEN!

  23. 38.

    "Die Behindertenbeauftragte ist informiert"
    Ich wusste gar nicht dass "barrierefrei" Pflicht ist.

    "ob die beiden Stangen in einer Notsituation die Flucht aus dem Café behindern könnten"
    Da sehe ich wohl eher da Problem. Ich schätze die Stangen müssen weg. Aber ein Türsteher "Du kommst hier nicht rein!" wäre eine Option.

  24. 37.

    Welche Person sich hinter "Bezirksamt Mitte" verbirgt, werden wir hier wohl nicht erfahren. Für diese Person, die/den Behindertenbeauftragte/n benachrichtigt haben soll, wäre es mal wieder typisch Mitarbeiterunfähig, Zusammenhänge zu verstehen, richtig zu beurteilen und VOR Aktionismus zu recherchieren.

  25. 36.

    In Berlin gibt es einen Mobilitätsservice für Gehbehinderte. Für ein selbstbestimmtes Leben bedarf aber im öffentlichen Raum mehr Anstrengungen für eine Barrierefreiheit. Das Standesamt Charlottenburg-Wilmersdorf kann mit einem Rollstuhl nicht besucht werden. Viele U-Bahnhöfe haben immer noch keinen Fahrstuhl, Regionalzüge können nur mit Voranmeldung genutzt werden, Fernzüge sowieso. Bei IRE Berlin-Hamburg fehlt permanent ein Rolli-Bereich. Zig Gaststätten und kleinere Geschäfte sind nur über Stufen zugänglich. Kopfsteinpflaster wird gerne verlegt und hier plustert sich jemand auf, dass in einem sehr kleinen Cafe wegen rücksichtsloser Mütter keine Kinderwagen rein dürfen. Das nenne ich ein Luxusproblem.

  26. 35.

    Daumen nach oben für die Cafebesitzerin. Mütter gehören mit ihren Kindern auf den Spielplatz und nicht stundenlang in ein Cafe. Und wenn schon stundenlang im Cafe dann das Kind aber vorher in die Krippe oder in die Kita.

  27. 34.

    Danke, wollte ich auch so ähnlich schreiben. Warum muss die Betreiberin dafür sorgen? Abgesehen davon: Gehen Sie auch in eine Bikerkneipe und verlangen das?

  28. 33.

    Wäre das mein Cafe würde ich Kinder gar nicht erst rein lassen, insofern ist das ganze doch noch harmlos und absolut nachvollziehbar.

  29. 32.

    Ja, es muss es Gesetz kommen. Da braucht nur drinzustehen: „Mütter dürfen alles!“ Auch gute Menschen dürfen alles (siehe „Kunstaktion“ vorm Reichstag). Ich darf alles, weil ich mich toll und wichtig finde. Und außerdem nicht genügend gewürdigt fühle und sowieso immer als Opfer. Mit dieser – heutzutage sehr beliebten und daher leider weit verbreiteten – Denkweise gibt man seinen Kindern ein wundervolles Beispiel. Ob man so wirklich geeignet ist, Kinder aufzuziehen? Ich finde: Da muss das Amt ran.

  30. 31.

    Moderne Mütter sind teilweise einfaltslos. Wenn es schon unbedingt ein Besuch im Cafe sein soll, dann gibt es Tragetücher. Aber sicher wird das Kind dadurch von der Mutter als störend empfunden, weil sie sich intensiver kümmern muss. Bei aller erlebten Rücksichtslosigkeit der „modernen“ Mütter, kann ich die Reaktion der Betreiberin verstehen. Den Vorschlag, für einen überdachten Abstellplatz für Kinderwagen halte ich, wenn aus Platzgründen realisierbar, für eine sehr gute Idee, damit die Poller bleiben können.

  31. 30.

    Es wäre schön,wenn sich die Behindertenvertrtumg mehr um wichtige Themen wie barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäude und zu WCs in Restaurants und Bars in Berlin kümmern würde.Und Mobilitätsservices für Behinderte beim ÖPNV.Da wäre Inklusion überfällig in der Stadt.

