Ein beschädigter Wagen steht nach einem Unfall an einer Ampel im Gleisbett der Straßenbahn. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

Unfallfahrt in Berlin-Mitte - SUV-Fahrer fährt in Straßenbahnbett und kollidiert mit Ampel

Zu erheblichem Sachschaden und umfangreichen Straßensperrungen in Berlin-Mitte hat die Unfallfahrt eines SUVs am Freitagvormittag geführt.

Nach Angaben der Berliner Polizei fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ein Mann mit seinem Wagen auf der Torstraße Richtung Mollstraße kurz vor der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße zunächst ins Gleisbett der Straßenbahn und kollidierte dann mit einem Stromverteilerkasten und der Fußgängerampel auf der Mittelinsel.

Alkohol- oder Drogeneinfluss wird nun geprüft

Der Fahrer habe sich dabei am Kopf verletzt, hieß es. Er war demnach allein im Wagen. Über das Alter des Mannes machte die Polizei keine Angaben. In den Unfall waren demnach auch keine weiteren Verkehrsteilnehmer verwickelt. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus transportiert und die Ursache der Kollision konnte zunächst nicht ermittelt werden, wie die Polizei mitteilte. Nun werde geprüft, ob der Fahrer unter Einfluss von Medikamenten, Drogen oder Alkohol stand. Die Höhe des Sachschadens sei von Beamten vor Ort in einer ersten Schätzung auf einen "höheren fünfstelligen Betrag" beziffert, teilte die Polizei mit.

Der Straßenbahnabschnitt zwischen Karl-Liebknecht-Straße und und Rosa-Luxemburg-Platz war bis in die Mittagsstunden gesperrt, mehrere Linien wurden umgeleitet. Auch für den Autoverkehr wurde die Torstraße Richtung Lichtenberg bis zur Bergung des Fahrzeugs aus dem Gleisbett gesperrt. Mit Einschränkungen lief dann am Nachmittag der Verkehr wieder.

Sendung: rbb88,8, 5.5.2020, 18 Uhr

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17 Kommentare

  1. 17.

    Eine hochgebockter Kleinwagen, bei dem die Autokorrektur des Tablets schlauer sein wollte als ich. ;-D

  2. 16.

    Und ihr Kommentar ist mindestens unterstelltend und nicht korrekt: Natürlich berichten wir auch über Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern. Zufällig haben wir ein aktuelles Beispiel von gestern Abend:

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/06/berlin-unfall-koepenick-wendenschlossstrasse.html

  3. 15.

    Fällt der Bericht nicht auch schon unter Diskriminierungen, Hier werden doch wieder SUV- Fahrer unter Generalverdacht gestellt. Es gibt doch reichlich davon und die wenigsten sind an Unfällen beteiligt. Problem ist doch Unfälle werden doch nur berichtet wenn LKW, SUV oder Radfahrer beteiligt sind, was ist mit den vielen anderen Unfällen.

  4. 14.

    Sie bestätigen genau das, was mit der Erwähnung SUV erreicht werden soll. Sie fallen rein und lassen sich manipulieren.
    Sie haben noch nie einen SUV gefahren, sonst wüssten Sie, wie gut die Sicht darin ist. Sie stört es, dass da jemand höher sitzt als Sie und nehmen solche Fahrzeuge/Fahrer subjektiv als respektlos wahr. Tja, alles eine Frage, wo man sich selbst sieht. Als unter- oder überlegen. Oder einfach als neutral. Wäre doch mal einen Versuch wert, seine Minderwertigkeitskomplexe woanders auszuleben.

  5. 13.

    Kann Ihnen nur zustimmen. Gerade wieder selbst erlebt am Richard-WagnerPlatz. Die Fußgängerampel springt auf grün. Ich gehe los und kann momentan wegen einer Beschwerde am rechten Fuß nicht so schnell gehen. Kaum bin ich über die Mittelinsel zwei Meter gegangen, springt die Ampel auf rot. Prompt werde ich von einen Fahrzeughalter, dem alles nicht schnell genug geht heftigst angehupt. Meine Reaktion war die, ersteinmal stehengeblieben und dem Idioten lauthals mitgeteilt wohin er und sein Fahrzeug sich verkriechen sollen. Ach ja, es war kein SUV Fahrzeug;-)

  6. 12.

