Toter Radfahrer Groß-Berliner-Damm, Johannisthal, Treptow (Quelle: rbb/Morris Pudwell)
Video: rbb|24 | 19.01.2020 | Material: Morris Pudwell | Bild: rbb/Morris Pudwell

Berlin-Johannisthal - 35-jährige Radfahrerin stirbt nach Unfall mit BVG-Bus

Es ist schon die zweite Radfahrerin, die in diesem Jahr in Berlin bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt: In Johannisthal geriet am Sonntag eine Frau unter einen abbiegenden BVG-Bus. Am Montag gibt es eine Mahnwache für die 35-Jährige.

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Johannisthal ist am Sonntag eine Radfahrerin ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 35-jährige Frau, wie die Polizei am Montag auf rbb|24-Nachfrage mitteilte.

Demnach wurde die Frau gegen 12.20 Uhr von einem BVG-Bus überrollt, der gerade vom Groß-Berliner Damm nach rechts auf die Pilotenstraße einbog. Die Radfahrerin fuhr demnach auf dem Radweg des Groß-Berliner Damms in gleicher Richtung geradeaus, Richtung Segelfliegerdamm. 

Laut der Polizei starb die Frau noch am Unfallort. Der Busfahrer sowie ein Passant erlitten einen Schock und wurden von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Zweite tote Radfahrerin 2020

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern noch an, hieß es von der Polizei am Montag weiter. Ampeln gibt es an der Kreuzung nicht. Während der Unfallaufnahme musste der Groß-Berliner Damm in Richtung Segelfliegerdamm gesperrt bleiben. Wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte, waren insgesamt rund 40 Einsatzkräfte vor Ort.

In Berlin war bereits am 8. Januar eine Radfahrerin bei einem Unfall mit einem Laster ums Leben gekommen. Der Lkw war nach Angaben der Polizei auf der Kottbusser Straße in Kreuzberg auf die Skalitzer Straße abgebogen. Dabei erfasste der Lkw die 68-jährige Frau. Sie starb noch am Unfallort.

Mahnwache und Tempo-30-Forderung

Der Verein "Changing Cities e.V." hat zu einer Mahnwache aufgerufen, welche am Montag um 17:30 Uhr am Unfallort in Berlin-Johannisthal stattfinden soll. Gleichzeitig forderte Sprecherin Ragnhild Sörensen im rbb, eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 in Städten einzuführen. "Das wäre ganz sicher eine wahnsinnig wichtige Maßnahme, um Unfälle zu vermeiden", so Sörensen.

Zudem will der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) Berlin ein sogenanntes Geisterrad am Unfallort aufstellen, das an die Tote erinnern soll, heißt es in einer Mitteilung.

Sendung: Abendschau, 19.01.2019, 19:30 Uhr

Kommentar

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70 Kommentare

  1. 70.

    Wenn ich das noch hinzufügen darf, es muss endlich Kameras geben für Busse und LKWs. Trotzdem würde ich persönlich dennoch nicht an einem vorbeifahren, weil man nie wissen kann, ob das Fahrzeug wirklich eine Kamera hat u. ob sie eventuell kaputt ist. Trotz Kameras wird es also auch in Zukunft weiterhin zu solchen Unfällen kommen, aber wenigstens in geringerer Zahl. Ich würde auch einen Fahrradführerschein begrüßen, denn eine Edukation von Fahrradfahrern wäre sehr wichtig! Ich bin selbst Radfahrer und muss sagen, dass ich über die Fahrweise von 90% der Mitfahrer geschockt bin. Fahren bei Rot, Fußgänger gefährden, rasen, nicht schauen ob Autofahrer auch wirklich reagieren. Stellen Sie sich mal in Berlin an eine Ampel. Fast kein Radfahrer hält bei Rot. Radfahrer meinen häufig, Vorrechte zu hab. Ich gehöre zu den Wenigen die versuchen beide Seiten zu verstehen. Natürlich gibt es auch Autofahrer die Radfahrer gefährden, aber ich sehe es fast immer nur umgekehrt. Dort muss etwas geschehen!

  2. 69.

