Archivfoto, 17.03.2019, Berlin. Eine S-Bahn deein Sicherheitr Linie S1 steht im Bezirk Steglitz-Zehlendorf an der S-Bahnstation Sundgauer Straße und smitarbeiter der Bahn schaut durch eine Tür nach Draußen (Quelle: dpa / Wolfram Steinberg).
Bild: dpa

Schwarzfahren mit falscher Identität - Er ist schon unterwegs

Ein Berliner bekommt Post von Inkassounternehmen – er soll schwarzgefahren sein. Aber schnell stellt sich heraus: Ein Anderer hat seine Daten gestohlen. Was Betroffene in solchen Fällen tun können. Von Sebastian Schneider

Das erste Mal erwischten sie ihn am 12. November an der Greifswalder Straße: Um kurz nach eins saß er in der S-Bahn, die Fahrscheine bitte, er hatte keinen. Zwei Tage später: gleiche Station, diesmal gegen halb zwei, wieder kein Ticket. Dem Kontrolleur nannte er Name, Adresse, Geburtsdatum. Laut Protokoll zeigte dieser Herr Zaake auch seinen Personalausweis, aber dazu später.

Am 5. Dezember war der Mann dann das dritte Mal blank, Haltestelle Mollstraße / Otto-Braun-Straße, in einem Bus der BVG. Das "erhöhte Beförderungsentgelt" überwies der Schwarzfahrer nie. Es war nicht der echte David Zaake. Der bekam bald Post.

"Ich dachte, das ist Quatsch, irgendeine Abzocke mit einer Firma, die es in Wahrheit gar nicht gibt", erinnert sich Zaake an den Moment, nachdem er den ersten Brief der "IFA Finance DAC" gelesen hatte. Das war vier Wochen, nachdem er schwarzgefahren sein soll. Einen Tag später kam das nächste Schreiben, später ein drittes, sie liegen rbb|24 vor: Insgesamt 336,98 Euro verlangten die Inkassounternehmen von dem Lehrer aus Weißensee, Verzugszinsen inklusive.

Zaake wusste: Er konnte es nicht gewesen sein. Zu den fraglichen Zeitpunkten war er in der Schule. "Aber natürlich musste ich das erstmal beweisen. Und das war leider ein Riesenaufwand", sagt Zaake.

Wohnort: "FR 13086 Berlin / Frankreich"

Er durchsuchte seine Sachen und stellte fest, dass ihm kein Dokument fehlte: Personalausweis, Reisepass, Führerschein – alles da. Er besorgte sich von seinem Arbeitgeber ein Schreiben, das seine, nun ja, Alibis bestätigte. Dann telefonierte er mit den Inkassofirmen und fand Erstaunliches heraus: In einem Protokoll war als Wohnort "FR 13086 Berlin / Frankreich" vermerkt. Aufgefallen war das keinem.

Und der Mann, der sich als er ausgegeben hatte, kennt zwar seinen Namen und seine Adresse - aber er hatte eine falsche Ausweisnummer und ein falsches Geburtsdatum angegeben. Es weicht nur etwa zehn Monate vom richtigen ab. Zaake ist Mitte 30, seinen ersten Verdacht, dass es ein Schülerstreich gewesen sein könnte, habe er inzwischen verworfen. "Ich habe lange überlegt, aber wirklich nicht im Ansatz eine Idee, wer das sein könnte. Es ist alles sehr merkwürdig", sagt er.

Etwa drei Prozent der Passagiere in Berliner Bahnen und Bussen werden ohne Fahrschein erwischt. Dass sie mit erfundenen Personalien auffliegen, kommt selten vor. "Die Zahl der Fälle, in denen wir Angaben falscher Daten erhalten, liegt jährlich im mittleren zweistelligen Bereich", sagt die S-Bahn-Sprecherin Sandra Spieker.

Dass Betrüger aber bewusst Namen und Adresse eines Anderen nennen, erfordert nochmal deutlich mehr Dreistigkeit. Die BVG bestätigt auf Anfrage nur, dass ihr solche Fälle bekannt sind. "Die Zahl ist aber so gering, dass wir darüber keine Statistik führen", sagt der Sprecher Jannes Schwentu. Die Polizei spricht von jährlich etwa fünf Anzeigen.

