Zerissene DHL-Pakete liegen auf einer Wiese (Bild: Jonas Wegener)
Video: zibb | 10.12.2019 | Carsten Krippahl | Bild: Jonas Wegener

Geplünderte DHL-Pakete in Gebüsch - Wie ein kleiner Berliner Junge doch noch zu seinem Weihnachtspaket kommen könnte

Anwohner der Saalestraße in Berlin-Neukölln entdecken in einem Gebüsch haufenweise aufgerissene DHL-Pakete, die meisten geplündert. Die wenigen Pakete mit Inhalt versuchen sie selbst zuzustellen. Und nun haben die Finder eine ganz besondere Mission. Von Roberto Jurkschat

Zu diesem Beitrag gibt es einen neuen Stand: "Suchaktion geglückt: der kleine Mino beommt seine Geschenke"

Zertrampelte Schokoladenweihnachtsmänner, zerrissenes Geschenkpapier, leere Pakete. In Berlin-Neukölln haben sich Paketdiebe offenbar an einem DHL-Transporter zu schaffen gemacht. Aber was genau passiert ist, ist unklar. Und auch dem Finder, Jonas Wegener aus Neukölln, geben die vielen aufgerissenen Pakete Rätsel auf.

Auf der Plattform Instagram hat der 38-Jährige am Montagmorgen über den mutmaßlichen Paketklau berichtet. Auf seinem Profil "Nachhaltiger Leben in Berlin" teilte der Berliner zwei Fotos und einen kleinen Bericht über den rätselhaften Vorgang.  

Familie stellt aufgerissene Pakete zu

Am Sonntagnachmittag habe eine Familie vor der Wohnungstür gestanden, insgesamt hatten sie acht oder neun aufgerissene DHL-Pakete bei sich, erzählt er im Gespräch mit rbb|24. Die Frau habe gesagt, sie habe einen "großen Haufen Pakete" in der Unstrutstraße/Ecke Saalestraße gefunden, die sie nun versuche zuzustellen. Die Päckchen hätten nahe der Ringbahngleise in einem Gebüsch gelegen, eins davon war an Jonas Wegener adressiert.

"Das Paket kam von meiner Nichte, darin war immerhin noch ihr Brief", berichtet Wegener. Sie habe ihre Babyschuhe, die sie 20 Jahre lang aufbewahrt hatte, an seine Freundin und ihn geschickt, für den Sohn der beiden, der gerade sechs Monate alt ist. Aber die Schuhe waren nicht mehr in dem Paket. "Wir haben uns sofort gedacht, da hat jemand einen DHL-Transporter ausgeräumt und alles Brauchbare mitgehen lassen. Aber wir hatten keine Ahnung, was jemand mit 20 Jahre alten Babyschuhen anfangen will."

Empfänger wunderten sich über Lieferdauer

Eine Stunde später entschieden Jonas Wegner und seine Freundin, selber durch die dunkle Nachbarschaft zu ziehen, in der Hoffnung, die Schuhe doch noch zu finden. In der Saalestraße sei das Pärchen dann noch auf einen weiteren Haufen aufgerissener DHL-Pakete gestoßen, auf Fetzen von zerrissenem Geschenkpapier, auf zertrampelte Schoko-Weihnachtsmänner und andere Dinge. Auf Paketmarken standen noch einige der Adressaten. Wegener schätzt, dass insgesamt rund 30 Pakete in den Gebüschen landeten.

"Wir haben dann zumindest alle Karten in der Nachbarschaft an die vorgesehenen Empfänger übergeben und ihnen erzählt, dass die Pakete für sie leider nicht mehr ankommen werden", sagt Wegener. Ein paar Empfänger hätten sich schon über die lange Lieferzeit gewundert und sich gefragt, wo die Sendungen abgeblieben sind. "Die Leute haben uns gedankt, dass wir die Frage zumindest teilweise beantworten konnten."  