    "Chris McMeDienstag, 21.01.2020 | 09:17 Uhr
    Man sollte als Radfahrer oder auch als Fußgänger immer daran denken, dass man im Ernstfall „Zweiter“ ist. Also lieber einmal mehr übervorsichtig sei und mit dem Falschverhalten der Anderen rechnen."
    Sie haben absolut recht. Ich bin noch nie rechts an einem Bus oder LKW an einer Kreuzungsstelle vorbeigefahren, auch vor 20 Jahren nicht, rein instinktiv. Mein Instinkt sagte mir, dass der mich eventuell nicht sehen kann! Und so ist es nun einmal, man kann den Radfahrer nicht sehen! Also halte ich immer an an der Kreuzung als Radfahrer, u. warte bis der Bus oder Laster vorbei ist. Ich fahre an Kreuzungen auch immer sehr langsam in den Fußgängerbereich hinein, also leicht nach rechts. Dort können einen auch normale, kleinere Autos viel besser Erkennen beim Abbiegen. Viele Radfahrer halten sich leider für unverwundbar u. verstehen nicht, dass Busse und LKWs ohne Seitenkamera im Grunde blind abbiegen müssen und dass es das Risiko nicht wert ist.

  3. 68.

    Sie haben ja nicht unrecht, GG. Es geht mir nur darum, dass unter jeder dbzgl. Meldung mehrfach geraten bzw. "analysiert" wird, dass, wenn der Radler vorsichtiger gewesen wäre, er noch hätte leben können. Und das finde ich reichlich unangebracht.

    Zitat: "Hinterher die Schuld zu klären gelingt aber nur, wenn man überlebt."

    Sie haben sich sicher nur etwas unglücklich ausgedrückt . . . aber die Schuld kann auch "geklärt werden", wenn der Radfahrer oder Fussgänger nicht überlebt - was diesem dann freilich nichts mehr "nützt".

  4. 67.

    Da stimme ich Ihnen zu.

    Im Grunde genommen hat jeder Zusammenstoß, jeder bagatellisierend so bezeichnete Unfall, gleich welche Folgen er hat, immer seine Anteile:

    1. Was immer mehr zunimmt: eine innere Getriebenheit, dass jede Sekunde und jeder Meter Fahrweg partout etwas Überflüssiges ist, was mithin abzukürzen wäre,

    2. das Bestehen auf tatsächliche oder vermeintliche Vorfahrtsrechte, obwohl die Situation ggf. auch mal etwas anderes verlangt

    3. die innere und äußere Ablenkung durch absschweifende Gedanken und Sinne,

    4. die Möglichkeit, sich schlicht und einfach zu irren, momentan nicht Herr der Lage zu sein.

    ich glaube, dass immer alles vier vorhanden ist. Bei Jedem. Nur eben zwischen 1 und 99 %.

  5. 66.

    Mit Verlaub: Das lernen Sie schon in der Fahrschule.
    Und das hat auch seine innere Logik:

    Überholt wird nur dann, wenn es sich um eine reine Autostraße oder um eine Autobahn mit Anschlussstellen handelt, wo rechts langsamer als mit der üblichen Geschwindigkeit gefahren wird und links folglich überholt wird. Bei allen anderen Straßen mit Ampeln und mit Linksabbiegemöglichkeit kommt es zu einem Verkehrsfluss, der aus sich heraus mal links, mal rechts langsamer oder schneller ist, sodass nicht nur aus einer gewollt höheren Geschwindigkeit aneinander vorbeifahren wird, sondern gleichermaßen auch infolge der momentanen Stockung.

  6. 65.

    Hinterher die Schuld zu klären gelingt aber nur, wenn man überlebt. Ergo, für andere mitdenken kann Leben retten. Und ja, wenn ich „schwächer“ (blöde Einteilung in stärker und schwächer) also ungeschützter bin, denke ich liebend gerne für andere mit. Wenn ich geradeaus radle und ein Bus ist neben mir, dann bin ich bremsbereit oder lasse vergrößere den Abstand zum Bus. Ich denke nie, der wird mich schon sehen und fahre normal weiter. Wenn ich dann noch ahne, dass der Bus abbiegen könnte, werde ich langsamer. Neben einem Bus oder auch LKW bleibe ich nicht. Den lasse ich lieber wegfahren.

  7. 64.

    Was ich nicht verstehe, ist Ihr Vorwurf an mich, Jan. Mein Beitrag bezieht sich daruf, dass unter jeder Meldung zu einem tödlich verunglückten Radfahrer mit Bus/LKW/PKW Beteiligung mehrfach der "gute Rat" erteilt wird, Radfahrer und Fussgänger sollten sich übervorsichtig aka ängstlich im Straßenverkehr bewegen und nicht auf Vorfahrt bestehen.

    Kein Radler wird auf seine Vorfahrt bestehen und sehenden Auges in den Tod fahren, er muss sich aber auch nicht jeder Kreuzung mit der Angst nähern überfahren werden zu können. Der Aufruf umsichtiger zu fahren, sollte sich an die motorisierten Verkehrsteilnehmer richten, die in den meisten Fällen die Schuld an tödlichen Unfällen tragen.