  32. 29.

    Bin selbst stolzer Eigner eines wunderbaren, kleinen Kneipenkindes, mit dem es mir eine wahre Freude ist, ab und an die Unionspiele zu gucken das nur vorneweg aber wer asozial mit seinem 3000€- Baby-SUVpanzer in noch das letzte Westberliner Refugium einzudringen versucht, wird den berechtigten Widerstand der eingeborenen Bevölkerung ernten, insofern sind die Panzersperren der Cafébesitzerin wohl ganz klar auch völkerrechtlich als Verteidigungsmaßnahme zu betrachten. Sollte noch personelle Hilfe bei der Verteidigung dieses Bollwerkes vonnöten sein, werde ich gerne als Freiwilliger an der Barrikade meine Pflicht tun !
    Herzlichen Gruß aus Schöneberg

  33. 28.

    Hab selber ein Kind und zwei Patenkinder und kann die Cafébesitzerin verstehen. Wenn man nirgends mehr durchkommt und Mütter kein Verständnis haben, dann muss man sich eben anders helfen. Rollstuhlfahrer können dort übrigens einen zweiten Eingang benutzen.

  34. 27.

    Wenn „Muttersein“ so ein wichtiger Job ist, warum erledigt die Mutter ihn dann nicht, statt im Café rumzusitzen?! „Muttersein“ scheint bei manchen Müttern mit „egoistisch sein“ verwechselt zu werden: was interessiert mich die Wand, die ich beschädige, ICH will jetzt einen Latte trinken. So geht „Muttersein“ nicht.
    Kann mal bitte einer den Namen des Cafés nennen, ich möchte die Besitzerin gerne unterstützen.

  35. 26.

    Hallo, das ist doch in Ordnung. Welcher Wirt will in seinem Laden schon Muetter mit Kinderwagen und schreibenden Babys in seiner Wirtschaft haben? Er hat das Hausrecht und alle anderen Gäste werden es danken. Ich koente jetzt diese 1000 Zeichen voll machen aber selbiges bringt wohl nichts...

  36. 25.

    Völlig berechtigt bei dem Benehmen der Mütter und Väter, die null Rücksicht auf andere BesucherInnen nehmen auch nicht auf Menschen mit Rollstuhl oder anderen Behinderungen oder Ältere die es ruhiger mögen im Cafe.

  37. 24.

    es gibt doch auch kinderfreie hotels. wo ist jetzt das problem?
    sollen die die sich darüber echauffieren doch woanders ins café.
    meine fresse ey

  38. 23.

    wenigsten Ehrlich! !! ist die Betreiberin, da ist man schon ganz andere ,, Feigenblaetter " gewöhnt.

  39. 22.

    Dicht machen würde ich auch eher den Fötentourismus, wenn die tourismusbranche nicht endlich erkennen würde, das den kleinen Kindern, aber auch gar keinVorteil daraus erwächst, wenn diese sorglosen Mütter, ihre gerade geborenen Föten, auf grosse Reisen mitnehmen. Das Geschrei, der mir leid tuenden Kinder, während der mehrere Stunden dauernden Flugreisen. Das Geschrei stört diese sogenannten aufgeklärten Mütter, ebenso wenig, wie sie begreifen, warum das Kind schreit. Dieses unverschämte Behnehmen, was kehrt mich die Welt, alle müssen meine Mutterschaft mit erdulden, passt genau in Ihre Richtung.Merke, wer immer seinen Ellenbogen benutzt, dem könnten diese auch mal um die Ohren fliegen !

  40. 21.

    Ich kann die Betreiberin sehr gut verstehen. Lange genug hat sie darum gebeten, die Wagen draußen zu lassen, aber das wurde ignoriert.

    Muttersein mag ein wichtiger Job sein. Nur dass sich eben manche Mütter nicht an Regeln halten möchten, weil sie meinen, sie sind der Nabel der Welt. Sie gehören offenbar auch dazu.