Lieferanten haben keinen Vorfall gemeldet

Eine Anzeige bei der Polizei habe das Pärchen nicht gestellt, sondern erst einmal bei einer Service-Nummer der DHL angerufen. "Dort konnte uns aber niemand erklären, was passiert ist."

Auf Nachfrage von rbb|24 sagte DHL-Pressesprecher Hans-Christian Mennenga, der Vorfall sei bislang von keinem Lieferanten gemeldet worden. Normalerweise müssten die Mitarbeiter wichtige Informationen über Zwischenfälle weiterleiten, damit die Absender informiert werden können. "Das ist offenbar nicht passiert, deswegen wundert einen das schon sehr. Im Moment können wir wenig dazu sagen", so Mennenga.

Von einem Paketdiebstahl oder einem Raubüberfall auf einen DHL-Transporter sei auch der Berliner Polizei nichts bekannt geworden, zumindest bisher, erklärt Polizeisprecher Stefan Petersen auf Anfrage von rbb|24. "Bei uns ist in diesem Fall keine Anzeige gestellt worden."

Alle Empfänger mit Postleitzahl 12055

Die DHL kündigte am Montagnachmittag gegenüber rbb|24 nun an, zu handeln. "Wir wollen den Fall natürlich dringend und mit Nachdruck aufklären", so Mennenga. Der Security-Dienst der DHL werde der Sache auf den Grund gehen - und je nachdem eine Anzeige bei der Polizei stellen. "Alles was wir noch zustellen können, werden wir dann natürlich schnellstmöglich noch ausliefern."

Nicht ganz klar ist, ob die Pakete aus einem Transporter der DHL stammen oder womöglich aus dem Fahrzeug eines Subunternehmens entwendet wurden. Zwei Prozent aller DHL-Pakete werden laut Mennenga von anderen Firmen ausgeliefert - aber vor Weihnachten liege dieser Anteil etwas höher.

Ein paar Anhaltspunkte könnten zumindest auf die betroffene Fuhre hindeuten. Laut Wegener sollten alle Pakete an Empfänger mit der Neuköllner Postleitzahl 12055 gehen. Den Paketmarken zufolge handelt es sich um Sendungen, die die Absender zwischen 2. und 4. Dezember in den Versand gegeben haben.   

Der Inhalt eines Weihnachtspaketes liegt auf dem Boden verteilt (Bild: Jonas Wegener)Minos Geburtstags- und Weihnachtspaket war geöffnet - aber nicht leergeräumt. Foto: Jonas Wegener

Wer kennt Mino?

Um einen ganz besonderen Fall will sich Jonas Wegener nun persönlich kümmern. "Ganz am Ende haben wir am Sonntag ein geöffnetes, aber volles Paket für einen Jungen names Mino gefunden. Es enthält sowohl Weihnachts- als auch Geburtstagsgeschenke von Angelika, Wolfgang und Matti sowie seinem Bruder Sean." In dem Paket steckten sehr kleine Socken, ein paar Bücher, Weihnachtsmänner und ein Feuerwehrauto.  

Allerdings wurde der Adressaufkleber von dem Paket entfernt. Über Instagram hat Jonas Wegener deshalb einen Aufruf gestartet: "Wer kann mir helfen den kleinen Mino zu finden? Ich würde mich riesig freuen, wenn wir es trotzdem irgendwie schaffen, dem kleinen Mino seine Geschenke zu geben", sagt Wegener. "Wer Minos Familie kennt, kann mir gerne auf Instagram eine Nachricht schreiben."

Beitrag von Roberto Jurkschat

Kommentar

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Antwort auf [Claudia ] vom 10.12.2019 um 16:25
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35 Kommentare

  1. 34.

    Gibt eine schlichtweg einfache Antwort auf all Ihre Fragen zu DHL und der Post. Die Post hätte in staatlicher Hand bleiben sollen. Punkt. Das war der größte Fehler überhaupt.

  2. 33.