  8. 63.

    "Unabhängig davon, wie es hier war:"... Genai das ist das Dilemma. Es geben viele ihre vorgefestigte Meinung bekannt, egal, ob sie zum eigentlichen Bericht passt oder nicht. Jeder Anlass wird benutzt, um für die eigene Meinung Stimmung zu machen. Populistisch hoch drei. Ein für mich erschreckender Trend.

  9. 61.

    Unabhängig davon, wie es hier war:

    Ohne Zugeständnis der (gegenseitigen) Irrtumswahrscheinlichkeit säße ich längst nicht mehr hier, sondern wäre mindestens zweimal als Radfahrer, einmal als Fußgänger überrollt worden.

    Die Behebung von zweifellosen Versäumnissen, soweit sie bestehen, ist das eine, nach Jahrzehnten autofixierter Planung oftmals das geradezu Überfällige. Ein gegenseitiges Schauen und der Blickkontakt ist das andere. Beides lässt sich nicht aufrechnen, sondern besteht unabhängig voneinander.

  10. 60.

    Weil es auf Stadtstraßen kein Überholvorgänge gibt, kann ja allenfalls nur von einer Vorbeifahrt die Rede sein.
    Da sollte das Gebot der Rücksichtnahme gelten. Wer eine Vorbeifahrt vollzieht, obwohl ein anderer schon im Begriff des Einbiegens ist, ist zumindest mit verantwortlich. Das kann hier am Groß-Berliner-Damm gegeben sein und es war mit Sicherheit gegeben, als ein Radfahrer an der Kreuzung Königsallee / Hagenstraße in Zehlendorf einen LKW, der mitten im Rechtsabbiegevorgang war, links überholte. Dummerweise hat er übersehen, dass in einem engen Kreuzungsbereich wie diesen ein LKW noch links ausscheren muss, um rechts abzubiegen.

    Die Aktion der Geisterräder ist sinnvoll, um auf die Gefahren hinzuweisen. Und das ist zu kurz gegriffen, wenn damit ein pauschaler Schuldvorwurf an den anderen ergeht, somit die Verantwortung des zu Tode Gekommenen geleugnet wird. Mit dieser Pauschalität wäre niemanden gedient. Ich hoffe, der ADFC weiß dies zu differenzieren.

  11. 59.

    Der abbiege Assistent ist an der Kreuzung Witzlos .Da er beim einbiegen schon aus ist.
    die Radfahrer sind für den Busfahrer nicht zusehen, und nur weil die Schule eine Haltestelle
    haben muss.

  12. 58.

    Sie haben nichts verstanden. Aus dem Grab heraus kann niemand mehr seine Rechte auf Vorfahrt etc, geltend machen. Wenn der Unfall endlich mal aufgeklärt ist, können wir gerne zu diesem weiter reden. Aber diese Spekulationen sind einfach sinnlos,

  13. 56.

    Oh, oh... man kann nur hoffen dass sie nur in Parks o.ä. fahren. Natürlich biegt kaum einer bei 30 km/h ab. Aber bei 30 km/h fahren alle entspannter, so dass sich die Aufmerksamkeit erhöht oder besser, die Nachlässigkeit und Überforderung durch Stress nachlässt.

    Mich machen hier auch einige Kommentare fassungslos. Mit der Einstellung wären hier einige den Führerschein auf Lebenszeit los.

    Ich weiß ja nicht auf was sich ihre "Radfahrerpraxis" bezieht, es hört sich aber eher so an dass sie ein Verkehrshindernis darstellen wenn sie ihr Rad 2 x im Jahr bewegen. Wenn es nämlich so wäre wie sie beschreiben dann müßte es ja jeden Tag Hunderte von Unfällen unter Radfahrern geben. Dem ist aber nicht so.

  14. 55.

    So manche Kommentare machen mich hier etwas fassungslos. Ihr Kommentar geht deutlich am Thema vorbei und zeugt leider davon, dass Sie scheinbar nicht viel vom Straßenverkehr verstehen.

    Der Unfall war tragisch, wie auch immer er geschehen ist und wer was falsch gemacht hat oder wer etwas übersehen hat. Man kann nur hoffen, dass im Nachhinein geklärt werden kann wie es wirklich dazu kommen konnte. Ich bemitleide zutiefst die Verstorbene nebst ihren Angehörigen und natürlich den Busfahrer und den Passanten. Das zu erleben ist sicher nicht leicht.

    Aber Tempo 30 hätte das MITNICHTEN verhindert. Niemand biegt mit über 30 km/h rechts ab. Daher ist ihr Kommentar reinste Polemik!

