U-Bahnhof Hermannplatz (Grafik: rbb|24/Mitya Churikov)
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Video: rbb|24 | 08.02.2020 | Mitya Churikov/Mark Perdoni | Bild: rbb|24/Mitya Churikov

Unterwegs mit der U8 - Berlins Blutbahn

"Höhepunkt der Spiritualität, wenn du morgens im Berufsverkehr in der U8 meditierst", twitterte kürzlich eine Berliner U-Bahnfahrerin. Eine Reise mit der berüchtigten Linie 8 erfordert Nerven - dabei ist sie nur gnadenlos ehrlich. Von Mark Perdoni und Mitya Churikov

Der erste Zug. Bedächtig führt der Mann seine Hand zum Mund. Ein Klicken, kleine Flamme. Mit Wollmütze, Bandshirt und Trenchcoat sitzt er auf einer Wartebank, bestimmt 70 Jahre alt, Biker war er vielleicht einmal. Genussvoll zieht er an einer Zigarre, lächelt kurz, wie es nur jemand tut, der in seinem Leben schon mehr missachtet hat als ein Rauchverbot am Bahnsteig. Hermannstraße, Anfang und Ende.

Der Qualm löst sich auf, bevor er die anderen Wartenden erreicht. Ein Pärchen in den Vierzigern liegt sich auf einer Bank in den Armen. Selig, beide mit halbleerer Bierflasche in der Hand. Sie singt ihm leise lallend ein Kinderlied vor. Daneben hockt eine Schülerin mit Krauselocken im Schneidersitz, die über ihre Smartphone-Lautsprecher der restlichen Welt Youtube-Videos aufzwingt. Ungläubig beobachtet sie einen Mann, der erfolglos versucht, "Die Wahrheit zum Mitnehmen"-Hefte unter die Leute zu bringen. Scheinwerfer aus dem Tunnel, lautes Rattern. "Einsteigen, bitte."

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
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Unterirdischer Puls der Stadt

Wie mit dem Druck einer Spritze werden die voll beladenen, knallgelben Wagen der U8 von hier in die Dunkelheit katapultiert. Rush Hour, Montagmorgen. Zu dieser Tageszeit werden die Züge im Fünf-Minuten-Takt in die Adern des U-Bahn-Netzes gepumpt. 17 Umläufe in 3,5 Stunden, von Neukölln bis Reinickendorf und zurück, 36 Minuten pro Richtung. Unterirdischer Puls der Stadt.

In einen Zug mit sechs Wagen passen bis zu 750 Menschen. Dicht gedrängt pressen sich Körper aneinander, niemand kann ausweichen. Arme schieben sich vor, suchen Halt. Aus allen Himmelsrichtungen umfassen Hände die Stange in der Mitte des Eingangsbereichs. Zarte Finger mit rosa bepinselten Nägeln. Eine starke, furchige Hand ist mit Farbe bekleckert. Eine goldglänzende Uhr schmückt das knochige Gelenk einer Dame. Weiter unten: Aus einem giftgrünen Anorak lugt eine Kinderhand und erreicht gerade noch die Stange.

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
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U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
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"Bunt" ist eines der Merkmale, mit denen Stephanie Weiser die U8 charakterisiert, wenn sie sich auf drei Adjektive festlegen soll. Seit sechs Jahren ist die 34-jährige U-Bahn-Fahrerin für die BVG auf der Linie unterwegs. "Die Menschen in und an der U8 sind super vielfältig. Vielleicht liegt das an den großen Knotenpunkten. Die U5 dagegen ist eher langweilig." Obwohl Stephanie Weiser in ihrem Führerhäuschen anders als Kollegen in Bussen oder Straßenbahnen von den Fahrgästen getrennt ist, bekommt sie sehr viel mit, sagt sie. "Durch die Spiegel vor den Tunneleingängen sehen wir alles."

