In Berlin bereitet man sich für den Ernstfall vor (Quelle: imago images/Rainer Weisflog).
Video: Brandenburg aktuell | 24.02.2020 | Carsten Krippahl | Bild: imago images/Rainer Weisflog

Vergebliche Suche in Berlin - Wenn niemand auf das Coronavirus testen will

Wer derzeit aus einer coronabelasteten Region zurückkehrt, soll sich testen lassen, heißt es in Berlin und Brandenburg. Dass das gar nicht so einfach ist, zeigt das Beispiel eines Italien-Rückkehrers, den niemand auf Covid19 testen wollte. Von Lisa Schwesig

Was Sie jetzt wissen müssen

Nach dem Ende der Biathlon-Weltmeisterschaft in Norditalien befinden sich seit Sonntag Tausende Sportler, Zuschauer und Journalisten auf der Rückreise in ihre Heimat - möglicherweise mit im Gepäck: das Coronavirus. Einer von ihnen ist Kameramann Marius Hörner* aus Berlin-Lichtenberg. Aus Angst, ein möglicher Überträger von Covid19 zu sein, wollte er sich am Montagmorgen vor der Rückkehr zu Familie und Kollegen testen lassen, wie es von der Senatsverwaltung für Gesundheit empfohlen wird. Doch das ist nicht so einfach, wie er im Gespräch mit rbb|24 erzählt.

Zunächst versuchte der 35-Jährige es telefonisch bei der angegebenen Hotline der Gesundheitsverwaltung: Eine Stunde und 68 Anrufe später erreichte er dort Mitarbeiter, die ihn an seinen Hausarzt verwiesen. "Sie wirkten völlig orientierungslos und haben sich in viele Widersprüche verstrickt." Die Hotline bringe für Leute in seiner Situation überhaupt nichts, sagt Hörner.

"Die wissen auch nicht, was sie machen sollen"

Auf Nachfrage bei seinem Hausarzt erklärte dieser ihm am Telefon, er wolle niemanden in seiner Praxis aufnehmen, der in einer belasteten Region war. Zudem habe er keinen Schnelltest auf Covid19 auf Lager - wie viele andere Hausärzte auch. Im Lichtenberger Sana Klinikum wies man Hörner auf telefonische Nachfrage ebenfalls ab und verwies ihn weiter an die Charité.

Als der Kameramann dort anrief, sagte man ihm, dass der Corona-Schnelltest Menschen vorbehalten sei, die einen wirklichen Kontakt zu infizierten Personen gehabt hätten. "Die wissen auch nicht, was sie machen sollen", so Hörner. Zudem hieß es, er müsse die Kosten für den Test in Höhe von 300 Euro selbst tragen, erzählt der Vater eines einjährigen Kindes weiter.

"Nicht in der Personengruppe, für die ein Test empfohlen wird"

Die Charité konnte sich bis zum Montagabend nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Berliner Gesundheitsverwaltung teilte rbb|24 am Montagabend mit, bei der Hotline gehe es "vor allem um die Abklärung". Und weiter: "In Fällen, bei denen die Menschen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, wird der direkte Kontakt zum zuständigen Gesundheitsamt hergestellt, das die Abklärung vornimmt, und die Menschen werden gebeten, zuhause zu bleiben."

Am Dienstag schob die Gesundheitsverwaltung via Twitter nach: "Den Informationen in dem Artikel ist zu entnehmen, dass der Mann weder im RKI-Risikogebiet noch im betroffenen Gebiet in Norditalien war." Er gehöre demnach nicht zur Personengruppe, für die ein Test empfohlen wird. Aber: "Warum sein Hausarzt abgelehnt hat, den Test vorzunehmen, ist für uns nicht nachvollziehbar." Die Gesundheitsverwaltung wolle diesbezüglich mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Berlin sprechen.

Bisher gibt es keinen bestätigten Coronafall in Berlin, ein Auftreten der Lungenerkrankung hält Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) aber für möglich: "Ich habe von Anfang an gesagt, Berlin muss mit Einzelfällen rechnen", sagt sie dem rbb. "Ob es dann zu einer Konzentration kommt und welche Maßnahmen man dort trifft, das ist tatsächlich keine lokalpolitische Entscheidung." Das müsse mit dem Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit geregelt werden, so Kalayci im Inforadio.

Möglicherweise endet Corona mit dem Sommer

In Potsdam ist man dagegen weniger alarmiert. "Wir haben bislang keinen bestätigten Fall, nach der Definition nicht einmal Verdachtsfälle", sagt Tillmann Schumacher, Oberarzt Gastroenterologie und Infektiologie am Ernst von Bergmann Klinikum, dem rbb. Im Moment gebe es überhaupt keinen Grund, hier in Potsdam Angst zu haben. Das wäre weit übertrieben, sagte Schumacher dem Nachrichtenmagazin Brandenburg Aktuell.

