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Quelle: dpa/Polizei Berlin

Coronavirus

Große Anti-Terror-Übung in Berlin am 11. März fällt aus

Die für den 11. März 2020 geplante Anti-Terror-Übung in Berlin wird verschoben. Das teilte die Senatsinnenverwaltung am Dienstag mit. Zur Begründung hieß es, die für die Übung vorgesehenen Räumlichkeiten des Führungsstabes der Berliner Feuerwehr stünden nicht zur Verfügung, weil diese für die aktuelle Lage genutzt würden. "Die Krisenstäbe der Betreiber kritischer Infrastrukturen sind ebenfalls mit der aktuellen Situation beschäftigt."

Das war geplant

Am Roten Rathaus

Größte Anti-Terror-Übung am 11. März in Berlin geplant

    

Infizierte und Dutzende Kontaktpersonen

Derzeit beschäftigt die Versorgung von Coronavirus-Infizierten und die Ermittlung von Kontaktpersonen die Behörden in Berlin stark. Bis Dienstagmittag gab es in Berlin fünf bestätigte Infektionen, ein Patient ist ein Arzt. Es gebe zudem rund 200 identifizierte Kontaktpersonen, teilte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag in Berlin mit.  

Angedacht war, dass rund 3.000 Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen einen Einsatz am Roten Rathaus nach einem Terrorangriff simulieren. Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Betreiber sogenannter "kritischer Infrastrukturen" - also Anbieter von Strom, Wasser, Energie, Kommunikationsanbieter, Verkehrsbetriebe - sollten unter Realbedingungen den Ernstfall proben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Sendung: rbb 88,8, 03.03.2020

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