Symbolbild: altes Radio (Quelle: dpa/Ringhofer)
Bild: dpa/Ringhofer

Neuer Sender in Templin - rbb erweitert Sendenetz für Digitalradio

Im Norden Brandenburgs sind die Radioprogramme des rbb ab sofort besser zu empfangen als bisher.

Am Montagmittag hat der rbb am Standort Templin (Uckermark) einen weiteren DAB+-Sender in Betrieb genommen. Mit dem neuen Sender wird eine Versorgungslücke geschlossen.
 
Rund 60.000 Haushalte in Nord-Brandenburg können jetzt alle rbb-Radioprogramme in bester Qualität digital über Antenne empfangen, inklusive der Regionalfenster sowie des Programms Cosmo.

DAB+-Sendeanlagen gibt es in Berlin und Brandenburg bereits am Berliner Scholzplatz, sowie in Cottbus, Calau, Pritzwalk, Casekow in der Uckermark und in Booßen in Frankfurt an der Oder.

DAB steht für "Digital Audio Broadcasting", die digitale Verbreitung von Audiosignalen über Antenne. Das "+" steht für eine moderne Übertragung in bester Tonqualität, die auch programmbegleitende Zusatzinformationen wie Verkehrsdaten, Wetterkarten, Titel und Interpret, Albumcover und aktuelle Nachrichtenschlagzeilen bietet.

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Antwort auf [Sven L.] vom 23.12.2019 um 20:40
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3 Kommentare

  1. 3.

    Es ist schön dank DAB+ die rbb-Wellen auch im LK UM zu empfangen.
    Leider sind die Einzüge der Antenne am Standort CASEKOW in Richtung Tantow/Gartz (Oder) wegen der Nähe zu PL recht deutlich und ein Indoor Empfang schwierig. Jetzt, wo Templin auch noch am Netz ist, so sollte in diese Richtung der Signalausgang optimiert werden.

    Optimiert werden muss dringend auch der KLANG von 88,8, Antenne & Co. Im Vgl. zu ENERGY oder SCHLAGERPARADIES oder SCHWARZWALDRADIO sind die rbb-Wellen sehr leise ausgesteuert! Bitte kümmern! Probehören hilft!

  2. 2.

    Also ich finde DAB+ einfach Spitze !!!! Ich wohne allerdings in Berlin und nicht auf dem Lande . Leider gibt es immer noch keine besonders große Auswahl an guten DAB+ Radios die dem heutigen Standards entsprechen also großes Farbdisplay damit man all die neuen Funktionen und Informationen auch nutzen kann und zusätzlich zur CD auch USB und Bluetooth . Solche Geräte sind leider immer noch Mangelware und bei den Kompaktanlagen so gut wie gar nicht zu bekommen .

  3. 1.

    ich kann mich movh sehr gut daran erinnern, als DAB und DvB-T eingeführt wurden. Das ist gerade mal 20 Jahre her. Mit meinem Umzug von Fehrbellin nach Neuruppin wurde DvB-T für mich obsolet. Soweit so gut. Mein DVB-T Empfänger lief bis zur Umstellung auf DVB-T 2 in Berlin. Danach musste ich ihn abschreiben, obwohl er noch voll funktionsfähig war.
    Beim Radio ging das Abschreiben des Empfängers schneller. Der Service wurde eingestellt.
    Daher warum soll ich auf DAB+ von UKW umsteigen, um in 5 Jahren die Technik wieder auszuwechseln.
    Das ist nicht nachhaltig und ökologischer Unsinn. Ohne eine mindestens 30 jährige Bestandsgarantie macht es keinen Sinn. Abwärtskompatibilität ist zwingend. Daher vergesst DAB+.

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