Vanessa H. in der Abendschau, 12.06.2020 (Quelle: rbb)
Video: Abendschau | 12.06.2020 | Bild: rbb

Berlin-Charlottenburg - Rassismus-Vorwurf gegen Drogeriemarkt und Berliner Polizei

Eine angeblich gefälschte EC-Karte führt an der Kasse einer Rossmann-Filiale in Berlin-Charlottenburg zu einer Diskussion: Eine Mitarbeiterin soll eine schwarze Kundin rassistisch beleidigt haben, dazugerufene Polizisten der Kundin nicht geglaubt haben.

Bei ihrem Einkauf in einem Berliner Drogeriemarkt soll am Dienstag eine schwarze Frau von einer Mitarbeiterin rassistisch beleidigt worden sein. Wie Vanessa H. am Freitag dem rbb sagte, wurde sie beim Bezahlen mit der EC-Karte des Betrugs beschuldigt. Die Kassiererin habe den deutschen Nachnamen auf der Bankkarte der Kundin für unvereinbar mit deren Hautfarbe gehalten, so der Vorwurf. 

Polizei soll mit Gefängnis gedroht haben

Als die Kundin H. daraufhin Anzeige erstatten wollte, hätten die hinzugerufenen Polizisten ihren Worten angeblich keinen Glauben geschenkt, ihr die Schuld zugewiesen und ihr gedroht. "Die Polizei hat sich inakzeptabel verhalten. Einer wollte mir seinen Dienstausweis nicht zeigen, ich musste mir anhören, ob ich deutsch sprechen kann", sagte Vanessa H. der rbb-Abendschau. Zudem habe einer der Beamten gedroht, dass sie ins Gefängnis kommen könne, wenn sie falsch aussage.

Auch der Linken-Politiker Hakan Tas bestätigt den Vorfall. Er kam am Dienstag zufällig an der Rossmann-Filiale am Tauentzien vorbei und postete später ein Video mit Schilderungen der Betroffenen. Dort habe die Kundin unter Tränen mehreren Menschen und auch ihm von dem angeblichen Vorfall berichtet.

Polizei verspricht Aufklärung "mit sämtlichen Konsequenzen"

Hakan Tas, selbst Sprecher der Linken für Partizipation und Integration, hat nun Aufklärung zum Vorgehen von Polizisten gefordert. Die Polizeiführung und Innensenator Andreas Geisel (SPD) müssten "gerade in solchen kritischen Zeiten" ihrer Verantwortung gerecht werden, sagte Tas am Freitag. 

Für die Berliner Polizei könnte darauf schnell ein handfester Rassismus-Skandal werden. "Die Vorwürfe der Frau wiegen schwer und daher haben wir auch ein starkes Interesse, diesen Sachverhalt rückhaltslos aufzuklären mit sämtlichen Konsequenzen", sagte Polizeisprecher Michael Gassen. 

Rossmann will Beschäftigte für Problem des Alltagsrassismus sensibilisieren

Die Drogeriemarktkette Rossmann teilte mit, sie bedauere sehr, was der Kundin widerfahren sei und sicherte ebenfalls Aufklärung zu. Das Unternehmen suche den Dialog mit allen Beteiligten, vor allem der Kundin, die man inzwischen über soziale Medien kontaktiert habe. 

Der Firma sei es wichtig, "nicht übereinander, sondern miteinander zu sprechen - um ein besseres Verständnis füreinander zu bekommen und voneinander zu lernen", hieß es weiter von Rossmann. Man wolle die eigenen Mitarbeiter für das Thema Alltagsrassismus noch einmal stärker sensibilisieren, "denn dieser hat bei uns keinen Platz", betonte eine Sprecherin. 

Gegen die Rossmann-Mitarbeiterin hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung mit rassistischer Motivation ein, wie die Behörde auf Twitter schrieb.

Sendung: Abendschau, 12.06.2020, 19:30 Uhr

Kommentarfunktion am 13.06.2020, 14:00 Uhr geschlossen

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42 Kommentare

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  1. 42.

    Guten Tag,
    nur zum Verständnis für Sie: Der Rassismus-Vorwurf rührt nicht daher, dass die Kassiererin den Name der Kreditkarte, mit der die Kundin bezahlen möchte, überprüfen wollte, sondern daher, dass die Kassiererin offenbar nicht glauben wollte, dass eine Frau mit schwarzer Hautfarbe einen deutschen Namen haben kann.

