Ein beleuchteter Tacho in einem schnell fahrenden Auto. (Quelle: Michael Weber/imago-images)
Bild: Michael Weber/imago-images

In Berlin-Spandau - Autofahrer rast mit Tempo 155 in Radarfalle

Mit mehr als dem Dreifachen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist ein Autoraser in Berlin-Spandau geblitzt worden.

Der unbekannte Mann war am Samstag mit 155 Kilometern pro Stunde in der Nonnendammallee unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Erlaubt ist dort nur Tempo 50.

Fahrer noch nicht gestellt

Der Fahrer des Audi wurde noch nicht gestellt. "Es war nur eine stationäre Kontrolle, aber wir haben das Nummernschild", sagte ein Sprecher.

Dem Fahrer drohen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 680 Euro, außerdem zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Sendung: Abendschau, 12.01.2020, 19:30 Uhr

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Antwort auf [Lutz Grau] vom 12.01.2020 um 21:34
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11 Kommentare

  1. 11.

    naja... zum Glück werden unsere Gesetze nicht nach Gutdünken und dem Willen einzelner Hilfssheriffs gemacht.

    Man stelle sich vor: Ausnahmslos jeder Fahrzeughalter (und dazu zähle ich auch Fahrräder, Tretroller, eScooter etc. - diese können schließlich auch Schäden an Mensch und Sache verursachen) müsste verdachtsunabhängig jederzeit nachprüfbar einen Nachweis über das Verleihen seines Fahrzeugs vorhalten. Tolle Sache ;-)

  2. 10.

    Dann wird eben derjenigen in Regress genommen, wer über das Verleihen des Fahrzeugs keinen Nachweis führen kann. Im Lebensmittelrecht werden die Lebensmittel bis zum Erzeuger zurückverfolgt und der Handel an jeder Station protokolliert. Soweit uns unsere Gesundheit soviel Wert ist, sollte uns das pure Leben umso mehr Wert sein.



  3. 9.

    So wird es werden. Fahrer nicht zu ermitteln.
    und dann gibt es ein Fahrtenbuch für 12 Monate für den Halter des Wagens, dessen ordnungsgemäße Führung kein Mensch kontrolliert. Das war es dann an Sanktionen. da können sich manche hier aufregen wie sie wollen und die Todesstrafe fordern. ja, am besten einen solchen stationären Blitzer gleich mit ner Selbstschussanlage versehen ;-)

  4. 8.

    Wer so schnell fährt, tut das vorsätzlich und gefährdet damit Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Ich denke, solchen Personen fehlt die Eignung, ein Kraftfahrzeug zu führen. Diese Eignung wird wohl auch durch ein dreimonatiges Fahrverbot nicht wieder hergestellt. M. E. liegt hier ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vor, der als Straftat verfolgt werden müsste. Einen Entzug der Fahrerlaubnis halte ich für angemessen. Wer so schnell fahren möchte, sollte das auf abgesperrten Rennstrecken tun oder wenigstens auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbeschränkung, solange dass dort (noch) zulässig ist.

  5. 7.

    Weil angenommen werden kann, das keineswegs nur aus blankem Irrtum zu schnell Fahrende, sondern aus einer "Die Welt gehört mir"-Mentalität dies tun, hängen solche Menschen an ihrem Fahrzeug. Den Ausweg daraus weisen Österreich und die Schweiz. Nicht nur Führerscheinentzug, sondern bei erheblichen Überschreitungen die Einleitung eines Strafverfahrens mit Einzug der Tatwaffe.

  6. 6.

    Vielleicht weiß der Halter nicht, wer gefahren Ist?

  7. 5.

    Bußgeld sollte verdreifacht werden und Fahrverbot für mindestens 12 Monate.
    Solche Leute haben im Straßenverkehr nichts zu suchen.

  8. 4.

    Hier wird nur der Mindeststandard aus dem Bußgeldkatalog angegeben. Bei solch eklatanten Verstößen kann von der Bußgeldstelle Vorsatz angenommen und deutlich nach oben abgewichen werden. Ein einzelnes Foto dürfte allerdings als Beweis für ein illegales Autorennen in einem Rechsstaat zu dünn sein.

    Generelle bedarf es mehr Kontrollen.

  9. 3.

    Das darf nicht wahr sein, so eine Ministrafe für höchst gefährlichere Verhalten. Es wird Zeit, solche Fahrer dauerhaft mit Fahrverbot zu bestrafen!

  10. 2.

    @@rbb Kann besonders im Berliner Statgebiet auch als Straftat "verbotenes Autorennen" bewertet werden: "Strafgesetzbuch (StGB) § 315d Verbotene Kraftfahrzeugrennen (1) Wer im Straßenverkehr
    1. ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet oder durchführt,
    2. als Kraftfahrzeugführer an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen teilnimmt oder
    3. sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, [auch allein!!!]
    wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__315d.html
    (2) Wer in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 2 oder 3 Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

  11. 1.

    Wie kann man denn so blöd und zugleich rücksichtslos sein. Bei 50 ist 50 km/h oder halt naja mal 55. Das gehört eigentlich doppelt bestraft. Und Zettel gleich weg für Monate !! Wie man deutlich sieht muß es sehr weh tun, sonst ändert sich nichts. Mal ein paar Monate Fahrrad fahren ist sehr gesund und schont die Umwelt.

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