    Von staatlichen Eingriffen in die Wirtschaft halte ich gemeinhin wenig.
    Heutzutage verlangen die Leute viel zu oft nach politischer Einflussnahme (das ist schon fast ein Religionsersatz geworden), sobald der Kapitalismus mal seine Schwachstellen offenbart.
    Ich bin insgesamt zufrieden mit DHL, habe dafür aber mit DPD grottenschlechte Erfahrungen gesammelt.
    Doch der Kundensupport könnte verbessert werden:
    Warum wird man bez. aktueller Nachforschungen nicht auf dem Laufenden gehalten?
    Wo genau sollte man anrufen, wenn man (wie in diesem Fall) Unregelmäßigkeiten bemerkt?
    Weshalb wird über die Köpfe der Kunden hinweg entschieden, wo man neue Packstationen aufstellt?
    Aus welchem Grund gibt es bei Packstationen keine Altpapiercontainer (die eventuell nur mit Kundenkarte zu öffnen wären) für die mitunter sperrigen Umverpackungen?
    Und wieso ist der E-Post-Cloudspeicher (den ich für eine hervorragende Idee halte) technisch so unausgereift?

  3. 32.

    Bei der Post in Neukölln wird schon lange massiv geklaut. Ohne "Insider" geht das eigentlich nicht. Ich habe vor rund 7 Jahren mal gesehen, wie ein Paketfahrer mit irgend einem Hoschi von der Strasse im Lieferwagen verschwand, der sich dann mit diversen Paketen unter dem Arm um die Ecke verdrückte. Die dürften kaum alle an ihn adressiert gewesen sein.

  4. 31.

    Die DHL hat mich in den letzten drei Monaten auch sehr enttäuscht. Einmal kam ein Paket aufgerissen an und der Paketbote meinte nur, dass ich checken soll, ob alles vorhanden ist oder er schickt das Paket wieder zurück.
    Beim nächsten Paket habe ich zwei Mal die Nachricht via Mail bekommen, dass das Paket nicht zustellbar sei und wurde zurückgeschickt zum Versender. Das Paket wurde nochmal losgeschickt und die Geschichte wiederholte sich und der Versender überwies mir mein Geld. (Ich war zu jeder Zeit zu Hause - niemand hat geklingelt)
    Jetzt haben mir meine Großeltern ein Paket gesendet und es ist anscheinend verschwunden. (13355 Berlin)
    Mich hat es zum Glück nicht großartig finanziell getroffen, aber dieser Humbug kostet Zeit und Nerven.

    Anderseits muss man auch sehen, dass die Lieferanten unter immensen Druck arbeiten, für einen geringen Lohn. Die Politik muss endlich durchgreifen und einen anständigen branchenübergreifenden Mindestlohn einführen, Arbeitsbedingungen verbessern u

  5. 30.

    Habe Anfang des Jahres ein Einwurfeinschreiben nicht bekommen und mir wurde empfohlen doch k"Einwurfeinschreiben"zu nutzen!?!?!?

  6. 29.

    Es mag nicht nur verboten sein, es IST VERBOTEN an Kunden adressierte Post, egal wie überhaupt zu lesen. Es gibt neben den Aufsichten obendrein Gruppenführer, die verantwortlich sind für Ihr zugewiesenes Arbeits-Modul. Die von mir geschilderten Diebstähle waren so raffiniert, das nicht einmal wir Kollegen es bemerkt hatten. Erst nach mehreren Beschwerden von Seiten der Kunden, wurden „Fallen“ eingerichtet und prompt die Diebe auf frischer Tat ertappt. Die Post warnt immer wieder davor, Geld in normale Briefsendungen( bes.jetzt zum Weihnachtsfest) mit zu transportieren. Zum einen muß die Post b.Verlust nicht dafür aufkommen, zum anderen KANN es auch passieren, das eine oder mehrere Briefsendungen in den riesigen Anschriften Lesemaschinen hängen bleiben und dabei leider angerissen, oder gar geschreddert werden. Kommt selten vor, aber es passiert. Zur neueren Form d.Paket Zustellung durch DHL kann ich Ihnen leider nicht viel weiterhelfen, bin seit 2016 i.Rente.

