21.04.2020, Berlin: Zwei Kinder spielen draußen (Quelle: dpa/Riedl
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Ausnahmen von Kontaktbeschränkungen - Berliner Eltern dürfen sich bei Kinderbetreuung helfen

Berlin will die Rückkehr zum Normalbetrieb in den Kitas beschleunigen - noch aber müssen viele Kinder weiter zu Hause bleiben. Ab Montag können sie jedoch auch von anderen Personen als ihren Eltern betreut werden - und somit wieder mit anderen Kindern spielen.

Berliner Eltern können ihre Kinder ab kommenden Montag privat betreuen lassen - und die Kinder somit eingeschränkt Kontakt zu anderen haben. Das geht aus den Lockerungen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen hervor, die der Senat am Dienstag verabschiedet hatte.

Laut Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist ab dem 27. April "eine private, insbesondere nachbarschaftliche Betreuungshilfe" für maximal drei Kinder erlaubt - trotz der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen.

Nachbarschaftliche Hilfe, keine gewerblichen Babysitter

Damit können sich etwa befreundete Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder abwechseln. Auch Nachbarn oder Verwandte können künftig wieder auf Kinder aufpassen. "Gemeint ist eine gegenseitige, nachbarschaftliche Hilfe beziehungsweise Hilfe im privaten Kreis", erläutert eine Sprecherin der Senatsverwaltung auf Anfrage von rbb|24. Es gelte weiterhin, soziale Kontakte zu vermeiden. Ständig wechselnde Personen soll es bei der privaten Betreuung nicht geben, weder bei den Erwachsenen noch bei den Kindern. "Man kann annehmen, dass Eltern hier verantwortungsvoll handeln, da es ihrer und der Gesundheit ihrer Kinder dient."

Ausgeschlossen wird der Einsatz von Babysittern, sofern diese gewerblich tätig sind.

Für Kinder Ausnahmen von der Kontaktbeschränkung festgelegt

Die Betreuung kann sowohl in Innenräumen als auch draußen stattfinden. Dafür wurde in der Eindämmungsverordnung ein Ausnahme-Passus eingefügt. Denn eigentlich heißt es dort: "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur allein, im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts und zusätzlich höchstens mit einer haushaltsfremden Person gestattet." Das gelte jedoch explizit nicht für "Außenaktivitäten bei privater, insbesondere nachbarschaftlich organisierter Betreuungshilfe für Kinder." In diesen Fällen solle der Mindestabstand eingehalten werden - sofern das "möglich und zumutbar" ist.

Auch pädagogisch begleitete Außenaktivitäten von Kleingruppen im Bereich der Kindertagesbetreuung sind ab Montag von der Kontaktbeschränkung ausgenommen. "Dies ist insbesondere für kleine Kitas und Kindertagespflegestellen ohne eigene Gärten ein Fortschritt", heißt es aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Berliner Kitas sollen deutlich vor August komplett öffnen

Der Senat hatte am Dienstag beschlossen, die Kinderbetreuung schneller als zunächst geplant wieder auszuweiten. Ab kommender Woche haben Alleinerziehende einen Anspruch auf Betreuung ihrer Kinder. Auch die Regelungen für Eltern mit systemrelevanten Berufen werden gelockert: Ab Montag gilt, dass nur ein Elternteil etwa bei der Polizei oder in der Pflege arbeiten muss. Weitere Berufe wie Logopäden und Zahntechniker wurden in die systemrelevanten Berufsgruppen aufgenommen.

Nach derzeitiger Planung sollen deutlich vor dem 1. August alle Eltern wieder ein Betreuungsangebot für ihre Kinder erhalten, ein stufenweiser Zeitplan wird aktuell erarbeitet. "Es war uns sehr wichtig, dass es vor dem August wieder ein flächendeckendes Angebot gibt", sagte Berlins Regierender Bürgermeisters Michael Müller (SPD) am Mittwochmorgen im rbb. "Denn natürlich muss man sehen, die Leute wollen und müssen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren." Müller räumte ein, dass der Senat auch auf Druck der Eltern entschieden hat, nicht bis zum August zu warten. "Da darf man nicht drumrumreden", sagte er. Natürlich sei auch die Resonanz der Eltern ein Grund gewesen, die darauf hingewiesen hätten, an ihre Grenzen zu kommen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte am Dienstag, viele Eltern seien "nach vier Wochen Corona-Maßnahmen und der Doppelbelastung von Beruf und Kinderbetreuung am Rande ihrer Kräfte. Mit dem ersten Öffnungsschritt gehen wir so weit, wie es angesichts der Corona-Entwicklung derzeit möglich ist." Am Mittwoch forderte Scheeres zudem die Bezirke auf, die Spielplätze wieder zu öffnen.