S-Bahnhof Greifswalder Straße (Quelle: imago)
Einmal Nähe Alexanderplatz, zwei Mal am S-Bahnhof Greifswalder Straße: "Vielleicht arbeitet der Mann in der Nähe und fährt immer die gleiche Strecke", mutmaßt David Zaake.Bild: imago

Gefälscht oder geschludert

So wie es aussieht, bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder, der Schwarzfahrer hat mit David Zaakes Namen und Adresse, aber einem anderen Geburtsdatum und Foto einen Ausweis gefälscht. Falls er ihm nicht verdammt ähnlich sieht. Dann hätte der Kontrolleur seinen Job gemacht und dann würde auch stimmen, was er ins Protokoll eingetragen hat. "Angaben werden in der Regel durch Vorzeigen eines Personaldokumentes während der Kontrolle bestätigt", schrieb die BVG Zaake, nachdem er sich beschwert hatte. Auch bei der S-Bahn ist ein "Ausweisdokument mit Lichtbild" erforderlich, sagt die Sprecherin Sandra Spieker.

Oder aber, bei einer Kontrolle wurde geschludert: Der Schwarzfahrer hat Zaakes Personalien diktiert, der Kontrolleur hat sich damit begnügt – und hinterher einfach eingetragen, er hätte den Ausweis gesehen.  

Wenn sich ein Erwischter nicht ausweisen kann oder will, können Kontrolleure per Anruf bei der BVG die angegebenen Daten checken. Nach Informationen von rbb|24 haben dort bestimmte Mitarbeiter Zugriff aufs Einwohnermelderegister. Die S-Bahn verzichtet darauf. In solchen Fällen werde die Bundespolizei gerufen.

Zeigt aber jemand ein gefälschtes Dokument, ohne dass es dem Kontrolleur gleich auffällt, hat das keine Konsequenzen. Im Alltag "ist eine Überprüfung der Daten durch die Bundespolizei nur in Ausnahmefällen möglich", erfuhr David Zaake in einer Mail von der S-Bahn.

Vier Wochen nach einer Kontrolle braucht man den verantwortlichen Kontrolleur wohl nicht mehr darauf anzusprechen – er wird sich nur im absoluten Ausnahmefall erinnern."

Bernd Makowka, LKA Berlin

Immer Anzeige erstatten

Welcher Kontrolleur in seinem Fall vielleicht Mist gebaut hat oder wie dieser Missbrauch ansonsten passieren konnte, wollen die Unternehmen nun herausfinden, kündigten sie auf Anfrage von rbb|24 an. Falls sie es dann wissen, werden sie es nicht öffentlich machen, sondern intern regeln. Beide berufen sich auf Datenschutz. "Zu dem eigentlichen Prüfvorgang können wir nichts sagen. Wir können uns nur auf die Angaben des Prüfpersonals verlassen", sagt Sandra Spieker.

Die Zeit ist gnädig zu Betrügern: Bis ihr Fall bei der Polizei landet, ist es meistens zu spät. "Vier Wochen nach einer Kontrolle braucht man den verantwortlichen Kontrolleur wohl nicht mehr darauf anzusprechen – er wird sich nur im absoluten Ausnahmefall erinnern. Auch nicht bei einer Gegenüberstellung", sagt Bernd Makowka vom Landeskriminalamt. Polizei, BVG und S-Bahn raten Betroffenen trotzdem, sofort Anzeige zu erstatten – um den Verdacht aktiv von sich zu weisen.

Zaake tat es in allen drei Fällen, es geht um das Erschleichen von Leistungen und Urkundenfälschung. Letztere habe bei Gerichten keine besonders große Lobby, sagen Ermittler. Würde er gefasst und verurteilt, käme der Täter wohl mit einer Geldstrafe davon. Viel Hoffnung habe man ihm auf der Wache nicht gemacht, sagt David Zaake. "Die Polizei zu rufen und den Mann dann auf frischer Tat zu fassen, ist im Grunde die einzige Chance – wir tappen sonst im Dunkeln", sagt der Hauptkommissar Makowka. Je öfter der Täter aktiv würde, desto mehr Fehler mache er.

Der falsche Zaake hatte es nicht schwer

Bernd Makowka leitet am LKA das Kommissariat für Urkundendelikte. Er hat Zaakes Anzeige ausgedruckt auf dem Tisch vor sich liegen und ein paar Stellen farbig markiert. Nach ersten Erkenntnissen hat der Betrüger in der S-Bahn einen gefälschten französischen Personalausweis gezeigt.

"Muster für Personaldokumente findet man im Internet überall, inklusive Sicherheitsmerkmalen", sagt Makowka. Die EU-Behörden stellen diese Infos selbst in aller Ausführlichkeit ins Netz [consilium.europa.eu] – eigentlich, um Missbrauch zu verhindern. Gleichzeitig liefern sie aber auch eine Art Anleitung, auf welche Details Kriminelle achten müssen. 