Geistesblitze inmitten der Schatten

Am Bahnhof Boddinstraße steigt ein ganz in schwarz gekleideter Mann mit bleichem Teint zu. Mit Schminke hat er sich einen blauen Farbakzent auf die Lippen gesetzt. An der Wagenwand lehnt eine Frau in Leoparden-Leggings. Die wenigen Haare, die sie hat, fransig und dünn, sind pink gefärbt. An den Fenstern der losrollenden Bahn zucken Silhouetten vorbei. Inmitten der Schatten blitzt ein knallroter Cellokoffer auf. Glänzend thront er auf dem Rücken einer Frau, überragt sie um ein Vielfaches. Ein Mann taucht vor ihr auf, sie zieht sich zu ihm hoch und küsst ihn. Herzrasen.

Dann sinkt der Puls. Vor der Einfahrt in den Bahnhof Kottbusser Tor bremst die Bahn abrupt und rollt langsam weiter, bevor sie zum Stehen kommt. Durchatmen. Mit einem Zischen öffnen sich die Türen. Menschen drücken sich hindurch, strömen die Gänge hinauf und füllen die oberirdische Welt mit Leben. Berlins Blutbahn.

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
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Essensreste, Spritzen und Desinfektionsmittel

Ein Putzmann in orangefarbener Weste wird fast umgerannt. "Platz da, jetzt komm‘ icke", ruft er und zieht mit seinem Wischmob eine Schneise durch die Menschenmenge. Das Wochenende hat Spuren hinterlassen: Der ausgelaufene Inhalt zerbrochener Flaschen lässt Schuhe am Betonboden kleben, es stinkt nach Erbrochenem, aus einem weggeworfenen Döner quillen Fleisch und Zwiebeln.

"Machen wir uns nichts vor, die U8 ist dreckig", sagt Stephanie Weiser. Womit sie sich auf das zweite charakteristische Merkmal der Linie festlegt. "Manchmal müssen wir auch aussteigen - oder wie es offiziell heißt: 'sich sachkundig machen'. Falls etwas passiert, wie eine Schlägerei oder ein medizinischer Notfall, müssen wir das melden. Aber es gibt auch Stationen, an denen ich nur ungern aussteige", gibt Weiser zu. Dazu zählt auch der "Kotti".

"Hast du 'ne Spritze dabei?", fragt ein Polizist hier gerade einen Mann, der ihm mit aufgerissenen Augen unverständliche Phrasen entgegenbrüllt. Zu siebt haben sich die Beamten vor einer Bank aufgestellt, auf der vier Junkies sitzen. Drei Männer, eine Frau. Sie weint bitterlich und kreischt dabei mit heiserer Stimme schmerzerfüllte Laute. Ihr Sitznachbar starrt an den Polizisten vorbei und kratzt sich an den Unterarmen. Ein Dritter soll seine Personalien auf einen Block schreiben, kritzelt Unleserliches auf einen Zettel. Der Polizist nimmt den geborgten Kugelschreiber entgegen und schüttet fast den gesamten Inhalt eines Fläschchens mit Desinfektionsmittel darüber. "Eine Scheiße", murmelt er.

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)

"Den Junkies beim Frühstück zugucken"

Mit dem Alexanderplatz, dem Hermannplatz, Teilen der Hermannstraße und dem Kottbusser Tor liegen vier der berlinweit sieben kriminalitätsbelasteten Orte an der U8. Das sind Orte, an denen die Polizei besondere Befugnisse hat. Weil hier relativ viele und schwere Straftaten begangen werden, dürfen die Beamten ohne Verdacht Personen durchsuchen oder ihre Pässe kontrollieren.

An U-Bahnhöfen im Mittelpunkt: Drogen. Wie eine kürzlich veröffentlichte Aufstellung registrierter Rauschgiftdelikte zeigt, sind die Hotspots Stationen der U8: Von Januar bis Oktober 2019 zählte die Berliner Polizei 130 Delikte am Kottbusser Tor, 121 waren es am Bahnhof Schönleinstraße, 102 am Hermannplatz.

