Polizei Berlin Blaulicht
Polizei Berlin Blaulicht (Quelle: imago images/Ralph Peters) | Bild: imago images/Ralph Peters

Opfer lebensgefährlich verletzt - Zwei Festnahmen in Berlin nach versuchten Tötungen

Im Zusammenhang mit zwei unterschiedlichen Gewalttaten wurden am Sonntag in Berlin ein 34-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau festgenommen. Beide werden verdächtigt, ihren Partner beziehungsweise ihre Partnerin am Wochenende lebensgefährlich verletzt zu haben.

Attacke mit Schraubendreher in Haselhorst

Der 34-Jährige soll seine Lebensgefährin am Samstagabend in der Wohnung einer Bekannten im Burscheider Weg mit einem Schraubendreher angegriffen haben. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Frau erlitt demnach eine lebensgefährliche Stichverletzung. Der Mann flüchtete zunächst. Ein Notarzt kümmerte sich um die 31-Jährige - sie kam in ein Krankenhaus auf die Intensivstation.

Am Sonntagvormittag soll der Mann dann vor der Tür der Bekannten randaliert haben. Die alarmierten Beamten nahmen ihn fest. Sie vermuten, dass er unter Drogen und Alkoholeinfluss stand. Der mutmaßliche Täter soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Lebensgefährliche Stiche in Köpenick

Ebenfalls am Sonntag festgenommen wurde eine 45-Jährige, die in der Nacht versucht haben soll, ihren Partner in Berlin-Köpenick zu töten. Der 47-Jährige wurde in seiner Wohnung durch Stiche lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Rettungskräfte brachten das Opfer in eine Klinik, wo der Mann sofort operiert wurde. Sein Zustand war am Sonntagabend stabil. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Wo bleibt der Waffenschein für Küchenmesser und Schraubendreher?
    Sonst sind doch die Stimmen bei Delikten mit Waffen sofort laut und fordernd. Stichwaffen sind mit Abstand das Mittel der Wahl weil allgemein verfügbar.

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