Symbolbild: Ein Mann unterschreibt einen Lebenslauf (Quelle: dpa/Elke Wentker)
Bild: dpa/Elke Wentker

Berlin-Lichtenberg - Stadtmission bietet Bewerbungstraining für Obdachlose an

Die Berliner Stadtmission lädt Obdachlose erstmals zu einem Bewerbungstraining mit Profis ein. Ehrenamtliche Fotografen und Bewerbungstrainer wollen ihnen an diesem Mittwoch helfen, Lebensläufe zu schreiben, sich zurecht zu machen und ihre Wünsche und Fähigkeiten zu formulieren, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte.

"Ich weiß, dass es viele gibt, die eine Arbeit finden wollen, doch ohne Bewerbungsunterlagen haben sie keine Chance", sagte Sozialarbeiterin und Initiatorin Jana Gösche. Das Training ist ab 20:30 Uhr in der Notunterkunft der Berliner Stadtmission am Containerbahnhof in Berlin-Lichtenberg geplant.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Gute Sache! Mögen die Erfolgs-Chancen auch vielleicht noch so niedrig sein, psychologisch gesehen ist es ein wertvoller Schritt, denke ich.

  2. 3.

    Wer nicht kämpft und etwa Ihre Einstellung teilt, hat schon verloren. Dass es hart ist, in einer Gesellschaft, in der Armut bereits stark stigmatisiert wird, erst recht Wohnungslosigkeit, bestreitet niemand, auch nicht, dasss sich aus den bewerbungsunterlagen ein Automatismus zu einem Arbeitsverhältnis ergäbe. Aber es ist Stärke, die viele Wohnungslose ohnehin jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellen und es sind Unterschätzungen und subtile oder offene Abwertungen, ja, so wie auch Ihre, die Wohnungslose gewohnt sind. Es gab schon ein paar Artikel hier auf den Seiten des rbb über Wohnungslose, die ganz gut wieder auf die Beine kamen, ob ein Mann in einem Herrenheim, eine junge Frau wieder mit richtiger eigener Wohnung oder ein ehemaliger Bewohner eines Tempohomes, der einen Job gekriegt hat. Einen Kampf verloren zu geben, der noch nicht mal begonnen hat, und das aus Sicht eines/ einer Außenstehenden, ist in meinen Augen das Gegenteil von Solidarität oder Anerkennung.

  3. 2.

    Ich leider auch.

  4. 1.

    Wieviele arbeitssuchende Wohnungsinhaber*innen wurden 2019 in Berlin vermittelt? - Bei allem Lob für dieses soziale Engagement, möchte ich den erwarteten Erfolg bezweifeln.

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