"Klar: Wie die meisten der Kollegen auf der U8, musste auch ich schon den Junkies beim Frühstück zugucken", sagt Stephanie Weiser. "Und wir wissen auch, dass wir unfreiwillig Drogenkuriere transportieren, wenn da immer wieder die gleichen Typen zwischen den Bahnhöfen hin- und herpendeln."

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
Bild: Mitya Churikov/rbb|24

Klagelieder und Marathonläufer

Moritzplatz. Auf der Zwischenebene säuselt ein Saxophon. Unterbrochen von Tränen hallen türkische Wortfetzen durch die Gänge, eine ältere Frau mit Kopftuch streitet am Telefon. Es klingt wie ein Klagelied. Ein Mann schiebt sein Klapprad langsam an der Bahnsteigkante entlang, bleibt alle paar Meter kurz stehen. Solange, bis er absteigt und eine heruntergefallene Pfandflasche aus dem Gleisbett fischt. Eine schlanke, große Frau in Pelzmantel beobachtet ihn. Ihre strohblonden Haare spiegeln sich in den Wandkacheln. Nicht weit von ihr versteckt sich ein Mann hinter einem Rollkoffer, duckt sich weg, damit niemand die Crackpfeife in seiner Hand sieht.

"Am meisten eingebrannt haben sich die lustigen Momente", sagt Stephanie Weiser. Wie der Mann am Bahnhof Jannowitzbrücke, der seinen Kopf in einen Röhrenfernseher gesteckt hatte, aus dem laute Musik schallte. Oder als in ihrem Rückspiegel plötzlich eine Gruppe Marathonläufer auftauchte, die durch den U-Bahnhof Gesundbrunnen rannte. "Ich habe meine Hand aus dem Fenster gehalten, zum Abklatschen – am Ende war sie knallrot und hat höllisch wehgetan", erinnert sich die 34-Jährige. Bunt, dreckig, lustig.

U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
Bild: rbb|24/Mitya Churikov
U-Bahn-Linie 8 (Berlin) (Quelle: Mitya Churikov/rbb|24)
Bild: rbb|24/Mitya Churikov

Leben und sterben lassen

Je weiter die Bahn gen Norden vordringt, desto leerer sind die Wagen - und desto ansehnlicher die Stationen: Franz-Neumann-Straße, Residenzstraße, Paracelsus-Bad. Hier ließe sich fast vom Boden essen. Doch die Kontraste in der U8 bleiben sichtbar: Auf Höhe Rathaus Reinickendorf lehnt eine Frau an der Scheibe am Rand der Sitzbank. Ihr Kinn berührt ihren Hals, Kopf und Arme hängen reglos herunter. Rausch austreiben. Im gleichen Wagen, nur ein paar Meter entfernt: Eine junge Mutter hält ihr wenige Monate altes Baby auf dem Arm. Behutsam führt sie eine Flasche zum Mund des Säuglings, er nuckelt gleichmäßig und zufrieden.  

Der letzte Zug. Blitzschnell schnippt der Junge mit Basecap und Röhrenjeans seine Kippe weg. So, als wäre es nicht das erste Mal, dass er beim Rauchen am Bahnsteig erwischt wird. Ein Mann vom Sicherheitsdienst kommt die Treppe herunter. Der Junge lächelt kurz, winkt dem Aufpasser zu. Wittenau, Ende und Anfang.

Text: Mark Perdoni
Zeichnungen, Animationen, Schnitt und Musik: Mitya Churikov

Alle Zeichnungen und Animationen basieren auf Videos und Fotos, die an dem Tag in der U8 aufgenommen wurden.

Von "D"-Zügen und eingemauerten Geistern

Beitrag von Mark Perdoni und Mitya Churikov

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44 Kommentare

  1. 44.

    Geehrter RBB,
    Danke für den engagierten Beitrag, den ich gut nachvollziehen kann.

    Eine Ergänzung will ich machen zur historischen Bildserie: Noch nicht einmal ein Meter war es, der "Ost" und "West" am Alexanderplatz trennte. Dort, wo die U 8 ohne Halt unten durch fuhr und oben drüber die Verteilebene zwischen der S-Bahn und der U-Bahn zur Vinetastraße bzw. in Richtung Stadtmitte war. Weniger noch als in Höhe der Bornholmer Straße, wo sich die S-Bahnen ohne Halt samt dazwischenliegender Mauer begegneten.