  2. 41.

    Rassimus ? nur weil die Rossmann Angestellte sich vergewissern muss, das der Name der Kreditkarte mit der die Bezahlen möchte übereinstimmt? Der Kassiererin deswegen rassimsus zu unterstellen, weil sie ihre Arbeit gründlich macht, finde Grenz selber an Rassimus gegenüber der Kasssiererin. Die Dame sollte ersteinmal hinterfragen, warum die Kassiererin ihren Ausweis verlangt und die Erklärung annimt.
    Nur weil die Dame das Verhalten der Kassererin nicht nachvollziehen kann, ist es gefährlich, der Kassirerin rassimsus zu unterstellen.
    Der Politiker sollte sich erst einmal ein gesamt Bild, der Situation machen, bevor er auf die Schiene des Rassismus stellt.
    Es ist schnell und einfach, den Begriff Rassismus hervor zuheben. die Frage stellt sich, ob die Dame selber nicht ein Problem mit andes denken Mitmenschen hat?

  3. 40.
    Antwort auf [Peter] vom 13.06.2020 um 08:26

    Sie werden sicherlich nicht rund um die Uhr den Rossmann-Laden beobachten und können daher die Lage gar nicht seriös beurteilen. Sie waren nicht dabei - im Gegensatz zu den Zeugen. Es macht keinen Sinn, die Vorfälle kleinzureden oder zu verharmlosen. Das hilft im Zweifel nur den Tätern und wirkt für das Opfer nochmals wie ein Fußtritt. Wollen Sie das gerne? Man sollte doch hier mal den Sicherheitskräften die Ermittlungen überlassen. Auch gegen den eigenen Polizeimitarbeiter, der sich womöglich nicht korrekt verhalten hat. Da stehen mehrere Straftaten im Raum. Und zu Ihrer These Links/Rechts": Auch Rechtsextreme haben bekanntlich eine Abneigung gegen alle, die anders ticken als sie selber. Das haben alle Extremisten gemeinsam. Sie picken sich hier aber gezielt nur "Linke" heraus. Haben Sie etwas gegen diese, aber gegen die anderen nicht? Diskriminierung und Rassismus von Rechts ist okay?

  4. 39.
    Antwort auf [Peter] vom 13.06.2020 um 08:26

    Sie meinen vermutlich meinen Kommentar,auch wenn Sie nicht direkt darauf antworten.
    Was für einen Vorteil soll ich denn mitnehmen?
    Ich habe sowas bei uns hier noch nicht erlebt- Punkt.
    Die Reaktion von Rossmann, sein Personal nachzuschulen,ist o.k. Da arbeitet nämlich auch nur das Spuegelbild der Bevölkerung und manche brauchen eben keine fachliche Nachschulung sondern beim Umgang mit Kunden - generell. Rassismus beschränkt sich nicht nur auf Schwarze und Diskriminierung kann jeden treffen.

  5. 38.

    Auch ich denke, dass hier ein sehr genauer Blick nötig ist: Zu klären ist z.B., ob und ggf warum die Laden-Mitarbeiter tatsächlich nicht einmal den Ausweis von Frau H. als Beweis der Echtheit der EC-Karte akzeptiert haben, wie es im BZ-Artikel heisst. Ich halte diskriminierendes bzw diskreditierendes und eskalierendes Verhalten der Ladenmitarbeiter und der Polizei ebenso für möglich wie einen überzogenen oder gar falschen Rassismus-Vorwurf. Als älterer weißer Mann habe ich BEIDES schon am eigenen Leib erlebt (Diskriminierung ist auch durch Weiße an Weißen möglich. Und auch durch Schwarze ggüber Weißen). Gerade deshalb begrüße ich das Anti-Diskriminierungs-Gesetz, weil es die genauere - und damit hoffentlich jeweils zu klareren Ergebnissen führende - Untersuchung strittiger Vorfälle zumindest im offiziellen Bereich verbessert.

  6. 37.
    Antwort auf [A. Hamann] vom 13.06.2020 um 08:23

    Nein,leider nicht und so war mein letzter Satz auch nicht gemeint.

  7. 36.

