Die Polizei kontrolliert die Einhaltung der Verhaltensregeln zur Eindämmung des Coronavirus im Berliner Gleisdreieckpark. (Quelle: imago images/Klaus Martin Höfer)
Bild: imago images/Klaus Martin Höfer

Polizisten mit Flaschen beworfen - Bis zu 500 Menschen feiern im Park am Gleisdreieck

Hunderte Jugendliche und Erwachsene haben am Freitagabend im Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg gefeiert. Als es zu laut wurde, habe die Polizei eingegriffen und Platzverweise erteilt, berichtete die Polizei am Samstag. Bis zu 400 Menschen waren demnach nach einem Aufruf in den sozialen Medien in den Park gekommen.

Ein Unbekannter habe aus der Gruppe heraus einen Stein auf die Einsatzkräfte geworfen, andere seien mit Flaschen beworfen worden. Mehrere Tatverdächtige seien festgenommen worden. Nach Mitternacht traf die Polizei dann im sogenannten Westpark bis zu 500 teils Betrunkene an. Die Einsatzkräfte seien erneut mit Flaschen beworfen worden, hieß es.

Rund 130 Polizistinnen und Polizisten seien im Einsatz gewesen, teilte die Pressestelle mit. Insgesamt seien 15 Menschen festgenommen und 22 weitere Tatverdächtige überprüft worden. Die Polizei habe zudem 34 Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung. Bei dem Einsatz seien sechs Polizisten leicht verletzt worden, eine Einsatzkraft habe den Dienst beenden müssen, hieß es.

Sendung: Inforadio, 13.06.2020, 19:00 Uhr

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9 Kommentare

  1. 8.

    Das ist ja nicht der einzige Party-Park! Auch im Görlitzer Park gibt es bei schönem Wetter kein Halten mehr. Abstandsregeln wegen Corona oder Lärmschutz für die AnwohnerInnen kommen in der Party-Welt nicht vor!

  2. 7.

    Ich frage mich immer wieder, warum Steine auf Polizisten geschmissen werden? Man schmeißt generell nicht auf andere Menschen!

  3. 6.

    Dann sollte man Silvester auch endlich abschaffen. Oder Fußballspiele. Oder das Oktoberfest und anderen nutzlose Feierlichkeiten.

  4. 5.

    Guten Tag,
    zunächst wurde gefeiert und erst später eskalierte die Situation. So steht es im Artikel und demnach ist auch die Überschrift korrekt.
    Beste Grüße
    Ihr rbb|24-Team

  5. 4.

    Wenn ihr sie von Platz A vertreibt, feiern und saufen sie auf Platz B weiter. Corona macht weder schlau noch kuriert es den Suff.

  6. 3.

    "Feiern"? "Vandalisieren", meinte der RBB wohl. Feiern hat mit Sachbeschädigungen, absichtlichen Verschmutzungen, Gefährdungen und mutwilliger Kostenverusachung nichts zu tun.

  7. 2.

    Ja, das finde ich auch ätzend. Nicht Verantwortung übernehmen zu können, weder für sich noch die anderen und diese Gewalt. Die Polizisten haben an dieser Stelle mein Mitgefühl ... harter Job, den ich nicht machen könnte.

  8. 1.

    Ätzend. Was für Idioten!

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