    Unten auf dem U 8 - Bahnsteig Alexanderplatz steigen manchmal derlei Gedanken in mir hoch. Und Freude, dass derlei Wahnsinn vorbei ist - in Besinnung auf nach wie vor zerteilte Städte, aus welch vorgeschobenen Gründen auch immer.

  2. 43.

    Danke - ich wohne auch da in der Nähe und vermeide es, mit der U 8 zu fahren. Fahre nur dann, wenn es unvermeidbar ist, meist nehme ich den Bus.
    Keine Fahrt mit der U-Bahn, bei der ich nicht den Sicherheitsdienst rufe!
    Aber Personal auf den Bahnhöfen geht ja nicht, ist ja zu teuer! Vor 20 Jahren abgeschafft, und es war bestimmt nicht teurer. Wenn man alles zusammenrechnet was Sicherheitsdienste, Kameras, Vandalismus und intensive Reinigung kosten, ist Personal bestimmt nicht teurer.

  3. 42.

    Als fast täglicher Berliner U-Bahnfahrer - und ab und an auch mal U8 - muss ich dies wohl in einem Parallel-Berlin tun. Maßlos überzogener Artikel, als würde in der U-Bahn oder auf den Bahnhöfen grenzenlose Erlebniswelt geboten. Die Realität ist vielmehr: es herrscht langweilige Atmosphäre und mehr oder weniger uniforme Menschen fahren als Blackboxen zu irgendwelchen Zielen, reden maximal mit ihren Bekannten, glotzen zu 90% in ihre Smartphones. Alle halbe Jahre stinkt es mal aus irgend ner Ecke, in der jemand sitzt, der sich schon 2 Monate nicht gewaschen hat; Schnorrer oder Obdachlosen-Zeitungsverkäufer bringen als einzige noch bisschen Leben in die Bude, ansonsten immer weniger Sänger oder Kleinkünstler in den Waggons (eher noch in der S-Bahn). Seit fast 40 Jahren nutze ich die U-Bahn und eins kann ich mit Bestimmtheit sagen: die U-Bahn der 80er/90er war hundert mal aufregender als die heutige Ödnis.
    Der Artikel zielt m.M.n. eindeutig darauf ab, Touristen anzulocken.

  4. 41.

    Ein Stück Heimat, dreckig, stinkend und doch voller herzerfischenden buntem Leben.
    Die Illustrationen, mit den "Schattenläufern der Gedanknelosigkeit" sind besonders Gelungen.
    Das sind 6 von 5 Sternchen

  5. 40.

    Korrektur vorletzter Absatz: Es heißt Franz-Neumann-Platz - nicht Straße und nein: Hier kann man nicht vom Boden essen! Es ist genau so dreckig wie überall sonst...

  6. 39.

    In dieser Stadt möchte ich nicht tot über dem Zaun hängen, dieser Dreck überall - das war einmal anders!

  7. 38.

    Worüber Sie sich aufregen. Da frage ich mich, wie sich die Frau fühlen muß, die 2016 die Treppe am Ubhf. Hermannstr. hinunter getreten wurde, oder der Obdachlose, dessen Kleidungsstücke angezündet wurden, falls sie diesen Artikel lesen würden.
    Urin, Qualm, Drogenabhängigkeit, Aggressivität - schockierendes in Berlin zu erleben und zu erfahren ist Alltagsrealität für alle, die mit offenen Ohren und ohne sich auf das Handy zu fixieren im ÖPNV fortbewegen. Das Meiste bleibt ungesehen und ungehört, selbst am Tag. Wer Geld hat und unbehindert ist, fährt mit dem Auto oder Rad. Der Rest muß dran glauben.

  8. 37.

