Ein Elefant im Tierpark Berlin. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)
Bild: Britta Pedersen/dpa

Umbau - Elefanten müssen Berliner Tierpark vorübergehend verlassen

Die Elefanten im Berliner Tierpark müssen vorübergehend umziehen. Wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte, soll das Elefantenhaus umgebaut werden. Dafür müssten die Tiere in der ersten Jahreshälfte umziehen.

Wann genau sie den Tierpark verlassen und wo es für sie hingehen wird, ist noch unklar. Beides müsse eng mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm abgestimmt werden, heißt es in der Mitteilung.

Bislang waren in dem Elefantenhaus unterschiedliche Dickhäuter untergebracht. Künftig sollen hier ausschließlich Afrikanische Elefanten leben. Dafür soll das Haus so umgebaut werden, dass die Tiere mehr Platz haben. Die Fläche für die Elefanten soll künftig knapp 3.000 Quadratmeter betragen und sich damit verzehnfachen. 

Meilenstein für Elefanten-Haltung

"Das Dickhäuterhaus entsprach schon lange nicht mehr unseren Ansprüchen an eine moderne und artgerechte Tierhaltung", sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem laut Mitteilung. Das neue Elefantenhaus werde indes auf die speziellen Bedürfnisse der Afrikanischen Elefanten ausgerichtet sein. Und laut Knieriem ein wichtiger Meilenstein für die Elefanten-Haltung in Europa sein.

An das neue Elefanten-Haus soll zudem eine Außenanlage grenzen, die an eine großzügige Afrika-Savanne erinnern soll. Neben den Elefanten sollen dort dann auch Giraffen, Zebras und Antilopen zu sehen sein.

Der Bau der neuen Innen- und Außenanlage soll insgesamt 41,1 Millionen Euro kosten. 35,4 Millionen Euro davon sind allein für den Umbau des Elefantenhauses veranschlagt. Die Bauarbeiten sollen circa zwei Jahre dauern.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

4 Kommentare

  1. 4.

    Ich bin da optimistisch; Herr Knierim hat ja viel vor. Viel Spaß bei den Pandas; ich muss da auch noch hin.

  2. 3.

    Das ist eine sehr schöne Sache. Ich hoffe das noch weitere solcher Umbauten folgen. So einige Anlagen im Tierpark und auch im Zoo sollten noch verändert werden.
    Aber es ist schön das jetzt schon viel passiert.
    Jetzt gehe ich bald erst einmal zu den Pandas:-)

  3. 2.

    Also wenn ich die Anlage im Zoo sehe,dann finde ich die im Tierpark auch nicht schlimmer.

  4. 1.

    Sehr gut. Mir haben die großen Tiere dort immer Leid getan. Mich würde noch interessieren, was mit den Seekühen passiert. Hab aber auf der Seite des Tierparks dazu auch nichts gefunden. Was muss ich machen, um da mal reinspringen zu dürfen? ;))

Das könnte Sie auch interessieren

Der Berliner Blaulicht-Fotograf Morris Pudwell ist in der Nacht vom 31.01.2019 auf den 01.02.2019 bei einem Polizeieinsatz am Richardplatz in Rixdorf (Quelle: rbb|24 / Schneider).
rbb|24 / Schneider

Reportage | Blaulicht-Fotograf in Berlin - Nachtfalter

Wenn es dunkel wird, geht Morris Pudwell auf Tour. Der Berliner fotografiert, was Klickzahlen und Auflage bringt: brennende Häuser, Autowracks, Tote unter Abdeckplanen. Auch der rbb kauft seine Bilder. Unterwegs mit einem Getriebenen. Von Sebastian Schneider

Nico Schack träufelt CBD-Öl im CBD-Café "Canna" in einen Cappuccino. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
dpa/Britta Pedersen

"Café Canna" in Berlin - Kaffee mit einem Schuss CBD

Tee, Limonade, Kaffee: In Berlins erstem CBD-Café steckt Hanf in fast allen Produkten. Besucher sollten sich aber nicht auf eine Art Coffeeshop einstellen, denn statt auf Rausch setzt der Besitzer auf natürliche Entspannung - durch CBD. Von Vera Block