    Leider muss ich auch aus meiner Radfahrerpraxis sagen, dass mehr Radfahrer bedeuten, dass das Klima auf den Radwegen noch verschärft wird, denn auch Radfahrer nutzen mehr Platz gerne um untereinander zu zeigen wer der Stärkere ist.

  15. 54.

    Ihr sicherlich gut gemeinter Rat, befürwortet quasi das Recht des Srärkeren. Es kann doch nicht zum Standard werden, dass sich Fussgänger und Radfahrer mit Angst im Straßenverkehr bewegen müssen.

  16. 52.

    Man sollte als Radfahrer oder auch als Fußgänger immer daran denken, dass man im Ernstfall „Zweiter“ ist. Also lieber einmal mehr übervorsichtig sei und mit dem Falschverhalten der Anderen rechnen.

  17. 51.

    Zuerst möchte ich den Hinterbliebenen der getöteten mein Beileid aussprechen.

    Ich bin sowohl Rad - als auch Busfaher.
    Kann ich als Radfahrer den Busfahrer über seinen rechten Aussenspiegel nicht in seine Augen sehen, weiß ich, daß er mich auch nicht sieht.
    Umgekehrt ist es ähnlich. Natürlich haben wir einen toten Winkel. Natürlich gibt es bei den neueren Bussen Monitore und Kameras, die beim betätigen des rechten Blinkers aktiviert werden, um den toten Winkel zu minimieren oder gänzlich zu beseitigen.
    Bei einen Bus, der rechts abbiegen will, bestehe ich als Radfahrer niemals auf meinen Vorrang, niemals, sondern ich rechne gerade als Radfahrer auch damit, daß der Bus - oder Lkw Fahrer mich diesmal nicht gesehen haben könnte.
    Andernfalls sind wir als Busfahrer dazu angehalten, gilt generell für Fahrzeuge über 3,5 t zGG, nur noch mit Schrittgeschwindigkeit recht abzubiegen.

    Sehen und gesehen werden sind 2 ganz wichtige Punkte, die solche Unfälle verhindern können.




  18. 50.

    So mies es jetzt klingen mag, aber mit dem Rad fahren kann und darf jeder. Die Teilnahme am Straßenverkehr setzt aber die Kenntnis und Einhaltung von Regeln voraus. @ Dieter: nehmen diese Kameras auch auf? Also, kann man damit nach einem Umfall etwas rekonstruieren? Der Bus muss offenbar schon abgebügelt sein, wenn ich die Bilder so seh

  19. 49.

    Gestern Abend am Hardenbergplatz auch passiert. Ich komme mit meinem Linienbus, blinke schon immer recht früh das ich an die Haltestelle ranfahren möchte und was passiert, es überholt mich rechts noch ein Radfahrer. Ich war schon beim rüberziehen. Es ist echt traurig was hier in der Stadt los ist. Klar so ein Tod eines Menschen ist ein toter in der Stadt zu viel. Wer weiß was bei diesem Unfall wirklich passiert ist. Es gibt Kameras bei den Bussen, ob sie funktioniert haben weiß man auch nicht. Ohne Kameras fahre ich nicht, das habe ich schon mal klar gestellt, und so viel leider auch schion mal ein Umlauf aus für einen Tag.

  20. 48.

    Der im Kreuzungsbereich auf der Fahrbahn verlaufende Fahrradstreifen ist eher ein Argument, dass Rechtsüberholen von Abbiegern durch Radfahrer auf eben dieser Fahrbahn zu verbieten.

  21. 47.

    Das ist falsch! Erste Einschränkungen für LKW > 12 t gelten erst ab Ende diesen Jahres.
    Es gibt dabei eine lange Liste an Ausnahmen. Busse und kleinere LKW sind eh komplett davon ausgenommen.
    Der "Direct Vision Standard" lässt nur für eine Übergangszeit technische Hilfsmittel wie Sensoren, Spiegel, Unterfahrschutz und eine Warnhinweise am Heck des Fahrzeuges (Aufpassen! ich bin ein LKW mit totem Winkel [sic!]) zu.
    https://tfl.gov.uk/direct-vision-standard

  22. 46.

    So tragisch der Unfall auch ist, nur Tempo 30 hätte den Unfall auch nicht verhindert. Der Bus fährt ja nicht mit 50 um die Ecke. Tragische Einzelfälle wird man wohl nie verhindern. Und an jede Ecke eine Ampel zu bauen würde auch nicht helfen, sondern nur den Verkehrsfluss zum erliegen bringen. § 1 StVO ist für jeden wichtig zu beachten, dann hätte wir auch viel weniger Unfälle. Wie gesagt, tragische Einzelfälle werden sich aber leider nie verhindern.

