Ein Hinweisschild zum Abstandhalten hängt am Eingang des Sommerbads Humboldthain an einem Zaun. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video: Abendschau | 28.06.2020 | Tobias Schmutzler | Bild: dpa/Christoph Soeder

Erstes Ferienwochenende im Corona-Sommer - Berlins Freibäder sind ausgebucht, die Biergärten voll

Bei Sommerhitze spontan Schwimmen gehen oder ein Bier trinken - das ist am ersten Ferien-Wochenende in Berlin nicht ganz einfach. Während tagsüber die Freibäder ausgebucht waren, kamen abends die Biergärten an ihre Grenzen.

Eine Abkühlung im Freibad oder ein Platz im Biergarten: Für manche Berliner ist das am Wochenende bei Temperaturen um die 30 Grad ein unerfüllter Wunsch geblieben. Grund waren die Corona-Auflagen und die hohe Zahl der Besucher. Am Strandbad Müggelsee war der Andrang so groß, dass am Samstagnachmittag niemand mehr Einlass bekam, wie die Polizei auf Twitter mitteilte.

Das Bad drohte demnach "vor Besuchenden wortwörtlich überzulaufen". Vor dem Freibad Plötzensee bildete sich eine hunderte Meter lange Schlange, schrieb die Berliner CDU-Politikerin Hildegard Bentele auf Twitter: "vier Tage vorher Online-Buchung für Freibad Humboldthain". Sie sei "mit zwei frustrierten kleinen Kindern" wieder nach Hause gefahren.

Schließzeiten zum Desinfizieren

Auch das Strandbad Wannsee war für Samstag und Sonntag bereits vorab ausgebucht, teilte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe mit. Wegen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind die Freibäder tagsüber nicht durchgehend geöffnet.

Wer eine Abkühlung sucht, muss sich vorab für bestimmte Zeitfenster anmelden. Dazwischen werden die Bäder geschlossen und die Anlagen zum Teil desinfiziert. Viele Duschen und Umkleiden sowie Spielplätze, Rutschen und Sprungtürme sind nicht geöffnet. Wegen der begrenzten Besucherkontingente waren zuletzt viele mögliche Badetermine online schnell ausgebucht - obwohl die Kapazitäten in Berlin vor Kurzem erhöht wurden.

Beim Kartenkauf im Internet muss man Name, Adresse und Telefonnummer hinterlegen, um den Behörden so zu ermöglichen, im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus unter den Besuchern, die möglichen Kontakte zu dem Zeitpunkt im Freibad überprüfen zu können.

Auch das Strandbad Wannsee war am Samstag und Sonntag bereits ausgebucht, teilte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe mit. Wegen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind die Freibäder tagsüber nicht durchgehend geöffnet.

 

Wer eine Abkühlung sucht, muss sich vorab für bestimmte Zeitfenster anmelden. Dazwischen werden die Bäder geschlossen und die Anlagen zum Teil desinfiziert. Viele Duschen und Umkleiden sowie Spielplätze, Rutschen und Sprungtürme sind nicht geöffnet. Wegen der begrenzten Besucherkontingente waren zuletzt viele mögliche Badetermine schnell ausgebucht.

 

Auch in den Biergärten der Hauptstadt wurde es eng, zumindest in den Abendstunden. "Tagsüber bekommt man bei uns draußen meistens einen Platz. Aber ab ungefähr 19.30 Uhr kann schon alles besetzt sein", sagte ein Sprecher des bei Touristen beliebten Prater-Biergartens in Prenzlauer Berg am Sonntag. Eine Reservierung werde nur für Gäste im Haus verlangt. Der Biergarten draußen stehe allen Besuchern offen.

 

"Bei uns im Biergarten hat am Samstagabend jeder noch ein Plätzchen bekommen", hieß es beim Zollpackhof am Bundeskanzleramt. Allerdings hätten sich einige Besucher zu anderen Gruppen an den Tisch setzen müssen, wegen des Andrangs. "Das lief aber ganz unkompliziert ab". Eine Mund-Nase-Bedeckung sei nötig, wenn man vom Tisch aufsteht und Getränke bestellen geht. Für den Sonntagabend erwarteten die Biergärten wegen möglicher Regenschauer weniger Gäste.

 

Maskenpflicht beim Getränke bestellen

Auch in den Biergärten der Hauptstadt wurde es am Wochenende eng, zumindest in den Abendstunden. "Tagsüber bekommt man bei uns draußen meistens einen Platz. Aber ab ungefähr 19.30 Uhr kann schon alles besetzt sein", sagte ein Sprecher des bei Touristen beliebten Prater-Biergartens in Prenzlauer Berg am Sonntag. Eine Reservierung werde nur für Gäste im Haus verlangt. Der Biergarten draußen stehe allen Besuchern offen.

