Brennende Autos in Neu-Hohenschönhausen (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Pudwell

Lichtenberg und Kreuzberg - 13 Autos in Berlin in Flammen aufgegangen

In Berlin-Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) sind in der Nacht zu Samstag zwölf Fahrzeuge in Brand geraten. Das Feuer brach um kurz nach Mittternacht in einem Wohngebiet an der Zingster Straße aus, wie die Polizei rbb|24 bestätigte. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, hatten die Flammen bereits auf zahlreiche Fahrzeuge übergegriffen.  

Verletzt wurde niemand. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandstiftung. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund gebe es derzeit nicht, sagte ein Sprecher.

Lkw in Kreuzberg in Brand geraten

Um kurz nach 2 Uhr rückte die Feuerwehr am Samstagmorgen zu einem brennenden Lastwagen nach Kreuzberg aus, berichtet die Nachrichtenagentur DPA. Das in der Charlottenstraße abgestellte Fahrzeug wurde von den Einsatzkräften gelöscht, verletzt wurde durch die Flammen niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

Die Berliner Polizei verzeichnete in den ersten vier Monaten dieses Jahres 100 Fälle von Brandstiftungen, bei denen insgesamt 112 Fahrzeuge beschädigt oder zerstört wurden.  

Sendung: rbb88,8, 23.05.2020, 12:00 Uhr

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Antwort auf [Markus Schumann] vom 24.05.2020 um 18:13
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18 Kommentare

  1. 18.

    "Es kann aber auch ein technischer Defekt gewesen sein, der den Brand auslöste“, sagte der Sprecher. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“" - super! Das war aus dem gleichen Artikel kopiert.
    Dazu zu sagen,ein-paar hundert Meter vom Tatort ,in die Richtung Naturschutzgebiet, Etwa vor 2-3-4 Wochen gegen 50 Quadratmeter Grass wurde im Flammen aufgegangen.Sowohl dies zu berüksichtigen,als auch Fahrzeugbrände in Schönefeld und Kreuzberg,läßt das vermuten, daß "ein technischer Defekt " oder Versicherungsbetrug oder "Racheakt der Radfahrer oder den Anhängern der Grünen" -kaum nachvolziebar sei.
    So sieht nach einem Partisanenkrieg Krieg aus.

  2. 17.

    Wie bereits geschrieben, haben (auch Auto-) Brandstiftungen verschiedentliche Ursachen bzw. Beweggründe bei den Tätern. Oftmals ist es einfach die pure Zerstörungswut, die zu solchen Taten führt. Ihre feste Annahme, dass es sich in diesem Fall um "Radfahrer" oder Grünen Anhänger handelt scheint mir etwas kurz gedacht, Julchen.

  3. 16.

    Da wohnen Familien mit kleinen Kindern und keiner davon hat eine Luxuskutsche, bei denen sich ein Versicherungsbetrug lohnen würde. Das weiß ich so genau, weil meine Tochter in diesem Haus wohnt und auch ihr Auto (ein klitzekleines billiges Auto) den Flammen zum Opfer fiel. So einen Schmarrn habe ich wirklich lange nicht gelesen!!

  4. 15.

    Bei zwölf Autos kann man wohl kaum von Versicherungsbetrug reden.Denke das es ein Racheakt der Radfahrer oder den Anhängern der Grünen war.Denn beide wollen,wenn es geht die PKW's von den Straßen Verbannen.Bin mal gespannt,wann die Grünen auf die Idee kommen, auf der Autobahn Radwege anbringen!

  5. 14.

    Zumindest wird Versicherungsbetrug als mit einer der häufigsten Gründe genannt.

    "Insgesamt ist nach Angaben von Ermittlern bei Auto-Brandstiftungen meistens von Vandalismus, Pyromanie, privater Rache oder auch Versicherungsbetrug auszugehen"

    Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/autobrandstifter-erneut-vor-gericht-einer-der-es-nicht-lassen-kann/25406222.html

  6. 13.

    So einfach wie Sie sich diese Brandstiftungen zu erklären versuchen ist es nicht, Mario. Brandstifter handeln aus ganz verschiedenen Motiven, die oft über das vermeintlich Offensichtliche hinausgehen.

    Hier mal ein rbb24 Beitrag aus dem letzten Jahr dazu:

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/08/brandstiftungen-in-berlin-und-brandenburg-interview-prof-heuser.html

  7. 12.

    Was erwarten Sie denn von Journalisten? Mutmaßungen? Behauptungen auf Grundlage bloßer Annahmen? Oder vielleicht doch lieber Berichterstattung anhand von Fakten?

  8. 11.

    "In Brand geraten ..."
    Blitz? Trockenheit? Selbstentzündung eines E-Autos?
    Also etwas mehr Realitätsnähe sollte man sogar von deutschen Journalisten erwarten können ...

  9. 10.

    Die Hälfte dieser Schäden wird von Versicherungsbetrügern verursacht ?

    Da hätten wir doch gerne eine Angabe zur Quelle !

  10. 9.

    Ich vermute, dass es sich um radikale Autohasser handelt, die sich durch den Senat mit seiner autofeindlichen Politik noch ermuntert fühlen. Brennende Autos sind ja auch extrem umweltfreundlich...

  11. 6.

    Ich bin gegen das Abrbrennen der Autos, weil sich die Leute neue Autos kaufen und das den Umsatz der Autoindustrie unnötig erhöht, weil giftige umweltschädliche Gase und giftiges Löschwasser entstehen und weil der Brand auf andere Gegenstände übergreifen kann. Die Brandstifter wissen nicht, was sie tun.

  12. 5.

    Ein Beitrag zur Reduzierung des künftigen CO2- Ausstoßes?

  13. 4.

    Sie sollten mal sehr vorsichtig mit ihren Äußerungen sein. Zufälligerweise kenne ich viele der Geschädigten und nix mit Versicherungsbetrug, sonder eher Brandsiftung. Bin übrigens selber betroffen und gehe jeden Tag 12h arbeiten auch in Coronazeiten. Brauche keine Versicherung betrügen. Als bitte Gehirn einschalten beim Schreiben wenn Sie nicht dabei waren :-(

  14. 3.

    In Coronazeiten wird das Statussymbol zur Schuldenfalle und da scheint einigen Zeitgenossen so ein Versicherungsbetrug die beste Lösung.

  15. 2.

    Ein Verwandter hat sein teures Auto hier in einer eher sicheren Garage zu stehen. Er wohnt in einer tollen Wohnung an der Spree im Bez. Köpenick. Zur Arbeit fährt er mit einem kleinen alten Toyota. Demnächst zieht er ins neue Haus hier draußen.

  16. 1.

    Und etwa die Hälfte davon sind vermutlich Versicherungsbetrug, wie Untersuchungen bei derartigen Bränden in Schweden gezeigt haben.

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