  23. 45.

    Bitte lernen Sie die deutsche Sprache und informieren Sie sich, was ein generisches Maskulinum und ein generisches Femininum ist. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ich als männlicher Leistungsträger völlig zutreffend als "die Person", "die Kapazität", "die Führungskraft" oder "die Koryphäe" bezeichnet werde. Dieses weltfremde Gender-Gejammer ist einfach nur nervig und gerade im vorliegenden Fall völlig instinktlos. Hier geht es nicht um Ihre Ideologie sondern um ein Menschenleben. User Bohne (0:39) kann man in diesem Zusammenhang nur zustimmen.

  24. 44.

    Sie sollen sich die Führung des Radweges an der Unfallstelle anschauen. Dann relativiert sich Ihr Kommentar. Über den genauen Hergang ist nichts bekannt.

  25. 42.

    Wo steht das er sich nicht in die Kurve rein getastet hat??? Es ist ein tragischer Unfall und es gibt nur Schwarz Weiß hier bei allen „ mir ist das selbe passiert .... „ usw Es gibt tatsächlich manchmal die Situation der Verkettung unglücklicher Umstände! Am Ende hat nur einer überlebt und ich kann mir als Lokführer mit ähnlicher Erfahrungen nur vorstellen wie das für den oder die Busfahrer*in jetzt so ist mit diesem Bild und Gefühl jeden Morgen aufzustehen! Diese Diskussion über die schlechte Verkehrsplanung tolle Systeme in Kraftfahrzeugen immer nur drauf hier! Bitte tretet einer Partei bei oder werdet Ingenieure für irgendwas und macht unsere Welt besser. Aber immer nur drauf hier! Ein Mensch ist gestorben keiner kennt den Werdegang des Unfalls aber alle sind Zeuge Ankläger Sachverständige und Richter! Wartet doch bitte eine reale Ermittlung ab! Teilt euer Mitgefühl hier mit und auch das wäre der Situation völlig angemessen! Aber versucht es doch mal euch in die Lage des Menschen zu versetzten der nun noch lebt und dann das hier alles zusätzlich zu lesen ??? Einen schönen Tag euch allen.

  26. 41.

    Wo bleiben die Rufe der Fahrradverbände nach einem Busverbot in der Innenstadt? Busse, LKW, PKW - alles verbieten.

  27. 40.

    "Rücksichtnahme, Geduld und weniger Ellenbogen-Mentalität würde so viele Menschenleben retten und Verbote überflüssig machen."

    D.h. wir können in Zukunft auf Ampeln und Verkehrsregeln verzichten? Wir brauchen ein Umdenken und flächendeckend 30 km/h in der Stadt. Mit 30 km/h läuft der Verkehr flüssiger und entspannter. Weniger Stress = mehr Aufmerksamkeit. Mit 30 laufen Unfälle glimpflicher ab und last but not least, es fahren mehr Leute Rad. Und mehr Radfahrer bedeutet, dass die Aufmerksamkeit auf Radfahrer zu achten wächst.

    Wir brauchen 30 km/h in der Stadt, jetzt und sofort.

  28. 39.

    Zitat https://www.br.de/nachrichten/bayern/vermeidbarer-tod-der-lange-weg-zum-lkw-abbiegeassistenten,ReE8HF2
    "...Auch in London gibt es bereits Gebiete, in die LKW nur mit Abbiegeassistenten reinfahren dürfen."
    MAN MUSS ES NUR WOLLEN.

  29. 38.

    Mein herzliches Beileid den Hinterbliebenen! Auch an dem Busfahrer sollte man denken. :(
    Die wenigsten Menschen stehen wohl mit dem Vorsatz auf: "Heute überfahre ich jemanden!"
    Rücksichtnahme, Geduld und weniger Ellenbogen-Mentalität würde so viele Menschenleben retten und Verbote überflüssig machen.

  30. 37.

    Dem kann ich nur zustimmen!
    Lieber spät, als gar nicht ankommen.
    Das predige ich auch immer meinen Kindern, wenn sie mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind.

    Und so ein Bus oder auch ein LKW sind, was den toten Winkel angeht, einfach nicht zu unterschätzen.
    Man sollte vielleicht auch da viel mehr sensibilisieren und Kurse anbieten, dass sich jeder mal hinter das Steuer von sonem Fahrzeug setzen darf um die Sicht eines Bus- oder LKW-Fahrers selber mal erlebt zu haben.

  31. 36.

