Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik in der Erich-Weinert-Strasse in Berlin (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Video: rbb|24 | 23.01.2020 | Material: rbb24 Recherche | Bild: dpa-/Soeren Stache

Verdacht auf Missstände an Staatlicher Ballettschule - "Es gibt eine Grenze zwischen Härte und Unmenschlichkeit"

Jahrelang sollen Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin gelitten haben: 13-Stunden-Tage, harter Drill, Bodyshaming, Magersucht - bis Mitarbeiter revoltierten. Jetzt soll eine Kommission die Vorwürfe aufklären. Von Tina Friedrich und Torsten Mandalka

Am schlimmsten war es, während der Proben krank zu werden, beschreibt Sophie* den enormen Druck, den sie an der Staatlichen Ballettschule Berlin erlebt hat. "Jeder wusste: Wenn ich verletzt bin, gibt es sofort jemanden, der mich ersetzt. Wer nicht mehr funktionierte, wurde einfach ausgetauscht. Wir wurden behandelt wie Maschinen." Der Weg zurück auf die Bühne sei gnadenlos gewesen. "Man musste warten, bis eine andere krank wird, die man dann ersetzen kann."

Bei der Erinnerung an ihre Schulzeit kommen Sophie immer wieder die Tränen. Der extrem hohe Druck, perfekt zu sein. Die demütigenden Bemerkungen über ihren Körper. Die Mädchen, denen sie beim Essen half, weil die Schule leugnete, dass es Essstörungen überhaupt gab. Die Bulimie, die sie selbst im Lauf der Zeit entwickelte. Damals träumte sie noch von einem Leben als Ballerina. Heute würde sie jungen Mädchen davon abraten. "Ich verstehe jetzt erst, wo ich wirklich raus bin aus dieser Welt, wie wir uns kaputt gemacht haben, auch ausgenutzt wurden, und keiner darauf geachtet hat", sagt sie.

Schatten hinter der elitären Fassade

Die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik (SBB) ist eine Eliteschule und in gewisser Weise auch ein Leistungssportzentrum. Etwa 300 Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis 19 Jahren lernen hier. Sie können nicht nur die Berufsausbildung zum Bühnentänzer oder Artisten machen, sondern auch Abitur und einen Bachelorabschluss. Viele kommen aus Übersee, leben in Berlin fernab des Elternhauses im Internat – alles für ihren Traum von einem Leben als Primaballerina, als Startänzer, Künstlerin oder Artist. Ihre Absolventinnen und Absolventen tanzen auf den ganz großen Bühnen der Welt: London, New York, Moskau.

Doch das hervorragende Image der Schule soll aufbauen auf dem autoritären Führungsstil ihres Leiters Ralf Stabel, der jede Kritik an den Vorgängen hinter der glänzenden Fassade zu unterdrücken versuchen soll. rbb24 Recherche hat dazu wochenlang recherchiert, mit Menschen in und außerhalb der Schule gesprochen. Sie berichten von Drill, Leistungsdruck, unverhältnismäßigen Lehrmethoden, möglicherweise Verstößen gegen Jugendschutzregeln. Stabel äußerte sich gegenüber rbb24 Recherche nicht zu den Vorwürfen und verwies auf die Senatsschulverwaltung. Unlängst kam es an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper zu ähnlichen Vorwürfen, nach einer Untersuchung wurde dort die Schulleitung abgelöst.

Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik in der Erich-Weinert-Strasse in Berlin (Quelle: Imago Images)
Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik (Quelle: Imago Images) | Bild: Imago Images

Auftritte auch in den Ferien

Katja Will hat bis vor kurzem an der Ballettschule unterrichtet. Sie weiß, wie lang die Arbeitstage der Schülerinnen und Schüler werden können. Der Schulunterricht beginnt morgens um 7:50 Uhr, nachmittags und abends gibt es Tanzunterricht, Gymnastikeinheiten und Proben. Wenn sie dann abends noch auf der Bühne stehen, dauert der Arbeitstag schon mal gut 13 Stunden.

Vor zwei Jahren wurde zusätzlich das Landesjugendballett als Ballettkompanie und Teil der Staatlichen Ballettschule gegründet. Die Schülerinnen und Schüler sollten auf diesem Weg Aufführungserfahrung zusätzlich zu den Trainings im Rahmen ihrer Ausbildung sammeln. Die Auftritte finden auch in den Ferien statt. In den Weihnachtsferien 2019 gab es zehn Vorstellungen – nach Angabe der Schulverwaltung haben die Schüler nur mit Einwilligung der Eltern mitgewirkt. Katja Will sieht dennoch die Schule in der Pflicht, stärker auf ausreichende Erholung der Kinder zu achten. "Wir haben eine Fürsorgepflicht den Kindern gegenüber", sagt Katja Will. "Sie können nicht einschätzen, ob sie die Ferien brauchen oder nicht. Das können nur wir als Erwachsene, und da müssen wir ganz klar sagen: nein, du hast da Ferien."

Keine Rücksicht auf Ruhezeiten

Doch nicht nur Erholungszeiten sollen regelmäßig vernachlässigt werden, wirft Lydia Marquardt*, eine Mitarbeiterin der Schule, der Schulleitung vor. So soll es intern Vorwürfe geben, dass einige Jugendliche bis spätabends aufgetreten seien, obwohl das Jugendschutzgesetz regelt, dass Minderjährige nur bis höchstens 23 Uhr auf der Bühne stehen dürfen.

Auch Freizeitphasen von mindestens 12 Stunden zwischen einem Auftritt und dem nächsten Schulunterricht sind dort vorgeschrieben. Das werde häufig nicht beachtet, kritisiert die Mitarbeiterin. In der Hausordnung der SBB ist nach Angaben der Schulverwaltung vorgeschrieben, dass an Tagen mit Aufführungen verkürzt unterrichtet wird, sowie am Tag danach der Unterricht später beginnen muss, etwa wenn Aufführungen um 22 Uhr beendet werden.

Körperliche Gewalt im Training

Die Erschöpfung und der Leistungsdruck schlagen sich in Statistiken nieder, ist Katja Will überzeugt. "Es gibt definitiv mehr Verletzungen als früher, mehr physiotherapeutische Behandlungen werden notwendig und auch psychisch ist der Druck für die Schüler hart, immer perfekt sein zu wollen und zu müssen, funktionieren zu müssen, bloß nicht krank sein zu dürfen." Das sei auch mit dem Argument, in einer Eliteschule für Leistungssport seien die Anforderungen eben hoch, nicht mehr zu rechtfertigen, kritisiert die Pädagogin.

Die Zahl der physiotherapeutischen Behandlungen sei in den vergangenen zwei Jahren deutlich angestiegen. Die Schulverwaltung bestätigt den Anstieg der Behandlungen. Dieser sei aber nicht auf den Anstieg von Verletzungen der Schülerinnen und Schüler zurückzuführen, sondern damit begründet, dass eine neue Kollegin mit mehr Kompetenzen mehr und andere Behandlungsmöglichkeiten anbieten kann, was auch in Anspruch genommen werde.

In einigen Fällen sollen Kinder auch krank oder verletzt getanzt haben, obwohl ärztliche Diagnosen und Empfehlungen klar davon abgeraten haben sollen. Auch solche Fälle seien der Schulleitung nicht bekannt, sagt die Senatsverwaltung – und fügt hinzu: "Es besteht Konsens darüber, dass [ein Auftritt] unter solchen Bedingungen nicht erfolgen darf. Tanzpädagoginnen oder Tanzpädagogen, die dies forderten, würden ihre Fürsorgepflicht grob verletzen und es wäre mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen."

Zuweilen sei es im Training auch schon mal härter zugegangen, sagt Sophie. "Das war zum Beispiel Schläge auf den Oberschenkel, damit man die Muskeln anspannt." Pädagoginnen hätten manchmal auch Fingernägel zwischen Schulter und Schlüsselbein gebohrt, damit sie ihre Schultern senkt, erzählt sie. Die Schulleitung habe keine Meldungen über solche Fälle erhalten, sagt die Senatsschulverwaltung auf Anfrage von rbb24 Recherche.

Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik in der Erich-Weinert-Strasse in Berlin (Quelle: Imago-Images/Sáshenka Gutiérrez)
Balletttänzerinnen beim Training | Bild: Imago-Images/Sáshenka Gutiérrez

Hoher Druck, abzunehmen

Für die Benotung sei das äußere Erscheinungsbild der Mädchen wesentlich – und nicht nur Faktoren wie das Gewicht, schildert Sophie ihre eigene Erfahrung bei einer Tanzprüfung. "Die Trainingskleidung war einheitlich gestaltet, aber manche Mädchen hatten eben etwas mehr Oberweite. Mir passte die Kleidung einfach nicht. Und dann bekam ich bei der Auswertung die Rückmeldung, ich würde eine schlechtere Note bekommen, weil ich sexuell anzüglich gewirkt hätte." Der Schulleitung sei dieser Fall nicht bekannt – heißt es aus der Senatsverwaltung. Das Körpergewicht sei kein Bewertungskriterium.

Der Druck, abzunehmen, sei jedoch enorm gewesen, erinnert sich auch Sophie. "Manche Lehrer haben uns dann zum Beispiel gesagt, dass wir kein Abendbrot essen sollen – eine Woche lang. Da versteht man sehr schnell, dass man abnehmen sollte", sagt sie. Auch Sätze wie: "Du bist zu fett, was machst du eigentlich hier", sollen Lehrer im Training gesagt haben. Dass es in diesem Zusammenhang gerade bei den Mädchen häufiger zu Essstörungen kommt, kann eine Folge des Drucks sein.

Sophie kannte nach einiger Zeit die Anzeichen. "Man interessiert sich nur noch für das Ballett, denn dafür nimmt man ja ab." Einige wurden magersüchtig und aßen grundsätzlich sehr wenig. Andere entwickelten eine Bulimie. "Dabei isst man stetig entweder nichts oder nur höchstens 100 Kalorien am Tag. Dadurch bekommt man irgendwann Fressattacken, erbricht sich und bestraft sich dadurch, dass man dann wieder tagelang nichts zu sich nimmt außer Wasser und Kaffee." Auch Sophie hat eine solche Essstörung entwickelt. "Man will es nicht wahrhaben, denn man tut es ja für das, was man liebt."

Die Mangelernährung im Teenageralter führte bei ihr dazu, dass sie heute mit Anfang 20 bereits unter Arthrose leidet.

Mädchen fühlen sich zu wenig unterstützt

Hilfe seitens der Schule soll es für die betroffenen Mädchen nach übereinstimmenden Aussagen kaum gegeben haben. "Wir durften so lange nicht am Training teilnehmen, bis wir vier Kilo zugenommen hatten. Dann hat man also mit einer Fressattacke vier Kilo zugenommen und später wieder abgenommen. Das ist keine Hilfestellung", sagt Sophie. Die Schülerinnen hätten sich untereinander versucht zu helfen, zum Beispiel gemeinsam zu essen. "Von den Autoritätspersonen kam da leider sehr wenig."

Allerdings habe es auch Ausnahmen gegeben, Lehrer, die wirklich helfen wollten, sagt Sophie. "Doch die hatten dann nicht die nötige Ausbildung, um psychisch kranke, essgestörte Mädchen zu behandeln. Man wurde da ein bisschen alleine gelassen."

"Ich weiß, dass das Thema Essstörungen ein ganz, ganz großes Reizthema ist", sagt Lydia Marquardt. Von oben gäbe es dazu eine ganz klare Haltung: "Es gibt keine Essstörungen. Das Thema ist nicht existent." Dass Ernährungsberatung bisher kein festgeschriebener Bestandteil der Ausbildung gewesen sei, bestätigt auch die Senatsschulverwaltung – es habe allerdings Beratung gegeben, zwei Ärztinnen hätten regelmäßig Sprechstunden angeboten. In Zukunft jedenfalls werde das Thema eine "herausgehobene Stellung" haben. Ernährungslehre sei seit dem laufenden Schuljahr im Stundenplan verankert. Vereinzelte Fälle von Magersucht und Bulimie seien in der Vergangenheit intensiv medizinisch und psychologisch betreut und behandelt worden. Die Senatsverwaltung nehme solche Fälle "sehr ernst".

Mangelnde Kommunikationskultur

In den Leitsätzen der Schule steht, dass die Ballettschule soziale Kompetenz vermitteln soll, in einem vertrauensvollen Arbeitsklima mit kollegialer Kommunikationskultur. Davon kann nach Meinung von Lydia Marquardt keine Rede sein. Sie arbeitet nach wie vor an der Schule. Wer Probleme anspreche, bekomme von Schulleiter Ralf Stabel oft die gleiche Antwort: Dass es keine Probleme oder Konflikte an der Schule gebe, auch keine Essstörungen. Aussagen wie diese zitieren alle, mit denen rbb24 Recherche im Laufe der Nachforschungen sprechen konnte.

