Ermittlungen in der Uckermark - In Hohenfelde gefundenes Baby starb keinen natürlichen Tod

Do 26.03.20 | 16:11 Uhr
Archivbild: Oderlandschaft in der Nähe von Friedrichsthal (nördlich von Schwedt). (Quelle: dpa/Klaus Franke)
Bild: dpa/Klaus Franke

Das Baby, das am vergangenen Wochenende nahe Hohenfelde (Uckermark) tot aufgefunden wurde, ist keines natürlichen Todes gestorben. Das habe eine Obduktion ergeben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Bei dem Kind handelt es sich demnach um ein Mädchen.

Die Leiche war am vergangenen Sonntag von einem Spaziergänger am Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße gefunden worden. Bislang habe man keine Spur zu möglichen Verdächtigen, sagte ein Polizeisprecher. Nach einem Zeugenaufruf am Dienstag seien zwölf Hinweise eingegangen. "Den Hinweisen werden wir nachgehen und diese prüfen", sagte der Sprecher.

Auch eine Verbindung zu einem bislang ungeklärten Fund einer Babyleiche von 2014 werde geprüft. Dazu wollen die Ermittler DNA-Spuren der beiden Fälle vergleichen. 2014 war auf einer nahegelegenen Wiese ein totes Baby in einer Tüte gefunden worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass das kleine Mädchen lebensfähig und nicht auf natürliche Weise gestorben war. Die Ermittlungen in dem Fall hatten zu keinem Ergebnis geführt.

Sollte sich nun herausstellen, dass beide Fälle in Verbindung gebracht werden können, sollen auch die Ermittlungen zu dem Fall von 2014 wieder aufgenommen werden.

Sendung: rbb24, 26.03.2020, 16 Uhr

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