    Es gäbe wohl kein treffenderes Argument für einen Fahrradstreifen auf der Fahrbahn als dass ggf. schlecht sichtbare Radwege räumlich getrennt der Fahrbahn verlaufen. Es gibt in der Tat einen gewaltigen Nachhang, was die Umsetzung neuer Radverkehrsanlagen angeht, die in dieser Situation mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Leben gerettet hätte. So viel und so schnell kann offensichtlich keine Generation das ummodeln, wie zwei und drei Generationen vorher das vermurkst haben.

  32. 35.

    Als Radfahrer u Fußgänger habe ich gelernt, mich i d StVO auch achtsam zu bewegen.

  33. 34.

    Zwei Menschen sind tot ! Haben Sie keine anderen Sorgen als diese schwachsinnige und politisch - genderkorrekte Sprache ???!!!

  34. 33.

    Dieser Hinweis ist ganz wichtig in diesem Zusammenhang. Es ist halt Berlin, muss man wissen. Die Leute in dieser verkorsten Stadt werden immer behämmerter. Armseligstes Bundesland dieser Republik

  35. 32.

    Tiefes Mitgefühl und Betrauern!
    Sowie: Diese Stadt ist an Rücksichtslosigkeit und Brutalität nicht mehr zu überbieten.

  36. 31.

    Abbiege-, nicht Abblendassistenten, zählen nicht. Der funktionierende Link zum prämierten Fahrzeug entsprechend den Londoner Vorgaben:
    https://www.erdgas.info/fileadmin/Public/Bilder_Grafiken/erdgas_mobil/Artikelbilder/Erdgas_Nutzfahrzeuge_MercedesBenz_Econic_NGT_01.jpg

  37. 30.

    Und das sagt mir auf meinen Beitrag was? Es ging nicht um Statistiken, sondern um die Antwort auf eine Aussage.

  38. 29.

    Der Bus war sicher nicht mit mehr als 30 km/h unterwegs. Solche Forderungen, in diesem Zusammenhang sind einfach Blödsinn.
    Meine Gedanken sind bei den Angehörigen. Ich bin auch Radfahrer, mich berüren solche Fälle sehr. Aber bleiben wir doch sachlich, hier war keine Geschwindigkeitsüberschreitung die Urasache.

  39. 28.

    "Stimmen für ein flächendeckendes Tempolimit in der Stadt werden laut." Changing Cities kann in diesem Zusammenhang aber nur die Geschwindigkeit von Radfahrern auf Hochbordradwegen und deren Verlängerung im Kreuzungsbereich meinen. Der Bus fuhr garantiert nicht schneller als 30 km/h. Andernfalls outen die sich als populistische Trittbrettfahrer, die genau wie der Kleinbusaktivist von der Invalidenstraße Tote instrumentalisieren.

  40. 27.

    Zitat: Rufe nach einem flächendeckenden Tempolimit werden laut....Das empfinde ich unangebracht. Der Bus fuhr ganz sicher langsam... und die Seitenstraßen sind 30 ziger Zonen

    Bei solchen Unfällen ist TEMPO nicht die Unfallursache

  41. 26.

    In London soll in den nächsten Jahren das Führen von LKW mit schlechterer Sicht eingeschränkt werden. Der Fahrer muss dabei in verschiedenen Stufen frei und direkte Sicht auf seine Umgebung haben. Abblendassistenten sind als Ersatz dafür nicht vorgesehen. Im Idealfall sieht ein LKW dann so aus:
    https://www.erdgas.info/fileadmin/Public/Bilder_Grafiken/erdgas_mobil/Artikelbilder/Erdgas_Nutzfahrzeuge_MercedMercedes-Benz-Citaro-fbimage-be11c50c-194941.jpgesBenz_Econic_NGT_01.jpg
    Zum Vergleich ein neuer Citaro:
    https://www.busnetz.de/files/Sachsen-Anhalt_Abbiegeassistent.jpg

    Der schwarze Kasten hinter dem Vorderrad ist der Radarsensor für den Abbiegeassistenten, den die neuen BVG-Bus nicht haben.

  42. 25.

    Das hat mein auch Fahrlehrer zu mir immer gesagt... und ...lege dich mit keinem an, der größer ist als du.... und.... es gibt zwei Arten zu fahren: schnell oder lebend ankommen.... gut fand ich auch: Rechne immer mit der Blödheit der anderen, der Klügere gibt nach

    Ich glaube, dass trifft auf alle Verkehrsmittel zu

  43. 24.

    Gem Adfc gab es 6 tote Radfahrer 2019.... 2/2 mit LKW/Auto .... einer stützte im Park (da gab es keine Autos) und bei einem weis man es nicht genau warum und wo (Gehweg oder Fahrbahn) er stützte...