In den Berliner Schulen soll ab dem 27. April der Unterricht für die ersten Schüler losgehen. In der vergangenen Woche hatte der Senat bereits bekannt gegeben, dass zuerst die Zehntklässler dran sind. Im nächsten Schritt beginnen am 4. Mai die elften Klassen an den Gymnasien sowie die neunten und zwölften Klassen an den Integrierten Sekundarschulen (ISS) sowie die sechsten Klassen an den Grundschulen. Betreuungs- und Förderangebote an den Schulen fallen weiter aus.

Sendung: Abendschau, 22.04.2020, 19.30 Uhr

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Antwort auf [Anne] vom 23.04.2020 um 06:45
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35 Kommentare

  1. 35.

    Alles recht und gut, aber mich interessiert eine Frage:
    Wer und wie schützt uns Erzieherinnen?

    Bei Friseuren werden Ganzkörperschutzanzüge diskutiert und wir?

    Ich verstehe alle Sorgen der Eltern und Arbeitnehmer, aber ich will geschützt werden!
    Wenn mir das einer schlüssig erklären kann, bin ich dabei.
    Und nein, Desinfektion und Masken und Abstand sind bei Kleinkindern keine Option.

  2. 34.

    Das Problem ist doch, dass das Homeoffice nicht freiwillig und vom Arbeitgeber nur geduldet ist. Es geht nicht darum, dass Eltern von ihren Kindern genervt sind, sondern sie wieder an den Arbeitsplatz müssen - auch in nicht systemrelevanten Berufen.

  3. 33.

    Ja Leni, genau. Dann bleibst du halt mal zuhause und wartest ab. So wie alle Kinder bislang auch. Im Gegensatz zu denen bist du erwachsen und kannst die Situation bestimmt verstehen. Ist ja zu deinem eigenen Schutz.

  4. 32.

    Als Mutter von zwei Kindern zurzeit wie alle anderen im Home-Office tätig mit doppelter Belastung möchte ich eins klar stellen: Wir lieben unsere Kinder und würden auch nicht leichtsinnig das Leben unserer Eltern und Grosseltern, Bekannten, Verwandten, Nachbarn und weniger Nahe stehenden Menschen aufs Spiel setzen! Sie können sich gewiss sein, dass wir verantwortungsvoll mit der Situation umgehen! Ebenso können sie allen Eltern, Müttern wie Vätern uneingeschränkt Glauben schenken, wenn sie mitteilen, dass sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen und die Kinder daheim durchdrehen. Bitte denken Sie auch an das geistige und körperliche Wohl all derer die gerade das System am Laufen halten und von denen Sie noch eine Weile Rente-und Gesundheitssystem finanziert bekommen möchten! Mit solch unüberlegten Aussagen "keine Kinder in die Welt setzen", nur weil wir "Ihren Ansprüchen" nicht gerecht werden, sollte endlich mal Schluss sein! Das hilft niemandem weiter!

  5. 30.

    Hier geht es nicht um genervte Eltern, die lieber Tote in Kauf nehmen, als Zeit mit ihrem Nachwuchs zu verbringen. Hier geht es darum, dass die Betreuung, gerade kleiner Kinder, mit einem Arbeitstag absolut nicht vereinbar ist. Was für zwei oder drei Wochen mit einem kulanten Arbeitgeber vielleicht noch zu überbrücken ist, wird auf Dauer zu einer ernsthaften Gesundheitsgefährdung für Kinder und Eltern. Da hat auch die Gesellschaft eine Verpflichtung. Ich behalte mein Kind gern auch noch für Monate zu Hause. Es muss nur sichergestellt sein, dass ich nicht durch Lohneinbußen am Ende ohne Dach über dem Kopf da stehe. Und genau darum geht es. Könnten Eltern bei einer Lohnfortzahlung und entsprechender Sicherung des Arbeitsplatzes zu Hause bleiben, wäre das Thema bei weitem nicht so groß. Da darf dann schon mal die Frage erlaubt sein, warum der Schutz einer Bevölkerungsgruppe so gnadenlos auf den Rücken einer Anderen, nämlich auf der unserer Kinder, ausgetragen werden darf.

  6. 29.

    Ist ja toll wenn man ein Einzelkind hat. Was wenn man zwei oder mehr Kinder hat - zu guten Freunden schicken die auch zwei im gleichen Alter haben? Dann sind es 4 und ist verboten, oder ist die Regel bis zu 3 FREMDE Kinder?

    Einzelkindeltern wollen wohl kaum 2 mehr aufnehmen und zumindest bei einem der Kinder ist dann wahrscheinlich ein größerer Altersunterschied da... Und mit 3 Kindern hätte man eh wieder verloren - obwohl dass alles vom Risiko wohl kaum einen Unterschied macht, wenn alle in einer Familie zusammenwohnen.

  7. 28.