    Polizisten sind Teil unserer Gesellschaft und somit auch ihr Spiegelbild. Das gilt dann auch für alle Bewerber zum Polizeidienst. Nicht jeder ist charakterlich und mental für diesen Beruf geeignet und Bildung und sein Weltbild sind auch von Bedeutung. Wenn das nicht berücksichtigt wird und auch später im Dienst nicht beobachtet wird,haben wir eben auch Mitglieder aus der Bevölkerung bei der Polizei,die dort eigentlich nichts zu suchen haben und auch dem Gesamteindruck der Polizei schadden. Das Problem ist also auch hausgemacht,wie wir am Beispiel dieses einen Polizisten sehen. Nun warten wir die Aufklärung ab.

  8. 35.

    Gefährlich ist nicht nur das,was manche Leute sagen.Viel
    schlimmer ist,was sie denken.Denn nur deshalb sagen sie es z.B. auch in Streßsituationen bei bei Rossmann an der Kasse. Wenn ich an der Kasse um meinen Perso gebeten werde,weil ich z.B. an dem Tag so eine Klaue habe,dass die Unterschrift nicht so ganz mit der auf der Karte übereinstimmt, ist das o.k. und dient auch der Sicherheit meines Zahlungsmittels. Im vorliegenden Fall wurde aber offensichtlich gleich unterstellt,dass eine schwarze Frau doch wohl keine Bankkarte mit deutschem Namen haben kann. Das hat m.E. was mit der Denke und Einstellung der Kassiererin zu tun und nicht mit ihrem Job,egal ob bei Rossmann oder sonstwo. Auf so eine Idee muss man doch erst mal kommen. Bildung und auch politische Bildung fängt zuhause an und dann muss auch unsere Gesellschaft sich darum kümmern, in welche Richtung das geht,gehen kann.

  9. 34.

    Irgendwie komisch, dass manchen Leuten das nicht passt. Auch er muss mal einkaufen gehen. Was ist denn da komisch dran? Machen Sie das nicht? Wenn Sie jemand in der Stadt trifft, dann steckt da gleich eine böse Verschwörung dahinter? Wenn Sie Zeuge einer Straftat sind, dann dürfen Sie dazu nichts sagen, weil Sie von der "falschen" Partei sind? Also nee! Aber keine Sorge, die Ermittlungen in diesem Fall können durch Verschwörungstheorien und Aluhut-Träger sicherlich nicht unterbrochen werden. Wir haben einen Rechtsstaat und keinen Rechts-Staat.

  10. 33.

    Was hat der vom anderen Kommentator geäußerte Verdacht damit zu tun, welche Medien darüber berichten? Aber gut zu wissen, dass Sie B.Z. Leser sind. Bleiben Sie bei der Boulevardpresse.... Trotzdem schön, dass Sie zum rbb verlaufen haben. Zum Verdacht des Kommentarors... Die Meinung kann man haben, wenn zufällig ein Vertreter einer Partei auftaucht, dessen Fachgebiet eben dieses Thema ist. Aber es gab schon seltsamere Zufälle. Warten wir ab, was ermittelt wird

  11. 32.

    Nun, bei allem Respekt: aber ich verstehe nicht, dass die rassistisch beleidigte Person, die, nach eigenen Aussagen, am Dienstag diese Demütigung erlitt, erst gestern, Freitag, an die Öffentlichkeit geht, und dass "zufällig" der Linken-Politiker vor Ort war.
    Mich wundert auch, dass die betroffene Mitarbeiterin noch nicht zu Wort kam. Vielleicht kommt es dann zu einer Neubewertung dieses "Falls".
    Nebenbei: Ich wurde auch schon von einer Mitarbeiterin aufgefordert, mein Ausweis zu zeigen, als ich mit einer Kreditkarte bezahlen wollte. Wo also ist das Problem?

  12. 31.

    Oh, da sprichst Du mir aber jetzt hier von der Seele. Solch unausgebildete Billig-Arbeitskräfte sind mir im Verkaufswesen schon mehrfach untergekommen. Versuche mit denen ein aufklärendes Gespräch zu führen, verliefen zumindest bei mir leider immer ergebnislos. Und der Ton macht die Musik. Nur bin ich da recht konsequent und drehe mich um und gehe ohne dort eingekauft zu haben weg.

  13. 30.