Darüber hinaus habe er Methoden entwickelt, seine Kritiker mundtot zu machen. Katja Will spricht von "subtilen Möglichkeiten", mit denen er klargemacht haben soll, dass Widerspuch nicht erwünscht sei. Ihr selbst sei beispielsweise die Verantwortung für bestimmte Proben entzogen worden. Es sei auch vorgekommen, "dass derjenige, der den Konflikt aus Sicht der Schulleitung verursacht hat, nämlich der Mitarbeiter, unter Umständen einen schlechteren Stundenplan bekommen hat." Auch die Verantwortung für bestimmte Proben soll er kritischen Lehrkräften beispielsweise entzogen haben. Die Schulleitung streitet das über die Senatsverwaltung ab: Stunden- und Ablaufpläne seien hochkomplex - man habe bei der Probenzuteilung nur auf zeitliche Wünsche von Pädagoginnen reagiert.

Das Kollegium rebelliert

Doch die kritischen Stimmen werden lauter. Im Dezember schlossen sich rund 60 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen Bereichen der Staatlichen Ballettschule und der Schule für Artistik zusammen und verfassten einen "Antrag auf Gewährleistung der Fürsorgepflicht". Darin formulierten sie die Kritik, die Stabel aus ihrer Sicht seit Jahren nicht hören will: Die Arbeitsbelastung sei zu hoch, es fehlten Konzepte für den Gesundheitsschutz. Stattdessen herrsche eine "Kultur der Angst". "Unter den gegebenen Bedingungen ist der Schutz der Schüler*innen nicht gewährleistet", heißt es abschließend. Rund zwei Drittel des Kollegiums – unterzeichneten den Antrag.

Jetzt werden Veränderungen in Gang gesetzt. Eine Gesamtkonferenz wurde anberaumt und mithilfe externer  Moderation Aussprachen zwischen Schulleitung und Beschäftigten in Angriff genommen. Im Januar wurde ein Sportpsychologe eingestellt, das Schutzkonzept für den Umgang mit und die Prävention von sexueller Belästigung soll überarbeitet werden. Bezogen auf drillartige Unterrichtsmethoden seien die Lehrkräfte für Bühnentanz in diesem Jahr noch einmal sensibilisiert worden, besonders achtsam zu sein.

Keine Stellungnahme der Schulleitung

rbb24 Recherche hat den Schulleiter Ralf Stabel ebenso wie den Leiter des Landesjugendballetts mit allen Vorwürfen konfrontiert und um eine ausführliche Stellungnahme gebeten. Beide äußerten sich nicht, sondern verwiesen an die Senatsverwaltung für Bildung, die oberste Aufsichtsbehörde der Staatlichen Ballettschule.

Dieser liegt der Antrag zur Gewährleistung der Fürsorgepflicht ebenso vor wie ergänzende Dokumente, die die Vorwürfe detailliert beschreiben. Die Bildungsverwaltung nehme die Vorwürfe "sehr ernst", sagte Staatssekretärin Beate Stoffers dem rbb. Allen Vorwürfen, auch dienstrechtlicher Natur, würde in jedem Fall nachgegangen werden.

Stoffers betont jedoch auch, die Vorwürfe seien dem Senat gegenüber zwar schon im September 2019 erhoben worden, bislang jedoch allesamt anonym. Konkrete Anzeigen lägen nicht vor. Deshalb hätten die Schule und die Beschuldigten Anzeige wegen Verleumdung und übler Nachrede erstattet.

Bildungsverwaltung setzt Kommission ein

Doch sie kündigte auch sofortige Konsequenzen an. "Wir werden eine Kommission einrichten aus mindestens sieben Experten aus verschiedenen Bereichen, um alle Vorwürfe, die hier im Raum stehen, zeitnah aufzuklären." Die Kommission soll auch bisher unbestätigten Gerüchten nachgehen, wonach es zu sexuellen Übergriffen durch eine Lehrkraft gekommen sei, sowie sich mit den Vorwürfen befassen, Kinder würden verletzt tanzen. Vorsitzen wird der Kommission die ehemalige Ballettschulleiterin Hannelore Trageser.

Die Kommission werde unabhängig von der Schule im Auftrag der Bildungssenatorin Handlungsempfehlungen erarbeiten, die auch strukturelle Veränderungen bedeuten können. "Wir sehen generell bezüglich der Schülergesundheit eine hohe Verantwortung bei der Schulleitung, aber selbstverständlich auch bei den Lehrkräften und bei uns, bei der Schulaufsicht." Elite bedeute nicht, dass man bestimmte Grundregeln nicht einzuhalten habe. Belastungen müssten erträglich sein.

Für Sophie waren die Belastungen irgendwann unerträglich. Sie hat sich gegen eine Karriere als Tänzerin entschieden. "Die Staatliche Ballettschule ist zwar eine Eliteschule, aber es wird schnell vergessen, dass es Kinder sind, die dort ausgebildet werden. Ja, es ist hart, das stimmt. Aber es gibt eine Grenze zwischen Härte und Unmenschlichkeit, und die muss auf jeden Fall gewahrt werden."

Sendung: Abendschau, 23.01.2020, 19:30 Uhr

*Name von der Redaktion geändert

Beitrag von Tina Friedrich und Torsten Mandalka

113 Kommentare

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  1. 113.

    Das ist richtig, aber es muss auch für die Schule möglich sein, Kinder, deren technische und künstlerische Entwicklung - und Ausdauer- den Ansprüchen des Ballettberufs nicht genügen, von der Schule nach jedem Schuljahr gehen zu lassen. Das ist nämlich eine Eliteschule für klassische Bühnentänzer, tanzen ist hier nicht ein Hobby neben dem Regelunterricht, sondern der Kern des Unterrichts und des Alltags. Die Eltern und die Kinder sollten von vornherein verstehen, daß nicht jeder gut genug für die Bühne ist, man tut den Schülern keinen Gefallen, wenn sie "zu dick", unpünktlich, undiszipliniert, etc. in der Ausbildung sein dürfen, damit die Eltern glücklich sind, und dann als mittelmässige Tänzer von keiner Bühne übernommen zu werden. Ich habe öfters sowohl Herrn Stabel als auch Herrn Seyffert - bei öffentlichen Proben zuschauen dürfen und finde sie beide großartig.

  2. 111.

    Mich als Vater einer Schülerin dieser Schule erfüllt dieses System des allerhöchsten Leistungsdrucks mit aller größter Sorge. Ich habe Angst um die körperliche und psychische Gesundheit meiner Tochter. Selbst wenn die Gesetze zum Jugendschutz erfüllt werden, hat meine Tochter eine 60 Stunden Woche, weniger Ferien und kaum Freizeit, denn es gilt ja auch nach einem 10 Stunden Tag noch die Arbeit für die reguläre Schule zu erledigen. Solche Arbeitsbedingungen würde kaum ein Arbeitnehmer mehr hinnehmen. Hinzu kommt noch dieses Leben für einen Traum, der nur für die Allerwenigsten in Erfüllung gehen wird.

  3. 110.

    Auch die Hamburger Ballettschule entwickelt sich seit dem Führungswechsel in die gleiche Richtung. Wenn auch nicht in dem Ausmass, aber die Parallelen sind eindeutig zu erkennen.

  4. 109.

    Und noch immer gibt es keine Clearingstelle. Man darf sich fragen, wie ernst die Verantwortlichen das Wohl der Betroffenen wirklich nehmen.

  5. 108.

    Ich muss leider sagen,dass das Buch v.Prof.Stabel mich schon tief betroffen machte,denn es entsprach vollkommen der Wahrheit und so konnte ich mir viele Dinge besser erklären und einordnen.Als ehemaliges Mitglied des Staatsopernballetts,weiss ich wovon ich rede.......da kam bei mir das Grauen auf!

  6. 107.

    So war es. Bereits +- 2008. Es gab großartige Lehrer. Und es gab Gregor Seiffert und Ralf Stabel. Dazwischen hatten sich dann alle irgendwie zurechtzufinden, v.a. die Kinder und Jugendlichen. Ist d s eigentlich im Ballett weltweit so, oder nur bei den Ossis?! Das haben wir uns gefragt, und unser Tänzer kann uns das mittlerweile beantworten.

  7. 106.

    Der gute Herr Tanzprof. Stabel hat ja vor +- 10 Jahren das Buch "IM Tänzer - das Ballett und die STASI" veröffentlicht, wie er mir beim Abschied unseres Sohnes von der Eliteschule mitgeteilt hat und mir versichert, obwohl er keine Namen genannt hätte, würde ich mit Sicherheit alle IMs wiedererrkennen. Dafür wehrte er dann das Geschenkkistchen mit dem sehr guten Spätburgunder aus dem Schwabenland ab als wäre es Weihwasser. Mich hat´s leicht gegruselt, und der Abschied war zum Glück für immer.

  8. 105.

    Die Richtlinien sind allen bekannt, doch die Schulleitung hat sie systematisch ausgehebelt.

  9. 104.

    Im Rahmen des Jugendarbeitsschutzgesetzes sind behördliche Ausnahmen für die Beschäftigungen von Kindern an Theateraufführungen erforderlich. Dazu gehören diverse Genehmigungen von Arzt, Jugendamt, Schule und eine unterschriebene Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten. All dies lag in unserem Fall nicht vor. Das Verbot der Beschäftigung von Kindern wurde nicht vermutlich nicht beachtet.

  10. 103.

    Die Pianistinnen und Pianisten sind oft die Kronzeugen des Geschehens, da die Eltern und Kinder ohne Schutz der Anonymität im Regelfall sich nicht äußern würden. Usw., usw. Man könnte sich fragen, warum würde denn eine Ballettschule am Scheitern des Kindes arbeiten wollen? Quoten-Kinder wegen Finanzierung und Qualitätsdruck am Ende der Ausbildung? Das wäre eigentlich auch von einer ernstgemeinten Kommission zu untersuchen. Klassisches Ballett ist und bleibt eine autoritäre Ausbildung. Die Autorität ist aber eine große Verantwortung, der man gerecht werden muß. Man kann nur hoffen, dass die Kommission keine Alibiveranstaltung wird. Wer hier wirklich aufräumen will, wird garantiert fündig werden. Die Kommission trägt auch wieder eine große Verantwortung, nun im Blickfeld der Öffentlichkeit, und kann um diese Aufgabe nicht beneidet werden. Denn davon wären hier nicht nur die Schulleitung, sondern auch einige KT Lehrkräfte betroffen.

  11. 102.

    Alles korrekt beschrieben! Es geht dann aber noch weiter. Das eine ist, wenn das Kind aus welchen Gründen auch immer scheitert und wie man es dem Kind beibringt usw., eben wie von Ihnen beschrieben. Das andere ist aber, wenn die Schule am Scheitern des Kindes arbeitet, ob aktiv oder passiv (wegschauen, nichts merken). Der aktive Part, das was im Ballettsaal täglich passiert, liefert den Stoff für Psychothriller auf Weltniveau. Und wenn sich die Öffentlichkeit von blutigen Füssen der Tänzer*innen beeindrucken lassen, dann werden die Menschen von den Schilderungen des täglichen Psychoterrors sprachlos werden. Dort haben die Lehrerinnen die Freiheit, dis Situation so zu gestalten, dass das Infrage stellen der angewendeten Methoden sanktioniert wird und offengelegte Nachweise angesichts des drohenden Rauswurfs aus der Schule kaum möglich sind. Auch und vor allem die Pianistinnen und Pianisten müssen bei einigen KT Lehrerinnen aktiv und passiv Gehorsamkeit zeigen.

  12. 101.

    Die Pianistinnen und Pianisten sind oft die Kronzeugen des Geschehens, da die Eltern und Kinder ohne Schutz der Anonymität im Regelfall sich nicht äußern würden. Usw., usw. Man könnte sich fragen, warum würde denn eine Ballettschule am Scheitern des Kindes arbeiten wollen? Quoten-Kinder wegen Finanzierung und Qualitätsdruck am Ende der Ausbildung? Das wäre eigentlich auch von einer ernstgemeinten Kommission zu untersuchen. Klassisches Ballett ist und bleibt eine autoritäre Ausbildung. Die Autorität ist aber eine große Verantwortung, der man gerecht werden muß. Man kann nur hoffen, dass die Kommission keine Alibiveranstaltung wird. Wer hier wirklich aufräumen will, wird garantiert fündig werden. Die Kommission trägt auch wieder eine große Verantwortung, nun im Blickfeld der Öffentlichkeit, und kann um diese Aufgabe nicht beneidet werden. Denn davon wäre hier nicht nur Schulleitung, sondern auch einige KT Lehrkräfte betroffen.