Dass gestresste Kontrolleure auf einen mies bis mittelmäßig nachgemachten Ausweis reinfallen, ist nicht so unwahrscheinlich. Dafür braucht es nicht mal die Feinheiten eines 3D-Druckers. "Der Schwerpunkt liegt bei der Fahrkarte, nicht beim Personalausweis. Kontrolleure kennen sich nicht bei allen Dokumenten aus, kann man auch nicht von ihnen erwarten. Und die Fälscher schlafen nicht", sagt Makowka. Mit anderen Worten: Der falsche Zaake hatte es bis zu diesem Punkt nicht besonders schwer.

Schutz durch Aufnahme in eine Missbrauchsdatei

Wurde er bei seinen Touren vielleicht aufgezeichnet? Bahnhöfe, Busse und U-Bahnen haben Kameras, S-Bahnen noch keine. Die Qualität der Videos ist laut Ermittlern nur selten gut genug, um Täter sicher identifizieren zu können. "Für einen Bildvergleich, der vor Gericht standhält, reicht das nicht", sagt einer. Nach 48 Stunden werden die Aufnahmen überschrieben. 

BVG und S-Bahn ließen die Forderungen fallen, nachdem der echte David Zaake seine Unschuld beweisen konnte. Dass der Papierkram damit erledigt ist, heißt das nicht. Der Betrüger könnte immer noch gratis durch Berlin gondeln. Wer dreimal binnen zwei Jahren ohne Ticket erwischt wird, den meldet die BVG an die Staatsanwaltschaft - ob er die 60 Euro überwiesen hat oder nicht. Schwarzfahren ist eine Straftat [gesetze-im-internet.de] und zu anderen Tageszeiten hat der Lehrer kein so gutes Alibi wie mittags an seinem Arbeitsplatz. Der Hickhack würde weitergehen.

Aber wenn es stimmt, was BVG und S-Bahn sagen, wird es für den Täter nun gefährlicher: Von Identitätsdiebstahl Betroffene können ihre Personalien bei beiden Firmen speichern lassen – Zaake hat das getan. "Gibt der Kontrolleur die Angaben in sein Gerät ein, bekommt er einen Alarm, dass sie vorgemerkt sind und etwas nicht stimmen kann. Dann sollte er sofort die Polizei rufen", sagt der BVG-Sprecher Schwentu. Sollte.

Was, wenn der Verdächtige erwischt wird?

Was würde passieren, wenn das Phantom am Ende tatsächlich geschnappt wird, es aber keine echten Papiere vorzeigen will oder kann? Die Polizei könnte den Mann mitnehmen, fotografieren, seine Fingerabdrücke scannen und alles mit der internen Datenbank abgleichen. Auch mit einer simplen Google-Bildersuche bekomme man oft erstaunliche Ergebnisse, sagt ein Ermittler.

Dann würde der Verdächtige durchsucht. Findet man keine anderen Spuren wie Bankkarte, Führerschein, Fotos, muss er bis zu zwölf Stunden in Gewahrsam bleiben. "Die wenigsten sitzen so lange in einer Zelle und sagen gar nichts", erzählt der Polizist. Zu verschweigen wer man ist, kann einen bis zu 1.000 Euro kosten - es zählt als Ordnungswidrigkeit.

David Zaake hat nach den drei Schreiben nichts mehr von den Umtrieben des Unbekannten gehört. "Ich hoffe, dass sich das Ganze jetzt mit meinen Daten bei BVG und S-Bahn erledigt hat", sagt er. Wie der Andere an seine Adresse gekommen ist, wird er vermutlich nie erfahren. Wenn er darüber nachdenke, was der Täter alles mit seiner gestohlenen Identität anfangen könne, mache ihm das durchaus Sorgen. "Schwarzfahren wäre da noch mein geringstes Problem."

Beitrag von Sebastian Schneider

Kommentar

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27 Kommentare

  1. 27.

    Vielen lieben Dank. Ihre Worte tun mir gut. Da möchte man fast dabeibleiben:-) Aber um ganz ehrlich zu sein, konnte ich dem Internet nie viel abgewinnen. Habe sogar eine Aversion gegenüber dem Smartphone. Gehöre damit wohl einer aussterbenden Spezies an. Zu meinem täglichen Ritual gehörte allerdings, dass ich mich sehr gerne hier im Forum über aktuelle Themen aus und rund um Berlin informiert habe. Viele Ihrer Artikel habe ich immer mit großen Interesse gelesen. Somit leistet das rbb24Team ganz hervorragende Arbeit. Seien Sie versichert, ein Fan der Abendschau und neuerdings auch der Abendshow werde ich immer bleiben. Möchte mich halt gerne ganz der Malerei widmen. Seien Sie hiermit alle recht herzlichst gegrüßt. Und bloß nicht nachlassen. Schön weiter so. LG

  2. 26.