    Geht mir ganz genau so! Ich kann dem Dreck und Gestank rein gar nichts abgewinnen und wäre froh, nicht auf die Öffis angewiesen zu sein.

    Und wenn schon, dann doch lieber die "langweilige U5". Als U-Bahn-Fahrer/in ist man ja auch relativ unbehelligt unterwegs.
    Interessant ist auch die Aussage der Fahrerin, dass es im Osten keine U-Bahn gibt. Die hat ja echt Ahnung.

  9. 35.

    Danach auch unbedingt die U7 (die längste Strecke) fahren. Man beginnt in Spandau, biederlich, ein wenig provinziell.
    Ab Jungferheide wird es dann quierliger anschließend gelangt man in das wilde Treiben um die Wilmersdorfer um dann ins fürnehme Wilmersdorf zu gelangen. Das steigert sich bis zum Bayrischen Platz und endet abrupt in Schöneberg, wo es wieder bunt wird. Das bunte, quierlige Treiben steigert sich in Kreuzber und Neukölln noch(am Hermanplatz Umsteigemöglichkeit zur U8) um anschließend im öden und spießigen Rudow zu landen.
    Vorher hat man noch die Möglichkeit sich die Gropiusstadt anzu sehen wo Christiane F. aufgewachsen ist und immer noch die tristen Hochhäuser stehen.

    Es wird nie langweilig!

  10. 34.

    Genialer Beitrag! Schonungslos, bizarr, realistisch, humorvoll, philosophisch, lautmalerisch, beunruhigend - Berlin!
    Macht ein bisschen Angst - aber auch neugierig, beim nächsten Berlin-Besuch die U8 zu benutzen!

  11. 32.

    Vielen Dank für den Hinweis!
    Manchmal wirkt es so als denken Raucher Qualm sei nur ein optisches Problem...

  12. 29.

    Ja. Besonders erstaunlich dieser orwellsche Satz: "Der Qualm löst sich auf, bevor er die anderen Wartenden erreicht." In was?!* Zu manchen Tageszeiten reicht es z.B. durch den Bahnhof Schönleinstraße zu laufen um Heroin zu "rauchen" - apropo löst sich auf ;) Irgendwie amüsant - doch zu grotesk beschönigend. Vielleicht muss ich mal ganz in den Norden fahren, um die spiegelglatten sauberen Bahnsteige zu entdecken. Persönlich würde ich nur von den Athener U-Bahnsteigen essen - die sind wirklich unglaublich sauber - wobei essen, dann vielleicht doch nicht. Macht dort vor allem niemand in der U-Bahn. Aber, is egal. Oder?
    *"Wenn sich der Rauch mit der Umgebungsluft vermischt, verdünnen sich die Schadstoffkonzentrationen nicht unbedingt, wie man vielleicht vermuten würde. Teilweise finden chemische Reaktionen mit Partikeln aus der Luft statt, wodurch neue giftige Verbindungen entstehen können." https://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/so-schaedlich-ist-passivrauchen/

  13. 28.

    Liebes Danke für diesen Einblick in das Leben. Text, Bilder, Musik, alles gefällt mir. (Bin schon mit der U8 gefahren)
    Wünsche Ihnen weiterhin viele interessante Begegnungen und Ideen.
    Viele Grüße Rita

  14. 27.

    Nach jahrelangem U- und S- Bahnfahren auf den einschlägigen Linien, bin ich mittlerweile jeden Morgen froh, nunmehr das Privileg besitzen zu dürfen, täglich zu Fuß zur Arbeit gehen zu können. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern des Artikels geht, abe ich kann da beim besten Willen nichts Großartiges oder Wunderbares herauslesen.

  15. 26.

    "Das Ergebnis von R2G! "

    Diese Verhältnisse gab es auch schon 4 Jahren - da regierte in Berlin noch eine GroKo.

  16. 25.

    Was meinst Du wohl wie oft ich schon U-Bahn gefahren bin. Das ist hier eine wunderbare Geschichte.
    Du fahr mal Bus , aber da gibt es auch schöne Geschichten zu schreiben, mach mal und schreibe was

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