  13. 100.

    Alles korrekt beschrieben! Es geht dann aber noch weiter. Das eine ist, wenn das Kind aus welchen Gründen auch immer scheitert und wie man es dem Kind beibringt usw., eben wie von Ihnen beschrieben. Das andere ist aber, wenn die Schule am Scheitern des Kindes arbeitet, ob aktiv oder passiv (wegschauen, nichts merken). Der aktive Part, das was im Ballettsaal täglich passiert, liefert den Stoff für Psychothriller auf Weltniveau. Und wenn sich die Öffentlichkeit von blutigen Füssen der Tänzer*innen beeindrucken lassen, dann werden die Menschen von den Schilderungen des täglichen Psychoterrors sprachlos werden. Dort haben die Lehrerinnen die Freiheit, dis Situation so zu gestalten, dass das Infrage stellen der angewendeten Methoden sanktioniert wird und offengelegte Nachweise angesichts des drohenden Rauswurfs aus der Schule kaum möglich sind. Auch und vor allem die Pianistinnen und Pianisten müssen bei einigen KT Lehrerinnen aktiv und passiv Gehorsamkeit zeigen.

  14. 99.

    Es ist vollkommen in Ordnung, wenn die Schule die Honorare, die Schüler für solche Verpflichtungen erhalten, einbehält und nur eine Aufwandsentschädigung an das Kind bezahlt. Allerdings sollte die Schule dann auch dafür Sorge tragen, dass die Schüler abends sicher zurückkommen und dies nicht den Eltern aufbürden.
    Die personelle Ausstattung des Internats ist, trotz allen Engagements der Erzieher, unzureichend, um eine adäquate Betreuung der Schüler sicherzustellen. Dies wird mit dem Argument „Förderung der Selbstständigkeit der Kinder“ beschönigt.
    Wir hoffen sehr, dass die jetzt öffentlich gemachten Missstände an der SBB dazu genutzt werden, eine echte Verbesserung und Professionalisierung der SBB zu bewirken, damit folgenden Schülergenerationen eine wirklich professionelle Ausbildung unter professionellen Rahmenbedingungen zugutekommt.

  15. 98.

    denn nicht alle Absolventen können als Tänzer*innen ihren Lebensunterhalt verdienen, und es gibt in jedem Fall ein Leben nach der Tanzkarriere.
    Auch die langen Schultage von 13 h entsprechen der Realität, und zwar fünf Tage die Woche. Hinzu kommt, dass auch Samstag Unterricht ist, danach sind oft auch noch Proben, so dass der Sonntag der einzige freie Tag ist, wenn da nicht eine Aufführung ansteht. Dass nach Aufführungen der Unterricht verspätet beginnt, trifft nur zu, wenn es sich um Schulaufführungen handelt, bzw. die ganze Klasse betroffen ist. Haben nur einzelne Schüler*innen eine Verpflichtung, dürfen sie am Folgetag nur später kommen, wenn Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern ist, am Tanzunterricht haben sie teilzunehmen. Für diese „Einzelfälle“ gibt es auch keinen Ausgleich von entgangenen Schulferienzeiten.

  16. 97.

    sie sind zu dick. Der an der Schule erteilte Unterricht in „Ernährungslehre“ entspricht fachlich in keiner Weise den heutigen Erkenntnissen zu Sporternährung, und ist ganz sicher nicht geeignet, um Kinder mit Essstörungen zu unterstützen.
    Die Schüler*innen werden zum Spielball der „Cliquenbildung“ bei den Tanzpädagogen. Wenn die Kinder bei einem Lehrer Unterricht haben, der der künstlerischen Leitung nicht genehm ist, dürfen diese Kinder nicht an Wettbewerben oder Aufführungen teilnehmen. Die Lehrer der Allgemeinbildung haben ebenfalls einen schweren Stand, ihr berechtigter Anspruch, den Kindern auch eine vernünftige Schulausbildung zu ermöglichen, muss grundsätzlich hinter den tänzerischen Belangen zurückstehen. Auch Kinder, die Wert auf ihre Allgemeinbildung legen, werden von der künstlerischen Leitung „kaltgestellt“. Dies steht in krassem Gegensatz zur Außendarstellung der Schule und ist sehr kurzsichtig,

  17. 96.

    Allerdings fehlt an dieser Schule völlig eine „Kultur des Scheiterns“, sprich, wie werden Schüler aufgefangen, die den Ansprüchen der Schule nicht genügen. Es kann nicht sein, dass Schüler*innen auf der jährlichen LEK, die über den Verbleib an der Schule entscheidet, ohne Vorwarnung, oder zumindest ohne für die Kinder erkennbare Vorwarnung, aussortiert werden, und es diesen überlassen wird, ihre Eltern darüber zu informieren. Hier müssten die Eltern im Vorfeld in Kenntnis gesetzt werden. Den Kindern müsste vermittelt werden, dass sie zwar für den Beruf des*r Tänzer*in nicht geeignet sind, dass man sie aber dennoch als Person wertschätzt und dass es andere Perspektiven für sie gibt. Ebenso wird der sehr individuelle Verlauf der Pubertät nicht abgewartet, die Kinder werden wegen in der Regel vorübergehender „körperlicher Unzulänglichkeiten“ abgewertet oder aussortiert. Einige Beispiele: sie sind zu kindlich, haben eine zu deutliche sexuelle Ausstrahlung, die Beine/Arme sind zu lang/kurz,

  18. 95.

    Auch als Eltern eines Kindes, dass die Schule erfolgreich und auch sehr gerne absolviert hat, darf man nicht die Augen vor den Ereignissen an der SBB verschließen.
    Der Artikel des rbb ist korrekt recherchiert und beschreibt sachlich und ohne Übertreibung Vorkommnisse an der SBB. Der Einfluss der Schule ist auch heute noch so groß, dass wir unseren Namen nicht nennen möchten, um unserem Kind nicht zu schaden.
    Die SBB ist von der Grundidee, nämlich die anspruchvolle künstlerisch-sportliche Ausbildung mit guter Allgemeinbildung zu kombinieren, eine hervorragende Einrichtung. Allerdings bleibt die tatsächliche Umsetzung weit hinter diesem professionellen Anspruch zurück. Dass der Berufswunsch Tänzer*in zu werden mit harter Arbeit und Entbehrungen verbunden ist, weiß jede*r Schüler*in, das wird zurecht auch von der Schule klar kommuniziert. Es ist ebenso richtig, dass die Schule die Ausbildung von Schüler*innen beendet, die später auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben.

  19. 94.

    Hört bitte auf mit dem Elite-Quatsch. Gar keine Frage, an dieser Schule arbeiten auch tolle Menschen, die ihr Bestes geben. Auch die Absolventen sind auf einem sehr hohen professionellen Niveau. Allerdings werden Sie den Zusatz "Elite" bei keiner anderen weltbekannten Ballettschule finden (St. Petersburg, Paris, Stuttgart, etc.). Gehören deren Absolventen nicht zur Elite? Hier wird luxuriös mit elitär verwechselt. Ja, für eine Ballettschule hat die SBB luxuriöse Verhältnisse, die die Steuerzahler finanzieren. Aber ist diese tolle Infrastruktur, auf die viele Eltern reinfallen, auch in besten Händen? Elitär ist ein menschlicher Faktor, in diesem Fall repräsentiert durch die Schulleitung. Eine Schule soll das Richtige tun und gesunde und tolle Tänzerrinnen und Tänzer ausbilden. Die Öffentlichkeit wird schon ihr Urteil über elitär oder nicht elitär fällen. Möglicherweise möchte man hier dem genau mit dem Zusatz "Elitär" zuvorkommen.

  20. 93.

    Ich bin Absolvent dieser Schule und wurde von meinen Pädagogen immer sehr gut behandelt! Absolut noch menschlich was ich erfahren durfte, zumindest die Lehrer, die mich täglich unterrichtet haben.Auch die Schulleitung ist meines Erachtens nach voll in Ordnung.Diese Ausbildung ist sehr hart und jeder empfindet anders. Ich bin der Ansicht, dass die Probleme eher bei Einzelpersonen liegen-, jeder Pädagoge hat einen ganz anderen Stil zu unterrichten und vielleicht sollte man einigen (nicht nur an dieser Schule) mehr auf die Finger schauen, wie sie ihre Arbeit verrichten.
    Es gibt schon einige Giftpilze, die man nicht auf Kinder loslassen sollte, auch wenn sie noch so tolle Tänzer waren
    Manche Lehrer können sicherlich sehr widerlich sein... Dafür sind manch Andere die Besten, die man sich vorstellen kann.
    Befragt alle Schüler anonym, wer von dem jetzigen Personal Psychoterror ausübt, so wird man erfolgreich voran kommen und kann Ordnung für diese tolle Schule schaffen und sie schützen!

  21. 92.

    Als Journalistin und Mitglied des Fördervereins habe ich von 2014 – 2019 mein ehrenamtliches Engagement für die Öffentlichkeitsarbeit der SBB unter Beweis gestellt. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich an die Seite meiner Berufskollegen vom RBB stellen. Anonymität in einem TV-Beitrag heißt mitnichten, dass Journalisten „Gerüchte“ in die Welt setzen. Anonymität heißt im konkreten Fall seriöser Schutz derer, die Angst vor Repressionen haben und um ihre berufliche Existenz fürchten. Bevor ein TV-Beitrag dieses Inhalts gesendet wird, unterliegt er presserechtlicher Prüfungen und Bestimmungen, andernfalls wäre der Beitrag nie gesendet worden. Mein großer Respekt gilt allen SchülerInnen und ebenso allen PädagogInnen, denen das Wohl und die Entwicklung gesunder Künstlerpersönlichkeiten am Herzen liegt. DIESER TEXT WURDE AUF FACEBOOK der SCHULE gerade GELÖSCHT.

  22. 91.

    Sehr geehrte Damen und Herren in diesem Forum,
    bitte lassen Sie doch der Kommission Zeit, die Vorwürfe zu prüfen. Ich denke, dass es vor allem den Kindern nicht hilft, eine Rufmordkampagne zu starten.
    Wer sich mit der Sprache des Journalismus auskennt, weiß, dass man bei nicht bewiesenen Tatbeständen im Konjunktiv schreibt: sollte, könnte, würde, wäre usw. und wir haben doch alle in der Schule gelernt, dass es sich dabei um die Möglichkeitsform handelt! Gern hätte ich das Wort "Möglichkeitsform" fett und gesperrt eingegeben...
    Deshalb mein Fazit: Wer auch immer in dieser Kommission arbeitet, der weiß, mit welcher Brisanz er es hier zu tun hat.
    Ich hoffe auf eine schnelle ehrliche juristische Aufklärung im Rahmen der Gesetzlichkeit, damit das Lernen und Unterrichten an dieser Schule wieder zur stolzen Normalität wird.
    .

  23. 90.

    Ich finde es traurig, dass diese Eliteschule so durch den Dreck gezogen wird. Das harte Arbeit, Diziplin und gute körperliche Vorrausstzung dazu gehören ist ja wohl klar. Ängste hat jeder Mensch im Leben und Bolimie haben auch andere Menschen die nicht auf diese Schule gehen. Wer es nicht schafft muss die Schule verlassen. Ich hatte eine sehr schöne Schulzeit dort, ohne Drill, Folter und Ängste. Ich hoffe, dass diese Schule keinen Schaden davon trägt und drücke die Daumen. Die Ausbildung war sehr gut und ich bin Stolz auf diese Schule gegangen zu sein.

  24. 89.

    Es ist unfassbar, dass in der derzeitigen Situation keine unabhängige Beratungsstelle an der Schule ist, an die die Schüler sich vertrauensvoll wenden können. Auch in der derzeitigen Situation ist das Wohl und der Schutz der Schülerinnen wieder einmal nicht im Fokus der Verantwortlichen im Senat. Man darf sich ernsthaft fragen, ob die angekündigte Aufklärung der Vorwürfe wirklich ernst gemeint ist? Auch in Anbetracht dessen, dass - wie hier im Forum bereits einige Male erwähnt wurde - die Vorsitzende der Untersuchungskommission, Frau Trageser, der jetzigen Schulleitung offensichtlich eng verbunden ist.

  25. 88.

