Ein sich verdunkelnder Himmel vor einem Roggenfeld in Brandenburg (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Audio: Inforadio | 27.06.2020 | Interview mit Oliver Klein, Meteogroup | Bild: dpa/Soeren Stache

Wetter in Berlin und Brandenburg - Das Wochenende bringt Hitze, Blitze, Starkregen

Am ersten Ferienwochenende wird es heiß in Berlin und Brandenburg: Laut den Wettervorhersagen der Meteogroup erreichen die Temperaturen am Samstag 29 bis 32 Grad. Im Nordbrandenburg warnt der Deutsche Wetterdienst deshalb vor Hitze und empfiehlt in der gesamten Region, sich vor erhöhter UV-Intensität zu schützen.

Nachdem das Wochenende fast überall in Berlin und Brandenburg heiter und sonnig begonnen hat, sollen sich am späten Nachmittag und Abend von der Elbe aus in Richtung Nordosten Gewitter und Starkregen ausbreiten. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert, dass es dann in kurzer Zeit bis zu 25 Liter Wasser pro Quadratmeter regnen könnte - lokal eng begrenzt sogar bis zu 40 Liter. In Gewitternähe können stürmische Böen und auch Sturmböen auftreten. Eine Unwetterwarnung wurde bislang aber nicht ausgesprochen.

Am Sonntag schwülwarm, Gewitter möglich

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fallen die Temperaturen der Meteogroup zufolge auf bis zu 16 Grad. Nach Mitternacht soll es weitgehend trocken bleiben. Auch der Sonntag beginnt überwiegend heiter. Im Tagesverlauf sei aber gebietsweise mit Regen und Schauern zu rechnen. Vor allem zwischen dem Fläming und der Niederlausitz seien auch Gewitter möglich mit Böen aus Südwest bis West. Es wird schwülwarm mit bis zu 30 Grad.

Zur neuen Woche kündigt sich ein Wetterumschwung an: Mit maximal 23 Grad kühle es sich am Montag deutlich ab. Es bleibt wechselnd bewölkt, stellenweise ist auch mit Regen zu rechnen.

Spree mit Niedrigwasser, Oder-Pegel steigt

Die Wasserlage der Flüsse in der Region bleibt trotz der vereinzelten Niederschläge angespannt - vor allem in Südbrandenburg. Der Pegelstand der Spree liegt nach Angaben des Landesamts für Umwelt auf konstant niedrigem Niveau. Seit etwa zwei Wochen bewege sich der Wasserstand am Unterpegel Leibsch kaum über 3,30 Meter.

Wegen der extremen Trockenheit und unzureichend gefüllter Speicher erfolge die Wasserbewirtschaftung im Spreegebiet das dritte Jahr in Folge unter Extrembedingungen. In den Landkreisen Barnim, Dahme-Spree, Spree-Neiße, Elbe-Elster und in der kreisfreien Stadt Cottbus wurde nach Angaben des Umweltministeriums die Entnahme aus den Oberflächengewässern bereits beschränkt.

Der Wasserstand der Oder in Brandenburg ist dagegen gestiegen - innerhalb von zwei Wochen um über zwei Meter, berichtet das Landesamt für Umwelt. So betrug der Wasserstand der Oder in Frankfurt am Samstagvormittag 3,16 Meter. Vor etwa zwei Wochen hatte er noch bei etwa 1,84 Meter gelegen. In den vergangenen Tagen hatte es vor allem in Südpolen stark geregnet.

Sendung: rbb Wetter, 27.06.2020, 18:28 Uhr

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4 Kommentare

  1. 4.

    Bisher trafen die Auswertungen zu. Jedenfalls zu 95% bei mir hier i.Charlottenburg. Bei solch Sommerregen und Gewitter, wie wir zur Zeit erleben, können auch die besten Wetterfrösche nicht immer genau mitteilen

  2. 1.

    Und? Wo waren nun die Gewitter? Der Regen? Wetterdienste kannste alle in die Tonne treten !

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