"Die Erkrankung hat viele Parallelen zur normalen Grippe", erklärt der Infektologe. Daher gebe er auch hier die Empfehlungen: Hände desinfizieren und Räume regelmäßig lüften. "Ich würde nicht dazu raten, einen Mundschutz oder ähnliches zu tragen." Die übliche Hygiene reiche erst einmal aus. Weil bisher wenig über das Virus bekannt ist, sei Schumacher zufolge auch ein schnelles Ende des Coronaauftretens denkbar: "Wir nehmen zurzeit durch die vielen Parallelen, die wir zur Influenza ziehen, an, dass auch Covid19 möglicherweise saisonal ist, das heißt mit dem Sommer verschwinden würde." Ob das so ist, müsse man sehen. "Wir kennen dieses Virus erst seit acht Wochen", gibt er zu bedenken.

"Sie würden mich eh nach Hause schicken"

Dennoch rät Schumacher vor Reisen in betroffenen Regionen ab: "Nach Norditalien würde ich momentan, wenn ich nicht muss, nicht reisen - genauso wie nach China und in andere Gebiete, wo wir eine hohe Zahl an Infektionen haben."

Kameramann Marius Hörner helfen solche Reisewarnungen im Nachhinein nicht. Seine Suche nach einer Klinik, die ihn auf das Coronavirus testet, blieb erfolglos, wie er rbb|24 am frühen Montagabend erzählt. Auch im Virchow-Klinikum in Wedding habe man einen Test nach Hörners Aussage aus Angst vor einem Verdachtsfall und einer möglichen Abriegelung abgelehnt. "Sie würden mich eh nach Hause schicken, egal ob der Test positiv oder negativ ausfällt."

Der 35-Jährige kehre nun mit einem "blöden Gefühl" zu seiner Familie zurück, sagt er. Sollte er Symptome wie Husten oder Schnupfen aufweisen oder sich anderweitig krank fühlen, solle er aber in das Weddinger Krankenhaus zurückkehren, sagte man ihm dort. "Im Virchow würden sie mich testen, wenn der Verdacht besteht - sogar kostenfrei", so Hörner.

*Name von Redaktion geändert

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

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  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

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Beitrag von Lisa Schwesig

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84 Kommentare

  1. 84.

    Bei meiner Mutter (61J.) war es, wie bei anderen auch. Sie hatte sehr lange diese Symptome. Teilweise so stark, dass wir uns alle große Sorgen machten, ob sie die Tage noch überlebt. Der Hausarzt traf nur die Aussage: ,,nicht in Risikogebieten, keinen nachweislichen Kontakt, also kein Corona!" Andere, wie Politiker, Prominente u. ,,privat" Versicherte werden auf Wunsch sofort getestet. Sind wir doch eine 2 Klassengesellschaft, wie eh und je? ABSOLUT!! Wozu dann Ausgangssperren, Schliessungen von Schulen, Kita´s usw., wenn das Virus nur auf diese Weise ansteckend ist? Seit wann verbreiten sich Viren durch Tröpfeninfektion nur auf diese 2 Arten? Für wie dumm hält uns die Regierung? Busse und U-Bahnen fahren eingeschränkt, abgeblich um der Pandemie Einhalt zu gebieten. Sie sind täglich so überfüllt, Körper an Körper gequetscht, da noch viele zur Arbeit müssen. Die Ansteckungsgefahr ist auf dem höchsten Niveau und die Regierung spielt es runter...

  2. 83.

    Hallo Oliver,
    ich hatte am 15.03. ähnliche Symptome. Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten. Der Hausarzt wollte mich wegen Coronagefahr nicht annehmen und die Kollegin von der 116117 sagt ich bekomme keinen Test, weil ich nicht nachweislich Kontakt mit Coronapatienten hatte und nicht im Risikogebiet war. Dei Frau sagte es gäbe nicht für alle die Erkältung hätten Teststäbchen. Wenn Sie schon die Kranken nicht testen können, wie wollen die Behörden sich ein Bild machen, wie weit das Virus schon verbreitet ist. Zudem kann man bis zu 14 Tage infektiös sein ohne Symptome zu haben. Die Zahlen im Internet sind sicher viel zu niedrig. Normal müssten alle Leute getestet werden und die einen Befund haben in Quarantäne. Oder man macht nur die Alten und Kranken in Quarantäne udn läßt die jungen und gesunden sich infizieren, damit die Leute nach der Krankheit immun werden. Wann wollen Sie wieder hochfahren? Was, wenn nach dem Hochfahren die 2te Welle kommt, weil zu wenig den Virus hatten?

  3. 82.