    Ich verfolge nun schon seit Tagen die Reaktionen auf sämtl. Foren.Auffällig ist dabei, dass Beiträge, die schwere Anschuldigungen beinhalten,plötzlich gelöscht sind oder Foren gar geschlossen werden!Hier ist klar zu erkennen,dass Manipulationen u. Versuch der Vertuschung vorliegen u. hier ist nicht mehr von Verleumdung die Rede,sondern die Wahrheit kommt Stück für Stück ans Licht!Diese Dimension der Beiträge stellen ganz klar keine Verschwörung dar.Jetzt heißt es hinhören u. reagieren u. im Sinne der Schüler schnell aufzuklären!Man kann nur hoffen,dass die beiden Leitungspersonen, Prof. Dr. Stabel u. Gregor Seifert aufgrund der Schwere der Vorwürfe bis zur Klärung beurlaubt sind, um Mitarbeitern und Schüler der SBB ein weitgehend neutrales Umfeld zu schaffen u. das dieser Gedanke auch im Sinne der Senatsverwaltung ist!
    Falls es noch Personen gibt, die dabei behilflich sind all dies zu decken, dann denken Sie bitte daran, dass es sich um Kinder handelt und es auch Ihre sein könnten!

  26. 87.

    Gestern Abend sind Beiträge von „tanznetz.de“, die sich auch mit diesem Thema beschäftigten, entfernt worden und heute ist die gesamte Diskussion geschlossen worden! Leider wieder ein Zeichen dafür, dass da etwas vertuscht werden soll!
    Seit der Gründung des Landesjugendballettes an der Staatlichen Ballettschule Berlin vor 2 J haben die Auftritte der Schüler/Innen stetig zugenommen, die Belastung hat sich insbesondere dadurch erhöht, dass durch lange Flugreisen nach Asien, Amerika und Europa insbesondere viel Unterricht ausfiel, was zu weiterer Verdichtung von Lernleistung in einer bestimmten Zeit führte, und zu zusätzlicher körperlicher Belastung durch Jetlag sowie nicht Einhaltung der Ruhezeiten.
    Eine kleine Gruppe von Leitung und Ballettpädagogen versucht sich auf dem Rücken der Schüler persönlich zu profilieren. Aber man darf nicht vergessen, wie viele engagierte Mitarbeiter der Schule ausgezeichnete Arbeit leisten und verantwortungsvoll ihre Aufgaben als Pädagogen wahrnehmen.

  27. 86.

    Ein System, dessen oberstes Ziel sein Überleben ist, muss a) bereit und b) in der Lage sein, Gewalt anzuwenden, anderenfalls wird es zusammenbrechen. Das Letztere passiert jetzt mit der sbb. Und wer hier meint, durch Totschweigen noch etwas retten zu können, der hat den Schuß wirklich nicht gehört. Das Einzige, was hier noch zu retten wäre, sind die Arbeitsplätze der Verantwortlichen. Der Ruf der Schule ist hin, und bei vielen Kindern wird man die seelischen Spuren auch nicht mehr heilen können. Dass sie dieses System in der heutigen Welt (zumindest nicht in Berlin) auf Dauer nicht erhalten konnten, war den Verantwortlichen komplett egal, weil sie sich auf ein Podest mit der Überschrift "Elitär" gestellt haben. Ohne Rückendeckung vom Senat wäre es über Jahre nicht möglich gewesen. Die Zustände waren nicht nur in der Schule ein offenes Geheimnis. Die beiden Schulleiter auszutauschen ist hier noch lange nicht genug. Auf jeden Fall nicht durch die, die jahrelang Teil des Systems waren.

  28. 85.

    Man muß sich einfach die Biografien der Verantwortlichen ansehen.

    "Die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik (Berlin) entstand 1991 durch den Zusammenschluss der Ballett- und der Artistenschule. Heute werden an dieser Schule die Fachrichtungen Bühnentanz und Artistik gelehrt. Die Staatliche Ballettschule Berlin ging aus einer auf Anregung durch Gret Palucca 1951 gegründeten Ausbildungsstätte der DDR für Ballett in Berlin hervor. 1956 wurde unabhängig davon die Staatliche Schule für Artistik zur Ausbildung für Artisten eingerichtet".

    Wie die DDR mit Leistungsportlern umging dürfte bekannt sein. Stabel selbst studierte Choreografie und Theaterwissenschaft an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig, Diplom-Theaterwissenschaftler mit der Spezialisierung Tanzwissenschaft.
    Seyffert studierte an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Im Jahre 1987 wurde Seyffert als Solotänzer an die Komische Oper Berlin unter der Leitung des Choreografen Tom Schilling engagiert.

  29. 84.

    Auch sehr aufschlussreich:

    https://www.tanznetz.de/forum/thread/28910/traurige-umstande-der-staatlichen-ballettschule-berlin

  30. 83.

    Die Tatsache, dass kritische Kommentare auf der fb-Seite der Schule gelöscht wurden/werden, zeigt mir ganz klar, dass die Schulleitung weiterhin manipulativ vorgeht. Dass man sich gegen Vorwürfe wehrt- logisch, aber das Recht auf freie Meinungsäußerung zu ignorieren, zeugt nicht gerade von Demokratieverständnis! So ein autoritärer Führungsstil ist nicht mehr zeitgemäß, es kann nur eine logische Konsequenz geben.

  31. 82.

    Auch den Odenwaldschülern und denen des Canesiuscollegs glaubte anfangs keiner. Zu abwegig hörte sich das alles an. Eltern, die (viel) Geld für die Schule zahlen, eine "Eliteschule", wollen das auch einfach nicht wahrhaben. Drill gehört doch zur Eliteschule wie Salz zur Suppe, und ist freier Umgang mit Sexualität nicht eine Voraussetzung der Reformpädagogik gewesen?

    Nein. Falsch. Zucht und Ordnung, Drill und co sind fest verankert in der US Army oder totalitären Systemen, (Macht)missbrauch und moralische Beeinflussung sowie Soziopathen haben an Schulen nichts zu suchen. Es reicht, dass einige Staaten von ebensolchen regiert werden...

  32. 81.

    Wahrscheinlich ist die Ausbildung einiger Tanzlehrer im Fach Pädagogik unzureichend, um Kinder erfolgreich auszubilden. Vermutlich unterrichten Quereinsteiger ohne jegliche pädagogische Diplome, denn einige Lehrer schreien ihre Schüler mit Schimpfwörtern an und verlieren jegliche pädagogische Form, aber die Schulleitung tut nichts dagegen!

    Die Kinder berichten auch von einer undurchsichtigen und stündlich wechselnden Tagesplanung: Sie irren manchmal durchs Haus auf der Suche nach ihren Unterrichtsräumen, und auf Nachfrage wissen teils auch die betroffenen Pädagogen oder Pianisten nicht, die entsprechende Planung zu deuten.

    Aufgrund der mangelhaften Planung gibt es oft keine ausreichenden Pausen zwischen den Unterrichtseinheiten, wo die Kinder trinken oder auf Toilette gehen können.

  33. 80.

    Wenn man in den Zeitungen liest, dass die Schulleitung bereits eine Anzeige gegen Unbekannt gemacht hat, weil es 'Verleumdung' und 'üble Nachrede' und keine Kritik geben sollte, wer möchte da seinen eigenen Namen nennen und eine Gerichtsverhandlung, die sich über Jahre hinziehen kann, hinnehmen? Da müsste jede einzige Behauptung wasserdicht sein, mit Zeugenaussagen. Es fängt schon da an, dass viele Mitschülerinnen sich nicht trauen, die Wahrheit über ihre Beobachtungen zu sagen, oft nicht einmal ihren eigenen Eltern.
    Wenn es um körperliche Übergriffe an Minderjährige geht, wird bei der Gerichtsverhandlung auch das Jugendamt hineingezogen. Es kann schwere Folgen für die Betroffenen haben. Ich verstehe die Anonymität vollkommen, auch seitens der Lehrkräfte.

  34. 79.

    Wenn Sie hier Schülerinnen und Schüler als mögliche Betrüger diffamieren, weil sie anonym Kritik äußern, aus dem Grund, dass sie sonst Sanktionen befürchten, dann die Frage an Sie, die sich ebenfalls anonym äußert. Sind Sie denn wirklich eine Mutter?

  35. 78.

    Dann hat die Klasse (7 ) meiner Tochter Glück- sie wird nämlich genau von diesen kompetenten verständnisvollen Lehrern in klassisch und modern unterrichtet.
    Wenn es anderen nicht so geht und es sogenannte Vorfälle gab, dann ist das schlimm und wird jetzt geprüft werden. Dazu müssen jetzt aber die Ankläger aus ihrer Anonymität herauskommen. Aber dafür ist dies nicht die richtige Plattform. Sie ist sowieso total sinnlos, merke ich gerade ,weil ja jeder - wirklich jeder ,anonym irgendetwas zum besten geben kann. Sind es denn wirklich ehemalige schüler, die hier schreiben ? Ich hoffe,die Kommission bringt mehr Klarheit .Es bringt nichts, alles und jeden anzuprangern Übrigens hatte meine Tochter viele Jahre andere Lehrer , bevor sie nach Berlin kam. In ihrer Klasse werden keine unangebrachten Methoden angewendet.

  36. 77.

    Richtig lesen bitte. Hier haben betroffene Schülerinnen bzw Schüler Kommentare geschrieben, die die "Kultur der Angst" bestätigen. Und an alle, die sich hier über die Anonymität aufregen, jeder seriöse Journalist sichert Aussagen durch andere Aussagen ab, die dasselbe sagen, ich bin sicher, dass aufgrund der anonymen, aber auch offenen Aussagen (K. Will) sich mehr Menschen trauen werden, sich zu äußern. Es wäre der Schule zu wünschen!

  37. 76.

    Wenn Ihre Tochter und möglicherweise auch ihre Freundinnen an dieser Schule glücklich sind, bedeutet es nicht, dass es allen anderen so geht. Viele Eltern sind stolz darauf, dass ihr Kind dort studieren kann und ignorieren gerne andere Stimmen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.
    60 MitarbeiterInnen werden schon ihre Gründe haben, und kennen diese Schule viel besser, als ein Elternteil es jemals wird. Viele Kinder merken selbst nicht, wenn etwas an der Pädagogik nicht stimmt. Wie auch, wenn ganz viele von ihnen früher keinen Leistungssport gemacht haben oder keine anderen Ballettlehrer kennengelernt haben. Dann werden diese Methoden die Normalität.
    Es gibt in dieser Schule sehr kompetente, einfühlsame Tanzpädagogen und -pädagoginnen, die ehrlich und konsequent arbeiten. Es gibt Mitarbeiter, die sich Zeit nehmen, das Kind ernst nehmen. Aber es gibt dort auch Personen, die ein Kind kaputt machen können, das Selbstvertrauen, das Selbstbild. Das soll und kann man nicht hinnehmen.

  38. 75.

    Und von welchen „ betroffenen Mädchen“ ist hier die Rede? Eine Einzige und dann noch anonym? Warum????

  39. 74.

    Na dann pack dich mal aus mit all deinem Wissen! Kann ja der Aufklärung der jetzigen Situation nur entgegen kommen!!!

  40. 73.

    Welche „ verstörenden Vorfälle“ gab es, die sie als „Vater“ für Ihr Kind in Kauf genommen haben, ohne die Schulleitung darüber zu informieren um jetzt plötzlich Anklage zu erheben?

  41. 72.

    Verallgemeinerungen bringen hier keinen weiter! Konkrete Situationen und Namen wären jetzt wohl angebracht, um die Dinge aufzuklären!

  42. 71.

    Lieber „Vater“: Wenn sie sie von konkreten Situationen Kenntnis haben, warum benennen Sie diese nicht, im Sinne Ihres Kindes?

  43. 69.

    Hallo RBB !Lasst doch die Kinder vor Ort zu Wort kommen ! Dann werdet Ihr feststellen, dass vieles einfach nicht der Wahrheit von heute entspricht. Ich war heute da und habe mit einigen Mitschülern meiner Tochter reden können. Verunsicherung pur über die teilweise Unwahrheiten, die hier verbreitet werden.Die Schulleitung hat den Kindern absolut NICHT verboten, mit der Presse zu reden, sondern aufzupassen, dass ihnen das Wort nicht im Mund umgedreht wird.
    Nach jedem Auftritt beginnt der Unterricht am nächsten Tag später und die Stunden sind verkürzt.! ,
    Die klassische Lehrerin meiner Tochter betreut liebevoll die Klasse und fragt sehr oft, ob jemandem et0was weh tut und rät dann immer, sich auzuruhen. Ich weiß nicht, wie es vor Jahren war ( mit andeten Lehrern) und ganz sicher gibt es Dinge , die verbessert werden sollten. .Aber wo gibt es die nicht ? Auch ich habe mich schon über Einiges geärgert.Aber ich habe dann immer das Gespräch gesucht und bin auf kompetente Ohren gestoßen.

