Beschädigung an der Friedelstraße 54 (Bild: rbb)
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Friedelstraße in Neukölln - Nachfolgeladen der Kiezkneipe "Friedel 54" beschädigt

Nach der Räumung der linksalternativen Kiezkneipe "Friedel 54" in Berlin-Neukölln im Sommer 2017 ist das nachfolgende Geschäft von mutmaßlich linksradikalen Tätern beschädigt worden.
Wie die Polizei mitteilte, zeigte die 36-jährige Inhaberin des Ladens am Donnerstagnachmittag die Sachbeschädigung an.

Die unbekannten Täter hatten laut Polizei in die Rollläden des Ladens in der Friedelstraße Löcher gebohrt und Bauschaum in die Zwischenräume zur Schaufensterscheibe gesprüht. In der Nacht zu Donnerstag hatte eine Objektschutzstreife der Polizei einen von Unbekannten aufgesprühten Schriftzug mit politischem Inhalt auf den Rollladen des Schaufensters festgestellt und angezeigt.

Weitere Proteste angekündigt

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Sachbeschädigungen gibt, ist laut Polizei Bestandteil der Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamts Berlin.

Auf einer linksradikalen Internetseite haben sich Autoren derweil zu der Tat bekannt. Sie schreiben: "Verdrängung hat ein hässliches Gesicht. Und wer sie billigend in Kauf nimmt und davon profitiert, muss mit Konsequenzen rechnen. Nehmt ihr uns die Räume, machen wir sie eben hässlich unvermietbar. (...) Friedel bleibt unvermietbar."

Angesichts eines Räumungsprozesses um die Kneipe "Meuterei" in Kreuzberg am 18. März kündigten die Schreiber weitere Protestaktionen an.

Korrektur: In einer ersten Fassung dieses Berichts war davon die Rede, dass der Nachfolgeladen der Kiezkneipe "Meuterei" beschädigt worden ist. Bei dem betroffenen Geschäft handelt es sich jedoch um den Nachfolgeladen der geräumten Kiezkneipe "Friedel 54". Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

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2 Kommentare

  1. 1.

    friedel54 war keine kneipe: https://friedel54.noblogs.org/projekt/

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