Feuerwehrkräfte arbeiten an dem umgekippten LKW nach einem Unfall in Potsdam. (Quelle: rbb/NonstopNews))
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Video: rbb|24 | 23.12.2019 | NonStopNews, Brandenburg Aktuell | Bild: rbb/NonstopNews

Zeppelinstraße in Potsdam - Umgekippter Lkw führt zu Verkehrsbehinderungen

Am frühen Montagmorgen ist in Potsdam ein 40-Tonner umgekippt. Und auch wenn schon viele in den Winterferien sind, führte der Unfall auf der Zeppelinstraße stadtauswärts zu erheblichen Behinderungen. Was genau den Unfall ausgelöst hat, ist noch unklar.

Beim Abbiegen von der Breiten Straße in die Zeppelinstraße in Potsdam ist am Montagmorgen ein Lkw umgekippt. Dabei wurde der Lkw-Fahrer leicht verletzt, wie die Polizei rbb|24 mitteilte.

Warum der 40-Tonner rechts von der Fahrbahn abgekommen ist, muss demnach noch geklärt werden. Der Lkw beschädigte eine Ampelanlage und streifte auch einen Baum, sagte die Polizeisprecherin weiter.

Die Ampel wurde von dem Lkw im Zuge des Unfalls umgestoßen und ist gegen die Hauswand eines Einzelhandels-Geschäfts gestürzt. (Quelle: rbb/NonstopNews))
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War der Laster fehlerhaft beladen?

Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht in den Unfall verwickelt. Allerdings kam es mehrere Stunden lang zu Verkehrsbehinderungen. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten, an denen drei verschiedene Feuerwehren beteiligt waren, war die Zeppelinstraße in Richtung Werder/Havel laut Polizei bis zum Mittag gesperrt. Der Lkw musste aufgerichtet und das geladene Recyclingmaterial umgeladen werden.

Nach Angaben der Feuerwehr Potsdam landete der Lkw auf einem Gehweg im Kreuzungsbereich der Breiten Straße und der Zeppelinstraße, dort war glücklicherweise zum Zeitpunkt des Unfalls niemand unterwegs. Auf dem Gehweg prallte der Mülllaster gegen einen Baum und einen Ampelmast und kippte anschließend um.

Der 35-jährige Lkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde leicht an einer Hand verletzt, blieb aber ansonsten unversehrt. Die Polizei muss nun ermitteln, ob der Lastzug fehlerhaft beladen war.  

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4 Kommentare

  1. 4.

    "Zum Überholen provozieren". Wenn ich sowas lese geht mir schon der Blutdruck hoch. Typische Aussage von Leuten die Höchst- mit Mindestgeschwindigkeiten verwechseln und meinen zehn Sekunden früher an der Ampel zu stehen wäre Freiheit.

  2. 2.

    Die Zeppelinstr. ist ein sehr gutes Beispiel dafür: gut gemeint aber schlecht gemacht. Es gibt immer wieder unter den Autofahrern sogenannte „Erzieher“, die geradezu zum Überholen provozieren. Ob das jetzt jeder versteht?

  3. 1.

    Ich fahre täglich diese Strecke mit Auto. Meine Erfahrung: rücksichtsloses rasen vieler Fahzeugführer (PKW/LKW/Motorrad usw.) aus der Breite Strasse kommend in die Tempo30er Zone der Zeppelinstrasse. Mehrmals im Monat habe ich Fahrzeugführer die mit Lichthupe so dicht auf mich auffahren das kein Blatt mehr dazwischen passt um mich zum überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30km/h zu nötigen. Es war nur eine Frage der Zeit bis dort mal was passiert.

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