  44. 68.

    Als ehemalige (nicht gescheiterte) Schülerin, bestätige auch ich alle genannten Vorwürfe. Demütigung, Erpressung, Peinigung und Schikane sind dort an der Tagesordnung. Eine physische und psychische Folter. Eltern täten gut daran, ihre Pflicht zum Kindeswohl zu überprüfen, auch wenn sich die Schule nicht wirklich hinter ihre Fassade blicken lässt.

  45. 67.

    Ich möchte noch einmal deutlich auf die Personen hinweisen, deren Aufgabe es nun ist, der Schulleitung und der künstlerischen Leitung auf die Finger zu schauen: Eine Schulaufsicht, die unter der aktuellen Schulleitung Lehrerin an der Schule war, und eine Kommissionsleiterin, die selber diese Schule geleitet und damals gegen den erklärten Widerstand des Kollegiums das heutige Führungsduo in seine Positionen gehieft hat. Und beide Damen sind seit Jahren der Schulleitung freundschaftlich eng verbunden. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass diese Umstände bestens dazu geeignet sind, die Kritiker mundtot zu machen und die Leitung zu schützen. Auch die weitere Besetzung der Kommission lässt wenig hoffen: Ein Ministerialrat, ein Jurist, ein Leiter einer Eliteschule, eine Dienstrechtlerin, ein freier Träger der Jugendhilfe, ein Mitarbeiter des Sibuz. Lediglich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sibuz unterliegen der besonderen Schweigepflicht.

  46. 66.

    Die Situation an dieser Schule ist untragbar. Es gab Vorfälle, die die sofortige Suspendierung der Leitung gerechtfertigt hätten und die ohne Konsequenzen geblieben sind, trotz Zeugen. In diesem System der Angst hat lange niemand widersprochen. Nun haben sich Leute getraut, bessere Bedingungen für die Schüler*innen zu fordern. Auslöser war Sorge um die Seelen und Körper dieser jungen Menschen. Es gibt keinen geschützen Raum an dieser Schule, in der die Schüler*innen offen über ihre Sorgen sprechen können. Kinder und Jugendliche, die sich für diese Ausbildung entscheiden, sind willensstarke Menschen, die bereit sind, für ihren Traum hart zu arbeiten und viele Entbehrungen in Kauf zu nehmen. Sie haben trotzdem ein Anrecht auf Fürsorge. Momentan kann man den Schüler*innen nur raten: Erzählt euren Eltern alles, was ihr erlebt und gesehen habt. Und den Eltern: Wenn eure Kinder Grenzüberschreitungen erfahren haben, zeigt diese an. Aber lieber bei der Polizei als bei dieser Kommission.

  47. 65.

    Manche Kommentare hier und ganz offensichtlich auch die Reaktion der Schulleitung bestätigen jenseits der Vorwürfe zum Kindeswohl eines ganz klar: An der Ballettschule herrscht ein repressiver Führungsstil.
    Kritik wird nicht auf Gehalt geprüft, sondern die Kritiker diskreditiert und als Lügner, Enttäuschte usw. dargestellt. Sich dann auch noch über anonyme Kritik zu mokieren ist ziemlich scheinheilig: Wenn ich im Interview höre, "dass die Lehrkräfte schon seit langem eine Gesamtkonferenz fordern", dann wird sehr klar, dass normalerweise selbstverständliche Strukturen des offenen Austausches an dieser Schule unterbunden wurden. Resultat: Anonyme Kritik.
    Oberstes Gebot von Frau Scheeres als politisch Verantwortlicher müsste es daher sein, Vertrauen herzustellen. Das geht aber nur, wenn die Kommission persönlich und inhaltlich für eine schonungslose Aufklärung steht, die auch die Absetzung der jetzigen Schulleitung als Konsequenz und Möglichkeit eines echten Neubeginns prüft.

  48. 64.

    Ich bin vor langer Zeit Schüler der SBB gewesen. Ich danke dem RBB für die Berichte in der Abendschau, Online und im Hörfunk, die mich sehr aufwühlten. Ich weiß, wie viel Recherchen notwendig sind, um dieses brisante Thema seriös und presserechtlich geprüft in die Öffentlichkeit zu bringen. Anonym ein Problem anzusprechen heißt nicht, Gerüchte in die Welt zu setzen, sondern es zeugt von Ängsten, die offensichtlich existenziell sind. Es wäre für die Debatte, die dringend für eine transparente Aufarbeitung der Vorwürfe notwendig ist, sehr hilfreich, diese Ängste abzulegen und dem Beispiel der Pädagogin Katja Will zu folgen. Die Kommission muss aus Fachleuten bestehen und nicht aus "Notlösungen". Deshalb: Tanzpädagogen, Tanzmediziner, Psychologen und Mediatoren. Ebenso muss die angekündigte Email-Adresse bzw. ein Krisentelefon für die Schülerinnen und Schüler und die Pädagogen unverzüglich online geschaltet werden. Die Schule ist im Begriff ihren guten Ruf und Vertrauen zu verspielen.

  49. 63.

    Liebe Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule, ich arbeite an der SBB und habe auch den Antrag auf Gewährleistung der Fürsorgepflicht mit unterschrieben. Ich verstehe, wenn ihr durch die Ereignisse der letzten Tage verunsichert seid. Ich möchte euch daher ermutigen: Haltet zusammen, sprecht miteinander, beratet euch, organisiert euch. Ihr habt jetzt eine Lobby, die euch unterstützt. Nutzt diese Aufmerksamkeit, um eure Sorgen, eure Probleme und eure Anregungen zu äußern. Unterstütz diejenigen unter euch, die Angst haben, oder die nicht wissen, an wen sie sich wenden können. Eure Stimmen können jetzt bewirken, dass sich an der SBB Dinge verändern. Nutzt diese Chance. Ihr könnt euch sicher sein - ihr werdet viel Unterstützung erfahren.

  50. 62.

    Der Beitrag spricht Punkte an (13-Stunden-Tage oder harter Drill), die mit den eigentlichen Problemen an dieser Schule nichts zu tun haben. Es sieht fast nach einer bewussten Irreführung bzw. Ablenkung durch diese "Recherche" aus. Doch bringt das vielleicht ein Stein ins Rollen. Die Probleme an der SBB sind so viel tiefgreifender. Eine einfache Frage: hat Herr Stabel, der kaum einen Ballettsaal betritt, die Lehrpersonen dazu motiviert, die Kinder schlecht zu behandeln oder hat er dieses Verhalten aus opportunistischen oder sonstigen Gründen eher rechtfertigen/totschweigen müssen, weil an der SBB AUSSCHLIEßLICH die künstlerische Seite den Ton angibt? Die Insider wissen die Antwort. Und jetzt beschwert sich das System über sich selbst bei sich selbst und will selbst "aufklären"? An der bisherigen Kommunikationsbereitschaft sieht man deutlich den starken Aufklärungswunsch :-). Wenn man SBB sanieren will, darf man diese "Aufklärung" nicht dem Senat/SBB allein überlassen.

  51. 61.

    Vielen Dank an die mutige Mitarbeiterin, die geholfen hat, die Dinge ans Licht zu bringen. Hoffe, sie bekommt nicht noch Ärger für ihren Mut. Den sollten jetzt andere bekommen.

  52. 60.

    Meine Nichte, Schülerin der Ballettschule, bestätigt die Aussagen von Frau Will voll und ganz. Die Schulleitung verschweigt , beschönigt und unterdrückt alle Probleme.
    Angeblich gibt es keine! In der letzten Vollversammlung wurden die Schüler angehalten, der Presse gegenüber zu schweigen. Eine Kommission zur Untersuchung soll eingesetzt werden. Leiterin der Kommission soll die ehemalige Schulleiterin werden, die mit Herrn Stäbel bestens bekannt ist und seine Ernennung sehr befürwortet hat.
    Wie sollen Ergebnisse einer so zusammengesetzten Kommission aussehen? Ich fordere Senatsschulverwaltung und zuständige Schulrätin auf, eine wirklich unabhängige Kommission zu berufen!

  53. 59.

    Die Probleme sind seit einiger Zeit bekannt und werden laut Bericht von 60 Lehrern und von Schülern in den Kommentaren bestätigt. Der Schulleiter hat sich mit seinem öffentlichen Schweigen und den internen Anweisungen an die Schülerinnen und Schülern in dieser Sache zu einer Beurlaubung qualifiziert. Die Besetzung der Kommission ist etwas fragwürdig. Die betroffenen Lehrer und Schüler haben jetzt trotzdem die Chance, ihre Angst abzulegen. Schließlich ist es egal, wo man seinen Job gut macht oder wo man gut tanzt. Elite, guter Ruf oder Berufsziel hin oder her. Es gibt Gesetze. RBB bitte recherchiert weiter in dieser Sache. Nur Mut. Nur, wenn die Dinge ans Licht kommen, gibt es die Chance auf strukturelle Veränderungen. Die Schülerinnen und Schüler brauchen unabhängige Beratungen und keine "Kultur der Angst".

  54. 58.

    Ich bewundere den Mut von Katja Will, in der Öffentlichkeit über Probleme der Schule zu reden. Die Schulleitung verschweigt, redet schön und streitet alles Negative ab, Meine Nichte, die dort zur Schule geht, bestätigt den Artikel voll und ganz. Die Kommission, die ins Leben gerufen werden soll, wird von der ehemaligen Schulleiterin, die bestens vertraut mit Herrn Stäbel ist, geleitet werden. Diese gute Bekannschaft würde ich "Befangenheit" nennen.
    Zu welchen Ergebnissen soll eine so geführte Kommission wohl kommen?
    Ich fordere die Senatsschulverwaltung bzw. die zuständige Schulrätin auf, die Kommission aus wirklich unabhängigen Mitgliedern zudsammenzusetzen!

  55. 57.

    Wir möchten Danke sagen, danke einer jungen Frau, die den Mut hatte, von der Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen und Missstände, ohne den Schutz der Anonymität, zu benennen. Es ist schlimm genug, dass man dafür in einer Demokratie überhaupt enormen Mut braucht. Es stehen ganz viele Menschen hinter ihr und sind froh und erleichtert über diese offenen Worte!

  56. 56.

    Liebe rbb ich finde Sie machen alles richtig und sollten vielmehr weiterrecherchieren! Die Vorwürfe sind nicht mal annähernd, das was in dieser Schule zugeht. Wenn ich sowas lese wie "Machtkampf der Lehrer gegen die Schulleitung" oder "Verleumdung" werde ich wirklich wütend. Nur jemand, der selbst diese Schule durchgelebt hat, kann wirklich sagen wie es ist, der Rest sind Leute die keine Ahnung haben. Ja, Ballett ist hart und anstrengend und ein steiniger Weg, aber die Methoden die hier angewendet wurden sind grundlegend falsch!!!

  57. 55.

    Frage mich in welcher Welt du lebst und wie du dir vor allem als Vater so ein falsches Bild machen konntest. Die Schule hat leider schon seit langem keinen guten Ruf mehr, die meisten Kinder hören nach ein paar Jahren auf, oder finden nach dem Abschluss keinen Job. Vor allem als Vater sollte einem bewusst sein, was da in der Schule vorgeht. Ich als ehemalige Schülerin kann die ganzen Vorwürfe nur bestätigen, sie sind leider nicht ausgedacht. Dass es anonym erfolgt ist, ist zwar schade, aber der Fakt dass die Vorwürfe sowieso von fast allen Mitarbeiter unterschrieben und bestätigt wurden spricht schon für sich.

  58. 54.

    Die jetzige Diskussion sollte nicht zur Resignation führen und vielmehr dazu genutzt werden, das Ausbildungskonzept unter Mitwirkung kompetenter Personen zu verbessern.
    Nicht dem Erfolg sollte alles untergeordnet werden, sondern der Qualität des Weges dorthin.
    Berlin verdient eine derartige Schule mit internationalem Renommee. Diesem darf aber nicht das Wohl der Kinder geopfert werden.

  59. 53.

    Schade, dass manche Menschen nicht richtig lesen wollen und Dinge schreiben von denen sie nichts wissen können. Die Kommentare von den Betroffenen Schülerinnen bzw Schülern zeigen doch deutlich den Wahrheitsgehalt des Artikels auf: "Kultur der Angst"! Wenn eine unabhängige (da habe ich allerdings so meine Zweifel)Kommission helfen kann, die Missstände zu beseitigen und die Situation zu verbessern, und nur darum geht es: Angstfrei lernen!, dann sollten daran alle ein Interesse haben. Ich glaube, niemand hat Interesse daran der Schule an sich zu schaden, sondern sie muss noch besser werden durch Veränderung und Aufklärung. Man sollte denen, die sich anonym oder offen geäußert haben, dankbar sein und ihnen Respekt zollen. Ich wünsche allen Menschen an der Schule, dass sie auch diesen Mut aufbringen können und werden!