    Es gab also vier tote Radler mit KFZ Beteiligung

    Leider habe ich keine Statistik gefunden, wie viele Radfahrer bei tödlichen Fußgängerunfällen beteiligt waren....




  44. 22.

    Es tut mir leid, aber Ihre Antwort lässt vermuten, dass der Bus blinkte und Sie Ihre Vorfahrt erzwingen wollten.
    Ich habe sehr früh gelernt (beim Fahrrad fahren), es nützt mir nichts, wenn auf meinem Grabstein steht: Er hatte Vorfahrt.

  45. 21.

    Schuldzuweisungen sind sicherlich de jure möglich und angebracht - bloß helfen sie de facto leider niemandem mehr. So ein Unfall ist für alle Beteiligten katastrophal und nur traurig. Klar ist, daß man sich als Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, Autofahrer etc. immer einem mehr oder minder geringen Unfallrisiko im Straßenverkehr aussetzt - dem muß man sich bewußt sein - und das ist keine Schuldzuweisung.

  46. 19.

    Ein weiteres Opfer der schlechten Infrastruktur in der Stadt.

  47. 18.

    Ein "neuer" Bustyp? Abbiegeassistenten gibt es seit 2011 (Prototyp Daimler). Wie viel Cent wäre ein Fahrschein teurer, hätte man die Technik eher installiert und Leben gerettet? Den Betrag hätte ich gerne bezahlt.

  48. 17.

    Naja, 3 (wirklich drei) Straßen weiter auf der 265 (Ecke Segelfliegerdamm/Königsheideweg) ist mir mal fast das selbe mit dem Bus der selben Linie passiert, nur das ich gerade so noch bremsen konnte. Nur ist da der Fahrradweg auch noch komplett hinter Auto verborgen. Die Linie 265 nimmt in Johannisthal einfach eine eigenartige (wenn auch theoretisch logische) Route die hier fatal war. Niemand der sich dessen nicht bewusst ist geht davon aus das der Bus an der Stelle in die Pilotstraße abbiegt, dafür scheint die Straße tatsächlich zu klein zu sein.

  49. 16.

    In London dürfen seit geraumer Zeit nur noch LKW mit Abbiegeassistenten fahren. In Deutschland "ist das schwierig umzusetzen". Im Land wo Fußwege wegen Glätte gesperrt werden, obwohl der Winter mild ist und die Wege trocken (gesehen auf extra3). Die Haftung für bestimmte Verkehrsunfälle muss nur auf das Land Berlin übertragen werden, alles würde sehr schnell gehen. Wetten...? Eine eklatante Mitschuld der Politik. Wer tritt zurück? Genau!

  50. 15.

    vielen Dank für die Erläuterung der Verkehrssituation vor Ort.

    "Damit will ich sagen: 1. Es ist sehr schwierig für den Busfahrer einen Radfahrer zu erkennen und er muß sich voll auf das Abbiegen in diese enge Straße konzentrieren."

    in so einem Fall muss man halt so weit seine Geschwindigkeit senken, bis man diese Stelle gefahrlos passieren kann. Ähnlich wie an einer Ausfahrt. An einer Abbiegung muss man ja immer mit querendem Verkehr rechnen.
    Es erklärt also nur die Situation, entschuldigt aber nicht.

  51. 14.

    Wo ist später etwas über die wirklichen Ursache eines Unfalls zu erfahren?
    Es gibt immer mehrere Beteiligte, nicht immer ist pauschal der/das/die Größere schuld.

  52. 11.

    Mein herzliches Beileid allen Hinterbliebenen. Gute Besserung den Verletzten.
    Leider konnte der vorhandene Abbiegeassistent hier das Leben des radfahrenden Menschen nicht schützen. Dafür sind wohl auch die anderen (angeblich noch nicht lieferbaren) Systeme notwendig. "Bei dem Unfallbus handelt es sich um den erst 2019 ausgelieferten Bus mit der BVG-Nummer 1085, es ist die neueste Serie von Eindeckern der BVG. Die eingebaute Technik bremst den Bus nicht automatisch ab, die Kameras und der Monitor sollen beim Abbiegen helfen. Die Fachzeitschrift "Eurotransport" berichtete im Jahr 2019 über die neuen Citaro-Busse, dass "die neuen Sicherheitssysteme Preventive Brake Assist sowie der Sideguard Assist mit integriertem Abbiegeassistent zum Serienanlauf derzeit noch nicht verfügbar" seien." https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/zweiter-toedlicher-fahrradunfall-in-berlin-in-2020-radfahrerin-von-bvg-bus-ueberfahren/25449538.html

  53. 10.