    Rassistische Äußerungen sind grundsätzlich unmöglich!
    Aber auch sonst hört man am besten weg und sagt nichts, wenn es evtl. mit einem Migranten eine Auseinandersetzung geben könnte. Wer weiß, wie sonst da einem jedes Wort verdreht oder falsch interpretiert wird.
    Ich habe jedenfalls meine Konsequenzen auch mit den Neubürgern gezogen, nichts tun, wegschauen, nicht helfen und sich nicht engagieren, ansonsten ist man inzwischen nur der Dumme.

  14. 29.

    Schon der zweite Kommentar von Ihnen, in dem Sie Polizisten als „doof“ darstellen. Und nun sind auch „schlecht bezahlte“ Mitarbeiter pauschal „doof“? Ihr Kommentar ist ein klassisches Beispiel für Schubladenken Und Diskriminierung. Mal so neben bei, an den Kassen jobben manchmal auch Schüler und Studenten. Oder auch ausländische Mitbürger, deren Ausbildung nicht in Deutschland anerkannt wurde. Und bei der Polizei sind auch Menschen mit Migrationshintergrund. Usw.. Wäre toll, wenn Sie die Schubladen mal aufräumen würden. Dann würden Sie sich auch nicht mehr „Alt-West“ nennen.

  15. 28.

    Auch der muss mal einkaufen gehen. Oder wollen Sie jetzt daraus eine wilde Verschwörungstheorie basteln, nur weil er sich als Zeuge zur Verfügung gestellt hat? Da sind immerhin offenbar Straftaten passiert: Rassistische Beleidigung, Unterstellung von Betrug, usw. Passt es ihnen nicht, dass der Mann es beobachtet hat?

  16. 27.

    Boah, diese blöde Autokorrektur!
    Ich wollte schreiben:
    Rassismus ist scheiße, das vorneweg.
    Aber der Gedanke, ob der da so zufällig daherlief, kam mit auch. War Frau Esken nicht auch in der Nähe?^^

  17. 26.

    Der darf genauso einkaufen gehen wie alle anderen auch. Wenn ich Sie zufällig in einem Laden treffe, dann steckt da ja auch keine böse Verschwörung dahinter. Und ja: Rassismus ist wirklich scheiße. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt nicht nur für Weiße, sondern für alle. Auch für schwarze Menschen. Das Tragen eines deutschen Namens ist nicht an eine bestimmte Hautfarbe geknüpft.

  18. 25.

    Selbstredend haben Sie vollkommen recht mit Ihrer Aussage. Ich hatte einen ähnlichen Fall einmal an der Kasse in einer Rewefiliale mitangesehen, während ich in der Warteschlange stand. Eine Kundin mit Kopftuch begleitet gemeinsam mit ihrer Tochter, die schon beim einpacken der Waren war, bezahlte mit Karte. Diese wurde aber nicht v.Lesegerät akzeptiert. Die Kassiererin versuchte es erneut und wieder das gleiche. Dann noch einmal. Es entstand kein Wortwechsel. Die Tochter packte alle Waren anstandslos wieder aus und Mutter u.Tochter verließen den Laden. So kann’s auch gehen, ohne gleich rassistisch angemacht zu werden.

  19. 24.

    Mal sehen , wer noch alles in der Nähe war.
    Berlin ist Krank ......

  20. 23.

    Ich frage mich, was mit dieser Kassiererin los ist. In einer Weltstadt wie Berlin ist es doch nicht ungewöhnlich, das schwarze Menschen auch deutsche Namen tragen. Zumal, wenn sie hier sowieso geboren und aufgewachsen sind. Das müsste die Kassiererin eigentlich wissen - sonst ist sie sowieso falsch an dem Platz. So weltfremd kann doch man nicht sein, wenn man mitten in der City arbeitet. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn die Kassiererin extra diesen Aufstand gemacht hat, weil sie Schwarze nicht mag und ihnen generell alles Schlechte unterstellen will. Das ist dann extem bösartig. Wer so tickt, hat im Kundenkontakt absolut nichts zu suchen. Ich hoffe, das ganze wird restlos aufgeklärt und entsprechend geahndet. Auch das Verhalten des einen Polizisten, der anscheinend auch noch in die gleiche Kerbe schlug. Ich dachte eigentlich, dass wir solche Zeiten lange hinter uns haben. Eine Schande, was da passiert ist.