    Ich bekam vor einiger Zeit von einer Inkassofirma auch eine Aufforderung mit diversen Androhungen eine Rechnung von einer Bestellung zu begleichen. Ich habe mich nicht mit der Inkassofirma in Verbindung gesetzt, sondern habe das email-Schreiben der Inkassofirma ausgedruckt und habe sofort bei der Polizei in unserer Stadt "STRAFANZEIGE gegen UNBEKANNT" gestellt (und zwar eine halbe Stunde später am selben Tag).
    Die sind der Sache sofort nachgegangen und der Betrüger wurde in einer völlig anderen Stadt 200 Kilometer weit weg ausfindig gemacht.
    Ich kann nur jedem raten, sofort STRAFANZEIGE zu stellen und nicht lange fackeln.

  3. 25.

    Liebe Schwester Constructa,

    wir freuen uns sehr, dass Sie in Zukunft mehr Ihren Hobbys nachgehen wollen und wünschen Ihnen wahnsinnig viel Spaß dabei.
    Aber wir bedauern natürlich auch sehr, dass Sie uns und zahlreiche User*innen nicht mehr mit Ihren Kommentaren bereichern. Es war uns stets ein Fest mit Ihnen.

    Herzliche Grüße,
    die rbb|24-Redaktion

  4. 24.

    Erstmal muss ich mal loswerden, dass Schwarzfahren jedem mal passieren kann. Eventuell wenn man mal seine Fahrkarte vergisst einzustecken oder mal wieder die Taschen ausmisstet. Oder diejenigen die jeden Monat sich einen neue Fahrkarte zulegen müssen. Bevor die Plastikfahrkarte kam, ist es mir ein paar mal passiert, dass ich nicht mit der aktuellen Fahrkarte unterwegs war, aufgrund Mehrschichtsystem, wo die Zeitlich biologische Uhr irgendwann nicht mehr funktionierte. Wenn ich daran gedacht habe die Fahrkarte rechtzeitig umzutauschen, war dass ja kein Problem, aber wenn man selbst nicht mehr auf das aktuelle Datum geachtet hätte und dann man Kontrolliert wurde, spielte es keine Rolle ob man die Fahrkarte vergessen hätte oder nicht.
    Übrigens fiel mir sofort im Beitrag auf: FR 13086 Berlin/ Frankreich!
    Da hätte doch die Kontrolleure stutzig werden müssen, seit wann liegt Weißensee in Frankreich? Ich habe selbst mal diese Postleitzahl bessern und so gibt man doch keine Adresse an.

  5. 23.

    "Schwarzfahren mit falscher Identität" - muss man erst mal drauf kommen.
    Aber das liegt auch an den Kontrolleuren die sich von Schwarzfahrenden pseudo-Adressen andrehen lassen.
    Deswegen, Schwarzfahrende haben eben ein erfinderisches kriminelles Potential und daher sollte auch weiterhin Schwarzfahren eine kriminelle Tat bleiben.

  6. 22.

    Lieber Lothar, das ist sehr schade, jedoch für Dich wahrscheinlich eine weise Entscheidung. Es war mir ein Vergnügen, Deine Kommentare zu lesen und ein Dialog mit Dir zu führen. Ich wünsche Dir alles Gute, aber werde Dich doch irgendwie vermissen.:-)
    Bei den zwei Geldbörsen bist Du nicht der einzige der das so handhabt. Ich selber mache es genauso und habe es auch meiner Tochter so mit auf den Weg gegeben.

  7. 21.

    Beim Internet war ich bisher immer extrem vorsichtig. Zudem trage ich schon aus Vorsicht immer zwei Geldbörsen mit herum. Eine für Bargeld. Die andere für die Dokumente. Für die Öffis habe ich die 65 Plus Karte. Apropos Internet. Liebe Heike, lieber Markus, ich verabschiede mich vom Internet zum 31. 01.20. Pflege zukünftig mehr meine Hobbys.War mir eine große Freude mit Euch beiden hier zu kommunizieren.

  8. 20.

    Du hast natürlich recht. Aber ich habe da so eine Devise. eben und leben lassen. und in etwas kleineren Dingen sollten wir Größe zeigen.

  9. 19.

