Symbolbild: Polizeibeamte führen mit Handschellen einen festgenommenen Mann ab. (Quelle: dpa/P. Zinken)
Bild: dpa/P.Zinken

Polizeieinsatz in mehreren Bundesländern - Festnahme in Finowfurt wegen Kinderpornografie-Verdachts

Die Brandenburger Polizei hat am Freitag ein Wohnhaus und einen Kleingarten in Finowfurt (Barnim) durchsucht. Bei dem Einsatz sei es um Kinderpornografie gegangen, teilte eine Sprecherin der Polizei in Frankfurt (Oder) mit.

Die Aktion sei von Beamten aus Nordrhein-Westfalen geplant und durchgeführt worden. Die Kollegen aus Brandenburg hätten lediglich Unterstützung geleistet. Zeitgleich gab es Einsätze in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachen, berichtet die "Märkische Oderzeitung" (MOZ).

Ein Mann wurde nach Angaben der Polizeisprecherin festgenommen. Er wurde ebenso wie weitere Festgenommene nach Münster überführt, schreibt die "MOZ". Am Samstag wollen die Ermittler weitere Details bekanntgeben. Es besteht demnach in einigen Fällen der Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauch. Ob es sich um Einzelfälle oder einen Ring handelt, ist noch nicht bekannt.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 05.06.2020, 19:30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

6 Kommentare

  1. 6.

    Interessant ist Kinderpornografie ja wohl eher für die Straftäter. Lesen Sie Ihre Kommentare erst mal durch und lassen sie auf sich wirken, bevor Sie sie abschicken.

  2. 5.

    Wird wohl der Tatsache geschuldet sein, dass die Vorschläge zum Umgang mit diesem Klientel unweigerlich die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen würden. Der Abscheu gegenüber diesen Leuten ist schwer in Worte zu fassen.

  3. 4.

    @henny behm, es gibt eben Themen bei denen es keinerlei Diskussionsbedarf gibt, bei denen sich ein Verfechter in die Schusslinie bringen würde. Und möglicherweise ist das Tram vom RBB häufig genug damit beschäftigt unsachliche Kommentare abzuweisen (Nein, das ist keine Zensur)
    Unsere Gesetze schützen vor allem die Würde jedes Menschen unabhängig seiner mutmaßlichen Vergehen. In einer Welt, in der selbst Rettungskräfte bespuckt werden ist die Annahme wohl nicht falsch, dass es Menschen gibt, die sich berufen fühlen auf bloßen Verdacht hin andere Menschen auch ohne ordentliches Gerichtsverfahren auf den Scheiterhaufen stellen zu müssen. Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist und bei Schuldigkeit jede Möglichkeit der Besserung und Resozialisierung, ggf. psychologische Betreuung und Therapie.
    ABER: (Kindes-)Missbrauch geht mal so gar nicht. Möge er bekommen, was er (im Rahmen der Gesetze) verdient.

  4. 3.

    Das wundert mich schon lange nicht mehr, macht mich aber extrem wütend !
    Es ist immernoch ein Tabu-Thema mit dem sich kaum jemand auseinandersetzen möchte. Leider auch die Medien kaum, es sei denn, es kann über einen neuen Fall berichtet werden. Kaum jemand kennt die Folgeschäden der Betroffenen und leider werden sie noch viel zu oft fehldiagnostiziert und dadurch falsch behandelt!
    Aber wen interessieren schon die Opfer?
    Echt traurig!

  5. 2.

    Was für Kommentare erwarten Sie unter einer Polizeimeldung? Es ist eine ernste, mutmaßliche Straftat, über deren Verurteilung ein ordentliches Gericht zu entscheiden hat, das innerhalb von Rechtsstaatlichkeit auch Täter*innen Rechte nicht abspricht. Einen (verbalen) Lynchmob braucht es nicht. Ihre Loslösung von Rechtsstaatlichkeit, die Sie mit vermeintlichem Täter*innenschutz begründen, gehört jedenfalls nicht in eine Demokratie.

    Ihre Wertungen zu Sexarbeit sowie Pornografie sind Ihre ganz persönlichen. Sie haben deswegen keinen Generalanspruch auf Deutungshoheit. Weder das Eine noch das Andere sind pauschal gewaltvoll. Das ist eine äußerst undifferenzierte, kriminalisierende und abwertende Sichtweise. Sexarbeit etwa, frei nach evangelikalen Dogmen, zu verbieten, bedeutet, die rechtliche Gefährdung, die es in Teilen der Branche gibt, auszuweiten. Von sexpositivem Feminismus haben Sie garantiert auch noch nie gehört. Es gibt eigene Meinungen, aber keine eigenen Fakten.

  6. 1.

    Komisch, es gibt hier Themen (Radfahrer, Rassismus in den USA), da nehmen die Kommentare kein Ende. Kinderpornographie ist wohl nicht so interessant? Oder kommt das zu häufig vor? Prostitution (aller Geschlechter) und Pornographie sind grundsätzlich mit Gewalt, Herabwürdigung und Mißhandlung verbunden. Aber unsere Gesetze schützen teilweise die Täter und Täterinnen.

Das könnte Sie auch interessieren