  7. 28.

    Och, es geht noch besser: Ein Paket für mich, das an eine DHL-Filiale adressiert war, ist ZWEIMAL zurückgeschickt worden mit dem Vermerk "Empfänger nicht ermittelbar". Meint: Beim modernen Dienstleistungsunternehmen Deutsche Post, wo regelmäßig die Preise erhöht werden, um "noch besseren" Service bieten zu können, findet man seine eigene Filiale nicht. Die in diesem Falle wettergeschützt in einem Einkaufszentrum liegt.

  8. 27.

    Das Mitlesen mag verboten sein, doch ist es der Diebstahl von Paketen nicht auch?
    Will heißen:
    Wenn externe Dienstleister bei der Paketbeförderung Veruntreuungen begehen, warum sollten sie es bei der (wie gesagt: eh schwerer verfolgbaren) Briefpost nicht ebenso tun?
    Und natürlich meinte ich mit verschwundenen Glückwunschkarten jene, die man stiehlt, weil man darin Geldscheine vermutet.
    Dass Sie Ihren Kollegen angezeigt habe, halte ich übrigens für richtig - Vorschriften hin oder her.
    Na zum Glück gibt es Alternativen, wie Überweisungen, Verrechnungschecks und verschlüsselte E-Mails.

  9. 26.

    Bin auch betroffen. Paket liegt laut Traking seit dem 30.11.2019 im Verteilerzentrum Rüdersdorf. Von mir und dem Versender wurden Nachforschungsaufträge gestellt. Bis zum heutigen Tage keine Rückmeldung. Auch Telefonisch kommt man nicht weiter weil nach der Nennung der Versandnummer gleich zur Trakinseite verwiesen wird. Tolle Leistung DHL

  10. 25.

    Wahrscheinlich bin ich betroffen. Ich haben einen Laptop über Ebay bestellt. Dieser liegt laut Tracking seit dem 30.12. bei der DHL in Verteilerzentrum Rüdersdorf. Einen Nachforschungsauftrag wurde von mir und dem Verkäufer getätigt bis heute hat sich aber auch gar nichts getan. Es wundert mich also nicht das jemand der DHL Pakete klauen kann und dies von DHL nicht bemerkt wird. Aber auch nicht bearbeitet wird. Toller Service

  11. 24.

    Es passieren so seltsame Dinge mit den Paketen... meines durfte neulich wegen "nicht Zustellbar, Name xyz unbekannt" eine Erholungsrunde durch das Verteilzentrum drehen. Der Kundenservice nahm sich der Sache an, und es stand nachweislich alles korrekt und groß und in Druckschrift auf dem Päckchen und am vermeintlichen Tag war ich zu der vermeintlichen Zeit auch daheim - aber es war wirklich fieses Wetter und schon sooo spät. Ich hatte natürlich auch keine Karte im Briefkasten. Auch nicht am Folgetag.

    Der Paketzusteller meiner Eltern hat ihnen das erzählt, wenn er abends nicht fertig wird, gibt er die Pakete zurück nach Herford, und dann machen sie die letzte Meile halt noch mal. An einem Tag, wo er vermutlich keinen Dienst hat. Seither wundert mich nix mehr...

  12. 23.

    Ha,ha , Sendeverfolgung , mein Paket steht seit dem 5.12. auf „in der Filiale abgegeben „ dafür hab ich 7,49 Euro bezahlt und das Paket ist im nirgendwo

  13. 20.