    Liebe Bärbel,
    es sind nicht die Kinder die nerven, sondern der Spagat, der verlangt wird. Wie soll ich eine 3 stündige Telefonkonferenz abhalten, wenn um mich ein 2 und ein 3jahriges Kind herumspielen, meine Aufmerksamkeit möchten, etwas zu essen wollen oder sich sogar verletzen? Oder die Schulkinder sich gerade streiten, die Internetseite zu den Hausaufgaben nicht funktioniert und Fragen zum Schulstoff beantwortet werden sollen.

    Wer behauptet Kinderbetreuung ist im Home-Office möglich, hat entweder Home-Office oder Kinderbetreuung nicht richtig verstanden. Weil ich nur einem von beidem gerecht werden kann.

  8. 27.

    Liebe Gudrun und Liebe Bärbel. Ich bin Mutter zweier Kinder im Kindergartenalter. Mein Mann und ich sind im Homeoffice. Es geht bei der Öffnung der Kindergärten nicht darum als Eltern keine Verantwortung zu übernehmen oder Kinder abzuschieben. Aber hat sich mal jemand gefragt was es für die Kinder bedeutet so gut wie keine sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen zu haben, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Das was im Kindergarten besonders zwischen den Kindern entsteht und für die Entwicklung wichtig ist kann kein Elternteil ersetzen egal wie sehr er sich zu Hause bemüht. Wissen sie was es für psychische Folgen. es eventuell für die Kinder hätte sie über ein halbes Jahr zu Hause zulassen?
    Mit gleichzeitiger Arbeit im Homeoffice kann nur schwer den Kindern gerecht werden egal wie sehr man sich bemüht. Für eine gewisse Zeit ist das kein Problem aber auf lange Sicht gesehen völlig unmöglich.
    Wie kommen sie dazu zu sagen, dass man besser keine Kinder bekommen sollte. Wir verbringen gerne Zeit mit unseren Kindern und sind für sie da. Gerecht werdender Ihnen trotzdem nicht. Wir wollen keine Toten riskieren. Unsere Kinder haben auch Großeltern und Freunde die zur Risikogruppe gehören.
    Uns ärgert dass das Wohl der Kinder momentan eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Wissen sie was Eltern mit Kindern momentan Leisten? Sie sollten ihnen Respekt zollen und sie nicht beschimpfen. Es sollten Lösungen gefunden werdende für alle vertretbar sind und bei der die Infektionsrate nicht exponentiell in die Höhe schießt.
    Seien sie froh, dass es Menschen gibt die Kinder bekommen und ihre Rente sichern, um mit ihrem Sprachgebrauch zu argumentieren.

  9. 26.

    Wozu? 1. Ist gewerbliche Betreuung noch verboten. 2.Würde ich diese Personen nicht kennen 3. Würde mein Kind diese Personen nicht kennen. 4. Geld ausgeben???? Nein, danke, dazu müsste erstmal ein Einkommen wir vor der Krise vorhanden sein.
    Mit unserer Regelung ist es für uns ideal. Ich kenne und vertraue der Person der ich mein Kind zur Betreuung gebe. Mein KInd kennt die Person und deren Kind ist die beste Freundin meines Kindes. Warum also irgend etwas anders machen?

  10. 25.

    Vollste Zustimmung Bärbel! Die Eltern von heute sollten sich eigentlich was schämen, schimpfen auf den Staat, und können es kaum erwarten ihre Kinder wieder "loszuwerden". Lieber die Infektionszahlen wieder erhöhen, und TOTE riskieren, anstatt mal etwas Eigenverantwortung zu übernhemen! Das hätte man sich halt überlegen sollen bevor man überhaupt Kinder in die Welt setzt!

  11. 24.

    In einem anderen Beitrag habe ich eben gelesen:
    "Als alleinerziehend gelten Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind zusammenleben."

  12. 23.

    Was ist denn mit der Beschulung der Erzieher*Innen- Kinder? Ich bin selbst Erzieherin ( kleine Einrichtung), ab nächster Woche arbeite ich in der Notbetreuung. An für sich freue ich mich, aber was ist mit der Heimbeschulung meiner eigenen Kinder?( 5.&7. Klasse/ 11 und 13J.). Ich habe jetzt 10 Stunden täglich dafür benötigt, Stoff selbst erarbeiten,technische Probleme beheben, anleiten, erklären, helfen..In der Notbetreuung der Schulen wird nämlich NICHT! unterrichtet! Nur betreut. Das brauchen wir nicht- und ich möchte das auch nicht- wir Eltern sind 49 und 59. Ohnehin gibt es die schulische Notbetreuung nur bis zum 12. Lbj./6. Klasse.
    Wir setzen uns alle bereits genug Infektionsgefahren aus. Die Kinder werden den ganzen Tag alleine sein, mein Mann arbeitet ebenfalls normal systemrelevant in der Behindertenhilfe. Es gibt jetzt schon böse Emails der Lehrer...Die Kinder sollen den ganzen Tag Zugang zu digitalen Medien haben, ohne Aufsicht & Kontrolle, was machen die wohl???