    Auf Rügen musste ein Gastwirt abends Kinder unter 14 Jahre mehr rein. Nicht weil er kinderfeindlich ist, sondern weil die Kinder mit tatenlosem Zusehen ihrer Eltern alle anderen Gäste terrorisiert haben. Was kam da für ein Shitstorm auf ihn zu.

    Etwas weniger Egoismus und mehr Verantwortung dem eigenen Nachwuchs gegenüber würde gar nicht erst zu solchen Sperren und Verboten führen.

  41. 19.

    Wo ist das Problem ?
    Mütter und Kinder dürfen doch rein, nur die Kinderwagen nicht.
    Völlig nachvollziehbar wenn dadurch Beschädigungen verhindert werden.

  42. 18.

    Marco, man MUSS nicht jedes Erwachsenencafé und jede Köpi Kneipe mit Spielecke und Wickeltisch in beiden Toiletten ausstatten, nur weil Marco Vati würde... Es gibt genug Eltern-Kind-Cafes in Berlin.

  43. 17.

    Der Vergleich ist meiner Meinung nach nicht so passend.
    Ich habe kein Problem meinen Kinderwagen draußen zu lassen. Aber oft kann man ihn nirgends anschließen. Auch sind oft keine Kinderstühle vorhanden und das Kind sitzt auf dem Schoß. Dabei passiert es auch mal, dass etwas verschüttet wird. Das sorgt ja oft auch wieder für Ärger.

    Also bitte zuerst Stellplatz und Kinderstuhl/Spielecke schaffen und dann gibt es absolut keinen Grund mehr den Wagen mit hinein zu nehmen.

  44. 16.

    Volle Zustimmung. Hier ist wohl eher die Angst der Mütter, das ihr teuer erkauftes Kinderwägelchen ja draußen geklaut werden könnte. Zudem scheint es für manche Mütter wohl bequemer zu sein, wenn das Kleinkind nicht ununterbrochen auf Mamas Schoß sitzt.

  45. 15.

    Dicht machen. Eine Gesellschaft, die nicht erkennt, dass Muttersein der wichtigste Job ist, den es gibt, ist unzivilisiert. Da muss das Amt dran.

  46. 14.

    Als meine Tochter noch im Wagen lag, kam ich überall rein! Das ist 35 Jahre her, aber damals nahm man das Kind aus dem Wagen und die Dinger blieben draußen. Heute soll wohl das ganze Kinderzimmer mit hinein? Ich finde diese Maßnahme richtig und würde es unterstützen! Für Rollstühle kann ja der Poller raus gezogen werden, wo ist da das Problem?

  47. 13.

    Total nachvollziehbar, es handelt sich um die Mütterfraktion, die meinen, auch mit Kindern geht das Leben so weiter wie zuvor: im Cafe sitzen und Latte Macchiato schlürfen. Die renitenten Kids am besten irgendwo parken..... da es einen Seiteneingang für Rollis gibt - immer schon - ist doch alles gut. Und es gibt sicher genug Kindercafes, wo man mit Hartan rein kann, oder man trifft sich bei einer Mutti zu Hause - geht nicht? Ach ja, die Gören machen ja alles schmutzig... deshalb lieber im Cafe....

  48. 12.

    Find ich richtig. Mich ärgern aber die Lustempörer im Internet, die bei jedem Pups
    ihre moralische Überlegenheit rausblasen und andere Leute anprangern und die
    Medien die über diese Leuten dann auch noch berichten.

  49. 11.

    Hoffentlich kommen Sanis mit einer Trage noch durch.

  50. 10.

    Ich finde die Installation der Poller auch nicht als störend und nachvollziehbar - wer nicht hören oder lesen kann, muss eben fühlen. Ich möchte nicht das Geschrei hören, wenn in dem Cafe mal irgendwas passiert (was hoffentlich nie geschieht) und ein Kind im Kinderwagen zu Schaden kommt, weil in der Enge die Mutter den Wagen nicht schnell genug ins Freie bekommen hat.

  51. 9.