    Frage ich mich auch. Aber egal: wiicht ist, dass keine Fußgänger an der betroffenen Ampel standen - bzw. zu Schaden kamen.
    Abgesehen davon, dass sich SUV-Fahrende (das Gendern nervt - ist aber eminent wichtig) mitunter, wie bereits beschrieben, unsozialer Verhalten als andere, weil diese, inder Stadt unnütze, Tonnen ein Gefühl der Sicherheit bieten, wie es früher nur Mercedes und BMW gaben - und dadurch das Fahrverhalten vielfach sehr aggressiv ist: dichtes Auffahren, schneller als üblich fahren, drängeln und nötigen.
    Dies betrifft aber NICHT alle SUV-Nutzenden - ander Fahrzeugklassen sind auch dabei - aber die der SUV fallen leider häufig auf.
    Wegen diesem Trottel standen also Tausende im Stau, kamen teilweise mit der Elektrischen nicht weiter - konnten evtl. wichtige Termine nicht wahrnehmen usw. Nehmt diesen Typen in Regress - lasst für seine Blödheit zahlen, nicht nur den angerichteten Schaden.
    Wer diese Wagen ohne echte Nutzung in der Stadt fährt: Steuer 5000 Euro und mehr!

  7. 11.

    Ich finde diese „aufreißerische“ Berichterstattung unmöglich, keine Ursache über das warum, den Gesundheitszustand aber erstmal eine Schlagzeile produzieren.

  8. 9.

    Oh jeh - immer dieses SUV‘s ..... einem Nissan Micra wäre das nie passiert... Und wohl auch keine Meldung Wert, höchstens wenn es ein brennender Tesla wäre....
    Was ist das für ein Journalismus ( und auch die Kommentare dazu!)

  9. 8.

    Aus Gründen der Sittsamkeit und Tugendhaftigkeit sollte künftig generell nur noch erlaubt sein, zu melden, dass irgendwo irgendwas passiert ist - ohne Nennung von Zeit, Ort, Vorgang, Ursachen, Folgen und erst recht Beteiligten, denn ständig irgendwie könnte irgendwer diskriminiert werden - und glücklicherweise scheinen ja viele Menschen viel Zeit zu haben, öfter mal mahnzuwachen oder anderweitig zu demonstrieren.

    Aber bevor das verordnete Schweigen beginnt noch die Frage: Der verunfallte Wagen auf dem Bild ist ein SUV?

  10. 5.

    Haben Sie sich Mal das Foto angeschaut? Das so genannte SUV ist eher ein hochgehöriger Kleinwagen! Dass dessen Fahrer solch ein von Ihnen verallgemeinerte Verhalten an den Tag legt, ist doch eher fraglich. Zum Protzen und Besser sein ist diese Karte nun wahrlich nicht geeignet.

  11. 4.

    Das Fahrverhalten von SUV-Fahrerin ist öfters auffällig eher etwas respektlos nach meiner Beobachtung. Zudem sitzen die Fahrer oft auf so hohem Ross, dass sie Fahrbahn nur eingeschränkt in der Nähe ihres Autos sehen können. In dem Hinblick empfinde ich dieses Detail hier in dem Bericht wichtig. Allerdings das sie hier den Vergleich von Nationalität mit Autotypen gleichsetzen, lässt tief blicken.

  12. 3.

    Wahrscheinlich wieder ein epileptischer Anfall.

  13. 2.

    Ohh je mal wieder ein SUV...Wenn das eine andere Fahrzeugart gewesen wäre, dann wäre der Unfall nicht passiert.(Ironie aus)

  14. 1.

    Warum wird denn in diesem Zusammenhang die Fahrzeugart genannt? Wäre der Unfall nicht passiert, wenn der Fahrer mit einem Kleinwagen unterwegs gewesen wäre? Soll da möglicherweise Stimmung gegen sogenannte "SUV" gemacht werden? Parallelvergleich: Der Pressekodex verbietet ja auch die Nennung der Nationalität bei der Berichterstattung über Straftaten, wenn sie nicht in einem inhaltlichen Zusammenhang zur Tat steht. Dann muss man fairerweise aber auch auf die Nennung der Fahrzeuggattung bei der Berichterstattung über Unfälle verzichten, wenn die Nennung nur dazu dienen würde, diese Fahrzeuggattung in ein schlechtes Licht zu rücken.

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