SEK Einsatz in Berlin-Neukölln (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Täter entkommen unerkannt - SEK-Einsatz nach Überfall auf Supermarkt in Neukölln

Auf einen Supermarkt im Einkaufszentrum "Neuköllner Tor" wurde in der Nacht zum Samstag ein Überfall verübt. Zwei Unbekannte stürmten mit Messern bewaffnet den Markt. Den vier Mitarbeitern gelang die Flucht, dann rückte das SEK an.

Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag einen Supermarkt in Neukölln überfallen. Das bestätigte die Polizei auf Nachfrage von rbb|24. Ein Team des Spezialeinsatzkommandos SEK rückte an, nachdem Mitarbeiter des Marktes die Polizei alarmiert hatten.

SEK Einsatz in Berlin-Neukölln (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Der Überfall ereignete sich im Einkaufszentrum "Neuköllner Tor" in der Karl-Marx-Straße. Laut Polizei warteten gegen 0:25 Uhr zwei Unbekannte vor dem Supermarkt, bis ihnen eine 46-Jährige die Tür öffnete. Die Täter bedrohten die Frau mit einem Messer, forderten die Öffnung des Tresors und drängten sie ins Ladeninnere, wo sich weitere Mitarbeiter befanden, zwei Frauen und ein Mann. 

Das SEK rückte an, weil unklar war, ob sich die Täter noch in dem Supermarkt befanden, als der Notruf abgesetzt wurde. Bei der Durchsuchung des Gebäudes wurde jedoch keine verdächtige Person gefunden, so die Polizei. "In einem günstigen Moment gelang den Angestellten die Flucht aus dem Geschäft und aus dem Gefahrenbereich", teilte die Polizei am Samstag mit. Die Angestellten blieben unverletzt.  

SEK Einsatz in Berlin-Neukölln (Quelle: Morris Pudwell)
Bild: Morris Pudwell

Schaulustiger wirft Flasche auf Polizisten

Während des Einsatzes sammelten sich laut rbb-Informationen mehrere Schaulustige vor dem Markt. Ein Mann soll aus dieser Gruppe heraus eine Flasche auf die Einsatzkräfte geworfen haben. Der Mann wurde kurzzeitig festgenommen, zeigte sich allerdings reumütig und wurde nach Informationen des rbb wieder freigelassen. Die Polizei konnte den Vorfall am Samstagmittag noch nicht bestätigen.

Sendung: Inforadio, 06.06.2020, 14:00 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Schaulustige in der Nähe bei einem Einsatz vom SEK?
    Ein Flaschenwerfer ist reumütig und wird freigelassen?
    War da das Fernsehen mit der versteckten Kamera im Einsatz?
    Eine lächerliche Vorstellung von Sicherheitsmaßnahmen in Neukölln.

  2. 2.

    Nein, das ist dieser Fall und Beitrag: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/06/randale-in-berlin-neukoelln-liebig34.html

  3. 1.

    "Täter entkommen unerkannt": Ist das hier vom örfunk beschriebene Ereignis dasselbe, was der Polizei-Lagebericht dazu im Inernet beerichtet, wo es heißt
    Sachbeschädigungen und besonders schwerer Landfriedensbruch in Neukölln. Rund 70 dazu eingesetzte Polizeikräfte stellten in diesem Zusammenhang die Identität von 13 Frauen und sieben Männern fest. Alle Personen wurden im Anschluss wieder entlassen. Der dazu ermittelnde Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt stellte auf einer linksextremen Internetseite ein dazu veröffentlichtes Selbstbezichtigungsschreiben fest. Die Ermittlerinnen und Ermittler betrachten dieses Schreiben als authentisch.

    https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.941614.php

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