Welpe, der aus dem Fußraum eines in Berlin-Reinickendorf abgestellten Autos zum Kauf angeboten wurde. (Quelle: Polizei Berlin)
Bild: Polizei Berlin

Halb verdurstet - Berliner Polizei rettet drei Hundewelpen aus Auto

Die Berliner Polizei hat drei halb verdurstete Hundewelpen aus einem Auto befreit. Sie sollten aus dem abgestellten Wagen zum Verkauf angeboten werden.

Am Dienstagabend hatte ein Fußgänger die kleinen Hunde im Fußraum des Autos in Reinickendorf bemerkt, wie die Polizei am Mittwoch twitterte. Der Mann rief die Polizei, die sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzte. Die Welpen seien schon ziemlich "fertig und kraftlos" gewesen, schrieb die Polizei. Gegen den Verkäufer werde jetzt ermittelt.

Die Polizei betonte, bei Verkäufen von Tieren aus dem Kofferraum oder auf Lieferung sollte man immer misstrauisch sein. Illegaler Handel mit Hundewelpen ist verbreitet. Laut den Behörden sind die Welpen "häufig zu jung, geschwächt und nicht geimpft, meist auch unzureichend sozialisiert". Bei Aufzucht, Handel und Transport werde häufig gegen die Tierschutzbestimmungen verstoßen. Verdächtige Angebote sollten der Polizei gemeldet werden.

Sendung: Abendschau, 20.05.2020, 19.30 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    da bin ich auch ganz dafür. Plus noch 3 Monate im Tierheim arbeiten.

  2. 2.

    Man kann nicht oft erklären,weshalb man keine Tiere aus dem Kofferraum oder vom Polenmarkt kaufen soll. Wer das aus Mitleid dann doch macht,fördert weiterhin das Leid der Hunde,die als Gebärmaschinen bei Massenvermehrern leiden müssen. Züchter kann man diese skrupelosen Tierhändler nicht nennen.
    Hoffentlich finden die 3 Welpen,nachdem sie im Tierheim aufgepäppelt wurden,ein schönes Zuhause ,werden und bleiben gesund. Es ist unglaublich ,was Menschen Tieren antun .

  3. 1.

    Hoffentlich gibt es dafür in Zukunft eine gehörige Strafe, für Verkäufer aber auch für Käufer.
    Mindestens 1000 Euro pro Tier.

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