    Hallo Heike, Angst hätte ich auch nicht; ich hab ja meine Umweltkarte. Aber Du musst ja Deine Unschuld immer wieder nachweisen. Das würde mich schon nerven....

  10. 18.

    Lieber Lothar, es ist schön mal wieder von Dir zu lesen. Ich kenne jetzt Deinen Nachnahmen und Du hast recht, der ist einmalig:-)
    Ich sehe das so wie Du...ich habe vor diesen Betrügern keine Angst.
    Das Problem liegt auch darin, das diese Kontrolleure enorm unter Erfolgsdruck stehen. Dadurch passieren Fehler.

  11. 17.

    Das hatte ich ganz vergessen. Danke für Dein Vertrauen. Zum Thema: Ich bin auch erstaunt, dass Identitätsdiebstahl so einfach passiert. Ich habe schon mehrfach meinen Perso verloren; passiert ist zum Glück nie was... Ich wünsche ein schönes Wochenende!

  12. 16.

    Ich bezweifle, daß Sie aus London sind. Was gehen Sie die Preise in Berlin an? Ich bezahle die Beförderung und erwarte es auch von anderen Nutzern. Ich verurteile Schwarzfahren. Leider sind aber zu wenig Kontrollen in Bussen. Meines Erachtens gilt seit 2004 der Einstieg nur vorn. Aber es schert kaum einen Busfahrer und schon garnichts was ihm für ein Fahrausweis vorgezeigt wird. Meist drehen die Fahrer sich weg und würdigen den Fahrgast nich mal eines Blickes.

  13. 15.

    Ein Schelm der BÖSES bei dieser Adresse denkt.
    @Stephan: Das stimmt. Identitätsdiebstahl ist scheinbar sehr leicht. Inkassobüros nerven sogar wenn nicht einmal der Name richtig geschrieben ist - also Buchstabendreher. Da müsste sogar der Postbote stutzig werden, wenn der angebliche Name verkehrt geschrieben wird. Hauptsache der Brief ist zugestellt und man hat den Ärger. Mittlerweile ignoriere ich diese Briefe, bis sich eventuell ein Gericht meldet. Aber das ist bisher noch nicht geschehen. Soviel Dreistigkeit traut sich scheinbar kein Inkassobüro zu.

  14. 14.

    Hallo Markus. Ich glaube Dir schon mal meinen Nachnamen genannt zu haben. Bezugnehmend auf den Film: Christiane F. Tippe „Rolf“ zum Film ein und da wirst Du sicher auch auf meinem Nachnamen stoßen. Zudem fürchte ich mich nicht vor solchen Betrügern. Bei mir gibt es rein gar nichts zu holen.

  15. 13.

    Schwarzfahren sollte endlich als Straftat abgeschafft werden. Es ist doch erstaunlich, was da jedesmal fuer ein Buerokratieaufwand betrieben wird. In Berlin kostet eine Fahrt mit dem Bus zweimal soviel wie in London - und Deutschland moechte Weltvorbild in der Klimapolitik sein. - Sie haben Steuerueberschuss jedes Jahr in D, also freie Fahrt bei Bus und S-Bahn bitte !

  16. 11.

    Die Kontrolleure müssen schon sehr schlampig gearbeitet haben. Selbst wenn sie nur auf die Rückseite geschaut haben. An der rechten Seite stehen gross die Buchstaben RF.
    Anders als in deutschen Ausweisen gibt es in französischen keine Zeile für die Adresse. Adresse muss man dort durch ein sogenanntes "piece d' identit'e" belegen.
    An der Stelle steht die ausstellende prefecture.
    Können sich Kontrolleure nicht wenigstens die Dokumente der Nachbarländer anschauen? Eine Übersicht kann man heute doch ganz leicht auf dem Smartphone dabei haben.

  17. 10.

    Was hat das jetzt mit dem Bericht zu tun? Ihrer Logik folgend sollten also Straftaten verhindert werden indem man die Ursache, den Zwang, öffentliche Verkehrsmittel zahlen zu müssen, abschafft.
    They, dann lass uns doch gleich auch persönlichen Besitz abschaffen, alles gehört jedem, dann sinkt bestimmt auch die Diebstahlrate.

  18. 9.

    Mit derselben Begründung schlage ich Ihnen jetzt vor, Ihren ganzen Besitz zu verschenken - dann kann Ihnen ja auch kein Diebstahl passieren. Transportleistungen zu erbringen kostet Geld und ist auch Geld wert. Auf eine Bepreisung zu verzichten ist daher keine gute Idee.

  19. 8.

    Danke für die Hinweise - tut mir leid und ich entschuldige mich für meinen Fehler und damit den Kommentar......

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