Eine Mund-Nase-Bedeckung sei nötig, wenn man vom Tisch aufsteht und Getränke bestellen geht. Für den Sonntagabend erwarteten die Biergärten wegen möglicher Regenschauer weniger Gäste.

Auch in den Biergärten der Hauptstadt wurde es eng, zumindest in den Abendstunden. "Tagsüber bekommt man bei uns draußen meistens einen Platz. Aber ab ungefähr 19.30 Uhr kann schon alles besetzt sein", sagte ein Sprecher des bei Touristen beliebten Prater-Biergartens in Prenzlauer Berg am Sonntag. Eine Reservierung werde nur für Gäste im Haus verlangt. Der Biergarten draußen stehe allen Besuchern offen.

 

"Bei uns im Biergarten hat am Samstagabend jeder noch ein Plätzchen bekommen", hieß es beim Zollpackhof am Bundeskanzleramt. Allerdings hätten sich einige Besucher zu anderen Gruppen an den Tisch setzen müssen, wegen des Andrangs. "Das lief aber ganz unkompliziert ab". Eine Mund-Nase-Bedeckung sei nötig, wenn man vom Tisch aufsteht und Getränke bestellen geht. Für den Sonntagabend erwarteten die Biergärten wegen möglicher Regenschauer weniger Gäste.

 

Auch in den Biergärten der Hauptstadt wurde es eng, zumindest in den Abendstunden. "Tagsüber bekommt man bei uns draußen meistens einen Platz. Aber ab ungefähr 19.30 Uhr kann schon alles besetzt sein", sagte ein Sprecher des bei Touristen beliebten Prater-Biergartens in Prenzlauer Berg am Sonntag. Eine Reservierung werde nur für Gäste im Haus verlangt. Der Biergarten draußen stehe allen Besuchern offen.

 

"Bei uns im Biergarten hat am Samstagabend jeder noch ein Plätzchen bekommen", hieß es beim Zollpackhof am Bundeskanzleramt. Allerdings hätten sich einige Besucher zu anderen Gruppen an den Tisch setzen müssen, wegen des Andrangs. "Das lief aber ganz unkompliziert ab". Eine Mund-Nase-Bedeckung sei nötig, wenn man vom Tisch aufsteht und Getränke bestellen geht. Für den Sonntagabend erwarteten die Biergärten wegen möglicher Regenschauer weniger Gäste.

 

Sendung: Inforadio, 28.06.2020, 14:20 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Bine] vom 29.06.2020 um 15:04
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7 Kommentare

  1. 7.

    Bin zwar kein Freibadnutzer, kann mir aber sehr gut vorstellen, wie sich Ihre Eltern wohlgefühlt hatten.

  2. 6.

    Man kann auch mit Kreditkarte und Giro Pay zahlen.
    Es ist in jedem Sommer bei 30 so, dass es zu Einlassstopps kommt.
    Das hätte also auch .B. 2019 können und wird sicher auch wieder 2021 passieren

  3. 5.

    Yuppie. Klingt schon wieder nach Sozialneid. Oder wie kommt man auf so etwas.
    Woran erkennt man überhaupt einen Yuppie, der nur eine Badehose trägt? Also so ohne Riesenemblem des Designers hätte ich da Probleme. :-)

  4. 3.

    "Sie sei "mit zwei frustrierten kleinen Kindern" wieder nach Hause gefahren." Ganz ehrlich: Sie soll sich nicht so haben und wie jeder normale Mensch die Möglichkeit zur Online Buchung von Tickets nutzen - meine Eltern (beide über 70) haben das prima alleine hinbekommen und haben sich im Freibad darüber gefreut, dass es nicht wie sonst im Sommer komplett überlaufen und viel ruhiger war. Und wenn das meine Eltern hinbekommen, wird sie das doch wohl auch schaffen, oder?

  5. 2.

    Ich bin echt froh das meine Kinder erwachsen sind. Ich möchte nicht die Tränen der Kleinen trocknen müssen wenn der Badetag ausfallen muss,wegen Überbuchung oder mangels Möglichkeit der online Buchung!!! Da werden die Leute sicher auf die unbewachten Gewässer im Umland ausweichen....da wird's dann unkontrolliert voll.

  6. 1.

    Was genau wird da desinifziert?? "Dazwischen werden die Bäder geschlossen und die Anlagen zum Teil desinfiziert. Viele Duschen und Umkleiden sowie Spielplätze, Rutschen und Sprungtürme sind nicht geöffnet. " Alles, was müsste, ist geschlossen.

    Abgesehen davon ist es ein Unding, dass man nur online buchen und bezahlen kann. Mit Paypal. Sollen da nur yuppies rein oder was?

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