    Ich stehe dicht bei Ihnen.
    Als Mutter von 4 Kindern kann ich nur mit dem Kopf darüber schütteln wie dreist Eltern sein können, wie wenig ihnen Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme bekannt sind.
    Es ist erschreckend was Eltern ihren Kindern in dieser Gesellschaft ganz ungeniert vorleben dürfen.

  52. 8.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen.
    Wenn ich so täglich erleben muss, dass rücksichtslose Mütter, ihre zum Teil verdreckten Kinderwagen in jeden noch so kleinen Laden schieben.
    Und da kann man in PB allerhand erleben.....es müssten viel mehr solcher couragierten Ladenbesitzer durchgreifen.

  53. 7.

    Mütter mit Kindern dürfen doch hinein; nur der Wagen nicht. Man kann ja auch nicht verlangen, mit seinem Motorrad ins Restaurant zu fahren. Die Entscheidung der Besitzerin finde ich total nachvollziehbar.

  54. 6.

    Die Betreiberin hat laut Artikel lange Zeit im Vorfeld per Hinweisschilder darum gebeten, die Kinderwagen nicht mitzubringen. Wenn das nicht funktioniert, weil sich niemand daran hält, ist es imho ihr gutes Recht, andere Maßnahmen zu ergreifen; sie hat das Hausrecht. Wo ist also das Problem und gibt es in Moabit ansonsten keine Cafés, in denen Kinderwagen hineinpassen und willkommen sind? Und warum geht das an die Behindertenbeauftragte? Laut Artikel gibt es vorher auch schon eine Stufe, die Rollstuhlfahrer nicht passieren konnten und deswegen einen Nebeneingang, den sie benutzen können. Gibt es sonst keine Probleme? Gruß, Hajakon

  55. 5.

    richtig so kann man der betreiberin nur applaudieren

  56. 4.

    Die Betreiberin hat das Hausrecht und darf bestimmen, wen/was sie reinlässt und wen/was nicht. Und im Guten scheint's ja nicht funktioniert zu haben.

  57. 3.

    So rücksichtslos und egoistisch, wie sich viele Leute heutzutage verhalten, ist es kein Wunder, wenn immer mehr Maßnahmen nötig werden, um das, was auf freundlichen Hinweis nicht klappt, eben auf die harte Tour einzufordern. Es gibt mehr als genug Cafés mit mehr Platz, wo die Kinderwagen-Muttis sich breit machen können, anstatt kleine Läden in ihrer Egozentrik zu blockieren und zu beschädigen.

  58. 2.

    Berlin wird immer mehr verpollert, jetzt wieder mal gegen renitente Mütter, die sich eine Dreck für die Bitte interessieren, die Kinderwagen nicht in das kleine Kaffee reinzunehmen. Da entbehrt es nicht einer gewissen Komik, dass der erste Pollerkrtitiker vorschlägt, die Kinderwagen draußen abzustellen.

    Mit (Nicht-) Barrierefreiheit wie auch durch den Artikel im Kasten suggeriert hat das jedenfalls nichts zu tun. Da sollte man eher hinterfragen, warum der Bauamt des Bezirkes FHXB den Aufzug zum Hochbahnhof Möckernbrücke ablehnt, da denen ein Stück Rasen wichtiger ist anstatt das hier zu skandalisieren. Schließlich dürfte es noch Alternativen zu diesem Cafe geben, während der fehlende Aufzug ein größeres Problem unterhalb des Radars der Boulevardmedien ist und der Rollstuhl nur vorgeschoben wird.

  59. 1.

    Kurz und schmerzlos: Hausrecht! Solange Behinderte wie Rollstuhlfahrer weiterhin über den Seitengang das Café betreten können, solange darf der Vordereingang, der aufgrund der hohen Stufe eh noch nie als rollstuhlgerecht bezeichnet werden konnte, zugepollert werden. Wer sich darüber aufregt, ist ein verkappter Egozentriker, der sich mal über die wirklichen Probleme echauffieren sollte, statt sich bei solch rechtlich klarem Pipifax lächerlich zu machen.

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