  21. 22.

    Nein, aber hoffentlich das nächste mal Herr Geisel persönlich. Der hat jüngst in einem Interview deutlich gemacht, welches Klientel Probleme hat, wenn Rassismus thematisiert wird. Ich wünsche mir den Mann als Bundesinnenminister.

  22. 21.

    Können Sie Ihre dämlichen rechtslastigen Kommentare nicht einfach lassen?

  23. 20.

    Was soll diese Unterstellung? Es hätte ebenso gut auch ein sehr aufmerksamer Kunde diesen Vorfall aufnehmen und als Zeuge auftreten können. Wäre ich anwesend gewesen, hätte ich Vanessa H. als Zeuge auch beigestanden. Ich finde es richtig, dass nun eine Anzeige wegen Beleidigung gegen die besagte Mitarbeiterin läuft. Auch die beiden Polizisten müssen den Vorwurf, sich in ungebührlicher Weise verhalten zu haben, zumindest von Seiten ihres Vorgesetzten eine Rüge abholen.

  24. 19.

    Für die Verfolgung einer rassistischen Straftat ist es egal, ob Sie sowas für möglich halten oder nicht. Hier stehen gleich mehrere Delikte Raum: Beleidigung aufgrund der Hautfarbe sowie Vorwurf des vermeintlichen Betrugs gegen die Kundin. Die schwarze Frau hat niemandem etwas getan und wollte einfach nur einkaufen - so wie alle anderen auch. Stattdessen muss sie sich anhören, dass man als Schwarze keinen deutschen Namen haben kann. Das ist eindeutig Rassismus. Zudem gab es bei einem der beiden Polizisten offenbar ebenfalls merkwürdige Vorbehalte. Er fragt die Kundin (gebürtige Berlinerin), ob Sie überhaupt Deutsch verstehe. Er soll sich zunächst geweigert haben, die Anzeige aufzunehmen und wollte seinen Namen und Dienstnummer nicht nennen. Das geht gar nicht. Unsere Gesetze gelten für alle. Die Würde des Menschen ist unantastbar, steht im Grundgesetz. Niemand darf wegen seiner Hautfarbe und seines Aussehens diskriminiert werden. Hier muss ermittelt werden!

  25. 18.

    Das ist kein Rossmann Problem. Dieses Übel ist überall und jederzeit Realität.

  26. 17.

    Ein Blick auf den Personalausweis hätte klarheit gebracht. Das ist doch standard, dass die Polizei sich erstmal die Personalien aller Beteiligten anschaut

  27. 16.

    Nicht das Unternehmen fällt auf, sondern einzelne Mitarbeiter, Herr Rossmann steht ja nicht in jeder Filiale und beobachtet seine Mitarbeiter, wohl kaum möglich. Gleiches gilt für alle Behörden etc.

  28. 15.

    Es waren doch nur 2 Polizisten und eine Rossmannmitarbeiterin, die Vanessa H. nicht glaubten. Morgen ist es wieder nur ein Polizist. Meine Bekannten mit polnischen Namen , aber in D. aufgewachsen, fragte ein Polizist warum sie denn unsere Sprache so gut können. Aber es ist nur ein Polizist.

  29. 14.

    Irgendwie Komisch das der Herr Hakan Tas zufällig vor Ort war......

  30. 13.

    Was vermutet denn stattdessen ein Cottbuser "nerd"? Etwa, dass es sich um eine geplante Aktion der Linken handelte, um Rossmann in Verruf zu bringen? Lesen Sie bitte den Beitrag in der B. Z., die nun wahrlich nicht im Verdacht stehen dürfte, ein "linkes Blatt" zu sein.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/rassismus-skandal-an-berliner-rossmann-kasse

  31. 12.

    Tja, you get what you pay for. Billige Arbeitskräfte "können" schon mal eher schlichtere Ausbildungen haben. Im Umgang mit anderen Menschen weniger geschult sein. Wer vorher Ubahn-Fahrer war, ist danach nicht unbedingt als Verfassungrichter oder Showmaster einsetzbar. Will heißen: Kein Wunder, beim dem, was als Mitarbeiter in einem Drogeriefachgeschäft (!), in dem man (gut) beraten werden will, eingesetzt wird. Das ist natürlich in allen anderen Läden mit schlechten Mitarbeitern auch so.