  60. 52.

    Ich unterstütze die Meinung von Frau Koch (39).
    Wie kann der Schulleiter immer noch die „Kultur der Angst“ pflegen? Hat er nichts begriffen? Er sollte besser bis zur Aufklärung aller Vorwürfe beurlaubt werden. Und Dank an alle, die sich jetzt trauen über ihre Erfahrungen zu berichten.

  61. 51.

    Der Vorgang, dass sich zwei Drittel der Mitarbeiter einer so renommierten Schule, Mitarbeiter die mit ihrer täglichen Arbeit den guten Ruf der Schule begründen, Hilfe suchend an die Schulbehörde wenden, dürfte in der Berliner Schulgeschichte seinesgleichen suchen.
    Man kann nur hoffen, dass die eingesetzte Kommission mit Augenmaß und Objektivität alle Probleme angeht .
    Zweifel sind jedoch angebracht wenn man weiß, dass unter der Ära Trageser (der jetzigen Kommissionsleiterin und damaligen Schulleiterin) die beiden Hauptbeschuldigten an die Schule geholt wurden. Es ist ein Skandal, dass mit dem Wissen um die Vorwürfe, dieser Schulleiter offensichtlich noch weiter uneingeschränkt agieren darf.

  62. 50.

    Wenn ihr euch so sehr mit diesem Thema beschäftigt und ihr euch dafür “einsetzt“ kappa... Dann frage ich mich warum ihr euch nicht traut mit eurem echten Namen zu schreiben. Damit ihr es wisst ich setzte mich nicht für dieses Thema bzw. für diese Schule ein. Ich kenne diese Schule aus eigener Erfahrung. Danke für die Aufmerksamkeit! :)

  63. 49.

    Die Umsetzung geeigneter Methoden zur Überwachung der physischen und psychischen Gesundheit durch ausgebildetes Personal ist kein Wunschdenken, sondern gilt an ähnlichen Einrichtungen als selbstverständlich.
    Viele Lehrkräfte und andere Angestellte begleiten die Kinder mit Herzblut und Engagement auf ihrem dornigen Weg.
    Aber die Prämisse, dass die Schüler durch eine harte Vorgehensweise am besten auf den harten Job als Bühnentänzer vorbereitet werden, ist im Unterricht deutlich zu spüren. Zweifelhafte, teils verstörende Vorfälle, sind dabei keine Ausnahme, sondern treten immer wieder auf. Man weiß, dass diese nicht legitim sind, unterdrückt seine Kritik daran jedoch, um den Traum des eigenen Kindes nicht zu gefährden. Diese Methoden mögen von der Schule nicht gefordert sein, sie werden durch die Leistungsanforderungen an Schüler und Lehrer aber provoziert.
    Was ist Erfolg wert, wenn der Preis dafür körperlich und seelisch ein Leben lang zu zahlen ist?

  64. 48.

    Nur unter idealen Bedingungen kann erreicht werden, dass Kinder dieses Programm absolvieren, ohne Schaden zu nehmen. Dazu müssen sie einen geeigneten Körperbau, Talent, Leistungsbereitschaft und eiserne Disziplin mitbringen.
    Aber auch die Schule muss optimale Bedingungen bieten.
    Die Professionaltät darf nicht eindimensional bleiben. Eine aktive und enge medizinische und pädagogische Begleitung der Kinder ist kein Luxus, sondern absolute Grundvoraussetzung.
    Und hier hapert es an der Staatlichen Balletschule erheblich. Der Mensch wurde aus dem Blick verloren. Das körperliche und seelische Wohl der Kinder bleibt nahezu unbeobachtet. Es existiert keine systematische Kontrolle ihrer Entwicklung in der Gesamtheit. Und das über einen langen Zeitraum im sensiblen Alter von 10/11 bis 18/19 Jahren! Schüler und Eltern werden mit diesen Herausforderungen weitestgehend allein gelassen.

  65. 47.

    Ballett ist kein Zuckerschlecken, sondern richtig harte Arbeit. Der Weg zum Erfolg ist steinig und sehr lang. Was dem Körper und der Seele abverlangt wird, ist ohne Beispiel. Darunter leiden die Kinder und Jugendlichen und nicht wenige zerbrechen daran.
    Dies ließe sich selbst in einem perfekten Umfeld wohl nicht ganz vermeiden.
    Dem Erfolg (Abschluss der neunjährigen Ausbildung) ordnet man in der Ballettschule alles unter. Das versteht man dort unter Professionalität. Hat man die Schule absolviert, besitzt das Siegel der Stattlichen Ballettschule hohen Wert in der Branche.
    Aber die Wenigsten kommen bis dahin. Von vielleicht zwei Dutzend, bereits handverlesenen Schülern, die Ihre Ausbildung in der fünften Klasse beginnen, erhalten lediglich zwei, drei oder vier den Abschluss zum Bühnentänzer.

  66. 46.

    Eine differenzierte Betrachtung ist sicher angebracht.
    Die Staatliche Ballettschule ist eine außergewöhnliche Einrichtung und besitzt einen hervorragenden internationalen Ruf. Sie bietet die Möglichkeit, Schul- und Berufsausbildung unter einen Hut zu bekommen - und das in einem tollem Gebäude, in kleinen Klassen mit abgestimmter Stundenplanung. Bereits in der Schulzeit erhalten die Schüler Gelegenheiten, auf kleinen und sehr großen Bühnen im In- und Ausland aufzutreten – einzigartige und unbezahlbare Erfahrungen.
    Die Schule versteht sich als Eliteschule mit hoher Professionalität. Nur durch diesen hohen Leistungsanspruch ist es gelungen, stetig hervorragende Tänzer hervorzubringen. Leuchtendes Beispiel ist der langjährige künstlerische Leiter Gregor Seyffert, seinerzeit als weltbester Tänzer prämiert.

  67. 45.

    Auftritte wenn nicht in den Ferien, dann wann? Ferien sind die beste Zeit dafür. Für meine Tochter sind sie der Höhepunkt des Semesters und eine starke Motivation! Auch für die Schule: sie "erträgt" Mathe zum Großteil nur um ihre Ballettausbildung weiter machen zu können. Heuer war sie traurig, dass sie in "Hänsel und Gretel" nicht auftreten darf, weil Elevinnen das neuerlich nicht dürfen, obwohl keiner nachvollziehbar erklären kann, warum nicht bzw. unter welchen Bedingungen das möglich wäre. Jetzt haben halt andere Kinder Spaß...

  68. 44.

    Liebe Dance Mom, aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schwer es ist, eigenes Kind angesichts solcher Vorwürfe weiter zu unterstützen. Wünsche Ihnen und Ihrer Tochter viel Kraft! Es wird auf sie beide noch viel mehr zukommen (Bezeichung als "Rabenmutter", falsches Mitleid, Paparazzi in der Schule etc.). Bleiben Sie stark zum Wohle Ihres Kindes. Fordern Sie volle Aufklärung! Auch wenn Ihr Kind, wie die meisten anderen, die Ballettschule geniesst, gibt es bestimmt auch andere Erfahrungen, die lückenlos aufgeklärt werden müssen. Im Interesse Ihres Kindes. Alles Gute! Ballett ist eine sehr schöne Kunst und Ballettausbildung ist ein Traum! Lassen wir ihn durch niemanden zerstören, weder durch ungeeignete Lehrer/innen noch durch die Presse. Liebe Grüße aus Wien!

  69. 43.

    Die Schüler trauen sich nicht? Das ist Blödsinn. Mein Neffe ist auf der Schule. Meine Schwester war Elternvertreterin und wir kennen viele Schülerinnen und Schüler aus der Klasse meines Neffen. Das sind tolle, selbstbewußte Persönlichkeiten. Mit den Pädagogen sind sie ein gutes Team. Natürlich gibt es Probleme und natürlich ist diese Ausbildung kein Zuckerschlecken. Aber dass Kinder gefährdet sind ist total übertrieben. Mir erscheint das sehr suspekt. Das ist eine Kampagne gegen diese Schule von frustrierten Schülerinnen und Lehrern (alle anonym). Und ein gefundenes Fressen für sensationsgeile Journalisten. Ein trauriger Spiegel unserer Zeit...

  70. 42.

    Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, dass das Ganze eine Aktion der Lehrer gegen die Schulleitung ist, mit deren Führungsstil sie nicht einverstanden sind und nun versuchen diese loszuwerden. Schade nur, dass das auf dem Rücken der Schüler und deren Eltern ausgetragen wird. Ich denke doch, jeder Lehrer kann eigenverantwortlich entscheiden und handeln und dementsprechend seinen Unterricht gestalten, egal was die Schulleitung fordert. Eltern würden wohl kaum ihre Kinder in solch einem Umfeld belassen,wenn s wirklich so wäre. Klingt mir stark nach einem Machtkampf zwischen Lehrern und Schulleitung.

  71. 41.

    Ich glaube jetzt beginnt das zielgerichtete "schmutzige Wäschewaschen" um Personen die sich engagiert haben zu diffamieren.Wieviele Lehrerinnen sind denn auf Grund " großer privater Probleme" in den letzten Jahren von der Schule gegangen?Soweit mir bekannt ist ,ist nur eine Pädagogin zu ihrem Lebensgefährten gezogen.
    Bekannter maßen haben übrigens Gerüchte immer einen realen Hintergrund und der sollte von der einberufenen Kommission gründlich untersucht werden.
    Der Kommission eine "Hetzjagd" vorzuwerfen ist doch ziemlich vermessen-um nicht zu sagen überheblich.
    Meiner Meinung nach kann nur rückhaltlose Ehrlichkeit aller in der Schule dazu beitragen dieses leidige Problem schnell zu lösen.

  72. 40.

    Weil man als Schüler(in) Angst von den Lehrern und der Direktion hat. Viele sind auf dieser Schule nur wegen dem Namen und dem guten Abschluss. Jedoch läuft einiges hier falsch und das sind Fehler die man wirklich beheben sollte

  73. 39.

    Der wertvollste der Kommentare hier ist sicherlich Nummer 11, geschrieben von einer derzeitigen Schuelerin der Schule, der die Vorwuerfe im Artikel bestaetigt.
    Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass sowas in Deutschland moeglich ist. Die Schueler sollten jetzt richtig auf die Tube druecken und die Oeffenlichkeit suchen. Wie der Schueler in Nummer 11 schreibt, werden sie ja bereits wieder vom Direktor zum Vertuschen der Wahrheit angehalten und gewarnt, nicht mit der Presse zu sprechen. Wo leben wir eigentlich ? Ist das Stalin's Sowjetunion oder das Freie Berlin ?

  74. 38.

    Genau das ist ja das Problem! Die Schüler trauen sich nicht zu sagen was sie stört. Sie trauen sich nicht zu sagen wenn sie verletzt sind, sie schmerzen haben, sie erschöpft sind oder ihnen etwas nicht passt. Sie äußern nie ihre Meinung aus Angst vor den Konsequenzen.
    Kommunikation ist an dieser Schule meiner Meinung nach ein Fremdwort.
    Ich finde es traurig, dass dieser Beitrag von so vielen Menschen kleingeredet wird. Es hat die Mitarbeiter und Schüler der Schule viel Mut und Aufwand gekostet so weit zu kommen und endlich gehört zu werden.
    Eine Schülerin der Staatlichen Ballettschule Berlin.

  75. 37.

    Man kann nicht einfach in die Schule gehen und dort recherchieren ohne eine Genehmigung. Wenn man diese hat, wird man in die guten Klassen geführt, und den richtigen schülern vorgestellt, die sich diesem Bild angepasst haben und auch nur positiv berichten. Und selbst wenn andere schüler gefragt werden sagen die nur Gutes, weil Kritik an der Schule später auf sie durch schlechte Noten oder Ausschluss von Proben zurück fällt.

  76. 36.