    In Bezug auf Briefsendungen bei der DPAG( wozu auch DHL gehört) kann und will ich Sie beruhigen. Es ist für ALLE Beschäftigen in Briefzentren strengsten verboten, Private Post( dazu gehören auch Ansichtskarten) zu lesen. Dafür haben wir Unterschrift geleistet. Schon das kann zu einer Abmahnung führen. Ist ein Adressat und der Absender nicht lesbar, sei es durch Beschädigung, gibt es hierfür eine extra Dienststelle. Nur die ist befugt Briefsendungen und deren Inhalt eingehend zu untersuchen. Leider versenden manche Personen immernoch Bargeld in gewöhnliche Briefe. Auch kam es in meiner Zeit b.d. Post vor, das sich innerhalb des Betriebes Langfinger an eben solche Sendungen bereichert hatten. Diese wurden aber durch bestimmte Tricks überführt durch unsere Hausdedektive. Selbst ich hatte einmal einen Kollegen wegen Diebstahl beim Vorgesetzten angezeigt. Dazu war ich vertraglich verpflichtet. Sonst kann Mittäterschaft unterstellt werden. Vertraue Fremden z.B. keine Pakete an.

  14. 19.

    Hey, durch Zufall habe ich diesen Artikel auf Twitter entdeckt! Bei der Absenderin des Päckchens handelt es sich um meine beste Freundin Angelika. Wir sprachen vor einigen Tagen darüber, dass ihre Pakete (eins an mich und meinen Sohn und eins an Mino und Familie) wohl nicht angekommen seien!! Und nun sehe ich diese rührende Aktion! Habe meine Freundin in Kenntnis gesetzt und auch der Vater von Mino weiß inzwischen Bescheid. Ich hoffe, er meldet sich! Ich finde besagten Jonas Wegener auf Instagram leider nicht, sonst würde ich dort eine Nachricht hinterlassen.
    Alles Liebe und danke!!

  15. 18.

    Spuren wird es eh nicht geben. Aber interessant ist der Punkt, dass die DHL keine Infos darüber hatte und damit steht einzig der Fahrer des Transports im Verdacht. Auf jedem Paket befindet sich ein Strichcode und der kann bis zur Beladung des Fahrzeugs samt Kennzeichen zurückverfolgt werden. Also wenn das keine Spur ist, dann weiß ich es auch nicht.

  16. 17.

    Da Sie im Gegensatz zu mir interne Kenntnisse besitzen, muss ich mich entschuldigen und ein Stück weit zurückrudern.
    Dass beispielsweise die Post/DHL (ich kann beides nichtmal auseinanderhalten) eine interne Ermittlungsstelle besitzt, ist mir neu (bislang wusste ich nur, dass die amerikanische Post über eine Art "eingebaute Polizei" verfügt).
    Während ich externe Dienstleister bei der Paketbeförderung noch halbwegs tolerieren kann (weil sich Pakete halt anhand ihrer Paketverfolgungsnummern wohl relativ leicht aufstöbern lassen), gehört für mich der Briefversand definitiv nicht in fremde Hände (und ich will gar nícht wissen, beispielsweise wieviele Glückwunschkarten schon verschwunden sind und wieviele vertrauliche/private/intime Nachrichten schon abgefangen und von Fremden gelesen wurden).

  17. 16.

    Vollkommen richtig was Sie schreiben. Aber gestatten Sie es mir, wenn ich explizit hier meinen ehem. Arbeitgeber vorwerfe, am falschem Ende zu sparen, indem er Subunternehmer einsetzt für die Paket Zustellung. Unter anderem fürs leeren der Briefkästen werden Privatpersonen eingesetzt. Da kommt sehr schnell der Verdacht auf: wir waren das nicht, der Andere wars. Es gibt zwar eine Betriebspolizei( so haben wir sie früher genannt), die aber vorwiegend innerhalb des Betriebes ermitteln, sprich in den jeweiligen Briefzentren oder den ZSPs( Zustellstützpunkten). Und nochmals, ja ich zeige mit den Finger auf diese ungelernten Kräfte, die zur Abwicklung einer solchen Dienstleistung oft nicht taugen. Hier macht es sich die DPAG sehr einfach. Wie fast jeder weiß, beschäftigt das Unternehmen nur noch Mitarbeiter*innen mit befristeten Arbeitsverträgen. Die Gewerkschaft Verdi kämpft weiter dagegen an.

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