    Es scheint keien zu interessieren, ob jemand Corona hat.
    Ich habe hohes Fieber, trockenen Husten, bin abgeschlagen, Halskratzen, Kopf und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit und eine verstopfte Nase. Die Hotlines wiegeln ab, da kein Risikogebiet. Der Hausarzt auch. Also bleibe ungestest Zuhause und gehe bei Bedarf einkaufen. Wenn man es nicht anders will, dann kann jeder erkranken. Zur einer normalen Erkältung sehe ich aktuell Unterschiede. Das Halskratzen liegt tiefer im Hals und der Lungebereich schmerzt leicht. Die nase ist verstopft, hat aber keinerlei Schnupfen. Die übelkeit geht mit mehr Speichel einher. Aber es ist wohl egal.

  4. 81.

    Berlin ist da leider kein Einzelfall. Unser GF, direkter Kontakt mit mehr als 15 Minuten täglich zu mir, kam aus Südtirol, genau dem Gebiet wo nachweislich alle Fälle hier in BW her sind, zurück und kam direkt nach seiner Rückkehr ins Büro. Dann seit Montag in Quarantäne - aber lässt sich nicht testen. Bei mir sind nun Halsschmerzen und erhöhte Temperatur eingetreten - Hausarzt meinte, sie könne mich nicht sehen, da sie keinen Schutzanzug hätte und auch kein Testkit. Würde mich aber gerne via Telefon krank schreiben. Die Stadt und das Gesundheitsamt verweisen mich an den Hausarzt, da ich weder aus dem Risiko Gebiet kam, noch nachweislichen Kontakt zu einem COVID-19 Fall hatte (wenn der Säckel sich nicht testen lässt??). Ich bin auch mittlerweile davon überzeugt, dass unsere Krankheitsfälle in der BRD wesentlich höher liegen aber wenn es jedem so geht, wie hier im Artikel beschrieben und auch mir nun - wird das noch verheerende Ausmasse einnehmen.

  5. 80.

    Zitat: Auch im Virchow-Klinikum in Wedding habe man einen Test nach Hörners Aussage aus Angst vor einem Verdachtsfall und einer möglichen Abriegelung abgelehnt.
    ... und darum gibt es auch in Berlin keine bestätigten Fälle. Berlin spart jetzt schon an Tests. Damit steigt die Dunkelziffer ins Unermessliche. Und 300 Euro für ein Test, die ich selbst zahlen muss!? , danke, dann stecke ich eher 1000 Menschen an ohne es zu wissen und gehe erst dann in KH wenn die Beschwerden eindeutig sind. Danke Berlin.

  6. 79.

    Atemschutz bringt nur dann etwas, wenn er fachgerecht benutzt wird. Wer seine Schutzmaske länger als wenige Stunden trägt, verwandelt sie in eine Brutbank für Keime. Du bräuchtest 3 enganliegende FFP3-Masken mit Nasenbügel und Silikonrand und müsstest die schichtweise wechseln und 3min bei 90°C+ auskochen, damit das was bringt.

    Alles andere ist reiner Placebo.

  7. 78.

    Google mal DEGAM... ganz einfach erklärt.. "Patientenflyer für die Auslage im Wartezimmer bzw. zur Veröffentlichung auf Ihren Praxis-Webseiten."

  8. 77.

    Es gibt keine Wunschtests!!! und es ist auch gut so.. zumal sie nicht immer gleich positiv ausfallen!

  9. 75.

    Wenn Sie die Hotline oder Ihren Hausarzt anrufen, werden Sie erfahren, ob Sie überhaupt als Verdachtsfall gelten.
    " Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B. Fieber, starke Abgeschlagenheit) haben UND entweder in einem Risikogebiet waren (neben China auch Länder bzw. Regionen, in denen einzelne Infektionsfälle oder Häufungen aufgetreten sind) ODER Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten.
    Melden Sie sich in diesem Fall sofort telefonisch bei Ihrem Gesundheitsamt (GesundheitsamtSuche nach PLZ: ) oder bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt."

  10. 74.

    Vielleicht wird im Zusammenhang mit Corona endlich die Dringlichkeit der Digitalisierung von Arztpraxen erkannt, und umgesetzt. Ich frage mich schon immer, warum Terminkalender nicht online gestellt werden, dass man sich freie Termine nach kurzer Schilderung der Beschwerden selber aussuchen und buchen könnte.
    Das würde für Corona so aussehen: Der Patient möchte in der Praxis X den Test auf Corona machen lassen, weil er gerade aus Norditalien zurück kommt und seitdem Grippesymptome hat. Es sind 80 Tests bei diesem Arzt auf Lager und Donnerstag Vormittag um 10:30 ist ein Termin frei...Zum Termin bringt er sein digitales Krankenkassenkärtchen mit, worauf der Test mit seinem Ergebnis eingetragen wird. nachdem er den Termin gebucht hat, zählt das System bei der Anzahl der Tests natürlich runter, es wären dann also nur noch 79 Tests da.
    Nur mal so unter uns: Bei diesem Chaos bleibe ich doch lieber zu hause, als mich, wo es einem sowieso schon schlecht geht, von hier nach da schicken lassen

  11. 73.