    Ich war insgesamt fünf Jahre an der Schule. Bis ich nicht mehr konnte. Natürlich liegt es auf der Hand, dass man es ohne enorm viel Arbeit in dieser Branche nicht weit schafft. Dennoch muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Methoden der Schule alles andere als legitim sind. Man wird gedrillt, ohne Rücksicht auf Verluste. Verletzungen, Schläge, Demütigungen und mehr waren an der Tagesordnung. Bis ich entschlossen habe die Schule zu verlassen. Aber auch das wurde nicht einfach so hingenommen. Ich habe bewusst eine schlechte Note im klassischen Tanz bekommen und wurde somit von der Schule geschmissen, um das Image der Schule zu bewahren. Aber bitte ich möchte hier nicht den Eindruck einer frustrierte Ex-Schülerin erwecken :) Nein! Ich wurde, in Verbindung mit einer anderen Tanzausbildung, staatl. geprüfte Bühnentänzerin und blicke auf sehr erfolgreiche Jahre zurück. Ich bin froh, dass über die Missstände und den Umgang mit minderjährigen an dieser Schule berichtet wird.

  77. 35.

    schon seltsam, dass sich so viele Muttis hier rechtfertigend äußern. Selber nicht auf der Schule, Kinder weit weg (gegeben), und natürlich zufrieden mit ihrer Entscheidung. Schaut euch das Bild an, die verdrehten Kinderfüße.
    Will man als Mutter eines Mädchens, dass es mit 50 kaputt ist? Wer schadet bewusst seinen Kindern derart? Wir verbieten Rauchen und Alkohol, das Essen muss gesund sein - der Körper aber wird geschunden? Nur für den Ruhm? Ja, dann MACHEN es eben Russen oder Chinesen (frei nach "jemand muss es ja tun", was natürlich Quatsch ist). Sind ja deren Kinder. Raus aus dem Elend mit Ballett.

    Wider besseres Wissen die Knochen riskieren? Aus Ehrgeiz (wessen auch immer...)? Die paar Tänzer, die reich wurden, starben früh, die Erfolgloseren ebenso.

    Die beste Lehrerin unserer Schule musste mit 45 in Rente gehen, sie konnte nicht mehr stehen oder sitzen. Es war "nur" Olympiade in rhythmischer Sportgymnastik. Lebensziel erreicht??

    Denkt mal nach.

  78. 34.

    Ich war insgesamt fünf Jahre an der Schule. Bis ich nicht mehr konnte. Natürlich liegt es auf der Hand, dass man es ohne enorm viel Arbeit in dieser Branche nicht weit schafft. Dennoch muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die Methoden der Schule alles andere als legitim sind. Man wird gedrillt, ohne Rücksicht auf Verluste. Verletzungen, Schläge, Demütigungen und mehr waren an der Tagesordnung. Bis ich entschlossen habe die Schule zu verlassen. Aber auch das wurde nicht einfach so hingenommen. Ich habe bewusst eine schlechte Note im klassischen Tanz bekommen und wurde somit von der Schule geschmissen, um das Image der Schule zu bewahren. Aber bitte ich möchte hier nicht den Eindruck einer frustrierte Ex-Schülerin erwecken :) Nein! Ich wurde, in Verbindung mit einer anderen Tanzausbildung, staatl. geprüfte Bühnentänzerin und blicke auf sehr erfolgreiche Jahre zurück. Ich bin froh, dass über die Missstände und den Umgang mit minderjährigen an dieser Schule berichtet wird.

  79. 33.

    Mein Neffe geht auf die Ballettschule und ich habe soeben mit ihm telefoniert, nachdem ich den Film über die angeblichen Probleme der Schule auf der Webseite der Abendschau gesehen habe. Er erzählt oft und stolz über seine Schule. Jetzt fragt er sich, warum die Presse "so einen Quatsch" berichtet. Ich bin auch entsetzt über den unreflektierten Beitrag, dem anonyme Informationen zugrunde liegen sollen.... Was ist das für ein Journalismus? Warum geht der RBB nicht in die Schule, nimmt sich Zeit, spricht mit den Leuten vor Ort? Das ist kein Journalismus. Das ist Verleumdung! Sorry RBB. Ich finde Euer Programm sonst spitze und stehe absolut hinter dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber hier fehlt die Seriosität.

  80. 32.

    Es ist erschreckend, welche Rechtfertigungen man hier lesen kann. Jeder Leistungsdruck hat seine Grenzen. Was sagt das Jugendamt zu so einer Art von "Survival of the fittest"?

    Und ja, Kinder dürfen und müssen auch mal Kind sein dürfen. Dauerhafter Drill kann zu psychosomatischen Störungen führen. Die Jacksons können ein Lied davon singen und tanzen.

  81. 31.

    Es gibt immer Leute die schnell auf den Zug eines reißerischen Artikels aufspringen, ohne doch genauere Fakten zu kennen. Wer fragt denn genau nach. Enttäuschte Seelen, die Ihren Traum nicht erfüllen konnten sind vielleicht nicht immer die vertrauenswürdigsten Quellen. Und ehemalige Lehrerinnen, die aufgrund großer privater Probleme nicht mehr an der Schule lehren können haben ja bekanntlich auch nichts zu verlieren.
    Bevor Gerüchten geglaubt wird, sollten vielleicht erst einmal alle gehört werden und Fakten geschaffen! Do würde ganz sicher klar, dass das eine haltlose Hetzjagd ist. Wenn wir die wenigen Einrichtungen in Deutschland, die einen guten Ruf haben und gute Arbeit machen und sich wirklich um Kinder sorgen und kümmern so zugrunde richten wollen, dann brauchen wir uns nicht wundern.

  82. 30.

    Endlich! Mehr Stimmen! Dies hätte ich mir vor einiger Zeit sehr gewünscht. Damals schwieg jeder noch. Hintenherum beschwerten sich viele, aber sprach ich es an, blieb ich allein. Mit negativem Ende. Nicht jeden hier erwähnten Vorwurf kann ich bestätigen oder mir gar vorstellen. Für mich als ehemalige langjährige Schülerin liest sich die Schule hier schlechter, als ich sie empfand. ABER viele Vorwürfe kann ich 1:1 bestätigen, ebenso wie einige Mitstreiterinnen. Das schlimmste ist, dass sie weiterhin abgestritten, gar unter den Tisch gekehrt werden und behauptet wird sie wären "neu". Es gab allein in meinem Fall Gespräche, mit und ohne Eltern, Schriftverkehr und Mails. Also kann die "Schule" nicht erzählen gewisse Beschwerden höre sie zum 1.x oder genannte Probleme wären schlicht nicht vorhanden! Irgendwann fingen wir Mädchen an Notizen zu machen, auf Empfehlung der Vertrauenslehrerin. Diese wurden eingereicht. Um alle Bsp. auf zu zählen ist hier leider nicht genügend Platz. MFG

  83. 29.

    Es ist erschreckend, welche Rechtfertigungen man hier lesen kann. Jeder Leistungsdruck hat seine Grenzen. Was sagt das Jugendamt zu so einer Art von "Survival of the fittest"?

    Und ja, Kinder dürfen und müssen auch mal Kind sein dürfen. Dauerhafter Drill kann zu psychosomatischen Störungen führen. Die Jacksons können ein Lied davon singen und tanzen.

  84. 28.

    Ich kann dem nicht zustimmen die Schule ist wirklich super außerdem unterstützen uns die Lehrer sehr .

  85. 27.

    Ich war selbst auf dieser Schule,
    ich weiß wie schlimm es dort zu ging..
    Endlich kommt es an die Öffentlichkeit ! Ich hoffe das Konsequenzen gezogen werden-

  86. 26.

    Warum muss ich denn als Schulleiter meine Schüler dazu auffordern, die Berichte zu dementieren? (S. Kommentar eines Schülers weiter unten). Wenn an den Vorwürfen nichts dran wäre, würden die Schüler das dann nicht von sich aus tun?
    Ist der Leistungsdruck unter den Mädchen nicht größer als unter den Jungen, weil mehr Konkurrenz? Bekommt man als Elternteil immer alles mit, was in dieser Schule passiert? Warum gibt es keine Stellungnahme des Schulleiters? Und, um den unten stehenden Kommentar nochmal aufzugreifen, warum dürfen die Schüler nicht mit der Presse sprechen, wenn es doch nur ein Problem aufgebauscht wird? Wenn viele Schüler die Berichte dementieren, wäre doch alles in Butter.
    Warum lese ich hier größtenteils nur Kommentare von Eltern und "nicht betroffen", die diese "großartige Schule" in den Himmel loben, und nicht von Schülern oder Lehrern, es sollten doch schließlich alle diesen Bericht kommentieren und "richtig stellen". Fragen über Fragen ...

  87. 25.

    Waren sie schon mal Schülerin in dieser Schule? Nein also können sie nicht wissen was dort alles geschieht. Ich selbst war in dieser Schule als Schüler und habe Sachen erlebt die sie nicht vorstellen können! (Ich war auf dieser Schule 5 Jahre lang)

  88. 24.

    Was soll ich denn zu diesen Vorwürfen sagen?
    Eigentlich bin ich eine nicht Betroffene, dennoch sehr betroffen. Sind wir nicht stolz auf die jungen hübschen Tänzerinnen und Tänzer, die in der Staatsoper wieder den "Nussknacker" so wundervoll getanzt haben? Wenn w i r die kleinen Persönlichkeiten nicht zu Künstlerinnen und Künstlern ausbilden, dann machen es die Russen, Japaner oder die Chinesen. Und von deren Ausbildungsmethoden wollen wir hier nicht sprechen.
    Mit Sicherheit ist es ein langer Weg auf die Bühne, der sehr diszipliniert gegangen werden muss. Dazu gehört auch eine vernünftige Ernährung, denn eine übergewichtige Ballerina trägt nicht zum Erfolg der Vorstellung bei. Kommt die Frage: Wie macht man es richtig? Es ist ein Spagat im wahrsten Sinne des Wortes. Aber: Ohne Fleiß kein Preis!
    Ich wünsche dem Team der Schule eine schadenfreie Aufklärung der Vorwürfe.

  89. 23.

    Eigentlich bin ich eine nicht Betroffene, dennoch sehr betroffen. Sind wir nicht stolz auf die jungen hübschen Tänzerinnen und Tänzer, die in der Staatsoper wieder den "Nussknacker" so wundervoll getanzt haben? Wenn w i r die kleinen Persönlichkeiten nicht zu Künstlerinnen und Künstlern ausbilden, dann machen es die Russen, Japaner oder die Chinesen. Und von deren Ausbildungsmethoden wollen wir hier nicht sprechen.
    Mit Sicherheit ist es ein langer Weg auf die Bühne, der sehr diszipliniert gegangen werden muss. Dazu gehört auch eine vernünftige Ernährung, denn eine übergewichtige Ballerina trägt nicht zum Erfolg der Vorstellung bei. Kommt die Frage: Wie macht man es richtig? Es ist ein Spagat im wahrsten Sinne des Wortes. Aber: Ohne Fleiß kein Preis!!!
    Und wenn die Schülerinnen und Schüler auftreten wollen, um Bühnenerfahrung zu sammeln, dann ist das löblich.
    Ich wünsche dem Team der Schule eine schadenfreie Aufklärung der Vorwürfe.

  90. 22.

    Gute Idee! Aber warum anonym? Die Schülerinnen und Schüler dieser Schule sind hervorragend gebildet, tolle Persönlichkeiten und nicht öffentlichkeitsscheu. Das zeigen sie immer wieder auf der Bühne. Sie würden, wenn man sie befragte (und reden ließe)ein reales Bild vermitteln.

  91. 21.

    Lasst einfach alle Schüler zu Wort kommen. Ohne Eltern, ohne Lehrer. Anonym.

  92. 20.

    Es ist traurig, dass eine Ex-Schülerin, aus der keine Primaballerina geworden ist (anonym!) und eine frustrierte Ex-Lehrerin einen Skandal heraufverschwören und eine der besten Schulen unserer Stadt mobben. Der eigentliche Skandal ist, dass Tina Friedrich und Torsten Mandalk so unter Quotendruck zu stehen scheinen, dass sie Problemen, die es in jeder Schule mit hohem Anspruch gibt, aufbauschen und eine Story auf BILD-Niveau daraus machen, ohne vor Ort zu recherchieren. Schade, dass sich die Schulleitung nicht äußert und die Journalisten nicht vor der Veröffentlichung in die Schule eingeladen hat. Es gibt nichts zu verbergen. Frau Friedrich und Herr Mandalak hätten ein kompetentes und sensibles Team kennen gelernt, dass Probleme ernst nimmt und nach Lösungen sucht. Und Schülerinnen und Schüler, die dies bestätigt hätten. Kommunikation hätte auch hier geholfen. Was niemandem hilft sind sensationslüsterne Veröffentlichungen dieser Art.

  93. 19.

