Archivbild: Ein umgestürzter Baum liegt in Berlin am Bahnhof Bülowstraße auf der Straße. Das Sturmgebiet «Xavier» sorgte auch in der Hauptstadt für zahlreiche Behinderungen. (Quelle: dpa/P. Zinken)
Bild: dpa/P. Zinken

Sturmtief "Sabine" - Meteorologen warnen vor Unwetter mit orkanartigen Böen

Gegenstände im Freien sollten in Sicherheit gebracht, Autos fern von Bäumen geparkt werden: Meteorologen warnen vor einem Unwetter, das am Sonntag die Region erreicht. Die bis zu 102 Stundenkilometer schnellen Winde könnten nicht nur Blumentöpfe umwerfen.

Hinweis: Diese Meldung vom 6. Februar wird nicht mehr aktualisiert. Alle neuen Entwicklungen zum Sturmtief "Sabine" finden Sie hier.

Meteorologen warnen vor einem Sturmtief, das am kommenden Sonntag auch Berlin und Brandenburg erreichen soll. Nach Angaben der Meteo Group werden Unwetter mit orkanartigen Böen der Windstärke 9 bis 10 erwartet. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von bis zu 102 Stundenkilometer. "Zusammen mit den Sturmböen rechnen wir mit heftigem Regen und Graupelschauern", sagt Alexander Fromm von der Meteo Group.

Dabei wird es voraussichtlich für die Jahreszeit recht mild: Meteo Group rechnet am Sonntag mit 13 Grad Celsius Tagestemperatur in Berlin und elf bis 14 Grad Celsius in Brandenburg. Wegen des Sturms sollte mit Unwetterwarnungen am Wochenende gerechnet werden.

Den Berlinern und Brandenburgern rät Fromm, sich nicht lange im Freien und unter Bäumen oder Dächern aufzuhalten. Die Windböen seien stark genug, um Äste abzubrechen, ganze Bäume zu entwurzeln und Ziegel von den Dächern zu schleudern. Gegenstände im Freien sollen in Sicherheit gebracht und Autos nicht direkt unter Bäumen geparkt werden, rät auch der Deutsche Wetterdienst (DWD). Auf das Autofahren sollte ganz verzichtet werden.

Massive Einschränkungen im Bahnverkehr erwartet

Wegen des Unwetters könnte ab Sonntagnachmittag auch der Fern- und S-Bahnverkehr eingeschränkt sein. Bei vergangenen Stürmen behinderten umgefallene Bäume oftmals die Gleise. Auch am Montag könnte der Bahnverkehr deutschlandweit noch "massiv behindert sein", teilte der DWD mit. "Deutschland muss sich darauf vorbereiten".

Erst am Montag soll das Unwetter abziehen und der Wind langsam abschwächen. Allerdings soll es bis Mittwoch kommender Woche weiter windig bleiben.

 

Sendung: Inforadio, 06.02.2020, 18 Uhr

Kommentar

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8 Kommentare

  1. 8.

    Ganz einfach: Die Bäume sind durch die beiden trockenen Sommer extrem geschwächt und viele haben sich nicht erholt. Deswegen ist dann so ein Sturm schädlciher als vielleicht die Jahre davor.

  2. 7.

    Es ist schon eigenartig. Da wird von einem Wetterdienst frühzeitig eine Warnung herausgegeben, schon ist von Panikmache die Rede. Dabei zieht man nur Lehren aus früheren Unwettern, die Opfer forderten. Je früher die Warnung, desto besser.

  3. 6.

    Panikmache scheint derzeit Konjunktur zu haben. Corona-Virus, ein "Stürmchen" Stärke 9-10. Hossa die Waldfee. Was soll das ?

  4. 5.

    Also wir reisen dank der rechtzeitigen Vorwarnung erst Montagnachmittag ab. Ich bin dankbar für die Informationen und kann jetzt etwas vorplanen. Und wenn kein Sturm kommt: um so besser.

  5. 4.

    @Florian...wat is?... @RBB...danke für die Info... Und erst recht dafür, dass ihr nicht gewartet habt bis es mir das Zweithaar vom Schädel gewehrt hat..für meine Wochendplanung ist es durchaus von Vorteil von einem Sturm nicht erst 5 min vorher zu erfahren...der Kommentar zeigt eher das irgendeena immer wat zu meckern hat ejal wie man's macht...

  6. 2.

    Also Vorsicht vor herumfliegenden Windrädern!!

  7. 1.

    Was ist das für ein Bericht?
    Der Sturm ist noch nicht mal da bzw kann bis zum gesagten Tag noch einiges passieren. Aber die Bahn entschuldigt sich indirekt schon für Verspätungen. Und soweit ich weiß darf nur der DWD Unwetter Warnungen herausgeben.
    Aber erstmal Unruhe stiften und hinter traurig sein wenn nichts passiert.

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