    Das habe ich befürchtet, dass keiner Ahnung hat und es keine klaren Handlungsrichtlinien gibt. Ich habe versucht mich im Internet zu informieren, wohin ich mich wenden könnte, falls ich oder meine Töchter Symptome bekämen. Beim Hausarzt soll man für weitere Infos anrufen??? Hausärzte haben leider oft soweiso keine Ahnung, meine Erfahrung, dem Reporter des Artikels erging es ähnlich.
    Ich fände es wie Konstanze gut, wenn es flächendeckend Orte gäbe (Turnhallen, Zelte, Container), die rund um die Uhr mit qualifiziertem (!) Personal besetzt wären und den Test an jedem, der es möchte, durchführen. Das müsste natürlich dokumentiert werden, da höre ich schon die Daten"schützer" schreien. Corona zeigt uns, dass eine digitale Patientenakte nützlich wäre. Aber: Wieviel ist uns unsere Gesundheit wert??? Solange ruhig bleiben, und so wenig wie möglich engeren Kontakt mit anderen haben.

  12. 72.

    Bitte eine Armlänge Abstand halten. Das verringert das Infektionsrisiko. Lol

  13. 71.

    Das RKI verbreitet doch offensichtlich absolute Märchengeschichten!! Natürlich helfen Schutzmasken massiv beim Schutz vor dem Virus, wesshalb tragen die ganzen Ärtze/Krankenschwestern in CHina alle Atemschutzmasken?! Zum teil sogar doppelt ?!
    Ja wesshalb wohl? Weil es offensichtlich Schutz bietet, aber der RKI will verhindern das es Hamsterkäufe von Schutzmasken gibt, und die ganzen Krankenhäuser sich erstmal damit eindecken können. So lange wird die Bevölerung angelogen.

  14. 70.

    Ich mag nicht wissen wollen, wie viele unentdeckte Betroffene es in Deutschland tatsächlich gibt. Ich habe heute vergeblich versucht, eine Untersuchung zu bekommen. So kann man die Fallzahlen auch klein halten.

  15. 69.

    Das bestätigt meine schlimmsten Befürchtungen, dass man in Deutschland nicht ausreichend auf das Virus vorbereitet ist, obwohl Herr Spahn vor der Kamera etwas anderes erzählt hat.

  16. 68.

    Es wird so kommen, dass wieder die Gesundheitsämter vor Ort die ganze Verantwortung aufgebürdet bekommen, Die Zuständigkeiter wurden Oben nicht geregelt. Ich gehe davon aus, dass das mit Absicht passierte.
    Vernünftig wäre die Einrichtung von speziellen Stellen, alle 50 Kiloimeter, wohin sich die Menschen wenden können, die vermuten, infiziert zu sein.

  17. 66.

    In Baden-Württemberg gibt es den ersten Fall eines Mailandreisenden, der positiv getestet wurde. Muss ich mich jetzt melden, wenn ich kürzlich in Baden-Württemberg war (rhethorisch)?

    Easy-Jet fliegt täglich von Schönefeld nach Norditalien. Da würd ich mal sagen: Benvenuti a Berlino, Coronavirus!

    Da brauchen die Italiener nicht ihre 10 Gemeinden abschotten - da müssten sie schon Mailand dicht machen.

    Gleich morgen besorg ich mir die Grippe: Wenn dann Corona anklopft, "ist besetzt". Oder ich mach nen Monat Urlaub in der Uckermark... da gibt es keine Menschenmassen :)

  18. 65.

    In Baden-Württemberg ist erstmals ein Patient nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Es handle sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstagabend mit.

    In Italien gibts schon 11 Tote, 2 neue Infektionen in Frankreich und auf Teneriffa.

    Je mehr Menschen sich auf engstem Raum sich befinden, umso mehr Infektionen wird es geben. Wie gut, das wir das öffentliche Verkehrsnetz so perfekt ausbauen und ausgiebig nutzen. Eine bessere Weise die Krankheit schnellstens zu verbreiten gibts doch nicht -.-
    Jeder nutzt Bus, Bahn oder Flieger.... rotzt herum und verteilt seine Bazillen... andere Atmen es ein, grapschen unbewusst rein und reiben sich durchs Gesicht... Bleibt ja nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Einer muss ja den Halteknopf drücken oder, wenn gebremst wird, sich festhalten und wir wissen alle, wie voll die ÖPNV doch sein können.

    Tja... sind nun ÖPNV Fluch oder Segen für die Menschheit?

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