    Gleich zwei unserer Kinder hatten bewusst die SBS gewählt und sich den durchaus hohen Anforderungen gestellt. Freiwillig und mit Spaß und Stolz. Und das sage ich jetzt nicht einfach so. Dazu muss man wissen, dass ich eigentlich gegen eine leistungssportliche Karriere meiner Kinder war, weil es eben eine Elite-Ausbildung ist, die alles andere als leicht ist.
    Genau das hat die Schule auch von Anfang an klar gemacht. Hier werden Kinder zu Profis ausgebildet. Maßstab ist nicht, das Mutti und Vati bei den Schul- Auftritten ihrem Schützling begeistert applaudieren können, sondern dass man im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Punkt.
    Der Weg dort hin ist hart und nur die wenigsten schaffen das. Und wenn ich Probleme mit meiner Figur oder Knochenbau habe, dann muss ich in den sauren Apfel beissen und mir eingestehen, dass ich keine Profi-Ballerina werden kann. Das ist nun mal die Realität. Jeder kann jederzeit die Schule verlassen und einen anderen Weg einschlagen.

  94. 18.

    Als ehemalige Schülerin kann ich bezeugen dass es auf der Schule nicht immer ganz fair zugeht. Weil unsere Lehrkraft nicht einsehen wollte, uns das Ballett mit Gewalt und Wutausbrüchen beizubringen wurde sie (und damit auch wir) von der Schulleitung “bestraft” indem wir schlechtere Noten bekamen wodurch sie automatisch als schlechte Lehrerin dar gestellt wurde. Und ja die Rollen sind mehrfach besetzt allerdings nur teilweise. Manche werden doppelt und dreifach besetzt und andere jede Vorstellung vom selben Schüler getanzt wurden während manche nicht einmal die Chance bekommen . Das führt zum einen zur Frustration auf der eine Seite und zur Überbelastung auf der anderen Seite führt. Was die sexuelle Belästigung angeht habe ich nie direkt etwas mitbekommen, kann mich dazu also nicht äußern, stimme den anderen Punkten jedoch zu.

  95. 17.

    Ja: wenn Missstände vorhanden sind, ist eine Veröffentlichung immer positiv. Schüler, die an dieser Schule nicht glücklich sind, werden zu Wort kommen. Sie dürfen sich natürlich auch in Paris oder Sankt Petersburg bewerben - und erfahren, wie dort Balletttraining ist.
    Viele Jugendliche in Berlin hängen schon ab 15 Uhr in der Straße rum, verbringen ihre Ferien vor der Spielkonsole und sind täglich bis 23 Uhr mit dem Handy zugange. Keiner sagt etwas dagegen. Andere wünschen sich lieber intensives tägliches Training, Auftritte in den Ferien und ab und zu - in ihren Augen viel zu selten - Auftritte bis um 22 Uhr. Und da regt man sich auf?
    Mein Sohn hat sich - ohne mein Zutun, denn ich habe selber mit Tanz nichts zu tun gehabt - für die zweite Variante entschieden. Und ist auf der Staatlichen Ballettschule Berlin glücklich.

  96. 16.

    An erster Stelle müssen die (gesetzlich verbindliche!) Schulpflicht und die Fürsorge von schutzbedürftigen Minderjährigen stehen. Und nicht etwa die Ambitionen von Schulleitung, Eltern, Senat oder auch dem Schüler selbst. Man sollte schonungslose Aufklärung verfolgen statt unter den Teppich zu kehren.

  97. 15.

    Was ist Härte und was Unmenschlichkeit in diesem Zusammenhang? Ein Gescheiterter wird dies anders sehen als ein Erfolgreicher - die Kommentare belegen das. Die Grenze zwischen Härte und Unmenschlichkeit liegt nun wo? Wer legt diese dann fest? Eine Kommission kann dies leisten und die Ballettschule damit noch besser machen. Ach danach wird es gescheiterte Hochbegabte geben, die uneinsichtige Curling-Eltern anwaltlich "auf den Plan rufen" - nur es nutzt nichts. Die Wirklichkeit kann hart sein. Lebensfreude bei den Kindern entsteht, wenn man etwas geschafft hat. Es kommt also auf die individuellen Ziele an.

  98. 14.

    Na, das Richtigstellen haben ja die Moms schon übernommen :-) danke für den Bericht aus der Schule, von einem Schüler. Wo Rauch ist, ist auch Feuer...

  99. 13.

    u.p., das ist wohl eher ein frommer Wunsch. Die sog. Hockey-Mums usw. sind eine ganz spezielle Sorte Mütter, findet man vielleicht bei Ruderern nicht so, aber sicher beim Ballett, Rhythmische Sportgymnastik, Reiten, Eiskunstlauf etc. Vornehmlich halt Mädchen-Sportarten. Bei Kickern eher hoffnungslos ab dem 10. Lebensjahr ;-)

  100. 12.

    Ich musste nach zwei Jahren die Schule verlassen, weil die familiär bedingte Arthroseneigung in Knie und Hüften durch das harte Training sehr schnell zu Dauerschmerzen führte. Ja, die Ausbildung ist hart und es bleiben nur diejenigen bis zum Schluss, die dann den Anforderungen eines Profiballetts körperlich und psychisch gewachsen sind. Und trotzdem hat diese Schulform uns Schülern eine unglaublich dichte Zuwendung und Betreuung entgegengebracht, die die erforderlichen Spitzenleistungen erst ermöglichen. Von Physiotherapie, ärztlicher Betreuung, Zusatzstunden um versäumten Unterricht nachzuholen bis hin zum Ausweinen bei den Internatserziehern - das Verständnis und Fürsorge sind grundsätzlich da. Ich kann mich an keinen Einzelfall erinnern, bei dem eine Überlastung nicht sofort auch zu Gunsten des Schülers ausgeglichen wurde. Wer hat etwas davon, die absolut engagierte Schulleitung und Lehrerschaft anzuschwärzen?

  101. 11.

    Es ist leider wahr. Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht beleidigt oder ignoriert, wenn sie nicht die Leistung bringen können, die von ihnen erwartet wird. Es gibt Fälle in denen von den Lehrern abgeraten wird Operationen durchführen zu lassen, nach einer Verletzung und es wird nicht nur mit einem Rausschmiss gedroht... Es wurde von den Schülern ein anonymer Brief an die Schulleitung verfasst, mit allen Anschuldigungen die auch im Artikel geäußert werden. Aufgrund eines minimalen Formfehlers wurde der gesamte Inhalt des Briefes zu einer Verläumnung erklärt und die Lehrkraft die den Brief überreicht hat wurde sanktioniert, da sie die Namen der Schüler nicht preisgeben wollte. In einer Versammlung, die heute zu diesem Thema abgehalten wurde, hat der Schulleiter uns gesagt, man versuche nur eine Sensation aus dem Problem zu machen und hat uns davor gewarnt mit der Presse zu sprechen oder auf Fragen zu antworten. Wir sollten diesen Artikel kommentieren und richtig stellen... Bitte

  102. 10.

    Hallo, es geht nicht um anschuldigungen sondern um wirklich ernsthafte Probleme in dieser Schule! Es kann sein dass ihr Sohn das genießt aber als Mädchen hat man es deutlich schwerer! Es kommt auch nicht nur von einem Mädchen, sondern von den Lehrern und der gesamten Schülerschaft. Da hätte man schon viel früher reagieren sollen! Sexuelle Belästigung, ewige Tage, Demütigung und und und.. wenn man Freunde in dieser Schule hat bekommt man das hautnah mit. Eltern die ewig weit weg sind oder den Alltag nicht von mehreren geschildert bekommen, können gar nicht mitbekommen was in dieser Schule passiert ! Ich freue mich so für alle, dass das alles mal raus kam!!! Ich hoffe es ändert sich auch was und dass es den Schülern in den höheren Klassen-Stufen einfacher Haben! Die sind so oder so schon so körperlich geschädigt dass sie mit 30 Jahren nicht mehr tanzen können-Völlige Überlastung aller Muskeln-Gefolgt von Operationen und ständigen Schmerzen ! Jeden Tag trainieren mehr als 4 Stunden.DANKE!

  103. 8.

    Es geht nicht immer von den Eltern aus. Es gibt tatsächlich auch Kinder, dazu gehört auch unseres, die dies komplett aus eigener Motivation machen möchten und man als Eltern eher immer mal wieder gegensteuern muss.

  104. 7.

    Diesen Vorwürfen muss dringend nachgegangen werden. Kann man sich denn darauf verlassen, dass die Kommission die Vorwürfe aufklärt, wenn diese von der ehemaligen Ballettschulleiterin geleitet wird? Ich hoffe, Staatssekretärin Stoffers und Senatorin Scheres haben die Auswahl der Leiterin der Kommission gut überlegt.

  105. 6.

    Die Kinder entscheiden selber was sie später in ihren Leben machen wollen. Das sollten die Eltern nicht für sie entscheiden und sollten die Kinder nicht zwing etwas zu machen was sie nicht möchten

  106. 5.

    Ja, ich kann mir vorstellen das der Alltag an so einer Eliteschule hart ist und sein muß. Dennoch hat sich auch solch eine Einrichtung an geltendes Gesetzt zu halten und den Kinderschutz zu achten. Ich sehe den Hauptfehler bei der zuständigen Behörde, deren Pflicht die Kontrolle ist. Bezeichnend für die Arbeit unserer Bildungssenatorin Frau Scheeres ist, das sie ihren Laden nicht im Griff hat, miserable Arbeit leistet und wie immer erst verzögert reagiert wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Schlechte Kommunikation zu Lasten der Kinder. Mal wieder ein Armutszeugnis an Peinlichkeit aus dieser Behörde.

  107. 4.

    Meine Erfahrungen als Mutter eines Schülers auf der Staatlichen Ballettschule Berlin widersprechen gänzlich den hier aufgeführten Behauptungen. Mein Sohn genießt dort seit 6 Jahren eine sehr gute Tanz-und Schulausbildung, die er sehr schätzt, er wird gut ernährt und liebt diesen Alltag eines Tänzers über alles. Und vor allem kann ich bezeugen, dass nach einer Verletzung dort mit äußerster Vorsicht umgegangen wird!!!
    Meine Erfahrung (als Mutter und Nicht-Tänzerin!) ist, dass junge Menschen, die den Tanz so sehr lieben, sich über Auftritte in den Ferien sehr freuen und am Liebsten noch mehr davon hätten. In diese Richtung gibt es aber - meiner Erfahrung nach - wenig Druck, denn eine Rolle ist dort mehrfach besetzt und jeder kann ersetzt werden.
    Das tägliche Ballett-Training ist aber nicht für jede(n) geeignet und manche ist verbittert, wenn sie es nicht geschafft hat - aber da sollte man vielleicht eher die eigene Ausbildung wechseln als die Schule beschuldigen.

  108. 3.

    Jeder weiß, wie es an Sportschulen läuft. Wenn die Eltern das dann für ihre Kinder wollen, müssen die Kinder da durch.

    Damit ist auch schon alles gesagt. In zwei Sätzen.

  109. 2.

    Und wenn es in den Ferien Vorstellungen gab/gibt, wird den Schülern/Schüllerinnen die Möglichkeit gegeben die Zeit nachzuholen. Im letzten Jahr eine zusätzliche Ferienwoche an den Weihnachtsferien und in diesem Schuljahr die Woche vor den Winterferien. Und sicherlich steht das Thema Körper, vor allem bei den Mädchen, auch im Fokus, aber auch da geht es darum, dass man die Schüler(innen) auf eine spätere Anstellung bei einer Company bestmöglich vorbereiten möchte. Denn auch dort wird sehr kritisch geguckt. Mein Kind ist auf jeden Fall immer noch sehr sehr glücklich an der Schule und versteht, dass ein entsprechendes Engagement notwendig ist um das Ziel zu erreichen.

  110. 1.

    Mein Kind ist seit 6 jahren auf der Schule und einiges von dem was hier beschrieben wird, stimmt gar nicht. Vorstellungen sind in der Regel spätestens um 22 Uhr zu Ende und am nächsten Tag gibt es dann erst ab 09.45 Uhr Unterrricht, nach einem verkürzten Plan. In der Unterstufe haben sie sogar am näcshten Tag komplett frei gehabt. Ja das Training ist hart, aber von nichts kommt nichts, denn alle haben daas Ziel später bei einer Company unterzukommen. Und das Rollen neu besetzt werden, wenn jemanden krank geworden ist , ist auch nicht mehr als normal, da es ein (verständliche) hohes Maß Professionalität bei den Vorstellungen gibt, sowohl bei den eigenen Galas als auch bei den Gelegenheiten wo die Schüler(innen) beim Staatsballett Berlin mittanzen dürfen. Wenn man diesen Weg einschlägt, weiß man, dass es ein harter Weg sein wird, das wird auch ganz klar gemacht von der Schule.

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