    "Zweiter toter Radfahrer 2020"
    Zwei Frauen sterben und hier wird die männliche Form benutzt. Muss das sein?

  54. 9.

    Das ist eine schwierige Stelle! Im allgemeinen sind dort nur wenige Fußgänger oder Radfahrer unterwegs. Auf dem Bürgersteig befindet sich ein Radweg. Kurz vor der Ecke, wo der Bus nach rechts abbiegt befindet sich eine Haltestelle. Der Radweg geht in hohem Bogen hinter der Haltestelle entlang und trifft erst kurz vor dieser Ecke an die Straße. Der Bus fährt nach rechts in die Pilotenstr. ab, die sehr schmal ist! Damit will ich sagen: 1. Es ist sehr schwierig für den Busfahrer einen Radfahrer zu erkennen und er muß sich voll auf das Abbiegen in diese enge Straße konzentrieren. Gegenverkehr ist dann nicht mehr möglich. Es ist auch die einzigste Kreuzung in diesem Bereich ohne Ampel.

  55. 8.

    Ne, es ist wie immer...Erst den Fahrradfahren indirekt die Schuld geben, ach die armen Autofahrer. Um es dann im letzten Satz, damit es nicht so daher kommt, auf die hektische Welt zu schieben. Genau so sollten sie das mal einem Angehörigen sagen. Schauen sie sich doch mal 2019 an. Wie viele von den toten Radfahrern waren denn an ihrem Tode verursachendem Unfall selber Schuld? Es dürfte sie erstaunen.

  56. 7.

    Glaube nicht, dass die älteren Radopfer, wie die Anfang des Jahres (68) zügig unterwegs waren, höchstens mit E- Bike.
    Der stark zugenommen Verkehr allgemein ist für mich die Hauptursache.
    Und ja, auch die Rücksichtslosigkeit bei allen Verkehrsarten. Wobei auch hier man nicht verallgemeinern sollte.

  57. 6.

    Was ist eigentlich besser geworden...
    Wir haben Fahrradstreifen auf der Fahrbahn!
    Dreißiger-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen!
    Die Fahrzeugtechnik ist hochmodern und umsichtig!
    Eigentlich passt es. Aber der Mensch ist ein Risiko!
    Und nicht nur die Kraftfahrzeugführer sind immer Schuld!
    Die Radfahrer sind manchmal sehr zügig unterwegs und entscheiden sich kurzfristig für eine Richtungsänderung oder halten dagegen bzw. drauf, obwohl jemand anders stärker ist. Mir tut es sehr Leid, auch für den Busfahrer bzw. die Busfahrerin! Die Welt wird immer hektischer, vielleicht war das der eigentliche Grund...!

  58. 5.

    So tragisch! Mein tiefstes Beileid für die Angehörigen. Natürlich weiß ich nicht welche Situation zu diesem schrecklichen Unfall führte, aber eines fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf: als Fahrradfahrer begegne ich regelmäßig Busfahrern, für die man ein Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse zu sein scheint. Als hätte derjenige stets Vorfahrt, der das massigere Gefährt hat, wird man mit überhöhter Geschwindigkeit noch schnell halb überholt, nur damit der Bus dann auf deiner Höhe rechts auf deine Randspur zieht um die Bushaltestelle anzufahren. So zum Beispiel wieder mehrfach diese Woche in der Prinzenallee erlebt - ohne Vollbremsung meinerseits wäre es böse ausgegangen - eine unnötige Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und der eigenen Fahrgäste (Stichwort: Verantwortung). Liebe BVG, bitte ruft doch euren Fahrern ins Bewusstsein, dass nicht das Recht des Stärkeren gilt, sondern wir alle heil ankommenden wollen - damit wir solche Nachrichten hoffentlich nicht häufiger lesen müssen.

  59. 4.

    Mein Beileid an alle..... das hätte Ihrem Kommentar übrigens gut getan - nur Satire ist da fehl am Platz.

  60. 3.

    Weshalb hat die BVG noch keine Abbiege-Assistenten, so wie es bei Lkw lautstark gefordert wird? <ironie off>

  61. 2.

    Satire an: Ich bin für die Abschaffung von Bussen. Vor allem die des ÖPNV. Satire aus.

  62. 1.

    Mein Beileid für die Hinterbliebenen. Da hilft auch kein Abbiegeassistenten, deshalb immer Vorsicht bei abbiegen von Fahrzeugen, bitte immer Umsicht walten lassen von jedem, denn jeder macht Fehler.

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