  13. 22.

    Und warum nicht Babysitter bei gleichbleibender Mini-Gruppe? Oder besser auch Coworking mit Kinderbetreuung?? Das ist zwar gewerblich aber eben professionell und sicher.

  14. 21.

    ch bin immer wieder überrascht, wie schnell Eltern von ihren eigenen Kindern im Homeoffice genervt sind. Ich kann verstehen, dass die jetzige Situation für alle nicht leicht ist, aber ich habe den Eindruck, dass man zu gerne die Erziehung der Kinder den Kitas, Grundschulen überläßt.
    Eine Erzieherin/Lehrerin soll das dann gerne mal übernehmen.
    In den Kitas/Grundschulen kann man keinen Sicherheitsabstand gewährleisten. Abgesehen, von den sanitären Räumen in den Schulen. Hier wurde sich in den vergangenen Jahren gesund gespart, was sich jetzt recht.
    Kleingruppen in Kitas, wie soll das gehen. Kinder toben, wollen zusammen spielen, treffen sich zwangsläufig in unterschiedlichen Räumen (Kinder verstehen nicht, warum sie ihre Freundin im Nachbarzimmer nicht besuchen darf, obwohl sie zur selben Zeit, am selben Ort ist). Zusammen spielen im eigenen Kitagarten Fehlanzeige.
    Ich glaube, durch diese Lockerungen, wird die Ansteckungsgefahr wieder in die Höhe schnellen.

  15. 20.

    Liebe Leni, ich möchte Ihre Sorgen nicht schmälern!Ich weiß nur aus begleitender Sicht,wie sich das anfühlen muss, zur Risikogruppe zugehören.So weit die Informarionen stimmen und tragend sind,sind nicht alle Vorbelastungen gleich die Eintrittskarte zur Risikogruppe-ich hoffe für Sie,dass Sie dazugehören.
    Was für eine 40jährige wohl eher zubewältigen ist,ist vermehrt in der Wohnung zu bleiben und medial Kontakte zu halten,als für all die Kinder,die sich fragen,ob sie Ihre Freunde noch mal sehen,ob sie nochmal in die Schulen können...Mein Sohn nimmt hier nicht die Bude auseinander, der ist tief traurig,versteht nicht,was da los ist.
    Ja,ich bin dafür,dass alle Risikoler vermehrt daheim bleiben und sich alle anderen Schrittweise durchseuchen.
    Ja,ich bin dafür,dass diejenigen,die gesundheitliche Bedenken haben,geschützt und bestens versorgt werden müssen.
    Ja,ich bin dafür Kinder und Jugelndliche nicht einzusperren.Auch das ist Solidarität-der Jugend und den nicht Risikolern gegenüber

  16. 19.

    Ich finde es richtig die Kitas wieder zu öffnen und das schnellstmöglich! Kinder brauchen Kinder! Öffnet die Kitas für alle so schnell wie möglich!

  17. 18.

    Ich finde es unverständlich, was gerade passiert. Die Kanzlerin verkündet Kontaktverbot bis zum 4. Mai, Berlin braucht es nur bis zum 27.04.2020.
    Eltern protestieren, Kita wollen schneller öffnen.
    Warum haben wir uns die letzten Wochen isoliert? Was soll über Nacht anders geworden sein oder was unterscheidet uns von den Menschen in New York oder in Italien? Wir waren frühzeitig konsequent, warum bringen wir das in Gefahr? Klar, ist Arbeiten und Kinder anstrengend. Mein Mann und ich arbeiten seit zwei Jahren Teilzeit und verzichten auf Geld, weil wir Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder übernehmen. In Vollzeit ist das viel schwerer möglich und wir haben das Glück in Berufen zu arbeiten, in denen man auch in Teilzeit genug hat. Und genug ist auch eine Frage der Einstellung, die jeder individuell beantwortet. Ich bin zwar auch am Routieren mit Kitakind und Homescooling, aber mit 5-7 Stunden Arbeit am Tag ist noch Licht am Horizont.

  18. 17.

    Schon schlimm die vielen Egoisten vor allem ältere hier, die gegen Eltern und Kinder hetzen, nur damit sie noch 150 jahre alt werden.
    Lasst euch gesagt sein, ohne diese Eltern und Kinder werdet ihr bald weder Gesundheitssystem noch Rente haben...

  19. 16.

    Leider müssen die Eltern der Kinder arbeiten gehen, um mit den Steuern das Geld für den Staat zu verdienen, womit wiederum auch Kitas finanziert werden... Sind Erzieher eigentlich von Kurzarbeit oder drohender Arbeitslo6betroffen?

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