    Und offenbar auch - wie schon bei der Einführung des LADG kommentiert - bei der Polizei indessen Standard geworden. Hauptsache keine Tattoos, und sportlich. Inner Birne muss man ja nix haben...

    Liebe Vanessa, ich wünsche Ihnen viel Erfolg für die weiteren Schritte. Ich hoffe, es wird geahndet...

  32. 10.

    Ja, man muss jetzt aufpassen, was man sagt. Nur ein falsches Wort kann für die Beteiligten Probleme bringen.

  33. 9.

    Das kann ja noch heiter werden.

  34. 8.

    Rassismus ist scheiße, das vorneweg.
    Aber den Gedanken, ob der da so zufällig daherlief, kam mir. War Frau Esken nicht auch in der Nähe?^^

  35. 7.

    Im Tagesspiegelartikel wird das Verhalten der beiden Polizisten unterschiedlich geschildert. Der Jüngere habe sich auch um den Sohn von Frau H. gekümmert ,der Ältere habe sich rassistisch verhalten.etc. Die Untersuchung wird hoffentlich Licht ins Geschehen bringen. Jedenfalls kann man weder die Polizisten noch die Rossmann-Mitarbeiterinnen alle über einen Kamm scheren. Man muss die sich auf die konzentrieren,die sich falsch verhalten , auf die faulen Eier im Korb der Gesellschaft.

  36. 6.

    Also ich bin Stammkundin bei Rossmann am Brunsbütteler Damm in Staaken und kenne daher die Mitarbeiterinnen recht gut. In unserer Nachbarschaft leben auch zunehmend nicht nur weiße Menschen und oft sind ihre Deutschkenntnisse auch noch nicht so doll. Ich habe in der Filiale aber noch nie rassistisches oder diskriminierendes Verhalten mitbekommen. Traue ich den Mitarbeiterinnen auch nicht zu. In der Coronazeit sind dagegen Deutsche mit schlechtem Benehmen aufgefallen. Und überhaupt ist das Verhalten bei Rossmann am Tauentzien doch völlig weltfremd.Weshalb soll eine schwarze Frau keinen deutschen Namen haben. Da werden Babies aus aller Welt adoptiert,wachsen hier auf,sprechen natürlich deutsch,werden erwachsen und kaufen dann mit EC,-Karte bei Rossmann ein.Die junge Frau könnte.auch hier geboschon sein.Egal,wie auch immer, ich kann doch nicht von Haitfarbe und Nachname auf Betrug schließen. Liebe Vanessa H., ich hoffe Sie lernen hier auch noch "normale" Menschen kennen.

  37. 5.

    Schon allein diese Einleitung: "Eine Mitarbeiterin soll eine SCHWARZE Kundin rassistisch beleidigt haben" Noch Fragen???
    -----
    Wie lautet denn ihr besserer Formulierungsvorschlag?

  38. 4.

    Welche Funktion hat Herr Hakan Tas ?
    einfach mal nachschauen

  39. 3.

    "Gegen die Rossmann-Mitarbeiterin hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung mit rassistischer Motivation ein"
    Und was ist mit dem Polizeibeamten?
    Ich würde ja gern schreiben: kaum zu glauben! Ist es aber nicht! Egal wo man hinsieht in dieser so "hochgelobten multikulturellen" Stadt, an jeder Ecke gibt es Rassismus!
    Nicht nur wegen der Hautfarbe, auch Arme, Alte und Behinderte werden täglich diskriminiert und alle schauen weg!
    Schon allein diese Einleitung: "Eine Mitarbeiterin soll eine SCHWARZE Kundin rassistisch beleidigt haben" Noch Fragen???

  40. 2.

    ...und der von den Linken kam wirklich ganz zufällig vorbei?

  41. 1.

    Rossmann scheint offenbar nichts gegen rassistische Einstellungen ihrer Mitarbeitenden zu haben. Zum wiederholten Male fällt das Unternehmen auf und unternimmt nichts dagegen. Dirk Rossmann toleriert das inakzetable Verhalten seiner Mitarbeitenden, statt diese fristlos zu kuendigen. Wie sieht wohl das Letbild diese Unternehmens aus?

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