Berlin: Polizisten stehen am frühen Morgen hinter einer Absperrung. (Quelle: dpa/Zinken)
Bild: dpa/Zinken

Berlin-Hellersdorf - Opfer mit verbundenen Augen fotografiert - Polizei sucht Verdächtigen

Die Berliner Polizei sucht mit Phantombildern nach einem Verdächtigen, der junge Männer in die Keller ihrer Wohnhäuser in Hellersdorf gedrängt haben und sie dort mit verbundenen Augen fotografiert haben soll.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll der Verdächtige bereits 2015 unterwegs gewesen sein. Auch 2017 und zuletzt Ende Februar soll er seinen männlichen Opfern im Alter zwischen 22 und 28 Jahren bis zu deren Wohnungen gefolgt sein. Im Keller habe er sie dann gezwungen, mit verbundenen Augen auf die Knie zu gehen. In dieser Position soll er sie dann fotografiert haben.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln nun unter anderem wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Nötigung. Der Mann soll seinem Opfer im April 2015 in der Teupitzer Straße aufgelauert haben. Ende Dezember 2017 wurde ein ähnlicher Fall in der Nossener Straße gemeldet. Am 29. Februar 2020 soll sich die Tat inder Louis-Lewin-Straße wiederholt haben.

Der mutmaßliche Täter soll zwischen 20 und 40 Jahre alt und 1,80 bis 1,85 Meter groß sein und Hochdeutsch sprechen. 2017 habe er schwarze Handschuhe mit einem Knochenmotiv getragen, 2020 eine auffällige Camouflage-Jacke [berlin.de].

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2 Kommentare

  1. 2.

    Der soll mal an den Falschen geraten..

  2. 1.

    Krass, was manche Menschen für Hobbys haben..

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